„DamenWahl – erkämpftes Recht braucht mündige Wähler*innen“ Veranstaltung am Donnerstag, 11. April 2019, 18 Uhr

„DamenWahl – erkämpftes Recht braucht mündige Wähler*innen“
100 Jahre Frauenwahlrecht
Donnerstag, 11. April 2019, 18 Uhr Stadtmuseum Halle

Damals wie heute… – Vor 100 Jahren konnten im Frühjahr 1919 Frauen nach allgemeinem, aktivem und passivem Wahlrecht erstmals an den Wahlen zur Stadtverordnetenversammlung Halle teilnehmen und als „Stadtmütter“ in die Stadtverordnetenversammlung einziehen. Da die erste Wahl vom März 1919 annulliert wurde, fanden Neuwahlen am 27. April statt. Anlässlich dieses bedeutenden Jubiläums – 100 Jahre Frauenwahlrecht – lädt das Stadtmuseum Halle gemeinsam mit dem Arbeitskreis FrauenZimmerGeschichte(n) im Courage e.V. am Donnerstag, dem 11. April 2019, um 18 Uhr zu einer fiktiven historischen Podiumsdiskussion in die Große Märkerstraße ein.

Die Besucher*innen nehmen in der Veranstaltung DamenWahl – erkämpftes Recht braucht mündige Wähler*innen an einer fiktiven historischen Podiumsdiskussion teil. Eingeladen vom Frauenbildungsverein Halle stellen sich Kandidatinnen der bürgerlichen Parteien für die neue Stadtverordnetenversammlung vor, sprechen über ihre Beweggründe für ihre Kandidatur und fordern zur Wahrnehmung des aktiven Wahlrechtes auf. Viele der Kandidatinnen – z.B. Agnes Gosche oder Franziska Hündorf – sind in der Geschichte Halles keine Unbekannten. Sie kennen sich aus ihrem langjährigen Wirken in verschiedenen Vereinen der Stadt, die sich um das Wohl und die Rechte von Mädchen und Frauen kümmern.

Musikalisch umrahmt von Eva-Maria Emmer