Willkommen im Stadtmuseum Halle!
Die erste Adresse, um hallesche Stadtgeschichte(n) zu entdecken!
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mit John Palatini (Hallescher Kunstverein e. V.) und Berit Wagner (Stadtmuseum)
Demo 13. Nov. 1989 (c) Reinhard Hentze
Zwischen 1981 und 1990 fotografierte Reinhard Hentze in Halle (Saale) und Umgebung das Alltagsleben der späten DDR und die Umbruchszeit. Seine Bilder zeigen die Stadtgesellschaft in unterschiedlichen Formen des Zusammenkommens: im Rahmen halböffentlicher Feiern, als Subkultur im Schutzraum der Kirche (Punkfestival), als öffentliches Happening (Petersberg-Rallye) – und schließlich als große Gemeinschaft der Demonstrierenden im Herbst 1989.
Der Vortragsabend deutet Hentzes künstlerische Fotografien zugleich als zeitdokumentarische Chronik einer sich öffnenden Stadt.
Eine Veranstaltung des Vereins für hallische Stadtgeschichte e. V. in Kooperation mit dem Stadtmuseum Halle.
Eintritt frei
Foto:
Reinhard Hentze: Halle (Saale), Montagsdemonstration am 13. November 1989, Marktplatz (Ausschnitt)
Reinhard Hentze: Halle (Saale), Gaststätte "Zentral", Fasching Verband Bildender Künstler, 26. Februar 1987 (Infrarotfotografie) (Auschnitt)
Zwischen 1981 und 1990 hielt Reinhard Hentze in Halle den Alltag und Umbruch der späten DDR fotografisch fest. Im Zentrum der aktuellen Ausstellung steht das Thema Freiheit, das der Künstler aus verschiedenen Perspektiven in den Blick genommen hat: sichtbar etwa in modischen Stilcodes, in halbprivaten Nischen oder schließlich im politischen Aufbruch. Noch nie gezeigte Aufnahmen aus der Zeit der ersten freien Wahlen und neu gewonnener Freiheiten – von Konsum bis Erotikcenter – erweitern das Panorama. Somit werden die Spannungen und Kontraste der Transformationszeit insbesondere auch für die Generation ohne eigene DDR-Erfahrung anschaulich. Über drei Ebenen hinweg präsentiert das Stadtmuseum mit rund 150 Exponaten die kraftvolle Bildästhetik Hentzes als visuelle Stadt- und Zeitgeschichte.
Programm
Begrüßung: Jane Unger, Direktorin
Einführung: John Palatini, Kurator der Ausstellung
Musik: Friedrich Hentze, Schlagzeug & Stefan Liedtke, Gitarre & Gesang
Der Künstler Reinhard Hentze ist anwesend.
Die Ausstellung wird im Stadtmuseum Halle vom 26.06. bis 15.11.2026 gezeigt.
Foto:
Reinhard Hentze: Halle (Saale), Gaststätte "Zentral", Fasching Verband Bildender Künstler, 26. Februar 1987 (Infrarotfotografie) (Auschnitt)
In Kooperation mit dem Halleschen Kunstverein e.V.; gefördert von der Hallesche Wohngenossenschaft Freiheit eG (HWF).
Autorenlesung im Begleitprogramm von "PURe Visionen. Kunststoffmöbel zwischen Ost und West"
Sascha Lange stellt das umfassende Buch "Möbel aus der Zukunft" vor. Eine unterhaltsame und reich bebilderte Zeitreise durch deutsch-deutsche Design- und Wirtschaftsgeschichten aus den frühen 1970er Jahren.
Der Innovationsgeist der 60er und 70er Jahre beeinflussten viele Bereiche des alltäglichen Lebens, vor allem durch den Siegeszug verschiedener Kunststoffe. Das Design von Möbeln wurde dadurch revolutioniert – in der Bundesrepublik, und in der DDR. Dass ausgerechnet von westdeutschen Designern entwickelte Stühle und Tische aus Polyurethan-Kunststoff zu Klassikern im Osten wurden, gehört zu den kuriosen Seiten dieser Zeit.
Historiker und Buchautor Sascha Lange hat die Geschichte von Känguruh-Stuhl, Garten-Ei und vielen anderen Kunststoffmöbeln in beiden deutschen Staaten aufgespürt. Herausgekommen ist ein spannendes, unterhaltsames und reich bebildertes Buch, welches Designgeschichte und deutsch-deutsche Annäherungen zwischen Markt- und Planwirtschaft in den frühen 1970er Jahren – in mitten des Space Age sichtbar werden lässt.
Dauer der Lesung: 70 Minuten ohne Pause, umrahmt von zahlreichen Fotos via Beamer.
Eintritt: 7 €; erm. 5 €
Über Eintritt frei
Das Stadtmuseum heißt wissensdurstige Gäste zwischen 17 Uhr und Mitternacht herzlich willkommen! Das Haus ist mit allen Sonder- und Dauerausstellungen geöffnet.
Programm
17 - 24 Uhr Offene Tür im Stadtmuseum Halle.
Das Stadtmuseum Halle öffnet seine Türen für die Lange Nacht der Wissenschaft. Komm vorbei und entdecke das Museum mit spannenden Ausstellungen, Vorträgen und Mitmachangeboten.
17 - 22 Uhr Stadtmuseum goes digital - Entdecke spannende Challenges!
Teste die unterhaltsamen digitalen Angebote im Stadtmuseum, u.a. die neue Schnitzeljagd (Actionbound) zur Geschichte des Wissens und der Aufklärungszeit im 18. Jahrhundert im Christian-Wolff-Haus!
18:30 Uhr und 21 Uhr Plaste, Form, Vision – Stippvisite durch die Sonderausstellung „PURe VISIONEN“
Wie Halle mit der Geschichte von PUR-Möbeln verbunden ist, zeigt ein kurzweiliger Rundgang durch die Ausstellung. Zu sehen sind Z-Stühle zum „Besitzen“, „spacig“ anmutende Eisdielen auf dem Boulevard und Designobjekte aus Werkstoffen der Zukunft.
18:30 Uhr Auf den zweiten Blick“ – Kurzführung zu angewandten Wissenschaften in der Restaurierung
Das Altern hinterlässt Spuren – bei Objekten wie beim Menschen. Eine Kurzführung durch das Christian-Wolff-Haus erläutert anhand ausgewählter Objekte die Alterungsprozesse von Materialien sowie die Rolle der Chemie bei der Restaurierung.
19 - 20 Uhr Comic trifft Wissenschaft: Ein kreativer Rundgang durch die Sonderausstellung „PURe VISIONEN"
Der Rundgang mit dem Comic-Künstler Robert Deutsch beleuchtet die in der Sonderausstellung realisierte Verbindung von Wissenschaft, Chemie, Alltagskultur und Comic. Danach heißt es: Stifte in die Hand und selbst die Möbel aus Polyurethan zeichnen.
21:30 Uhr Im Labor des Lebenselixiers“ – Bildvortrag mit Besichtigung des historischen Kellers
Neue Erkenntnisse zeigen, dass der Stadtarzt Balthasar Brunner vor 400 Jahren im heutigen Stadtmuseum ein alchemistisches Labor betrieb. Folge seiner Spur auf der Suche nach dem Stein der Weisen und den Anfängen der Wissenschaft in Halle!
21:30 - 23 Uhr Stolpersteine gegen das Vergessen (2026) Ungesehen!
Der Masterstudiengang Multimedia und Autorschaft zeigt aktuelle Filme aus der Reihe Stolpersteine – Filme gegen das Vergessen über Zwangsprostitution, queere Menschen, kulturelle Ideale, eine mutige Stadt und einen Road Trip zur eigenen Geschichte.
17 - 24 Uhr 360°-Halle im Flug - Fulldome-Filmproduktionen im KulturDome
Erlebe Halle von oben oder die Sterne als immersive Raumprojektionen im KulturDome des Themenjahres der Stadt Halle. Unterstützt vom Scidea Lab und der Medien- und Kommunikationswissenschaft zeigt das Stadtmuseum spannende 360°-Filme.
Eine Mitmach-Aktion für Kinder und ihre Erwachsenen
Habt Ihr schon mal ein Souvenier selbst hergestellt?
An Orte, an besondere Begegnungen und schöne Erlebnisse möchten wir uns lange erinnern und etwas Bleibendes bei uns behalten. Diese Andenken kaufen wir oder wir machen Bilder mit unserem Handy. Wie war das im Mittelalter, wenn jemand eine Pilgerreise unternahm und eine Erinnerungsstück mitbringen wollte? Eine Möglichkeit war die Anfertigung eines individuellen Souvenirs aus Zinnguss. Eine Form herstellen, Zinn erhitzen, in die Form gießen und aushärten lassen – das kann man auch noch heute tun. So entsteht ein selbst gestaltetes Andenken an den Besuch der Burg Giebichenstein.
Preise
- Der Eintritt auf die Oberburg Giebichenstein ist am 3. Mai 2026 ab 13 Uhr frei, da parallel die Veranstaltung zum "Saalejazz" stattfindet.
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Materialkosten 5 €
Unsere Familiennachmittage auf der Oberburg Giebichenstein finden von Mai bis Ende Oktober immer am 1. und 3. Sonntag im Monat von 14 - 17 Uhr statt.
Live-Anspiel des Carillons im Roten Turm
Über den Carillonneur
Joseph Min, lebt derzeit in New York City und studiert an der Columbia Graduate School of Architecture, Planning, and Preservation (GSAPP).
Nach seinem Abschluss summa cum laude an der Königlichen Carillonschule „Jef Denyn“ in Mechelen, Belgien, im Jahr 2023, wo er bei Koen Cosaert und Koen Van Assche studierte, trat er auf Carillons in ganz Amerika und Europa auf.
Zuvor studierte er bei Joey Brink an der University of Chicago, wo er erstmals mit dem Instrument in Berührung kam. Er ist Mitglied der Guild of Carillonneurs in North America (GCNA) und hat auf den GCNA-Kongressen mehrere neue Kompositionen uraufgeführt.
Joseph Min ist Gewinner des 9. Internationalen Königin-Fabiola-Carillonwettbewerbs.
Heute spielt Joseph gelegentlich das Carillon der Riverside Church und ist außerdem Mitglied der Handglockengruppe Riverside Ringers. Seine Arbeit in den Bereichen Akustik und Design soll künftig sowohl die Architektur als auch die Carillonkultur weiter voranbringen.
