Willkommen im Stadtmuseum Halle!
Die erste Adresse, um hallesche Stadtgeschichte(n) zu entdecken!
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Solotheaterabend mit Andrea Ummenberger, Autor: Alexander Widner - S. Fischer Verlag
Nietzsche, kennt man einfach! Ein Name wie ein Donnerschlag. Vertraut und fremd zugleich. Oft zitiert, streitbar, selten wirklich gelesen. Kaum ein Denker ist so wirkmächtig, so unbequem und zugleich so hartnäckig missverstanden wie Friedrich Nietzsche (1844–1900).
Geboren in Röcken in Sachsen-Anhalt, als Sohn eines lutherischen Pfarrers, galt Nietzsche früh als Ausnahmetalent. Geformt unter anderem an der Landesschule Pforta und mit nur 24 Jahren Professor in Basel, kehrte er der akademischen Welt aus gesundheitlichen Gründen 1879 den Rücken. Er wurde freier Schriftsteller, rastloser Wanderer und radikaler Kritiker seiner Zeit.
Philosophie, Literatur und Kulturkritik verschmelzen bei ihm zu einer Sprache voller Schärfe, Ironie und Lust an der Provokation. „Übermensch“, „Wille zur Macht“, „Gott ist tot“ – Schlagworte, die bis heute kursieren und doch selten verstanden werden. Gemeint war keine Pose, sondern eine Diagnose: eine Welt, die ihre Gewissheiten und Orientierung verloren hat. Was bleibt? Und was macht der Mensch daraus – mit seiner Freiheit?
Auch das vielfach zitierte „Du gehst zu Frauen? Vergiss die Peitsche nicht!“ aus "Also sprach Zarathustra" gehört dazu: weniger Handlungsanweisung als bewusst schockierende Zuspitzung. Für wen soll die Peitsche sein?
Das Theaterstück "Nietzsche oder Das deutsche Elend" von Alexander Widner (S. Fischer Verlage), als Solotheaterabend von Andrea Ummenberger überarbeitet, nimmt das Publikum mit, auf eine Begegnung mit einem Philosophen, der nicht erklärt, sondern Fragen stellt, die bis heute nachhallen und dessen Gedanken nichts von ihrer Sprengkraft verloren haben.
Der Abend möchte Nietzsche erfahrbar machen. Seine Zweifel, seine Radikalität, seine gefährliche Schönheit. Ein Abend für Neugierige, Zweifelnde, Widersprechende. Denn Nietzsche kennt man nicht einfach. Man begegnet ihm.
davor Kurzführung um 16.30 Uhr, im Anschluss Vortrag und Gespräch mit Dr. Anna Schaefer, Musikwissenschaftlerin (Halle) und Robert Rytina, Musikwissenschaftler (Prag)
Der Vortrag beleuchtet die Rolle des Konservatoriumsleiters Bruno Heydrich im bürgerlichen Musikleben der Stadt Halle sowie den Einfluss dieses kulturellen Umfelds auf seinen Sohn Reinhard Heydrich. Der Vortrag verbindet musikgeschichtliche, biografische und erinnerungskulturelle Aspekte und wird durch musikalische Beispiele ergänzt.
Es sprechen die Musikwissenschaftlerin Dr. Anna Schaefer (Halle), die die Bedeutung Bruno Heydrichs für das Musikleben der Stadt nachzeichnet, sowie Robert Rytina (Prag), der die Familie Heydrich im internationalen erinnerungskulturellen Kontext verortet und Fragen nach kultureller Prägung und politischer Radikalisierung aufwirft.
Im anschließenden Gespräch mit dem Publikum werden zentrale Themen wie Identität, kulturelle Einflüsse und historische Deutungen vertieft. Die Veranstaltung schließt mit einem Ausblick auf weiterführende Perspektiven in Bildung und deutsch-tschechischem Austausch.
Vor der Veranstaltung findet um 16.30 Uhr eine 30minütige Kurzführung durch die Ausstellung "Spuren in Halle" statt.
"Reinhard Heydrich. Karriere und Gewalt" ist eine Ausstellung der Stiftung Topographie des Terrors, ergänzt durch die Werkstattausstellung "Spuren in Halle - zum Forschen und Mitmachen" vom Stadtmuseum Halle. Das Begleitprogramm wird gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt. Die Ausstellungen sind noch bis zum 10. Mai 2026 im Stadtmuseum Halle zu sehen.
Deutscher Spruch - ein Musikbeispiel aus Bruno Heydrichs " Neue ernste und vaterländische Werke", erschienen 1917
Eintritt frei
Solotheaterabend mit Andrea Ummenberger, Autor: Alexander Widner - S. Fischer Verlag
Nietzsche, kennt man einfach! Ein Name wie ein Donnerschlag. Vertraut und fremd zugleich. Oft zitiert, streitbar, selten wirklich gelesen. Kaum ein Denker ist so wirkmächtig, so unbequem und zugleich so hartnäckig missverstanden wie Friedrich Nietzsche (1844–1900).
Geboren in Röcken in Sachsen-Anhalt, als Sohn eines lutherischen Pfarrers, galt Nietzsche früh als Ausnahmetalent. Geformt unter anderem an der Landesschule Pforta und mit nur 24 Jahren Professor in Basel, kehrte er der akademischen Welt aus gesundheitlichen Gründen 1879 den Rücken. Er wurde freier Schriftsteller, rastloser Wanderer und radikaler Kritiker seiner Zeit.
Philosophie, Literatur und Kulturkritik verschmelzen bei ihm zu einer Sprache voller Schärfe, Ironie und Lust an der Provokation. „Übermensch“, „Wille zur Macht“, „Gott ist tot“ – Schlagworte, die bis heute kursieren und doch selten verstanden werden. Gemeint war keine Pose, sondern eine Diagnose: eine Welt, die ihre Gewissheiten und Orientierung verloren hat. Was bleibt? Und was macht der Mensch daraus – mit seiner Freiheit?
Auch das vielfach zitierte „Du gehst zu Frauen? Vergiss die Peitsche nicht!“ aus "Also sprach Zarathustra" gehört dazu: weniger Handlungsanweisung als bewusst schockierende Zuspitzung. Für wen soll die Peitsche sein?
Das Theaterstück "Nietzsche oder Das deutsche Elend" von Alexander Widner (S. Fischer Verlage), als Solotheaterabend von Andrea Ummenberger überarbeitet, nimmt das Publikum mit auf eine Begegnung mit einem Philosophen, der nicht erklärt, sondern Fragen stellt, die bis heute nachhallen und dessen Gedanken nichts von ihrer Sprengkraft verloren haben.
Der Abend möchte Nietzsche erfahrbar machen. Seine Zweifel, seine Radikalität, seine gefährliche Schönheit. Ein Abend für Neugierige, Zweifelnde, Widersprechende. Denn Nietzsche kennt man nicht einfach. Man begegnet ihm.
mit Kuratorin Kristin Land - im Begleitprogramm der Ausstellung „Reinhard Heydrich. Karriere und Gewalt“
Welchen Einfluss hatte der Nationalsozialismus auf Kinder und Jugendliche in Halle? Im letzten Werkstattgespräch lädt Kuratorin Kristin Land zum interaktiven Ausstellungsrundgang durch „Spuren in Halle“ ein. Im Mittelpunkt stehen Kinder und Jugendliche zwischen Anpassung, Begeisterung und Widerstand.
Anhand von Bildern und Objekten entdecken die Teilnehmenden, wie junge Menschen im NS geprägt wurden – etwa durch Jungvolk, Hitlerjugend und Reichsarbeitsdienst.
Aktivitäten wie Bildanalysen, Diskussionen und eine Mitmach-Wand laden dazu ein, eigene Gedanken einzubringen: Was machte die Jugendorganisationen attraktiv? Und wie gehen wir heute mit NS-Objekten um?
Das Thema Widerstand wird am Beispiel von Otto Herrmann aufgegriffen, der zur gleichen Zeit wie Reinhard Heydrich in Halle aufwuchs aber im Gegensatz zu Heydrich, dem „Organisator des Holocaust“, jüdischen Mitgefangenen das Leben rettete und als einziger Hallenser in Yad Vashem als „Gerechter unter den Völker“ geehrt wird.
Das Werkstattgespräch bietet Raum für Austausch, Fragen und kritische Auseinandersetzung.
Eintritt 7€ / erm. 5 €
Solotheaterabend mit Andrea Ummenberger, Autor: Alexander Widner - S. Fischer Verlag
Nietzsche kennt man einfach! Ein Name wie ein Donnerschlag. Vertraut und fremd zugleich. Oft zitiert, streitbar, selten wirklich gelesen. Kaum ein Denker ist so wirkmächtig, so unbequem und zugleich so hartnäckig missverstanden wie Friedrich Nietzsche (1844–1900).
Geboren in Röcken in Sachsen-Anhalt, als Sohn eines lutherischen Pfarrers, galt Nietzsche früh als Ausnahmetalent. Geformt unter anderem an der Landesschule Pforta und mit nur 24 Jahren Professor in Basel, kehrte er der akademischen Welt aus gesundheitlichen Gründen 1879 den Rücken. Er wurde freier Schriftsteller, rastloser Wanderer und radikaler Kritiker seiner Zeit.
Philosophie, Literatur und Kulturkritik verschmelzen bei ihm zu einer Sprache voller Schärfe, Ironie und Lust an der Provokation. „Übermensch“, „Wille zur Macht“, „Gott ist tot“ – Schlagworte, die bis heute kursieren und doch selten verstanden werden. Gemeint war keine Pose, sondern eine Diagnose: eine Welt, die ihre Gewissheiten und Orientierung verloren hat. Was bleibt? Und was macht der Mensch daraus – mit seiner Freiheit?
Auch das vielfach zitierte „Du gehst zu Frauen? Vergiss die Peitsche nicht!“ aus "Also sprach Zarathustra" gehört dazu: weniger Handlungsanweisung als bewusst schockierende Zuspitzung. Für wen soll die Peitsche sein?
Das Theaterstück "Nietzsche oder Das deutsche Elend" von Alexander Widner (S. Fischer Verlage), als Solotheaterabend von Andrea Ummenberger überarbeitet, nimmt das Publikum mit auf eine Begegnung mit einem Philosophen, der nicht erklärt, sondern Fragen stellt, die bis heute nachhallen und dessen Gedanken nichts von ihrer Sprengkraft verloren haben.
Der Abend möchte Nietzsche erfahrbar machen. Seine Zweifel, seine Radikalität, seine gefährliche Schönheit. Ein Abend für Neugierige, Zweifelnde, Widersprechende. Denn Nietzsche kennt man nicht einfach. Man begegnet ihm.
Über 85 Orte in Halle und Leipzig laden im Rahmen der Museumsnacht zum Sehen und Staunen ein.
Das Stadtmuseum Halle bietet zwischen 18 Uhr und Mitternacht Angebote sowohl im Hauptstandort in der Märkerstaße 10 als auch auf der Oberburg Giebichenstein.
Das Gesamtprogramm der Museumsnacht und Infos zu den Tickets gibt es hier: https://www.museumsnacht-halle-leipzig.de/
Stadtmuseum Halle, Märkerstr. 10
Jamsession meets Museumsnacht
Die DoSe aus der Volksbühne Kaulenberg lädt zum Musizieren ein. Von sanft bis zackig, von Funk bis Punk, von Jazz bis Brass: Wir improvisieren frei. Einfach zuhören oder mitmachen! Anlage und Instrumente dürfen genutzt werden.
18 bis 23 Uhr
Das „Licht der Aufklärung“ hat jeder selbst in der Hand
Im 18. Jahrhundert erleuchteten Kerzen die Räume – ein ganz anderes Licht als heute. Begleiten Sie uns mit Ihrer Taschenlampe auf eine Entdeckungsreise durchs Christian-Wolff-Haus und entdecken Sie verborgene Geschichten und faszinierende Details!
18:30 Uhr & 20:30 Uhr, je 45 min
Entdecke! Zehn Dinge, die es heute nicht mehr gibt …
Gemeinsam suchen wir Objekte in der Dauerausstellung zur Stadtgeschichte, die so nicht mehr existieren. Wir rätseln, wozu sie dienten, überlegen, ob sie noch gebraucht würden und wer ihre Aufgaben übernommen hat. Anschließend können die Objekte als Pop-up-Karte nachgebaut werden.
19:30 Uhr & 21:00 Uhr, je 45 min
Europäische Highlights im Christian-Wolff-Haus
Wussten Sie, dass Halle das Zentrum der europäischen Frühaufklärung war? Entdecken Sie mit Kuratorin Dr. Berit Wagner das 18. Jahrhundert im Christian-Wolff-Haus und erfahren Sie, welche besondere Rolle die Stadt damals spielte.
19:30 & 21:30 Uhr, je 45 min
Reinhard Heydrich. Karriere und Gewalt
Letzte Chance, die Sonderausstellung auf einer Kurzführung zu entdecken – bevor sie am 10. Mai 2026 endet!
20:00 & 22:00 Uhr, je 45 min
Oberburg Giebichenstein, Seebener Str. 1
Burg-Geschichten
Wir geben Einblicke in die Geschichte der Burg Giebichenstein und stellen Personen vor, die mit ihr verbunden sind. Was haben Ludwig der Springer, der römische Feldherr Drusus, Erzbischof Wichmann von Seeburg, eine Ente und der Dichter Joseph Freiherr von Eichendorff gemeinsam?
19 Uhr, Dauer: 30 min
Burg im Fackelschein
Bei der nächtlichen Fackelführung werden die Sagen der ältesten Burg an der Saale für Jung und Alt lebendig. Entdecken Sie die Burg im geheimnisvollen Fackelschein und genießen Sie die besondere Atmosphäre!
21:00 & 22:30 Uhr; je 30 min
Burgfeuer
Das flackernde Licht verwandelt die Ruinen des sagen- und geschichtsträchtigen Ortes in ein romantisches Erlebnis. Lassen Sie die Museumsnacht am Feuer und im Kerzenschein auf dem Plateau der Oberburg Giebichenstein gemütlich ausklingen!.
21 bis 24 Uhr
mit Performance von "Reimteufel" Marco Helbig und letzten Kurzführungen
Die Finissage der Ausstellungen zu Reinhard Heydrich findet im Rahmen der Museumsnacht am 9. Mai 2026 statt.
Letzte Chance, die Sonderausstellungen auf einer Kurzführung um 20 Uhr und 22 Uhr, je 45 Minuten, zu entdecken!
Die Führungen übernimmt Kristin Land, Mit-Kuratorin der Ausstellung "Spuren in Halle".
Ein besonderes musikalisches Highlight in beiden Führungen ist die Performance des "Reimteufels" alias Dr. phil. Marco Helbig. Mit Rap nähert er sich auf seine ganz eigene Art der Vergangenheit, ohne dabei die Gegenwart aus den Augen zu verlieren. Seit 1998 organisiert und realisiert er Rap-, und Poesie-Workshops zu den Themen Ausgrenzung, Mobbing, Rassismus und Antisemitismus. Für diese Arbeit wurde er mehrfach ausgezeichnet, unter anderem von der Bundeszentrale für politische Bildung und von der Stadt Leipzig mit dem Courage Preis.
"Reinhard Heydrich. Karriere und Gewalt", eine Ausstellung der Stiftung Topographie des Terrors, ergänzt durch die Werkstattausstellung "Spuren in Halle - zum Forschen und Mitmachen" vom Stadtmuseum Halle, ist noch bis Sonntag, den 10. Mai 2026 im Stadtmuseum Halle zu sehen.
