Willkommen im Stadtmuseum Halle!

Die erste Adresse, um hallesche Stadtgeschichte(n) zu entdecken! 

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Ausstellungsrundgang mit Norbert Böhnke, Koordinator Erinnerungskultur und Stadtgeschichte in der Stadt Halle (Saale)

Demonstrationszug an einem nebligen Abend auf dem Franckeplatz, auf einem Banner steht "Demokratie und Erneuerung"

Halle (Saale) Franckeplatz, 13. November 1989, Foto: (c) Reinhard Hentze

Welche Bilder prägen unsere Erinnerung an Halle (Saale) in den letzten DDR-Jahren? Im gemeinsamen Rundgang durch die Ausstellung „Reinhard Hentze: Freiheit im Blick“ diskutieren wir ausgewählte Fotografien aus den Jahren 1981–1990 und fragen, ob sie als visuelle Erinnerungsorte einer kollektiven Stadtgeschichte gelten können. Dabei sind die Erfahrungen, Deutungen und Erinnerungen der Besucherinnen und Besucher ausdrücklich Teil des Gesprächs.

Eintritt

7 € /erm. 5 €

Führung mit Liveanspiel des Europa-Carillons

Blick auf das Glockenspiel Roter Turm

Zusatztermin auf Grund der hohen Nachfrage: Entdecken Sie die Geschichte des Roten Turms und erleben Sie ein exklusives Live-Anspiel in der Spielstube!  Es begleiten Sie Gästeführerin Beate Krauße und Stadtcarillonneur Johannes Langenhagen.

Im Jahr 1977 verkündeten erstmalig Glocken im Roten Turm die Verbindung der Stadt zu Georg Friedrich Händel mit dem Westminster-Schlag des fünfstimmigen Uhrengeläutes in der Turmlaterne. Das Glockengeschoss -  der achteckigen Turmteil in ca. 40 Metern Höhe  – beherbergt den klangvollen Schatz des Bauwerks: das größte Glockenspiel Europas! Das Carillon mit 76 Bronzeglocken wird deshalb auch Europa-Carillon genannt.

Eintritt:
→ 10 €

Max. 12 Teilnehmende, Reservierung erforderlich an telefonisch 0345-2213030  oder hier:

Schwarz-weiß-Foto eines Mannes in gestreiftem Hemd mit Halbmaske, dahinter eine Persin, die eine Flasche mit beiden Händen an den Mund hält

Reinhard Hentze: Halle (Saale), Gaststätte "Zentral", Fasching Verband Bildender Künstler, 26. Februar 1987 (Infrarotfotografie) (Auschnitt)

Wir beenden Ausstellung mit einer Führung und es bietet sich die letzte Möglichkeit, über die Fotografien von Reinhard Hentze ins Gespräch zu kommen: mit dem Fotografen selbst, mit Gastkurator John Palatini und Dr. Berit Wagner vom Stadtmuseum Halle. 

Zwischen 1981 und 1990 hielt Reinhard Hentze in Halle den Alltag und Umbruch der späten DDR fotografisch fest. Im Zentrum der aktuellen Ausstellung steht das Thema Freiheit, das der Künstler aus verschiedenen Perspektiven in den Blick genommen hat: sichtbar etwa in modischen Stilcodes, in halbprivaten Nischen oder schließlich im politischen Aufbruch. Noch nie gezeigte Aufnahmen aus der Zeit der ersten freien Wahlen und neu gewonnener Freiheiten – von Konsum bis Erotikcenter – erweitern das Panorama. Somit werden die Spannungen und Kontraste der Transformationszeit insbesondere auch für die Generation ohne eigene DDR-Erfahrung anschaulich. Über drei Ebenen hinweg präsentiert das Stadtmuseum mit rund 150 Exponaten die kraftvolle Bildästhetik Hentzes als visuelle Stadt- und Zeitgeschichte.

Eintritt frei.

mit Kuratorin Kristin Land

Pappschachtel mit Haushaltkerzen, Aufdruck Riebeckkerzen

Ob flackernder Kerzenschein, jederzeit anknipsbares Licht im modernen Lampenschirm oder symbolisches Leuchten auf dem Altar – Licht war seit jeher ein wichtiger
Teil des menschlichen Lebens. Ganz im Sinne des Kulturellen Themenjahres erkunden wir die Geschichten hinter unseren Ausstellungsstücken.

Auf einen Kaffee ins Museum. Entdecke Halle! am Nachmittag 

Die Reihe verspricht spannende Einblicke in die Geschichte Halles!
Ausstellungsbesuch & Kaffeeplausch 6x jährlich am Mittwoch 14:30 Uhr

Kaffee oder Tee & kleiner süßer Imbiss inklusive

Eintritt

pauschal 7 €

In der Reihe "Entdecke Halle! mit Kennern" - mit Historikerin Ida Karste und Kuratorin Dr. Berit Wagner

Portrait Maria Sophie Gebauer als ältere Frau, Kreidezeichung - daneben Illustration aus "Akademie der Grazien", historische Abbildung einer nackten Frau, auf einem Buch aufgestützt, unterrichtet zwei Kinder

Maria Sophie Gebauer und die "Akademie der Grazien"

Hatten Frauen im 18. Jahrhundert wirklich kaum Möglichkeiten, sich zu bilden – und wurde Wissen ausschließlich von Männern verbreitet? Der Vortrag hinterfragt diese Vorstellung und richtet den Blick auf Halle als ein Zentrum der Aufklärung. Ausgehend von der Dauerausstellung im Christian-Wolff-Haus steht die Verlegerin Maria Sophia Gebauer im Mittelpunkt. Unter ihrer Verlagsführung erschien ab 1774 mit der Akademie der Grazien eine der frühen Frauenzeitschriften der Stadt.

Frauen im 18. Jahrhundert – hatten keine Möglichkeiten sich zu bilden und Wissen wurde nur von Männern verbreitet? Im Vortrag soll dieses Bild mit einem spezifischen Blick auf Halle, einem Zentrum der Aufklärung, korrigiert werden. Ausgehend von der Dauerausstellung im Christian-Wolff-Haus wird das Wirken der Verlegerin Maria Sophia Gebauer beleuchtet. Unter ihrer Regie wurde ab 1774 eine der ersten Frauenzeitschriften in Halle herausgegeben, die Akademie der Grazien. Welches Wissen diese Zeitschriften ihren Leserinnen vermittelten und wie sie in den größeren Kontext der Frauenbildung im Halle des 18. Jahrhunderts eingeordnet werden können – diese Fragen möchte die Kennerin Ida Karste gemeinsam mit den Besuchern der Veranstaltung erkunden. Ein kleiner Rundgang durch das Christian-Wolff-Haus und zu ausgewählten Objekten eröffnet den Abend.

Ida Karste hat den deutschlandweit einzigartigen Masterstudiengang „Kulturen der Aufklärung“ an der MLU Halle-Wittenberg studiert – und ist seitdem vom 18. Jahrhundert fasziniert. Fragen der Wissensgeschichte mit dem Feld der Frauen- und Geschlechtergeschichte zu verbinden, wurde dabei zu ihrem Schwerpunkt, den sie nach dem Studium in ihrer Arbeit als freie Historikerin und Projektkoordinatorin für die Leipziger Louise-Otto-Peters-Gesellschaft e.V. vertiefen konnte.

Eintritt 7 €

Geselliger Vortragsnachmittag mit Dipl. hist. Cornelia Zimmermann und „Häppchen“ aus der jüdischen Gemeindeküche

Familienfoto der jüdischen Familie Librach in ihrer Wohnung Große Märkerstraße13, Halle, ca. 1930. Die Familie posiert vor dem festlich gedeckten Tisch mit traditionellen Speisen zum Sabbat.

Familienfoto der jüdischen Familie Librach in ihrer Wohnung Große Märkerstraße13, Halle, ca. 1930. Die Familie posiert vor dem festlich gedeckten Tisch mit traditionellen Speisen zum Sabbat. (c) Stadtmuseum Halle

Wie schmeckt Geschichte? Und was erzählen Speisen über das Leben einer jüdischen Gemeinde, über Herkunft, Wandel und Ankommen?

Das Stadtmuseum Halle lädt mit dem Vortrag von Cornelia Zimmermann zu einem besonderen Streifzug durch die jüdische Stadtgeschichte ein. „Halles Stadtgeschichte häppchenweise“ verbindet historische Einblicke mit kleinen Kostproben aus der jüdischen Gemeindeküche. Während Stationen der rund tausendjährigen jüdischen Geschichte Halles vorgestellt werden, begleiten ausgewählte „Häppchen“ die Reise durch die Jahrhunderte.

Von der mittelalterlichen jüdischen Gemeinde über die Neuzeit bis in die Gegenwart geht es dabei nicht nur um Ereignisse und Orte, sondern auch um Alltagskultur, Speisetraditionen und die Frage, wie Rezepte wandern und sich verändern. Die gereichten Kostproben greifen traditionelle Gerichte auf und erzählen zugleich von der Zuwanderungsgeschichte der heutigen jüdischen Gemeinde in Halle. Jedes Häppchen wird so zum kleinen historischen Gesprächsanlass: Welche Speisen und Zutaten waren im Mittelalter bekannt? Welche kulinarischen Traditionen prägten jüdisches Leben? Und welche Rezepte kamen mit den Menschen nach Halle, die hier eine neue Heimat fanden? So entsteht ein sinnlicher Zugang zur Stadtgeschichte – Geschichte zum Hören, Entdecken, Erinnern und Probieren.

Eintritt

Der Eintritt beträgt 15 €.

Bitte buchen Sie die benötigte Anzahl Ihrer Tickets unten auf dieser Seite oder telefonisch im Stadtmuseum unter 0345-2213030.
Die gebuchten Tickets müssen bis spätestens 20 min vor Veranstaltungsbeginn im Stadtmuseum bezahlt werden, ansonsten verfällt die Buchung.

Das freie Theater VAROMODI präsentiert „Der kleine Prinz“ in einer szenischen Lesung für Kinder ab 5 Jahren.

Zwei Schauspieler sitzen mit dem Rücken zueinander, verkleidet als Figuren aus dem Märchen von Antoine de Saint-Exupéry – „Der kleine Prinz“.

Ein kindlicher Außerirdischer und ein havarierter Irdischer befreunden sich in der Sahara. Der kleine Prinz erzählt dem Piloten von seinem Asteroiden und von seinen Reisen, auf denen er bereits erwachsenen Exemplaren der menschlichen Spezies begegnet ist – und sie zunächst „sonderbar“ fand…

Was an Säufern und Eitlen, Königen und Geographen, an Buchhaltern und Laternenanzündern sonderbar – und an sprechenden Füchsen und Rosen, Schafen und Kisten liebenswert ist, zeigt Antoine de Saint-Exupérys zum Klassiker avanciertes modernes Märchen in anekdotischer Erzählform. Der kleine Prinz, der den Menschen den Spiegel vorhält, erweist sich dabei als ähnlich menschlich in seiner Sehnsucht nach Liebe, Freundschaft und Fürsorge.

Regie und Textbearbeitung: Anna Siegmund-Schultze 
Kostüme und Ausstattung: Susanne Berner
Es spielen: Katja Röder & Martin Sommer
Spieldauer: ca 50 Minuten

Eintritt: 14 € Erwachsene / 6 € Kinder
Reservierung auf Varomodi.de erforderlich.

Sonderausstellungen

Schwarz-weiß-Foto eines Mannes in gestreiftem Hemd mit Halbmaske, dahinter eine Persin, die eine Flasche mit beiden Händen an den Mund hält

26.06. - 15.11.2026

Reinhard Hentze: Freiheit im Blick. Fotografien 1981-1990

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