Veranstaltungstipps

Blick auf das Glockenspiel Roter Turm

Glöcknerführung im Roten Turm
Ummenberger mit Bart und Peitsche blickt zum Betrachter und Nietzsche, der sie anschaut

Andrea Ummenberger: Nietzsche

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Führung mit Liveanspiel des Carillons - Reservierung erforderlich

Blick auf das Glockenspiel Roter Turm

Freuen Sie sich auf Geschichten und Geschichte um das Carillon im über 600jährigen Roten Turm mit Gästeführerin Beate Krauße und einem Mitglied der halleschen Stadtcarilloneure!

Im Jahr 1977 verkündeten erstmalig Glocken im Roten Turm die Verbindung der Stadt zu Georg Friedrich Händel mit dem Westminster-Schlag des fünfstimmigen Uhrengeläutes in der Turmlaterne. Von dieser Tonfolge wird behauptet, sie sei eine Variation der vier Noten aus den Takten 5 und 6 der Arie I Know That My Redeemer Liveth.  Das Glockengeschoss -  der achteckigen Turmteil in ca. 40 Metern Höhe  – beherbergt den klangvollen Schatz des Bauwerks: das größte Glockenspiel Europas! Das Carillon mit 76 Bronzeglocken wird deshalb auch Europa-Carillon genannt.

Eintritt:
→ 10 €

Max. 12 Teilnehmende, Reservierung erforderlich an telefonisch 0345-2213030  oder hier:

Solotheaterabend mit Andrea Ummenberger, Autor: Alexander Widner - S. Fischer Verlag

Ummenberger mit Bart und Peitsche blickt zum Betrachter und Nietzsche, der sie anschaut

Nietzsche, kennt man einfach! Ein Name wie ein Donnerschlag. Vertraut und fremd zugleich. Oft zitiert, streitbar, selten wirklich gelesen. Kaum ein Denker ist so wirkmächtig, so unbequem und zugleich so hartnäckig missverstanden wie Friedrich Nietzsche (1844–1900).

Geboren in Röcken in Sachsen-Anhalt, als Sohn eines lutherischen Pfarrers, galt Nietzsche früh als Ausnahmetalent. Geformt unter anderem an der Landesschule Pforta und mit nur 24 Jahren Professor in Basel, kehrte er der akademischen Welt aus gesundheitlichen Gründen 1879 den Rücken. Er wurde freier Schriftsteller, rastloser Wanderer und radikaler Kritiker seiner Zeit.

Philosophie, Literatur und Kulturkritik verschmelzen bei ihm zu einer Sprache voller Schärfe, Ironie und Lust an der Provokation. „Übermensch“, „Wille zur Macht“, „Gott ist tot“ – Schlagworte, die bis heute kursieren und doch selten verstanden werden. Gemeint war keine Pose, sondern eine Diagnose: eine Welt, die ihre Gewissheiten und Orientierung verloren hat. Was bleibt? Und was macht der Mensch daraus – mit seiner Freiheit?

Auch das vielfach zitierte „Du gehst zu Frauen? Vergiss die Peitsche nicht!“ aus "Also sprach Zarathustra" gehört dazu: weniger Handlungsanweisung als bewusst schockierende Zuspitzung. Für wen soll die Peitsche sein?

Das Theaterstück "Nietzsche oder Das deutsche Elend" von Alexander Widner (S. Fischer Verlage), als Solotheaterabend von Andrea Ummenberger überarbeitet, nimmt das Publikum mit, auf eine Begegnung mit einem Philosophen, der nicht erklärt, sondern Fragen stellt, die bis heute nachhallen und dessen Gedanken nichts von ihrer Sprengkraft verloren haben.

Der Abend möchte Nietzsche erfahrbar machen. Seine Zweifel, seine Radikalität, seine gefährliche Schönheit. Ein Abend für Neugierige, Zweifelnde, Widersprechende. Denn Nietzsche kennt man nicht einfach. Man begegnet ihm. 

Tickets bei eventim.de

davor Kurzführung um 16.30 Uhr, im Anschluss Vortrag und Gespräch mit Dr. Anna Schaefer, Musikwissenschaftlerin (Halle) und Robert Rytina, Musikwissenschaftler (Prag)

Schwarz-weiß-Foto von Heydrich und weiteren Männeren in Nazi-Uniformen, Text: Reinhard Heydrich. Karriere und Gewalt. Career and Violence. Dazu auf gelbem Kreis: Spuren in Halle

Der Vortrag beleuchtet die Rolle des Konservatoriumsleiters Bruno Heydrich im bürgerlichen Musikleben der Stadt Halle sowie den Einfluss dieses kulturellen Umfelds auf seinen Sohn Reinhard Heydrich. Der Vortrag verbindet musikgeschichtliche, biografische und erinnerungskulturelle Aspekte und wird durch musikalische Beispiele ergänzt.

Es sprechen die Musikwissenschaftlerin Dr. Anna Schaefer (Halle), die die Bedeutung Bruno Heydrichs für das Musikleben der Stadt nachzeichnet, sowie Robert Rytina (Prag), der die Familie Heydrich im internationalen erinnerungskulturellen Kontext verortet und Fragen nach kultureller Prägung und politischer Radikalisierung aufwirft.

Im anschließenden Gespräch mit dem Publikum werden zentrale Themen wie Identität, kulturelle Einflüsse und historische Deutungen vertieft. Die Veranstaltung schließt mit einem Ausblick auf weiterführende Perspektiven in Bildung und deutsch-tschechischem Austausch.

Vor der Veranstaltung findet um 16.30 Uhr eine 30minütige Kurzführung durch die Ausstellung "Spuren in Halle" statt.

"Reinhard Heydrich. Karriere und Gewalt" ist eine Ausstellung der Stiftung Topographie des Terrors, ergänzt durch die Werkstattausstellung "Spuren in Halle - zum Forschen und Mitmachen" vom Stadtmuseum Halle. Das Begleitprogramm wird gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt. Die Ausstellungen sind noch bis zum 10. Mai 2026 im Stadtmuseum Halle zu sehen.

 Deutscher Spruch - ein Musikbeispiel aus Bruno Heydrichs " Neue ernste und vaterländische Werke", erschienen 1917

Eintritt frei

Solotheaterabend mit Andrea Ummenberger, Autor: Alexander Widner - S. Fischer Verlag

Ummenberger mit Bart und Peitsche blickt zum Betrachter und Nietzsche, der sie anschaut

Nietzsche, kennt man einfach! Ein Name wie ein Donnerschlag. Vertraut und fremd zugleich. Oft zitiert, streitbar, selten wirklich gelesen. Kaum ein Denker ist so wirkmächtig, so unbequem und zugleich so hartnäckig missverstanden wie Friedrich Nietzsche (1844–1900).

Geboren in Röcken in Sachsen-Anhalt, als Sohn eines lutherischen Pfarrers, galt Nietzsche früh als Ausnahmetalent. Geformt unter anderem an der Landesschule Pforta und mit nur 24 Jahren Professor in Basel, kehrte er der akademischen Welt aus gesundheitlichen Gründen 1879 den Rücken. Er wurde freier Schriftsteller, rastloser Wanderer und radikaler Kritiker seiner Zeit.

Philosophie, Literatur und Kulturkritik verschmelzen bei ihm zu einer Sprache voller Schärfe, Ironie und Lust an der Provokation. „Übermensch“, „Wille zur Macht“, „Gott ist tot“ – Schlagworte, die bis heute kursieren und doch selten verstanden werden. Gemeint war keine Pose, sondern eine Diagnose: eine Welt, die ihre Gewissheiten und Orientierung verloren hat. Was bleibt? Und was macht der Mensch daraus – mit seiner Freiheit?

Auch das vielfach zitierte „Du gehst zu Frauen? Vergiss die Peitsche nicht!“ aus "Also sprach Zarathustra" gehört dazu: weniger Handlungsanweisung als bewusst schockierende Zuspitzung. Für wen soll die Peitsche sein?

Das Theaterstück "Nietzsche oder Das deutsche Elend" von Alexander Widner (S. Fischer Verlage), als Solotheaterabend von Andrea Ummenberger überarbeitet, nimmt das Publikum mit auf eine Begegnung mit einem Philosophen, der nicht erklärt, sondern Fragen stellt, die bis heute nachhallen und dessen Gedanken nichts von ihrer Sprengkraft verloren haben.

Der Abend möchte Nietzsche erfahrbar machen. Seine Zweifel, seine Radikalität, seine gefährliche Schönheit. Ein Abend für Neugierige, Zweifelnde, Widersprechende. Denn Nietzsche kennt man nicht einfach. Man begegnet ihm. 

Tickets bei eventim.de

mit Kuratorin Kristin Land - im Begleitprogramm der Ausstellung „Reinhard Heydrich. Karriere und Gewalt“

Schwarz-weiß-Foto von Heydrich und weiteren Männeren in Nazi-Uniformen, Text: Reinhard Heydrich. Karriere und Gewalt. Career and Violence. Dazu auf gelbem Kreis: Spuren in Halle

Welchen Einfluss hatte der Nationalsozialismus auf Kinder und Jugendliche in Halle? Im letzten Werkstattgespräch lädt Kuratorin Kristin Land zum interaktiven Ausstellungsrundgang durch „Spuren in Halle“ ein. Im Mittelpunkt stehen Kinder und Jugendliche zwischen Anpassung, Begeisterung und Widerstand.

 Anhand von Bildern und Objekten entdecken die Teilnehmenden, wie junge Menschen im NS geprägt wurden – etwa durch Jungvolk, Hitlerjugend und Reichsarbeitsdienst.

Aktivitäten wie Bildanalysen, Diskussionen und eine Mitmach-Wand laden dazu ein, eigene Gedanken einzubringen: Was machte die Jugendorganisationen attraktiv? Und wie gehen wir heute mit NS-Objekten um?

Das Thema Widerstand wird am Beispiel von Otto Herrmann aufgegriffen, der zur gleichen Zeit wie Reinhard Heydrich in Halle aufwuchs aber im Gegensatz zu Heydrich, dem „Organisator des Holocaust“, jüdischen Mitgefangenen das Leben rettete und als einziger Hallenser in Yad Vashem als „Gerechter unter den Völker“ geehrt wird.

Das Werkstattgespräch bietet Raum für Austausch, Fragen und kritische Auseinandersetzung.

Eintritt 7€ / erm. 5 €

Solotheaterabend mit Andrea Ummenberger, Autor: Alexander Widner - S. Fischer Verlag

Ummenberger mit Bart und Peitsche blickt zum Betrachter und Nietzsche, der sie anschaut

Nietzsche kennt man einfach! Ein Name wie ein Donnerschlag. Vertraut und fremd zugleich. Oft zitiert, streitbar, selten wirklich gelesen. Kaum ein Denker ist so wirkmächtig, so unbequem und zugleich so hartnäckig missverstanden wie Friedrich Nietzsche (1844–1900).

Geboren in Röcken in Sachsen-Anhalt, als Sohn eines lutherischen Pfarrers, galt Nietzsche früh als Ausnahmetalent. Geformt unter anderem an der Landesschule Pforta und mit nur 24 Jahren Professor in Basel, kehrte er der akademischen Welt aus gesundheitlichen Gründen 1879 den Rücken. Er wurde freier Schriftsteller, rastloser Wanderer und radikaler Kritiker seiner Zeit.

Philosophie, Literatur und Kulturkritik verschmelzen bei ihm zu einer Sprache voller Schärfe, Ironie und Lust an der Provokation. „Übermensch“, „Wille zur Macht“, „Gott ist tot“ – Schlagworte, die bis heute kursieren und doch selten verstanden werden. Gemeint war keine Pose, sondern eine Diagnose: eine Welt, die ihre Gewissheiten und Orientierung verloren hat. Was bleibt? Und was macht der Mensch daraus – mit seiner Freiheit?

Auch das vielfach zitierte „Du gehst zu Frauen? Vergiss die Peitsche nicht!“ aus "Also sprach Zarathustra" gehört dazu: weniger Handlungsanweisung als bewusst schockierende Zuspitzung. Für wen soll die Peitsche sein?

Das Theaterstück "Nietzsche oder Das deutsche Elend" von Alexander Widner (S. Fischer Verlage), als Solotheaterabend von Andrea Ummenberger überarbeitet, nimmt das Publikum mit auf eine Begegnung mit einem Philosophen, der nicht erklärt, sondern Fragen stellt, die bis heute nachhallen und dessen Gedanken nichts von ihrer Sprengkraft verloren haben.

Der Abend möchte Nietzsche erfahrbar machen. Seine Zweifel, seine Radikalität, seine gefährliche Schönheit. Ein Abend für Neugierige, Zweifelnde, Widersprechende. Denn Nietzsche kennt man nicht einfach. Man begegnet ihm. 

Tickets bei eventim.de

Filmvorführung und Gespräch mit Filmemacher Daniel Tautz, mdr exactly

Foto von David Tautz mit Kamera bei Dreharbeiten im Bus

In der 35minütigen Dokumentation begleitete der Filmemacher über ein Jahr wohnungslose Menschen in Halle. Er dokumentierte deren harten Alltag auf der Suche nach Unterkunft, Verpflegung und Anerkennung. Er führte intensive Gespräche mit den Betroffenen und wirft so einen schonungslosen Blick auf das Leben der Menschen am Rande der Gesellschaft. Doch er schaut auch, was getan wird, um zu helfen. Neben Hilfsangeboten der Stadt stellt er freiwillige Initiativen wie das Busprojekt „Vierjahreszeiten“ vor. 

Daniel Tautz spricht im Anschluss über seine Erfahrungen während der Dreharbeiten und ist gespannt auf den Austausch mit dem Publikum.

Eintritt frei - Bitte spenden Sie für den hallesche Projekte in der Wohnungslosenhilfe. 

SWH-Saalejazz im Rahmen des 21. Festivals „Women in Jazz“

Bandfoto: sechs Männer mit Blechblasinstrumenten

Die BIG BEN DIX BAND bringt lustige Jazzmusik auf Bühnen mit und ohne Verstärkung, echt handgemacht und mundgeblasen.

6 Musiker - allesamt verdiente Bläser, Zupfer und Schläger des Volkes - bieten ein wohlsortiertes Programm mit Ohrwürmern und Raritäten von gestern und vorgestern: Dixieland, Swing und Evergreens zum Verweilen oder für unterwegs.

Die Band spielt zwischen 14 und 17.30 Uhr zu jeder vollen Stunde jeweils 30 min lang.

Eintritt 

13-19 Uhr freier Eintritt

Bis 13 Uhr gilt der normale Eintrittspreis von 4 € /erm. 2,50 €, bis 14 Jahre freier Eintritt

Die Oberburg ist geöffnet ist von 11.00 -19.00 Uhr. 

Eine Mitmach-Aktion für Kinder und ihre Erwachsenen

Person gießt Zinn in Gipsformen

An Orte, an besondere Begegnungen und schöne Erlebnisse möchten wir uns lange erinnern und etwas Bleibendes bei uns behalten. Diese Andenken kaufen wir oder wir machen Bilder mit unserem Handy. Wie war das im Mittelalter, wenn jemand eine Pilgerreise unternahm und eine Erinnerungsstück mitbringen wollte? Eine Möglichkeit war die Anfertigung eines individuellen Souvenirs aus Zinnguss. Eine Form herstellen, Zinn erhitzen, in die Form gießen und aushärten lassen – das kann man auch noch heute tun. So entsteht ein selbst gestaltetes Andenken an den Besuch der Burg Giebichenstein.

Preise

  • Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre freier Eintritt
  • Materialkosten 5 € (mit dem Ferienspaßpass nur 3 €)
  • Erwachsene zahlen den regulären Eintrittspreis
    (Oberburg Giebichenstein:  4 € /erm. 2,50 €, Stadtmuseum: 5 € /erm. 3,00 €)


 

Im Rahmen von "Woman in Jazz"

Frau spielt Carillon

Ariane Toffel absolvierte ihre Ausbildung zur Carilloneurin am Niederländischen Carillonzentrum Amersfoort. Ihr Lehrer war der Komponist und Rotterdamer Universitätscarilloneur Mathieu Daniel Polak. Ariane Toffel studierte Latein und Musik (Hauptinstrument Orgel) auf Lehramt Sek. I/II und anschließend Musikwissenschaften und Latein. 

2018 wurde Ariane Toffel gemeinsam mit ihrem Ehemann Georg Wagner zur Stadtcarilloneurin von Aschaffenburg ernannt. Sie sind verantwortlich für die traditionsreiche Konzertreihe einschließlich des jährlichen Carillonfestivals im August. Seit Februar 2019 sind Ariane Toffel und ihr Mann ebenfalls die Stadtcarilloneure von Bonn-Bad Godesberg. Darüber hinaus wurden beide im Dezember 2020 als hauptamtliche Carilloneure des großen F.W. Schilling-Carillon in St. Josef, Bonn-Beuel, ernannt. Zahlreiche Konzerte und intensive Studien führten Ariane Toffel zu über 60 Carillons in Europa (Text und Bild: womaninjazz.de)

 

Museumsnacht Halle & Leipzig - Bild

Über 85 Orte in Halle und Leipzig laden im Rahmen der Museumsnacht zum Sehen und Staunen ein.

Das Stadtmuseum Halle bietet zwischen 18 Uhr und Mitternacht Angebote sowohl im Hauptstandort in der Märkerstaße 10 als auch auf der Oberburg Giebichenstein.
Das Gesamtprogramm der Museumsnacht und Infos zu den Tickets gibt es hier: https://www.museumsnacht-halle-leipzig.de/

Stadtmuseum Halle, Märkerstr. 10

Jamsession meets Museumsnacht

Die DoSe aus der Volksbühne Kaulenberg lädt zum Musizieren ein. Von sanft bis zackig, von Funk bis Punk, von Jazz bis Brass: Wir improvisieren frei. Einfach zuhören oder mitmachen! Anlage und Instrumente dürfen genutzt werden.
18 bis 23 Uhr

Das „Licht der Aufklärung“ hat jeder selbst in der Hand

Im 18. Jahrhundert erleuchteten Kerzen die Räume – ein ganz anderes Licht als heute. Begleiten Sie uns mit Ihrer Taschenlampe auf eine Entdeckungsreise durchs Christian-Wolff-Haus und entdecken Sie verborgene Geschichten und faszinierende Details!
18:30 Uhr & 20:30 Uhr, je 45 min

Entdecke! Zehn Dinge, die es heute nicht mehr gibt …

Gemeinsam suchen wir Objekte in der Dauerausstellung zur Stadtgeschichte, die so nicht mehr existieren. Wir rätseln, wozu sie dienten, überlegen, ob sie noch gebraucht würden und wer ihre Aufgaben übernommen hat. Anschließend können die Objekte als Pop-up-Karte nachgebaut werden.
19:30 Uhr & 21:00 Uhr, je 45 min

Europäische Highlights im Christian-Wolff-Haus

Wussten Sie, dass Halle das Zentrum der europäischen Frühaufklärung war? Entdecken Sie mit Kuratorin Dr. Berit Wagner das 18. Jahrhundert im Christian-Wolff-Haus und erfahren Sie, welche besondere Rolle die Stadt damals spielte.
19:30 & 21:30 Uhr, je 45 min

Reinhard Heydrich. Karriere und Gewalt

Letzte Chance, die Sonderausstellung auf einer Kurzführung zu entdecken – bevor sie am 10. Mai 2026 endet!
20:00 & 22:00 Uhr, je 45 min

Oberburg Giebichenstein, Seebener Str. 1

Burg-Geschichten

Wir geben Einblicke in die Geschichte der Burg Giebichenstein und stellen Personen vor, die mit ihr verbunden sind. Was haben Ludwig der Springer, der römische Feldherr Drusus, Erzbischof Wichmann von Seeburg, eine Ente und der Dichter Joseph Freiherr von Eichendorff gemeinsam?
19 Uhr, Dauer: 30 min

Burg im Fackelschein

Bei der nächtlichen Fackelführung werden die Sagen der ältesten Burg an der Saale für Jung und Alt lebendig. Entdecken Sie die Burg im geheimnisvollen Fackelschein und genießen Sie die besondere Atmosphäre!
21:00 & 22:30 Uhr; je 30 min

Burgfeuer 

Das flackernde Licht verwandelt die Ruinen des sagen- und geschichtsträchtigen Ortes in ein romantisches Erlebnis. Lassen Sie die Museumsnacht am Feuer und im Kerzenschein auf dem Plateau der Oberburg Giebichenstein gemütlich ausklingen!.
21 bis 24 Uhr

mit Performance von "Reimteufel" Marco Helbig und letzten Kurzführungen

Schwarz-weiß-Foto von Heydrich und weiteren Männeren in Nazi-Uniformen, Text: Reinhard Heydrich. Karriere und Gewalt. Career and Violence. Dazu auf gelbem Kreis: Spuren in Halle

Die Finissage der Ausstellungen zu Reinhard Heydrich findet im Rahmen der Museumsnacht am 9. Mai 2026 statt. 

Letzte Chance, die Sonderausstellungen auf einer Kurzführung um 20 Uhr und 22 Uhr, je 45 Minuten, zu entdecken! 

Die Führungen übernimmt Kristin Land, Mit-Kuratorin der Ausstellung "Spuren in Halle".
Ein besonderes musikalisches Highlight in beiden Führungen ist die Performance des "Reimteufels" alias Dr. phil. Marco Helbig. Mit Rap nähert er sich auf seine ganz eigene Art der Vergangenheit, ohne dabei die Gegenwart aus den Augen zu verlieren. Seit 1998 organisiert und realisiert er Rap-, und Poesie-Workshops zu den Themen Ausgrenzung, Mobbing, Rassismus und Antisemitismus. Für diese Arbeit wurde er mehrfach ausgezeichnet, unter anderem von der Bundeszentrale für politische Bildung und von der Stadt Leipzig mit dem Courage Preis. 

"Reinhard Heydrich. Karriere und Gewalt", eine Ausstellung der Stiftung Topographie des Terrors, ergänzt durch die Werkstattausstellung "Spuren in Halle - zum Forschen und Mitmachen" vom Stadtmuseum Halle, ist noch bis Sonntag, den 10. Mai 2026 im Stadtmuseum Halle zu sehen.

mit Florian Amort, Matthias Rataiczyk und Jane Unger

Gemischtes Direktoren-Doppel

Dieses Direktoren-Doppel ist ein Dreier! Wir freuen uns auf den Rundgang im Stadtmuseum mit Direktorin Jane Unger, Florian Amort vom Händel-Haus und Matthias Rataiczyk von der Kunsthalle "Talstrasse".

Direktoren-Führungen nun schon zum vierten Mal: Begleiten Sie die fachkundigen Direktoren bei einer Exkursion in ein anderes Museum des Netzwerkes und erleben Sie einen unterhaltsamen Dialog der Gastgeber mit ihren Besuchern.

Seit 2021 führen die Direktor:innen der halleschen Museen als Gast durch ein Partnermuseum des Netzwerks. Die Besucherinnen und Besucher erleben einen unterhaltsamen Dialog, neue Perspektiven und einen spannenden Blick hinter die Kulissen.

Weitere Informationen zum Museumsnetzwerk Halle: museumsnetzwerk-halle.de 

Das "Gemischte Direktoren-Doppel" ist eine Veranstaltungsreihe im Rahmen des Kulturellen Themenjahres 2026 "Stadt. Licht. Leben. Energie".

Der Eintritt ist frei.

Mitmach-Aktion für Kinder und ihre Erwachsenen

Ein Kind mit Teilen einer Ritterrüstung.

Die Erzbischöfe von Magdeburg waren die Herren der Burg Giebichenstein und bedeutende Männer des Mittelalters. Mit Sicherheit befanden sich in deren Gefolge und unter ihren Gästen auch Ritter. Was war eigentlich ein Ritter und wie wurde man einer? Wie lebten die Ritter im Mittelalter? Wie schwer war ihre Rüstung und Ihr Schwert? Auf Neugierige warten Kettenhemd und Rüstung zum Anprobieren und ein gewaltiges Ritterschwert. Einfacher ist das Ritterspiel mit Holzschwert und –schild. Beides kann vor Ort gestaltet und mit eigenem Wappen versehen werden.  

Eintritt Erwachsene: 4 € / 2,50 €

Teilnahmegebühr Kinder:  5 €  (davon kann 1 Schwert oder ein Schild gestaltet werden)

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                 

 

mit Ute Fahrig, Kuratorin Stadtmuseum Halle

Zwei Sammeltassengedecke, eins taubenblau, eins olivgrün

Haben Sie ein Lettiner Lieblingsstück zu Hause? Vielleicht gar ein ganzes Service oder einen Schrank voller Sammeltassen? Nach einem Gang durch die Dauerausstellung mit Lettin-Expertin Ute Fahrig und der Vorstellung der Porzellanexponate tauschen wir uns bei einer Tasse Kaffee zu Ihrem Lettiner Porzellan aus. Bringen Sie dazu gern Tasse, Teller oder auch ein Foto mit. 

Auf einen Kaffee ins Museum. Entdecke Halle! am Nachmittag 

Die Reihe verspricht spannende Einblicke in die Geschichte Halles!
Ausstellungsbesuch & Kaffeeplausch, Kaffee oder Tee & kleiner süßer Imbiss inklusive

Tickets

pauschal 7 €

Eine Veranstaltung des Vereins für hallische Stadtgeschichte e. V. in Kooperation mit der Friedrich-Christian-Lesser-Stiftung, dem Stadtmuseum Halle und der Marienbibliothek Halle.

Buchtitel mit historischem Gemälde eines Segelschiffes auf offener See

Nach der Edition des autobiografischen Gedenkbuchs des hallischen Apothekers und Jerusalemreisenden Wolfgang Holtzwirth (1522–1572) widmete sich eine Tagung im April 2024 seinem stadt- und familiengeschichtlichen Kontext. Im Mittelpunkt standen dabei insbesondere die Jerusalemreisen protestantischer Pilger in der frühen Neuzeit.

An diesem Abend stellt Axel Noack Holtzwirth das Gedenkbuch im Rahmen der hallischen Stadtgeschichte vor und gibt zudem Einblicke in das Läuteregister der Marienkirche. Darüber hinaus präsentieren die Herausgeber Hartmut Kühne und Carolin Schäfer die inzwischen gedruckt vorliegenden Tagungsergebnisse.

Im Anschluss lädt ein kleiner Umtrunk zum Austausch ein.

Eine Veranstaltung des Vereins für hallische Stadtgeschichte e. V. in Kooperation mit der Friedrich-Christian-Lesser-Stiftung, dem Stadtmuseum Halle und der Marienbibliothek Halle.

 

 

Solotheaterabend mit Andrea Ummenberger, Autor: Alexander Widner - S. Fischer Verlag

Ummenberger mit Bart und Peitsche blickt zum Betrachter und Nietzsche, der sie anschaut

Nietzsche kennt man einfach! Ein Name wie ein Donnerschlag. Vertraut und fremd zugleich. Oft zitiert, streitbar, selten wirklich gelesen. Kaum ein Denker ist so wirkmächtig, so unbequem und zugleich so hartnäckig missverstanden wie Friedrich Nietzsche (1844–1900).

Geboren in Röcken in Sachsen-Anhalt, als Sohn eines lutherischen Pfarrers, galt Nietzsche früh als Ausnahmetalent. Geformt unter anderem an der Landesschule Pforta und mit nur 24 Jahren Professor in Basel, kehrte er der akademischen Welt aus gesundheitlichen Gründen 1879 den Rücken. Er wurde freier Schriftsteller, rastloser Wanderer und radikaler Kritiker seiner Zeit.

Philosophie, Literatur und Kulturkritik verschmelzen bei ihm zu einer Sprache voller Schärfe, Ironie und Lust an der Provokation. „Übermensch“, „Wille zur Macht“, „Gott ist tot“ – Schlagworte, die bis heute kursieren und doch selten verstanden werden. Gemeint war keine Pose, sondern eine Diagnose: eine Welt, die ihre Gewissheiten und Orientierung verloren hat. Was bleibt? Und was macht der Mensch daraus – mit seiner Freiheit?

Auch das vielfach zitierte „Du gehst zu Frauen? Vergiss die Peitsche nicht!“ aus "Also sprach Zarathustra" gehört dazu: weniger Handlungsanweisung als bewusst schockierende Zuspitzung. Für wen soll die Peitsche sein?

Das Theaterstück "Nietzsche oder Das deutsche Elend" von Alexander Widner (S. Fischer Verlage), als Solotheaterabend von Andrea Ummenberger überarbeitet, nimmt das Publikum mit auf eine Begegnung mit einem Philosophen, der nicht erklärt, sondern Fragen stellt, die bis heute nachhallen und dessen Gedanken nichts von ihrer Sprengkraft verloren haben.

Der Abend möchte Nietzsche erfahrbar machen. Seine Zweifel, seine Radikalität, seine gefährliche Schönheit. Ein Abend für Neugierige, Zweifelnde, Widersprechende. Denn Nietzsche kennt man nicht einfach. Man begegnet ihm. 

Tickets bei eventim.de

Solotheaterabend mit Andrea Ummenberger, Autor: Alexander Widner - S. Fischer Verlag

Ummenberger mit Bart und Peitsche blickt zum Betrachter und Nietzsche, der sie anschaut

Nietzsche kennt man einfach! Ein Name wie ein Donnerschlag. Vertraut und fremd zugleich. Oft zitiert, streitbar, selten wirklich gelesen. Kaum ein Denker ist so wirkmächtig, so unbequem und zugleich so hartnäckig missverstanden wie Friedrich Nietzsche (1844–1900).

Geboren in Röcken in Sachsen-Anhalt, als Sohn eines lutherischen Pfarrers, galt Nietzsche früh als Ausnahmetalent. Geformt unter anderem an der Landesschule Pforta und mit nur 24 Jahren Professor in Basel, kehrte er der akademischen Welt aus gesundheitlichen Gründen 1879 den Rücken. Er wurde freier Schriftsteller, rastloser Wanderer und radikaler Kritiker seiner Zeit.

Philosophie, Literatur und Kulturkritik verschmelzen bei ihm zu einer Sprache voller Schärfe, Ironie und Lust an der Provokation. „Übermensch“, „Wille zur Macht“, „Gott ist tot“ – Schlagworte, die bis heute kursieren und doch selten verstanden werden. Gemeint war keine Pose, sondern eine Diagnose: eine Welt, die ihre Gewissheiten und Orientierung verloren hat. Was bleibt? Und was macht der Mensch daraus – mit seiner Freiheit?

Auch das vielfach zitierte „Du gehst zu Frauen? Vergiss die Peitsche nicht!“ aus "Also sprach Zarathustra" gehört dazu: weniger Handlungsanweisung als bewusst schockierende Zuspitzung. Für wen soll die Peitsche sein?

Das Theaterstück "Nietzsche oder Das deutsche Elend" von Alexander Widner (S. Fischer Verlage), als Solotheaterabend von Andrea Ummenberger überarbeitet, nimmt das Publikum mit auf eine Begegnung mit einem Philosophen, der nicht erklärt, sondern Fragen stellt, die bis heute nachhallen und dessen Gedanken nichts von ihrer Sprengkraft verloren haben.

Der Abend möchte Nietzsche erfahrbar machen. Seine Zweifel, seine Radikalität, seine gefährliche Schönheit. Ein Abend für Neugierige, Zweifelnde, Widersprechende. Denn Nietzsche kennt man nicht einfach. Man begegnet ihm. 

Tickets bei eventim.de

Mit Engramme setzt das Stadtmuseum Halle seine Tradition fort, die Werke von halleschen Kunstschaffenden der Gegenwart zu präsentieren.

mehrere farbige Schichten von Archtekturmotiven übereinandergedruckt

Sebastian Harwardt beschäftigt sich in seiner Kunst vor allem mit Stadtlandschaften. Seine Bilder zeigen Architektur auf besondere Weise: Gebäude werden isoliert, neu zusammengesetzt oder verfremdet. Dabei interessieren ihn sowohl bekannte Sehenswürdigkeiten als auch unscheinbare Orte wie Industriegebiete, geschlossene Werkstore, Kioske oder Straßenmarkierungen. Schöne und weniger schöne Seiten der Stadt stehen gleichberechtigt nebeneinander.

Die Ausstellung Engramme lädt dazu ein, Stadt neu zu entdecken – als Ort von Erinnerung, Struktur und überraschender Schönheit.


 

Trotzburgfest

Das kuriose Leben mit "fein dosiertem Optimismus"

Eine gutgelaunte Combo um den uneitlen Tausendsassa Ralph Schüller. Mit dabei sind der Oberpate der Liedertour Frank Oberhof am Akkordeon, Gitarren-Legende und Sidekick Gunter „Knut“ Schwarz, Ostfriesen-Trommler Jann van de Kaast, Bass-Hurricane Marcel Winkler und Anton Walter Sterz an sehr sehr feiner Trompete. 

Gemeinsam bringen die Musiker Anfang und Ende, Liebe und Trost, traumhafte Welt- und Sonnenuntergänge, bessere Aussichten und schlechteres Wetter mit einem Augenzwinkern auf die Bühne.

Zuletzt erschien mit »Apokalyptusbonbon« das bereits 9. Album des malenden Musikers oder musikalischen Malers, den die Fachpresse zu Recht in der ersten Liga deutschsprachiger Liedermacher sieht. Schüllers Poesie und die stilistisch vielseitige Musikalität seines Ensembles münden in schwelgerische „Breitband-Chansons“ für Herz und Seele.

Trotzburgfest

Deutschsprachigen Songs im Kleinformat

"Ziemlich ´Unterm Radar` bringt Danny Dziuk seit Jahrzehnten seine Tonträger heraus. Seine Zusammenarbeit mit Stoppok oder Annett Louisan machte ihn zu einem der anerkanntesten Songwriter.

Singt er seine Lieder selbst, gewinnen sie in ihrer lakonischen und dann wieder engagierten Art eine einzigartige Kraft." (Begründung der Jury zum "Preis der deutschen Schallplattenkritik" 2023)

Die JUNGE WELT dazu: "Klug formulierte Fragen oder Geschichten, deren Seele, Geist und Witz immer wieder an Kurt Tucholsky und, vielleicht auf diesem Album sogar noch mehr als sonst schon, an Randy Newman erinnern."

Und ebenso sei auch Bob Dylan "erkennbar, wohlverstanden und verarbeitet", schrieb der ROLLING STONE.

Wiglaf Droste bescheinigte ihm, "am Puls der Zeit zu sein, sich in seiner eigenen Zeit zu bewegen und dabei Zeitloses zu schaffen". Und Wolfgang Niedecken nannte ihn einen "phantastischen Texter und tollen Sänger, dem ich viel mehr Erfolg gönnen würde".

Teils als Brotjob schrieb Danny Dziuk zahlreiche Theater- und Filmmusiken bis hin zu diversen "Tatorten", oder auch symphonische Arrangements für Axel Prahls Inselorchester, mit dem er immer mal wieder durch die Lande tourt.

Ebenso war er international als Keyboarder u.a. mit Musikern von Sheryl Crow, David Lindley und Keb' Mo' unterwegs.

Vorstellen wird Danny Dziuk (voc, piano, git, loops) seine deutschsprachigen Songs im Kleinformat mit dem Berliner Chansonnier Karl Neukauf (git, piano, voc) und der Kölner Songwriterin Krazy (voc, perc., git). 

im Begleitprogramm der Sonderausstellung "Spiel mit!"

runde Spielsteine auf ausgebreitetem Lederbeutel

Mühle oder lieber Alquerque? Entdeckt die Faszination von Spielen, die bereits seit über 3000 Jahren gespielt werden. Archäologische Funde belegen, dass die Römer bereits Varianten des Mühlespiels kannten und liebten. Sie ritzen ihre Spielbretter in Stein und spielten in öffentlichen Gebäuden, Theatern und Arenen, um sich die Zeit zu vertreiben und Gemeinschaft zu erleben. Die ältesten Funde von Alquerque stammen von einer Steinplatte eines ägyptischen Tempels. Im Werkstattangebot werden Tonmurmeln und der dazu passende Beutel aus Leder hergestellt.

Tickets

  • Erwachsene: 5 €, ermäßigt 3 €
  • Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre: freier Eintritt
  • Materialkosten 5 € 


 

Führung mit Liveanspiel des Carillons - Reservierung erforderlich

Blick auf das Glockenspiel Roter Turm

Freuen Sie sich auf Geschichten und Geschichte um das Carillon im über 600jährigen Roten Turm mit Gästeführerin Beate Krauße und einem Mitglied der halleschen Stadtcarilloneure!

Im Jahr 1977 verkündeten erstmalig Glocken im Roten Turm die Verbindung der Stadt zu Georg Friedrich Händel mit dem Westminster-Schlag des fünfstimmigen Uhrengeläutes in der Turmlaterne. Von dieser Tonfolge wird behauptet, sie sei eine Variation der vier Noten aus den Takten 5 und 6 der Arie I Know That My Redeemer Liveth.  Das Glockengeschoss -  der achteckigen Turmteil in ca. 40 Metern Höhe  – beherbergt den klangvollen Schatz des Bauwerks: das größte Glockenspiel Europas! Das Carillon mit 76 Bronzeglocken wird deshalb auch Europa-Carillon genannt.

Eintritt:
→ 10 €

Max. 12 Teilnehmende, Reservierung erforderlich an telefonisch 0345-2213030  oder hier:

Ein Foto von acht Personen. Sieben davon stehen und zwei sitzen.

Den letzten Auftritt des gesamtdeutschen Film-,TV- und Bühnenstars erlebte ein gebanntes, begeistertes und gerührtes Publikum ausgerechnet im Dörfchen Elben am Rande des Mansfelder Landes – auf der Hofbühne von Klaus Adolphi und an diesem Abend von ihm und eben dieser Band umrahmt und begleitet. Adolphi und Kollegen sangen sich quer durch die legendäre Diskografie des Schauspielers und Sängers, dieser selbst las äußerst pointiert und vergnüglich aus seinen Kurzgeschichten.Anknüpfend an diesen Abend erklingen hier nochmal die schönsten Lieder dieser Ära, Geschichten des Meisters selbst samt Texten der berühmten „Jazz-Lyrik-Prosa“-LPs – gleichermaßen als Ehrung und Erinnerung an den großen, authentischen, eigensinnigen Künstler.

Die Beteiligten:

Annika Doherty – Gesang
Steffi Wagner - Gesang
Kathi Grasse - Gesang
Christoph Baselt – Piano
Torti – Saxophon, Flöte
Christian Stefan - Gitarre
Matthias Schimetzek-Nilius – Schlagzeug
Klaus Adolphi – Gesang, Gitarren, Mandola, Moderation
Es lesen:Peer-Uwe Teska, Henning Peker& Klaus Adolphi

Zohar Lioz-Aviv singt und spielt Gitarre. Im Hintergrund ein verschwommener Baum und Außenwände eines Hauses.

Music is the drug! Die Songs der Indie-Band The Drug zitieren sich mit ihren legendären Klängen (Mellotron, Prophet 5, Wurlitzer, Space Echo) einmal quer durch die Musikgeschichte und sitzen trotzdem im Hier und Jetzt. Aufgenommen wurde mit jeder Menge befreundeter Musiker im legendären Atomino Studio in Erfurt, wo sich Musikgrößen wie Clueso, Northern Lite, Knorkator oder Fanfare Ciocarlia die Klinke in die Hand geben. The Drug selbst haben aber ihren ganz eigenen, warmen, internationalen Sound. Treibende Indie-Rock-Hymnen treffen auf herzergreifende Balladen und groovende Tanzflächenfüller!

Support: Zohar Lioz-Aviv (ISR)
Zohar Lioz-Aviv, Sänger, Songwriter, Musik- und Yogalehrer, wurde 1984 in Israel geboren und lebt, arbeitet und tritt in Deutschland auf. Er hat Musik in Israel an der Rimon School of Jazz and Contemporary Music studiert. Zohar ist ein Verfechter der Rechte von Trans Personen und hält Vorträge zu diesem Thema. Er ermutigt die Menschen, auf ihre eigenen Emotionen und Bedürfnisse zu hören und ihnen trotz der von der Gesellschaft diktierten Normen zu folgen.

Das Verbindende von Songs über viele Sprachen hinweg, das macht für die Band das European Songbook aus. Die Stimmen von Paolo Conte, Hildegard Knef, Francois Hardy, M.A. Numminen, Gianna Nannini, Manfred Krug u.v.m. sind zu einer europäischen Kultur geworden, die uns inspiriert.

In bester Varieté-Tradition solieren wir dabei auf der singenden Säge, scheitern an der Zugflöte, bringen unser Publikum zum Mitsingen und unterhalten es mit fragwürdigen Geschichten.

„Django’s Songs“

Im Sommer 2014 verschlug es den französischen Bohéme Monsieur Pompadour nach Berlin. Zu dem illustren Kreis seiner rauschenden Feste gehörten ein belgischer Sänger, ein ungarischer Geiger, ein äußerst schweigsamer Bassist und ein adeliger Gitarrenvirtuose. Sie gründeten eine Band und überzeugen seither mit einer ganz speziellen Mischung aus heiterem Swing, ambitionierter Wildheit und einer Prise Melancholie. Chansons und Songs über das Leben und die Liebe, vierstimmig gesungen und interpretiert im Stil ihrer Idole Django Reinhardt und Stephane Grappelli. Zum Einstand verlieh ihnen Monsieur Pompadour die Ehre seines wohl klingenden Namens und verschwand dann als blinder Passagier auf einem Luxusdampfer.

Der Jazz Manouche Django Reinhardts trifft auf das European Songbook.

Jazz Manouche (oder auch Sinti Swing) etablierte sich ca. 1930 in Paris durch das legendäre Quintette de Hot Club du France. Die Hauptprotagonisten waren der Gitarrist Django Reinhardt, ein Angehöriger der Manouches, der in Frankreich lebenden Sinti, und der französische Geiger Stéphane Grappelli. Es entstand ein eigenständiges europäisches Genre, das sich vom amerikanischen Swing unterschied und weltberühmt wurde. Charakteristisch ist die perkussive Gitarrenbegleitung, genannt „La Pomp“, die der Musik ihren unnachahmlichen Swing Drive gibt. In der jüngeren Vergangenheit scheint es, als erlebe der Swing Manouche besonders in Berlin wieder eine Phase besonderer Aufmerksamkeit. Seit 2014 ist „Monsieur Pompadour“ ein fester Bestandteil dieser Szene.

Trotzburgfest

New special Project
Mit Feingefühl und Fantasie verbinden die Künstler traditionelle Elemente des Celtic Folk mit modernen Einflüssen und entwickeln daraus eigenständige musikalische Interpretationen – mal kraftvoll und mitreißend, mal zart und verträumt. So entsteht eine musikalische Zeitreise durch den faszinierenden Klangkosmos des Celtic Folk.
Tricky Notes feat. Josie M. ist ein Gemeinschaftsprojekt der halleschen Band Tricky Notes und der Sängerin Josefine Meyer, das Anfang 2025 ins Leben gerufen wurde. Die Musiker verbindet nicht nur ihre Liebe zu keltischer Musik, sondern auch die Idee, neue Klangräume zu erschließen und traditionelle Musik mit einem modernen, emotionalen Ausdruck auf die Bühne zu bringen.
Konzerte von Tricky Notes feat. Josie M. laden das Publikum ein, einzutauchen in eine Welt aus Klang, Atmosphäre und Geschichten.

Als Gast am Cello: Ilka Grießer

Trotzburgfest

Nach dem großen Erfolg der 25X25 Tour wird das infernalische Trio Dirk Zöllner, André Gensicke und Tobias Unterberg auch 2026 wieder einige wenige exklusive Konzerte an ausgesuchten und besonderen Orten geben. Und das noch konsequenter, noch konzertanter und noch emotionaler!

Das Trotzburg Fest ist dabei – am Geburtstag von Dirk Zöllner!

Still - denn auch 2026 verzichtet das Trio wieder aufPauken und Trompeten und setzt stattdessen auf die Ruhe und die Kraft von Klavier, Cello, Gitarre und auf den unverwechselbaren Gesang von Dirk Zöllner.

Still - meint aber auch „immer noch“. Das Trio Infernale ist noch lange nicht am Ende seiner Reise und versteht sich als leisen, aber stetigen Kontrapunkt in einer lauten Zeit. Das konsequente Absetzen von den anderen Projekten aus dem Zöllner Kosmos ist dabei gewollt und hörbar.

“STILL - Die Zöllner im Trio Infernale - 2026 Tour”

Die Grenzen zwischen Rock, Pop, Soul und Klassik verschmelzen zu einem harmonischen Gesamtkunstwerk.

Dabei nehmen die drei Freunde durchaus ernst, was sie tun, aber sie nehmen sich selbst nicht zu ernst und das kann dann auch bisweilen äußerst humorig werden.

Führung mit Liveanspiel des Carillons - Reservierung erforderlich

Blick auf das Glockenspiel Roter Turm

Freuen Sie sich auf Geschichten und Geschichte um das Carillon im über 600jährigen Roten Turm mit Gästeführerin Beate Krauße und einem Mitglied der halleschen Stadtcarilloneure!

Im Jahr 1977 verkündeten erstmalig Glocken im Roten Turm die Verbindung der Stadt zu Georg Friedrich Händel mit dem Westminster-Schlag des fünfstimmigen Uhrengeläutes in der Turmlaterne. Von dieser Tonfolge wird behauptet, sie sei eine Variation der vier Noten aus den Takten 5 und 6 der Arie I Know That My Redeemer Liveth.  Das Glockengeschoss -  der achteckigen Turmteil in ca. 40 Metern Höhe  – beherbergt den klangvollen Schatz des Bauwerks: das größte Glockenspiel Europas! Das Carillon mit 76 Bronzeglocken wird deshalb auch Europa-Carillon genannt.

Eintritt:
→ 10 €

Max. 12 Teilnehmende, Reservierung erforderlich an telefonisch 0345-2213030  oder hier:

Trotzburgfest

Tom Götze und Stephan Bormann sind zwei Weggefährten, die sich seit vielen Jahren kennen und deren Wege sich immer wieder musikalisch kreuzten. Als Folge einer intensiveren Zusammenarbeit und enthusiastischen Konzerten präsentieren sie nun ihr gemeinsames Debüt Album „PEARLS“, das bei Acoustic Music erschienen ist.

Beide spielen mit großer Intensität, Leidenschaft und Dynamik. Ihr Programm beinhaltet eine packende Mixtur aus konzertanter Musik, Pop und Nordic Jazz. Bekannten Songs verleihen sie dabei ein neues Gewand – eigene Kompositionen erschließen sich auf faszinierende Weise – so, als wäre man ihnen vor langer Zeit schon einmal begegnet. Sie bewegen sich stilsicher zwischen wunderschönen Melodien a’la “Beyond The Missouri Sky“ bis hin zu virtuosem Saitenzauber. Bass und Gitarre führen ein Zwiegespräch und beziehen sich aufeinander wie Yin und Yang.

Tom Götze zählt zu den herausragenden deutschen Bassisten. Er arbeitet u.a. mit Adam Rogers, Mike Stern, den Pet Shop Boys, Armin Mueller-Stahl, Günther Fischer u.v.a. zusammen. Seit 1989 spielt er in der Dresdner Kultband Dekadance. Als Gründungsmitglied der Dresdner Sinfoniker ist er regelmäßig auch als Solist an deren Projekten beteiligt. Gastspiele und Tourneen führten ihn nach Kanada, Skandinavien, England, Spanien, Italien, Österreich, Russland, China, in die Schweiz und nach Tschechien. Seit 2006 unterrichtet er an der Hochschule für Musik „C.-M.-v.-Weber“ in Dresden und ist dort Professor für Kontrabass & Bassgitarre.

DUB für alle!

Dubjestic hat sich vom reinen Producerprojekt zu einer vollwertigen Band entwickelt. Mit vier veröffentlichten EPs und zwei Videos online steht das Projekt für modernen Dub-Sound mit starken Wurzeln. Aus gemeinsamen Recordingsessions entstand eine feste Gruppe von Musikern, die den Charme jamaikanischer Musik feiern und ihn mit einer feinen Jazztradition verbinden.

Das musikalische Fundament der Gruppe bildet Dub – ein Stil, der in Jamaika aus Reggae hervorgegangen ist und das Studio selbst zum Instrument macht. Typisch sind tiefe, warme Basslinien, reduzierte Rhythmusstrukturen und ein kreativer Umgang mit Effekten. Dub lebt vom Weglassen, vom Raum zwischen den Tönen und von der ständigen Neuinterpretation vorhandener Spuren – genau hier setzt Dubjestic an und verbindet diese Tradition mit eigenen musikalischen Einflüssen.

Live wird die Band von Toni Wobble am Mixdesk unterstützt. Das Live-Promovideo zeigt eindrucksvoll, wie Dubjestic gemeinsam mit Toni Wobble auf der Bühne agiert. Mit Hallfahnen aus alten analogen Geräten und tiefen, weittragenden Echos verleiht Toni der Musik ihre besondere Tiefe und Atmosphäre.

Für Recording und Mixing verantwortlich ist Andreas Wendland, Gitarrist in der Band von Gentleman (2000–2008). Ganz im Geiste klassischer Dub-Traditionen entfalten Dubjestic und Toni Wobble auf der Bühne eine entspannte, intensive Atmosphäre.

Trotzburgfest

Wildes Holz lädt zur Block Party! Ihr neues Programm feiert die Musik, das Leben, die Vielfalt, die Eigenheiten, die seltsamen Angewohnheiten, die schrulligen Ticks, den Holzrock, die Blockflöte. Ja, die Blockflöte, das Party-Instrument par excellence, ein Muss für jeden Partygänger!

Schon seit über 25 Jahren zeigen die drei Wilden, wo der Holz-Hammer hängt. Kraftvolle akustische Musik gepaart mit beiläufigem Witz und Selbstironie ist ihr Markenzeichen. Dabei überrascht immer wieder, was für atemberaubende Klänge sie aus ihren Instrumenten herauszuholen vermögen - und was neben der Blockflöte eine akustische Gitarre und ein Kontrabass so alles aushalten können…

Freut euch auf Party-Mucke aus vier Jahrhunderten, dargeboten auf drei einfachen Holzinstrumenten mit dem schon legendären Wildes Holz-Furor!

Trotzburgfest

Kraftvoller Deutschrock - Eigenes und Anleihen von Gundermann, Selig & co.

Regentanz steht für Songs, die unter die Haut gehen. Mit virtuosen Arrangements und eindringlichen, deutschsprachigen Texten erzählen sie ehrlich und direkt von den Facetten des Lebens – berührend, nahbar und ohne Umwege.

Eine markante Stimme trifft auf feurige Gitarren, wuchtige Bassläufe und einen treibenden Rhythmus. Zwischen melancholischer Tiefe und ungebändigter Power entstehen atmosphärische Klangwelten, die gleichermaßen intensiv wie mitreißend sind. Musikalisch schlägt Regentanz eine Brücke zwischen der bildstarken Lyrik von Gerhard Gundermann und der rohen, emotionalen Energie von Selig – und bewahrt dabei stets eine unverwechselbare eigene Handschrift.

Live überzeugt die Band mit Präsenz, Spielfreude und dieser besonderen Nähe zum Publikum. Ihre Songs wirken nicht durch bloße Lautstärke, sondern durch Spannung, Ausdruck und Authentizität – facettenreich, druckvoll und voller Emotion.

A CAPELLA MIT BANDSOUND

„Ihr Innovationswille, der Wagemut beim Erschließen künstlerischen Neulands, wird mit vollen Konzertsälen und begehrten Trophäen belohnt.“

SLIXS stellen die Hörgewohnheiten des A Cappella Genres auf den Kopf. Mit ihrer kraftvollen und waghalsigen Mischung aus Pop und Jazz, Klassik und Weltmusik begeistern die 6 Vokalartisten bei Konzerten quer durch Europa und Asien. Sie erkunden, was die menschliche Stimme vermag und entführen so in ein Paradies aus Klangfarben, Lautmalerei und Vocal Percussion. Man staunt über ihren Einfallsreichtum und erfreut sich am feinsinnigen Gespür für Groove.

Die 6 Stimmakrobaten entlocken ihren Kehlen und Mündern einen Bandsound, der sogar Ikonen der A Cappella Szene fasziniert. So verkündete Ward Swingle, Schöpfer der legendären Swingle Singers, zu Lebzeiten hingerissen: “Your style is unique.” Gabriel Crouch von den King’s Singers nannte SLIXS “better than any group (he’s) ever heard!” Und bevor Bobby McFerrin sie auf eine gemeinsame Tournee durch Europa mitnahm, lobte er: „I’ve never heard these tunes so funky“.

Nicht zuletzt deshalb gilt das Sextett als eine der weltbesten Vokalbands der Gegenwart. Ihr künstlerischer Wagemut und Innovationswille wurden inzwischen dreimal mit dem CARA (Contemporary A Cappella Recording Award) – der weltweit höchsten Auszeichnung für Vokalkunst – belohnt: bester Jazz Song des Jahres 2008, bester Folk/World Song des Jahres 2013 und bester Klassik Song des Jahres 2019. 2006 waren sie bereits zweifacher Publikumssieger beim internationalen A Cappella Wettbewerb „Vokal Total“ in Graz (A) und sind seitdem in unveränderter Besetzung

 

Mitmachaktion für Kinder und ihre Erwachsenen

geklammertes gelbes Wachs dahinter ein Kessel

Wie haben sich Menschen früher Dinge gemerkt? Stell dir deine eigene Gedankenstütze für ganz wichtiges oder unnützes Wissen her.
 

Preise

  • Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre freier Eintritt
  • Materialkosten 5 €
  • Erwachsene zahlen den regulären Eintrittspreis
    (Oberburg Giebichenstein:  4 € /erm. 2,50 €)


 

Eine der spannendsten, aufstrebenden Stimmen Brasiliens

Die brasilianische Künstlerin Flaira Ferro bringt die lebendige Klangwelt des Nordostens ihrer Heimat nach Europa. Als Sängerin, Songwriterin und Kunstpädagogin aus Pernambuco verbindet sie auf einzigartige Weise traditionelle regionale Rhythmen mit modernen musikalischen Einflüssen.

Mit ihrer ausdrucksstarken Stimme, poetischen Texten und einer energiegeladenen Bühnenpräsenz begeistert Flaira Ferro Publikum und Kritik gleichermaßen. Ihre Karriere ist geprägt von Auftritten bei renommierten Festivals sowie Kooperationen mit bedeutenden Künstlerinnen und Künstlern der brasilianischen Musikszene.

Flaira Ferro zählt zu den spannendsten aufstrebenden Stimmen aus dem Nordosten Brasiliens. In ihrem Konzert lädt sie das Publikum ein auf eine musikalische Reise voller Rhythmus, Emotion und kultureller Vielfalt – ein Abend, der die Wärme und Kreativität Brasiliens spürbar macht.

Zwischen 2012 und 2017 lebte Flaira in São Paulo, wo sie am Brincante-Institut und bei der Antônio Nóbrega Dance Company tätig war. Während dieser Zeit vertiefte sie ihre Ausbildung in Gesang und Percussion und schloss sich der Brincante Percussion Group an. In dieser Zeit begann sie auch ihre musikalische Karriere und veröffentlichte 2015 ihr erstes Album, *Cordões Umbilicais, im Jahr 2015 Me Curar de Mim.

Im Jahr 2019 veröffentlichte er sein zweites Album, Virada na Jiraya, produziert von Yuri Queiroga und mit Künstlern wie Chico César und Amaro Freitas. Ihr drittes Album, „ÁUA“, erschien 2023 in Zusammenarbeit mit Clara Coelho. Alle ihre Alben sind Independent-Produktionen, wobei die letzten beiden durch Crowdfunding ermöglicht wurden.

u. a. mit John Palatini (Hallescher Kunstverein e. V.) und Berit Wagner (Stadtmuseum)

Die Schwarz-Weiße Foro zeig die Montagsdemonstration auf dem Marktplatz in Halle am 13 November 1989

Zwischen 1981 und 1990 fotografierte Reinhard Hentze in Halle (Saale) und Umgebung das Alltagsleben der späten DDR und die Umbruchszeit. Seine Bilder zeigen die Stadtgesellschaft in unterschiedlichen Formen des Zusammenkommens: im Rahmen halböffentlicher Feiern, als Subkultur im Schutzraum der Kirche (Punkfestival), als öffentliches Happening (Petersberg-Rallye) – und schließlich als große Gemeinschaft der Demonstrierenden im Herbst 1989. Der Vortragsabend deutet Hentzes künstlerische Fotografien zugleich als zeitdokumentarische Chronik einer sich öffnenden Stadt.

Trotzburgfest

Da haben sich drei gefunden. Dabei haben sie sich gar nicht gesucht. Dennoch sind sie mittlerweile mehrere Jahre gemeinsam unterwegs und öffnen an diesem Abend ein paar weitere Türen.

Die beiden Musiker gelten mittlerweile mit ihrem Trionamen „Wise Old Men“ als eigene Größe in der Reihe regionaler Musik-Bekanntheiten.

Beide bringen ihre jeweils eigene musikalische Erfahrung mit auf die Bühne, was dazu führt, dass dasProgramm aus den Melancholiedern von Anna Maria Zinke seinen grundlegend musikalisch-lyrischem Tiefgang zwar beibehält, es jedoch fortwährend zu charmanten Reibungen und Brechungen kommt.

Musik und Text ihrer Stücke lassen sich als lyrisch und poetisch bezeichnen, bequemen sich aber eigentlich in keine Stilschublade. Sie sinnieren an tiefroten Ampeln, heben ab zu geordnete Umlaufbahnen der Planeten, kehren ein in nächtliche Cafebars und wollen eigentlich immer an die See, um sich dort träumerisch instrumental am Horizont zu verlieren.

Die eigensinnigen Arrangements und die vorherrschende Unterschiedlichkeit in den Liedern von Anna Maria Zinke zeugen von musikalischer Reisefreude. Kein Wunder, dass sie mit ihren beiden Wise Old Men (Michael Proschek an Gitarre, Mandoline, Ukulele und Akki Schulz am Kontrabass) gleich noch zwei Urgesteine aus Halles Musiklandschaft an ihrer Seite hat, die verschiedener nicht sein könnten.

 Ihnen eigen ist eine Freude an der gewissen melancholischen Stimmung, welche aber immer wieder aufgebrochen wird – nicht zuletzt durch das Zutun der beiden Wise Old Men…

An diesem Abend sollen diezwei musikalischen Wegbegleiter stärker in den Fokus rücken, denn beide schreiben und komponieren selbst und haben ihre jeweils eigene Geschichte zu erzählen - ob als amüsante Gedichte, unterhaltsame Lieder oder berauschende Instrumentalstücke, es werden im Laufe des Abends immer wieder Wise Old Kleinode zu erleben sein! Gespickt mit Liedern derer, die ihr Herz berührt haben.

Der rote Faden des Abends sind die Lieder von Anna Maria Zinke. Das Trio fährt selten geradeaus und bleibt doch immer auf Kurs. Auf der gemeinsamen Reise hüllt sich die Musik wie eine Wetterstimmung um alles, was da ist. Um Haut und Haar, um Kopf und Herz.

Anna Maria Zinke – T+M, Gesang, Gitarre, Piano
  Akki Schulz – Kontrabass
    Michael Proschek – Gitarre, Ukulele, Mandoline

Bluegrass in der legendären Besetzung vom Trotzburgfest 2020

Die Brohmers Bluegrass Session Band war die Überraschung beim ersten TROTZ BURG FEST 2020. Die Stimmung war grandios, sowohl vor als auch auf der Bühne. Nachdem es mehrfach nicht möglich war die Band zum Trotzburgfest zu holen, sind wir sehr froh, die Kollegen 2026 in ihrerUrbesetzung wieder begrüßen zu können.

Von 2010 bis 2017 gab es im "Brohmers" eine legendäre Session, Musiker aus verschiedenen Generationen und unterschiedlichen geografischen Herkünften frönten hier regelmäßig ihrem Hang zu einer speziellen Art amerikanischer Folklore, dem sogenannten "Bluegrass". Die Stimmung von damals schwingt noch heute bei allen beteiligten Musikern nach. Auch die Gäste des Trotzburgfestes fragten immer wieder, wann die Session Band wieder auf dem Trotzburgfest zu hören sein wird. Höchste Zeit, die Session-Band erneut auf dem Trotzburgfest zu präsentieren! Auf rein akustischen Instrumenten wie Banjo, Mandoline, Geige, Gitarre, Kontrabass und Mundharmonika wird ein mitreißender Klangteppich gewoben, wie er in der Saalestadt wohl äußerst selten zu hören ist. Lebensfrohe Gute-Laune-Songs aus den Appalachen wechseln sich ab mit bitterbösen Mörder-Balladen und virtuosen Instrumentalstücken. Eine große Liebe zur handgemachten Musik der USA und enorme Spielfreude sind an diesem Abend garantiert!

"Der Tango ist der Blues der Finnen"

"Der Tango ist der Blues der Finnen”, soll Aki Kaurismäki einmal gesagt haben. Das preisgekrönte Ensemble BÄNDI entstaubt die wunderbar-traurigen Ohrwürmer des Finnischen Tangos der 30er- bis 60er-Jahre und mixt sie mit Blues, Bossa, Polka, Rumba, Klezmer und Jazz. „Mitreißend, charmant und ein wenig melancholisch“, schrieb die FAZ darüber. Das jüngste Album „Unikuva“ wurde als Bestes Weltmusikalbum 2020 beim Deutschen Rock & Pop Preis ausgezeichnet. Die Band wurde außerdem bereits 2011 mit dem creole Weltmusikpreis Hessen prämiert.

BÄNDI ist in vielerlei Hinsicht etwas Besonderes: Sie haben sich als deutsche Band dem Finnischen Tango verschrieben – einer eigenen Form des Tangos aus dem hohen Norden. Der Name des neusten Albums „Unikuva“ - auf Deutsch „Der Traum“, ist zugleich auch Programm der Band. Im Traum ist alles möglich. Und so wie BÄNDI den Finnischen Tango spielt und singt, hat ihn zuvor noch niemand gespielt. Das Ensemble präsentiert völlig neue Arrangements mit für den Finnischen Tango ungewöhnlichen Instrumenten: Pedal Steel Guitar, Klarinette, Leier, Kazoo, Melodika oder seit Neuestem auch eine Singende Säge sorgen für neue Klanglandschaften, die manchmal experimentell, meist jedoch wie ein sommerlicher und sehr unterhaltsamer Soundtrack zum Finnischen Tango klingen. Jeder Song ist anders, jeder Song verneigt sich vor den wunderbar melancholischen Melodien dieses in Deutschland noch eher unbekannten Genres.