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4. Werkstattgespräch „Spuren in Halle“: Halle im Nationalsozialismus – Mitmachen und Widersetzen

mit Kuratorin Kristin Land - im Begleitprogramm der Ausstellung „Reinhard Heydrich. Karriere und Gewalt“

Schwarz-weiß-Foto von Heydrich und weiteren Männeren in Nazi-Uniformen, Text: Reinhard Heydrich. Karriere und Gewalt. Career and Violence. Dazu auf gelbem Kreis: Spuren in Halle

Welchen Einfluss hatte der Nationalsozialismus auf Kinder und Jugendliche in Halle? Im letzten Werkstattgespräch lädt Kuratorin Kristin Land zum interaktiven Ausstellungsrundgang durch „Spuren in Halle“ ein. Im Mittelpunkt stehen Kinder und Jugendliche zwischen Anpassung, Begeisterung und Widerstand.

 Anhand von Bildern und Objekten entdecken die Teilnehmenden, wie junge Menschen im NS geprägt wurden – etwa durch Jungvolk, Hitlerjugend und Reichsarbeitsdienst.

Aktivitäten wie Bildanalysen, Diskussionen und eine Mitmach-Wand laden dazu ein, eigene Gedanken einzubringen: Was machte die Jugendorganisationen attraktiv? Und wie gehen wir heute mit NS-Objekten um?

Das Thema Widerstand wird am Beispiel von Otto Herrmann aufgegriffen, der zur gleichen Zeit wie Reinhard Heydrich in Halle aufwuchs aber im Gegensatz zu Heydrich, dem „Organisator des Holocaust“, jüdischen Mitgefangenen das Leben rettete und als einziger Hallenser in Yad Vashem als „Gerechter unter den Völker“ geehrt wird.

Das Werkstattgespräch bietet Raum für Austausch, Fragen und kritische Auseinandersetzung.

Eintritt 7€ / erm. 5 €