Willkommen im Stadtmuseum Halle!
Die erste Adresse, um hallesche Stadtgeschichte(n) zu entdecken!
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in Kooperation mit dem Grundbildungszentrum Halle (Saale), und mit Kristin Land, Kuratorin Stadtmuseum Halle
Die Führung ist eine Kooperation mit dem Grundbildungszentrum Halle (Saale) und findet in leicht verständlicher Sprache statt.
Vor etwa 70 Jahren gab es neue Möbel in leuchtenden Farben. Sie waren aus Plaste und sahen aus wie Möbel aus der Zukunft. Viele Menschen erinnern sich an einen besonderen Stuhl. Von der Seite sieht er aus wie der Buchstabe Z. Diesen Z-Stuhl und viele andere Möbel schauen wir uns zusammen im Stadtmuseum an.
In der Ausstellung können Sie auch selbst aktiv werden: Sie können Möbel zeichnen und kleine Stühle basteln. Ein Ausstellungsbesuch zum Mitmachen.
Eintritt frei
"PURe VISIONEN. Kunststoffmöbel zwischen Ost und West" ist eine Wanderausstellung des Kunstgewerbemuseums, Staatliche Kunstsammlungen Dresden und dem Museum Utopie und Alltag in Eisenhüttenstadt, in Halle (Saale) in Kooperation mit dem Stadtmuseum Halle.
Die Ausstellung wird gefördert durch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt, den Industriepark Lausitz und BASF Schwarzheide GmbH und unterstützt vom Deutschen Rundfunkarchiv. Sie ist noch bis zum 1. November 2026 im Stadtmuseum Halle zu sehen.
Open-Air-Wanderausstellung vor der Konzerthalle Ulrichskirche, Leipziger Straße in Halle (Saale)
(c) Landesarchiv Berlin, DVP BV Berlin, c Rep. 303 Nr. 1640
Am 15. September 2026 eröffnet das Stadtmuseum Halle die Open-Air-Wanderausstellung "Im Objektiv der Staatsmacht. Fußballfans im Blick von Stasi und Volkspolizei" des Zentrums deutsche Sportgeschichte e. V. und der Ausstellungsagentur exhibeo. Die Ausstellung zeigt unter anderem die deutsch-deutsche Fanfreundschaften, den Freiraum Stadion, aber auch die Überwachung der Fußballkultur in der DDR und zieht Parallelen zwischen Fangewalt und Rechtsextremismus in der DDR und der Bundesrepublik.
Programm ab 19 Uhr, vor der Konzerthalle Ulrichskirche, Leipziger Straße in Halle (Saale)
Begrüßung:
Jane Unger, Direktorin Stadtmuseum Halle
Grußworte:
Dr. Judith Marquardt, Beigeordnete für Kultur und Sport der Stadt Halle (Saale)
Olliver Tietz, Geschäftsführer DFB-Kulturstiftung
Einführung in die Ausstellung:
Dr. René Wiese, Vorsitzendender des Zentrums deutsche Sportgeschichte
"Im Objektiv der Staatsmacht. Fußballfans im Blick von Stasi und Volkspolizei" ist eine Ausstellung des Zentrums deutsche Sportgeschichte e. V., der Ausstellungsagentur exhibeo und des Stadtmuseums Halle. Förderer der Präsentation in Halle (Saale) sind die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, die DFB-Kulturstiftung, die Stadtwerke Halle sowie der Fachbereich Kultur der Stadt Halle (Saale). Kooperationspartner sind die Universität Berlin, Zeitzeugen TV, das Landesarchiv Sachsen-Anhalt und das Deutsche Rundfunkarchiv.
Halle (Saale) ist die neunte Station der Wanderausstellung, die vom 15. September 2026 bis zum 30. Oktober 2026 vor der Konzerthalle Ulrichskirche, Leipziger Straße, zu sehen ist.
Sie ist ganztägig frei zugänglich.
mit John Palatini
John Palatini in der Ausstellung Reinhard Hentze: Freiheit im Blick. Fotografie 1981 - 1990, (c) Stadtmuseum Halle
Gast-Kurator John Palatini lädt zu einer dialogischen Führung durch die Ausstellung "Reinhard Hentze: Freiheit im Blick. Fotografie 1981-1990" ein und gibt spannende Einblicke in ihre Entstehung, Konzeption und die Geschichten hinter den Fotografien. Ästhetischer Kunstanspruch und dokumentarischer Blick verbinden sich in Reinhard Hentzes Werk zu einer eindrucksvollen visuellen Stadt- und Zeitgeschichte.
An ausgewählten Beispielen führt Palatini durch die Jahre 1981 bis 1990. Die thematisch gegliederte Ausstellung beleuchtet den Alltag, den Städtebau, die Kulturszene auf der Suche nach privaten Nischen voller Freiheit oder Mode als Ausdruck von Individualität und Selbstinszenierung in Halle. Ein eindrucksvolles Highlight der Ausstellung bilden in Raum 3 die Bilder der Demonstrationen im Herbst 1989 und die ersten Boten neuer Freiheiten – eindringliche Zeugnisse des historischen Umbruchs und zugleich ein bewegender Abschluss des Rundgangs.
Die Veranstaltung findet im Rahmen des Begleitprogramms der Sonderausstellung „Reinhard Hentze: Freiheit im Blick. Fotografie 1981-1990“ statt. Eine Ausstellung des Stadtmuseums Halle in Kooperation mit dem Halleschen Kunstverein e. V., gefördert von der Hallesche Wohngenossenschaft Freiheit eG. Die Ausstellung ist Teil des Halleschen Foto-Sommers.
Eintritt 7 € /erm. 5 €
mit Liedern zum Weltkindertag
Zum Jahreskonzert erklingen vom Europacarillon im Roten Turm Lieder und Stücke zum Weltkindertag, gespielt sie von den Halleschen Carillonneuren Davit Drambyan, Maik Gruchenberg, Nico Ahnert und Philipp Steinau. Das Programm wird zeitnah auf dieser Seite veröffentlicht.
Kinder dürfen sich auf einen besonderen Programmpunkt zum Weltkindertag nach dem Konzert freuen.
Eintritt: frei
anschließend Podiumsgespräch mit der Autorin und Dr. Uta Bretschneider; Moderation Raban Schuster
Alles gesagt, oder?
Das anhaltende Interesse an der DDR und ihrem Verhältnis zum Westen spiegelt sich deutlich in den aktuellen Sonderausstellungen im Stadtmuseum Halle wider: "PURe Visionen - Kunststoffmöbel zwischen Ost und West" und "Reinhard Hentze: Freiheit im Blick. Fotografie 1981 - 1990".
Insbesondere die Generation Z setzt sich aktuell verstärkt mit der deutsch-deutschen Vergangenheit, ihren bis heute spürbaren Folgen und den fortbestehenden Unterschieden zwischen Ost und West auseinander – doch braucht es darüber heute noch eine eigene Debatte? Wir finden ja!
Lesung
Nora Zabel zeigt am Beispiel der ostdeutschen Generation Z, wie die fortwirkenden Unterschiede zwischen Ost und West Bildungs- und Berufschancen, politische Einstellungen und gesellschaftliche Teilhabe bis heute prägen. Zugleich ist ihr Buch ein Plädoyer für mehr Chancengleichheit und demokratisches Engagement, mit dem die junge Generation bestehende Gräben überwinden und die deutsche Einheit gesellschaftlich vollenden soll.
Diskussion und offene Fragerunde
Das anschließende Gespräch wird von Raban Schuster moderiert und greift die zentralen Punkte der Lesung auf. Autorin Nora Zabel und Uta Bretschneider, Direktorin des Zukunftszentrums für deutsche Einheit und europäische Transformation sprechen darüber, wie die ostdeutsche Generation Z bestehende Ungleichheiten aufarbeiten, überwinden, gesellschaftliche Teilhabe stärken und die Zukunft des geeinten Deutschlands mitgestalten kann.
Eintritt frei. Wir bitten um Online-Anmeldung auf dieser Seite.
