Willkommen im Stadtmuseum Halle!

Die erste Adresse, um hallesche Stadtgeschichte(n) zu entdecken! 

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Autorenlesung im Begleitprogramm von "PURe Visionen. Kunststoffmöbel zwischen Ost und West"

Das Buch Möbel aus der Zukunft – eine deutsch-deutsche Geschichte erschien 2024 im Ch. Links Verlag.

Sascha Lange stellt das umfassende Buch "Möbel aus der Zukunft" vor. Eine unterhaltsame und reich bebilderte Zeitreise durch deutsch-deutsche Design- und Wirtschaftsgeschichten aus den frühen 1970er Jahren. 

Der Innovationsgeist der 60er und 70er Jahre beeinflussten viele Bereiche des alltäglichen Lebens, vor allem durch den Siegeszug verschiedener Kunststoffe. Das Design von Möbeln wurde dadurch revolutioniert – in der Bundesrepublik, und in der DDR. Dass ausgerechnet von westdeutschen Designern entwickelte Stühle und Tische aus Polyurethan-Kunststoff zu Klassikern im Osten wurden, gehört zu den kuriosen Seiten dieser Zeit.

Historiker und Buchautor Sascha Lange hat die Geschichte von Känguruh-Stuhl, Garten-Ei und vielen anderen Kunststoffmöbeln in beiden deutschen Staaten aufgespürt. Herausgekommen ist ein spannendes, unterhaltsames und reich bebildertes Buch, welches Designgeschichte und deutsch-deutsche Annäherungen zwischen Markt- und Planwirtschaft in den frühen 1970er Jahren – in mitten des Space Age sichtbar werden lässt.

Dauer der Lesung: 70 Minuten ohne Pause, umrahmt von zahlreichen Fotos via Beamer.

Eintritt: 7 €; erm. 5 €

Eintritt frei

Wort-Bild-Marke langen Nacht der Wissenschaften mit grünem Eulenkopf auf schwarzem Grund

Das Stadtmuseum heißt wissensdurstige Gäste zwischen 17 Uhr und Mitternacht herzlich willkommen! Das Haus ist mit der Sonderaustellung "PURe VISIONEN. Kunststoffmöbel zwischen Ost und West" und der Dauerausstellung im Christian-Wolff-Haus geöffnet. 

Unter dem Motto „Chemie und Alchemie“ erwartet die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Programm, das dazu einlädt, Wissenschaft in Vergangenheit und Gegenwart zu entdecken: Ein Vortrag über das alchemistische Labor, das sich vor 400 Jahren im Christian-Wolff-Haus befand, eröffnet überraschende Einblicke in die Anfänge wissenschaftlichen Forschens in Halle. Kurzführungen beleuchten die Rolle der Chemie bei der Restaurierung von Objekten sowie die Geschichte der halleschen PUR-Möbel und des Werkstoffs der Zukunft. In einer 360°-Fulldome-Kuppel können Besucherinnen und Besucher Halle aus der Vogelperspektive erleben oder den Sternenhimmel erkunden – eine Reise zu den Ursprüngen der Wissenschaften.

Highlight der diesjährigen Programmpunkte ist der kreative Rundgang unter dem Motto: Comic trifft Wissenschaft mit Comic-Künstler Robert Deutsch durch die aktuelle Sonderausstellung „PURe VISIONEN. Kunststoffmöbel zwischen Ost und West“.

Programm


17 - 24 Uhr  Offene Tür im Stadtmuseum Halle. 
Das Stadtmuseum Halle öffnet seine Türen für die Lange Nacht der Wissenschaft. Komm vorbei und entdecke das Museum mit spannenden Ausstellungen, Vorträgen und Mitmachangeboten.

17 - 22 Uhr Stadtmuseum goes digital - Entdecke spannende Challenges!
Teste die unterhaltsamen digitalen Angebote im Stadtmuseum, u.a. die neue Schnitzeljagd (Actionbound) zur Geschichte des Wissens und der Aufklärungszeit im 18. Jahrhundert im Christian-Wolff-Haus!

18:30 Uhr und 21 Uhr Plaste, Form, Vision – Stippvisite durch die Sonderausstellung „PURe VISIONEN“
Wie Halle mit der Geschichte von PUR-Möbeln verbunden ist, zeigt ein kurzweiliger Rundgang durch die Ausstellung. Zu sehen sind Z-Stühle zum „Besitzen“, „spacig“ anmutende Eisdielen auf dem Boulevard und Designobjekte aus Werkstoffen der Zukunft.

18:30 Uhr Auf den zweiten Blick“ – Kurzführung zu angewandten Wissenschaften in der Restaurierung
Das Altern hinterlässt Spuren – bei Objekten wie beim Menschen. Eine Kurzführung durch das Christian-Wolff-Haus erläutert anhand ausgewählter Objekte die Alterungsprozesse von Materialien sowie die Rolle der Chemie bei der Restaurierung.

19 - 20 Uhr Comic trifft Wissenschaft: Ein kreativer Rundgang durch die Sonderausstellung „PURe VISIONEN"
Der Rundgang mit dem Comic-Künstler Robert Deutsch beleuchtet die in der Sonderausstellung realisierte Verbindung von Wissenschaft, Chemie, Alltagskultur und Comic. Danach heißt es: Stifte in die Hand und selbst die Möbel aus Polyurethan zeichnen.

21:30 Uhr Im Labor des Lebenselixiers“ – Bildvortrag mit Besichtigung des historischen Kellers
Neue Erkenntnisse zeigen, dass der Stadtarzt Balthasar Brunner vor 400 Jahren im heutigen Stadtmuseum ein alchemistisches Labor betrieb. Folge seiner Spur auf der Suche nach dem Stein der Weisen und den Anfängen der Wissenschaft in Halle!

21:30 - 23 Uhr Stolpersteine gegen das Vergessen (2026) Ungesehen!
Der Masterstudiengang Multimedia und Autorschaft zeigt aktuelle Filme aus der Reihe Stolpersteine – Filme gegen das Vergessen über Zwangsprostitution, queere Menschen, kulturelle Ideale, eine mutige Stadt und einen Road Trip zur eigenen Geschichte.

17 - 24 Uhr 360°-Halle im Flug - Fulldome-Filmproduktionen im KulturDome
Erlebe Halle von oben und die Sterne als immersive Raumprojektionen im KulturDome des Themenjahres der Stadt Halle. Unterstützt vom Scidea Lab und der Medien- und Kommunikationswissenschaft zeigt das Stadtmuseum spannende 360°-Filme.

mit Museumspädagogin Rahel Knittel, Stadtmuseum Halle

Plakatmotiv: Ein blauer Z-Stuhl, ein roter Tisch und ein gelber eiförmiger Sessel auf schwarzem Untergrund

Knallige Farben und futuristische Formen: Die Führung durch die Ausstellung „PURe Visionen“ zeigt, wie Polyurethan-Möbel die Wohnwelt der DDR prägten. Dabei wird die enge Verbindung zwischen Design, Chemieindustrie und der Stadt Halle beleuchtet. 

Die Führung richtet sich an blinde und sehbeeinträchtigte Menschen und an alle weiteren Interessierten. An ausgewählten Objekten können Besucher*innen Materialien nicht nur sehen, sondern auch ertasten. Das sinnliche Erleben steht dabei im Mittelpunkt. Die Führung verbindet historische Einblicke mit praktischen Erfahrungen.

Eintritt: 7 € / erm. 5 €

Eine Mitmach-Aktion für Kinder und ihre Erwachsenen

Person gießt Zinn in Gipsformen

Habt Ihr schon mal ein Souvenier selbst hergestellt? 
An Orte, an besondere Begegnungen und schöne Erlebnisse möchten wir uns lange erinnern und etwas Bleibendes bei uns behalten. Diese Andenken kaufen wir oder wir machen Bilder mit unserem Handy. Wie war das im Mittelalter, wenn jemand eine Pilgerreise unternahm und eine Erinnerungsstück mitbringen wollte? Eine Möglichkeit war die Anfertigung eines individuellen Souvenirs aus Zinnguss. Eine Form herstellen, Zinn erhitzen, in die Form gießen und aushärten lassen – das kann man auch noch heute tun. So entsteht ein selbst gestaltetes Andenken an den Besuch der Burg Giebichenstein.

Preise

  • Der Eintritt auf die Oberburg Giebichenstein ist am 3. Mai 2026 ab 13 Uhr frei, da parallel die Veranstaltung zum "Saalejazz" stattfindet.
  • Materialkosten 5 €

    Unsere Familiennachmittage auf der Oberburg Giebichenstein finden von Mai bis Ende Oktober immer am 1. und 3. Sonntag im Monat von 14 - 17 Uhr statt. 

     


 

Live-Anspiel des Carillons im Roten Turm

Foto Joseph Min, im Hintergrund Glockenstube im Roten Turm

Über den Carillonneur

Joseph Min, lebt derzeit in New York City und studiert an der Columbia Graduate School of Architecture, Planning, and Preservation (GSAPP). 

Er ist der Gewinner des Queen Fabiola Carillon-Wettbewerbs 2024.

Nach seinem Abschluss *summa cum laude* an der Königlichen Carillon-Schule „Jef Denyn“ in Mechelen (Belgien) im Jahr 2023 – wo er bei Koen Cosaert und Koen Van Assche studierte – trat er auf Carillons in ganz Amerika und Europa auf. Zuvor hatte er an der University of Chicago bei Joey Brink studiert, der ihn mit dem Instrument vertraut machte.

Joseph Min ist Mitglied der Guild of Carillonneurs in North America (GCNA) sowie der World Carillon Federation (WCF) und hat auf deren Kongressen zahlreiche neue Kompositionen uraufgeführt. Er hat vor Kurzem sein Studium an der Graduate School of Architecture, Planning, and Preservation (GSAPP) der Columbia University abgeschlossen und ist derzeit als Akustiker, Fotograf und freiberuflicher Carillonneur tätig. Seine Arbeit in den Bereichen Akustik und Musik wird sowohl die Architektur als auch die Carillon-Kultur voranbringen.

Programm

Dancing In the Wind 

  • American Gothic (Joey Brink, b. 1988)
    i. Wings of the Morning
  • Dos Oruguitas (Lin Manuel-Miranda, b. 1980, arr. Joey Brink)
  • Brouillard (Stefano Colletti, b. 1973)
  • Colors of the Wind (Alan Menken, b. 1949, arr. Joseph Min)
  • Reverie (Joey Brink, b. 1988)
  • beneath a canopy of trees (Joey Brink, b. 1988)
  • Constellations (Geert D’hollander, b. 1965)
    ii. Leo et Scorpius
  • A Medley of Two Hymns for Carillon (Jupiter) (Paul Stelben, b. 1999)
  • Expansion (Joey Brink, b. 1988)
  • Starry, Starry Night (Don Mclean, b. 1945, arr. Joey Brink)
     

Sonderausstellungen

Plakatmotiv: Ein blauer Z-Stuhl, ein roter Tisch und ein gelber eiförmiger Sessel auf schwarzem Untergrund

19.06. - 01.11.2026

PURe VISIONEN. Kunststoffmöbel zwischen Ost und West
Schwarz-weiß-Foto eines Mannes in gestreiftem Hemd mit Halbmaske, dahinter eine Persin, die eine Flasche mit beiden Händen an den Mund hält

26.06. - 15.11.2026

Reinhard Hentze: Freiheit im Blick. Fotografien 1981-1990

Neu im Blog

Kuratorin Kristin Land hockend hinter gelbem Couchtisch mit Plastik-Geschirr und weißem Z-Stuhl

Menschen & Möbel: Das Stadtmuseum Halle sucht PUR-Geschichten
Tagebuch mit vergilbten Seiten und handschriftlichen Einträgen mit Füller auf Polnisch

Das Tagebuch des Zwangsarbeiters Josef Sýkora
Besuch im Museumshop

Ihr Besuch im Stadtmuseum
Mann nutzt Barrierefreiheit im Stadtmuseum

Barrierefrei im Stadtmuseum

Die Dauerausstellung zur Stadtgeschichte

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ein Ausstellungsraum mit vielen Menschen, die eine Führung verfolgen. Sie betrachten ein Bild, dass von der Führung gezeigt wird

Führungen und Vorträge
Metallregal mit vielen Kartons, in denen Porzellanteile lagern

Sammlung
Christian-Wolff-Haus Außenansicht

Museum

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