Willkommen im Stadtmuseum Halle!
Die erste Adresse, um hallesche Stadtgeschichte(n) zu entdecken!
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mit John Palatini
John Palatini in der Ausstellung Reinhard Hentze: Freiheit im Blick. Fotografie 1981 - 1990, (c) Stadtmuseum Halle
Gast-Kurator John Palatini lädt zu einer dialogischen Führung durch die Ausstellung "Reinhard Hentze: Freiheit im Blick. Fotografie 1981-1990" ein und gibt spannende Einblicke in ihre Entstehung, Konzeption und die Geschichten hinter den Fotografien. Ästhetischer Kunstanspruch und dokumentarischer Blick verbinden sich in Reinhard Hentzes Werk zu einer eindrucksvollen visuellen Stadt- und Zeitgeschichte.
An ausgewählten Beispielen führt Palatini durch die Jahre 1981 bis 1990. Die thematisch gegliederte Ausstellung beleuchtet den Alltag, den Städtebau, die Kulturszene auf der Suche nach privaten Nischen voller Freiheit oder Mode als Ausdruck von Individualität und Selbstinszenierung in Halle. Ein eindrucksvolles Highlight der Ausstellung bilden in Raum 3 die Bilder der Demonstrationen im Herbst 1989 und die ersten Boten neuer Freiheiten – eindringliche Zeugnisse des historischen Umbruchs und zugleich ein bewegender Abschluss des Rundgangs.
Die Veranstaltung findet im Rahmen des Begleitprogramms der Sonderausstellung „Reinhard Hentze: Freiheit im Blick. Fotografie 1981-1990“ statt. Eine Ausstellung des Stadtmuseums Halle in Kooperation mit dem Halleschen Kunstverein e. V., gefördert von der Hallesche Wohngenossenschaft Freiheit eG. Die Ausstellung ist Teil des Halleschen Foto-Sommers.
Eintritt 7 € /erm. 5 €
mit Liedern zum Weltkindertag
Zum Jahreskonzert erklingen vom Europacarillon im Roten Turm Lieder und Stücke zum Weltkindertag, gespielt sie von den Halleschen Carillonneuren Davit Drambyan, Maik Gruchenberg, Nico Ahnert und Philipp Steinau. Das Programm wird zeitnah auf dieser Seite veröffentlicht.
Kinder dürfen sich auf einen besonderen Programmpunkt zum Weltkindertag nach dem Konzert freuen.
Eintritt: frei
Spielaktionen für die ganze Familie am Stand des Stadtmuseums auf dem Marktplatz.
Unter dem Motto "Einheit? Gemeinsam am Ball bleiben!" lädt die Stadt Halle (Saale) am Tag der Deutschen Einheit ab 13 Uhr zum Fest "Singen, spielen, verbunden sein – Halle am 3. Oktober" auf den Marktplatz ein. Unter dem Motto stehen in diesem Jahr Gemeinschaft, gesellschaftlicher Zusammenhalt sowie der Sport als Brückenbauer und Integrationsmotor im Mittelpunkt.
Ein besonderer Höhepunkt im Bühnenprogramm 2026 ist um 16.30 Uhr der Bürger-Trikot-Catwalk: Hallenserinnen und Hallenser präsentieren auf der Bühne ihre liebsten Trikots und erzählen die Geschichten dahinter. Die Stadt ruft Interessierte auf, sich an der Aktion zu beteiligen.
Auf dem Marktplatz erwartet Sie über den gesamten Tag hinweg ein buntes Angebot aus Musik, Gesang, Mitmach-Aktionen und Dialogformaten für Alt und Jung. Das Stadtmuseum Halle ist von 14 Uhr bis 17 Uhr auch Teil davon.
PROGRAMM
13:00 UHR KON-BigBand unter der Leitung von Carl Albrecht Brandt
13:45 UHR Eröffnung durch René Rebenstorf, Beigeordneter für Stadtentwicklung, Umwelt und Sicherheit / Vorstellung der Open-Air-Ausstellung "Im Objektiv der Staatsmacht" durch Norbert Böhnke
14:00 UHR Fußball I - Was verbindet uns auf dem Platz? - Fußball als Integrationsmotor
15:00 UHR Familiensingen - Gemeinsames Singen mit dem Gemischten Chor der Singschule Halle unter der Leitung von Anna Gorgadze
16:00 UHR Fußball II - Ost und West – im Verein? / Das Stadion als Ort der Gemeinschaft
17:30 UHR Grußwort Dr. Judith Marquardt, Beigeordnete für Kultur und Sport // Gemeinsames Einsingen
18:00 UHR Kerzensingen - Gemeinsames Singen "Deutschland singt und klingt"
Alle Veranstaltungen sind kostenfrei.
Zum digitaler Flyer hier.
anschließend Podiumsgespräch mit der Autorin und Dr. Uta Bretschneider; Moderation Raban Schuster
Alles gesagt, oder?
Das anhaltende Interesse an der DDR und ihrem Verhältnis zum Westen spiegelt sich deutlich in den aktuellen Sonderausstellungen im Stadtmuseum Halle wider: "PURe Visionen - Kunststoffmöbel zwischen Ost und West" und "Reinhard Hentze: Freiheit im Blick. Fotografie 1981 - 1990".
Insbesondere die Generation Z setzt sich aktuell verstärkt mit der deutsch-deutschen Vergangenheit, ihren bis heute spürbaren Folgen und den fortbestehenden Unterschieden zwischen Ost und West auseinander – doch braucht es darüber heute noch eine eigene Debatte? Wir finden ja!
Lesung
Nora Zabel zeigt am Beispiel der ostdeutschen Generation Z, wie die fortwirkenden Unterschiede zwischen Ost und West Bildungs- und Berufschancen, politische Einstellungen und gesellschaftliche Teilhabe bis heute prägen. Zugleich ist ihr Buch ein Plädoyer für mehr Chancengleichheit und demokratisches Engagement, mit dem die junge Generation bestehende Gräben überwinden und die deutsche Einheit gesellschaftlich vollenden soll.
Diskussion und offene Fragerunde
Das anschließende Gespräch wird von Raban Schuster moderiert und greift die zentralen Punkte der Lesung auf. Autorin Nora Zabel und Uta Bretschneider, Direktorin des Zukunftszentrums für deutsche Einheit und europäische Transformation sprechen darüber, wie die ostdeutsche Generation Z bestehende Ungleichheiten aufarbeiten, überwinden, gesellschaftliche Teilhabe stärken und die Zukunft des geeinten Deutschlands mitgestalten kann.
Eintritt frei. Wir bitten um Online-Anmeldung im Buchungsformular auf dieser Seite.
