Willkommen im Stadtmuseum Halle!
Die erste Adresse, um hallesche Stadtgeschichte(n) zu entdecken!
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Mitmach-Aktion für Kinder und ihre Erwachsenen
Die Erzbischöfe von Magdeburg waren die Herren der Burg Giebichenstein und bedeutende Männer des Mittelalters. Mit Sicherheit befanden sich in deren Gefolge und unter ihren Gästen auch Ritter. Was war eigentlich ein Ritter und wie wurde man einer? Wie lebten die Ritter im Mittelalter? Wie schwer war ihre Rüstung und Ihr Schwert? Auf Neugierige warten Kettenhemd und Rüstung zum Anprobieren und ein gewaltiges Ritterschwert. Einfacher ist das Ritterspiel mit Holzschwert und –schild. Beides kann vor Ort gestaltet und mit eigenem Wappen versehen werden.
Eintritt Erwachsene: 4 € / 2,50 €
Teilnahmegebühr Kinder: 5 € (davon kann 1 Schwert oder ein Schild gestaltet werden)
mit Ute Fahrig, Kuratorin Stadtmuseum Halle
Haben Sie ein Lettiner Lieblingsstück zu Hause? Vielleicht gar ein ganzes Service oder einen Schrank voller Sammeltassen? Nach einem Gang durch die Dauerausstellung mit Lettin-Expertin Ute Fahrig und der Vorstellung der Porzellanexponate tauschen wir uns bei einer Tasse Kaffee zu Ihrem Lettiner Porzellan aus. Bringen Sie dazu gern Tasse, Teller oder auch ein Foto mit.
Auf einen Kaffee ins Museum. Entdecke Halle! am Nachmittag
Die Reihe verspricht spannende Einblicke in die Geschichte Halles!
Ausstellungsbesuch & Kaffeeplausch, Kaffee oder Tee & kleiner süßer Imbiss inklusive
Tickets
pauschal 7 €
Eine Veranstaltung des Vereins für hallische Stadtgeschichte e. V. in Kooperation mit der Friedrich-Christian-Lesser-Stiftung, dem Stadtmuseum Halle und der Marienbibliothek Halle.
Der hallische Apotheker und Begründer der Löwenapotheke Wolfgang Holtzwirth (1522–1572) gilt als erster Lutheraner überhaupt, der 1546 eine Reise ins Heilige Land unternahm. Ausgehend von Italien, wo er sich zuvor zwei Jahre als Landsknecht und Apotheker durchschlug, fuhr er 1546 auf die teils abenteuerliche Reise in Richtung Jerusalem. Seine außergewöhnlich persönliche und detailreiche Schilderung berichtet nicht nur von den Strapazen einer frühneuzeitlichen Pilgerfahrt, sondern auch von Ängsten, Gefahren und Begegnungen eines protestantischen Reisenden in einer fremden Welt. Damit nimmt Holtzwirth unter den Jerusalemreisenden seiner Zeit eine besondere Stellung ein.
Anlässlich der Edition seines autobiografischen Gedenkbuchs widmete sich bereits 2024 eine Tagung Holtzwirths stadt- und familiengeschichtlichen Umfeld sowie den Jerusalemreisen protestantischer Pilger in der frühen Neuzeit. Der Abend greift diese Perspektiven erneut auf: Axel Noack stellt den Apotheker und dessen Bedeutung für die hallische Stadtgeschichte vor. Die Herausgeber Hartmut Kühne und Carolin Schäfer präsentieren die in Buchform veröffentlichten Ergebnisse der Tagung.
Auch das Stadtmuseum Halle ist mit der Familiengeschichte der Holtzwirths verbunden. Elisabeth, die älteste Tochter und Erbin des Jerusalempilgers, der in der Wittenberger Apotheke Lucas Cranachs auslernte, wohnte später im Renaissancehaus Märkerstraße 10. In zweiter Ehe war sie mit dem Stadtarzt und Balthasar Brunner verheiratet, der das prächtige Gebäude – heute Christian-Wolff-Haus – bis 1610 bewohnte.
Im Anschluss lädt ein kleiner Umtrunk zum Austausch ein.
Der Eintritt ist frei.
Eine Veranstaltung des Vereins für hallische Stadtgeschichte e. V. in Kooperation mit der Friedrich-Christian-Lesser-Stiftung, dem Stadtmuseum Halle und der Marienbibliothek Halle.
