Willkommen im Stadtmuseum Halle!
Die erste Adresse, um hallesche Stadtgeschichte(n) zu entdecken!
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In den 1960er-Jahren tauchten farbenfrohe, futuristisch anmutende Möbel aus Polyurethan (PUR) auf. Im Westen entworfene Stücke wie das „Garten-Ei“ oder der „Z‑Stuhl“ waren für die auch für die DDR von Interesse. Zwischen Chemieprogramm, Massenproduktion und Gestaltungsidealen wurde PUR in der DDR zur Staatsaufgabe. Ergänzt um hallesche Perspektiven, Entwürfe aus der Kunsthochschule Burg Giebichenstein und Alltagsgeschichten vor Ort verbindet die Ausstellung Design, Politik und Konsum – und fragt nach der Zukunft nachhaltiger Materialien.
Programm
- 18:30 Uhr: Begrüßung durch Jane Unger, Direktorin Stadtmuseum Halle
- im Anschluss: Thematische Einführung durch Fr. Klára Němečková, Staatliche Kunstsammlungen Dresden + Christine Gerbich (Direktorin Museum Utopie und Alltag Eisenhüttenstadt) und Kristin Land, Kuratorin Stadtmuseum Halle
- Live Musik: Gregor Majewski (Saxophon)
- Gespräche in den Ausstellungsbereichen mit Mitgliedern des Kuratorenteams
- Mitmach-Spiel: Ausstellung erkunden durch ein Quiz
- PopUp Store: Die Wohnerei
Eintritt frei
Kooperationspartner und Förderer
PURe VISIONEN ist eine Ausstellung des Kunstgewerbemuseums, Staatliche Kunstsammlungen Dresden und dem Museum Utopie und Alltag in Eisenhüttenstadt in Halle (Saale) in Kooperation mit dem Stadtmuseum Halle.
Die Ausstellung wird gefördert durch die Bundesstiftung Aufarbeitung, die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt, den Industriepark Lausitz und BASF Schwarzheide GmbH und unterstützt vom Deutschen Rundfunkarchiv.
Zwischen 1981 und 1990 hielt Reinhard Hentze in Halle den Alltag und Umbruch der späten DDR fotografisch fest. Im Zentrum der aktuellen Ausstellung steht das Thema Freiheit, das der Künstler aus verschiedenen Perspektiven in den Blick genommen hat: sichtbar etwa in modischen Stilcodes, in halbprivaten Nischen oder schließlich im politischen Aufbruch. Noch nie gezeigte Aufnahmen aus der Zeit der ersten freien Wahlen und neu gewonnener Freiheiten – von Konsum bis Erotikcenter – erweitern das Panorama. Somit werden die Spannungen und Kontraste der Transformationszeit insbesondere auch für die Generation ohne eigene DDR-Erfahrung anschaulich. Über drei Ebenen hinweg präsentiert das Stadtmuseum mit rund 150 Exponaten die kraftvolle Bildästhetik Hentzes als visuelle Stadt- und Zeitgeschichte.
Programm
Begrüßung: Jane Unger, Direktorin
Einführung: John Palatini, Kurator der Ausstellung
Musik: Friedrich Hentze, Schlagzeug & Stefan Liedtke, Gitarre & Gesang
Der Künstler Reinhard Hentze ist anwesend.
Die Ausstellung wird im Stadtmuseum Halle vom 26.06. bis 15.11.2026 gezeigt.
Foto:
Reinhard Hentze: Halle (Saale), Gaststätte "Zentral", Fasching Verband Bildender Künstler, 26. Februar 1987 (Infrarotfotografie) (Auschnitt)
In Kooperation mit dem Halleschen Kunstverein e.V.; gefördert von der Hallesche Wohngenossenschaft Freiheit eG (HWF).
