Veranstaltungstipps
Alle Veranstaltungen
Ute Fahrig und Kristin Land, Mitglieder Kuratorenteam Stadtmuseum Halle
In den 1960er-Jahren tauchten farbenfrohe, futuristisch anmutende Möbel aus Polyurethan (PUR) auf. Im Westen entworfene und produzierte Stücke wie das „Garten-Ei“ oder der „Z‑Stuhl“ waren für die DDR von Interesse. Kunststoffmöbel in Serie zu produzieren, passte ebenso zum Chemieprogramm wie zu den Visionen des sozialistischen Fortschritts – und versprach Devisen. Die DDR kaufte das westliche Design und Knowhow.
Die Hochschule für industrielle Formgestaltung Halle – Burg Giebichenstein wurde zu einer Designschmiede für kreative PUR-Entwürfe. Der Vortrag zeigt, wie Halle mit der PUR‑Möbel-Geschichte verwoben ist.
Eintritt frei
Kreativer Nachmittag für Kinder von 8 bis 12 Jahren, Anmeldung erforderlich!
Ein Nachmittag voller Kunst und Fantasie im Stadtmuseum Halle lädt dazu ein, sich kreativ mit dem jüdischen Laubhüttenfest auseinanderzusetzen. In Zweierteams bauen die Teilnehmenden eigene kleine Laubhütten, die in jede Reisetasche passen, und gehen mit ihnen auf spannende Fantasiereisen. Wer feiert wohl mit, und welche Abenteuer durchleben die Gäste in der Sukka? In diesem Workshop entstehen nicht nur kleine Laubhütten, die in jede Reisetasche passen, sondern auch Geschichten, die um sie herum spielen.
Zur Einstimmung stellen die bildende Künstlerin Anna Adam und die Autorin Eva Lezzi ihr gemeinsames Bilderbuch "Beni und Oma in den Gärten der Welt" vor. Dabei erzählen sie lebendig, wie ihre Bücher entstehen und wie sie als kreatives Duo zusammenarbeiten.
Der Workshop richtet sich an Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren. Der Eintritt ist frei.
Ab 17:30 Uhr können die abholenden Eltern oder andere Begleitpersonen dazu stoßen und sich die Ergebnisse zeigen lassen.
Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projekts "Jüdische Kultur Sachsen-Anhalt" und mit Förderung durch Lotto-Toto statt.
Eine Anmeldung ist erforderlich: gero.sievers@halle.de
Zu den Künstlerinnen:
Anna Adam und Eva Lezzi haben bereits vier beliebte Bände ihrer illustrierten Kinderbuchreihe über den jüdischen Jungen Beni veröffentlicht, die im renommierten Verlag Hentrich & Hentrich (Leipzig und Berlin) erschienen sind. Der junge Held Beni steht im Mittelpunkt der Erzählung, und die Bücher spiegeln verschiedene Aspekte des zeitgenössischen Judentums in Deutschland wider. Die Geschichten und 3D-Collagen sind zeitgemäß, humorvoll, lehrreich und erfreuen sich generationsübergreifender Beliebtheit.
Anna Adam ist Diplompädagogin für Erwachsenenbildung und außerschulische Jugendbildung. Ihre Kunst wird in zahlreichen europäischen Museen und Galerien gezeigt. Mit ihren Kinder- und Jugendbüchern verleiht die Autorin Eva Lezzi insbesondere transkulturellen und jüdischen Erfahrungen eine literarische Stimme. Seit 2021 schreibt sie auch Drehbücher für Kinderfilme.
Bildcopyright: Anna Adam, Illustration aus dem Kinderbuch "Beni und Oma in den Gärten der Welt"
Spielaktionen für die ganze Familie am Stand des Stadtmuseums auf dem Marktplatz.
Unter dem Motto "Einheit? Gemeinsam am Ball bleiben!" lädt die Stadt Halle (Saale) am Tag der Deutschen Einheit ab 13 Uhr zum Fest "Singen, spielen, verbunden sein – Halle am 3. Oktober" auf den Marktplatz ein. Unter dem Motto stehen in diesem Jahr Gemeinschaft, gesellschaftlicher Zusammenhalt sowie der Sport als Brückenbauer und Integrationsmotor im Mittelpunkt.
Ein besonderer Höhepunkt im Bühnenprogramm 2026 ist um 16.30 Uhr der Bürger-Trikot-Catwalk: Hallenserinnen und Hallenser präsentieren auf der Bühne ihre liebsten Trikots und erzählen die Geschichten dahinter. Die Stadt ruft Interessierte auf, sich an der Aktion zu beteiligen.
Auf dem Marktplatz erwartet Sie über den gesamten Tag hinweg ein buntes Angebot aus Musik, Gesang, Mitmach-Aktionen und Dialogformaten für Alt und Jung. Das Stadtmuseum Halle ist von 14 Uhr bis 17 Uhr auch Teil davon.
PROGRAMM
13:00 UHR KON-BigBand unter der Leitung von Carl Albrecht Brandt
13:45 UHR Eröffnung durch René Rebenstorf, Beigeordneter für Stadtentwicklung, Umwelt und Sicherheit / Vorstellung der Open-Air-Ausstellung "Im Objektiv der Staatsmacht" durch Norbert Böhnke
14:00 UHR Fußball I - Was verbindet uns auf dem Platz? - Fußball als Integrationsmotor
15:00 UHR Familiensingen - Gemeinsames Singen mit dem Gemischten Chor der Singschule Halle unter der Leitung von Anna Gorgadze
16:00 UHR Fußball II - Ost und West – im Verein? / Das Stadion als Ort der Gemeinschaft
17:30 UHR Grußwort Dr. Judith Marquardt, Beigeordnete für Kultur und Sport // Gemeinsames Einsingen
18:00 UHR Kerzensingen - Gemeinsames Singen "Deutschland singt und klingt"
Alle Veranstaltungen sind kostenfrei.
Zum digitaler Flyer hier.
Mitmach-Aktion für Kinder und ihre Erwachsenen
Die Erzbischöfe von Magdeburg waren die Herren der Burg Giebichenstein und bedeutende Männer des Mittelalters. Mit Sicherheit befanden sich in deren Gefolge und unter ihren Gästen auch Ritter. Was war eigentlich ein Ritter und wie wurde man einer? Wie lebten die Ritter im Mittelalter? Wie schwer war ihre Rüstung und Ihr Schwert? Auf Neugierige warten Kettenhemd und Rüstung zum Anprobieren und ein gewaltiges Ritterschwert. Einfacher ist das Ritterspiel mit Holzschwert und –schild. Beides kann vor Ort gestaltet und mit eigenem Wappen versehen werden.
Eintritt Erwachsene: 4 € / 2,50 €
Teilnahmegebühr Kinder: 5 € (davon kann 1 Schwert oder ein Schild gestaltet werden)
Zeitzeuginnengespräch und Ausstellungsrundgang, Moderation John Palatini
Halle (Saale), Bezirksverwaltungsbehörde Halle des Ministeriums für Staatssicherheit, Gimritzer Damm, 31. Januar 1990 - Tonbandkassetten-Boxen (ca. 5.300 Kassetten à 60 Minuten in diesem Regal) – Brunhild Köhler vom Bürgerkomitee, Foto: (c) Reinhard Hentze
Ab 1985 engagierte sich Brunhild Köhler in der DDR-Opposition in der Gruppe „Frauen für den Frieden“. Nach dem Gründungsaufruf des „Neuen Forums“ im Herbst 1989 sammelte sie in Halle Unterschriften und wurde später Mitglied des Stadtsprecherrates des „Neuen Forums“; im Januar 1990 arbeitete sie zudem in der Autorisierten Gruppe des „Runden Tisches“ im Bezirk Halle zur Auflösung des Bezirksamtes für Nationale Sicherheit (Nachfolgeorganisation des MfS) und der Sicherung der Stasi-Akten mit. Im März 1990 konnte sie nach jahrelangem Berufsverbot ihre Tätigkeit als Physikerin wieder aufnehmen.
Der Blick zurück: Reinhard Hentze trifft Personen der halleschen Zeitgeschichte
Im Format des Zeitzeugengesprächs begegnet Reinhard Hentze im Rundgang durch die Sonderausstellung Menschen, die auf einigen seiner Fotografien als politische Akteure zu sehen sind. Gemeinsam betrachten und reflektieren sie die Bilder und blicken zurück in die Geschehnisse der Umbruchszeit von 1989/90 oder den Alltag in der späten DDR. So entsteht im Dialog von Fotografie, Erinnerung und heutiger Perspektive ein lebendiger Blick auf die jüngere Geschichte Halles – persönlich erzählt von den Menschen, die sie erlebt und mitgestaltet haben. Auch die Teilnehmenden des Rundgangs sind eingeladen, sich am Gespräch zu beteiligen. Die Moderation übernimmt Gastkurator John Palatini.
Eintritt
7 €, erm. 5 €
Jane Unger, Stadtmuseum Halle, und Florian Amort, Händel-Haus, zu Gast bei Matthias Rataiczyk in der Kunsthalle "Talstrasse"
Das "Gemischte Dierektoren-Doppel" geht für 2026 in die letzte Rückrunde.
Jane Unger, Direktorin des Stadtmuseums Halle, und Florian Amort, Direktor des Händel-Haus, sind zum gemeinsamen Rundgang zu Gast bei Matthias Rataiczyk in der Kunsthalle "Talstrasse".
Bei diesem Format des Museumsnetzwerks Halle begleiten Sie fachkundige Museumsleitende auf ihren Exkursen in ein jeweils anderes Museum des Netzwerks beim neugierigen und unterhaltsamen Dialog mit den Gastgeberinnen und Gastgebern. Und damit es sportlich zugeht, gibt es dieses Format mit Hin- und Rückspielen.
Das Publikum ist eingeladen, sich am Dialog zu beteiligen. Der Eintritt ist frei.
Das Format "Gemischtes Direktoren-Doppel" ist eine Initiative des Museumsnetzwerks Halle und eine Veranstaltungsreihe im Rahmen des Kulturellen Themenjahres 2026 "Stadt. Licht. Leben. Energie".
Weitere Informationen zum Museumsnetzwerk: museumsnetzwerk-halle.de
Mitmach-Aktion für Kinder und ihre Erwachsenen im Rahmen der Sonderausstellung "PURe VISIONEN. Kunststoffmöbel zwischen Ost und West"
Was passiert eigentlich mit den Plastikverpackungen, die wir in der gelben Tonne entsorgt haben? Dieser Frage können Kinder und ihre Erwachsenen beim Familiennachmittag am 13. September 2026 von 14 Uhr bis 17 Uhr im Stadtmuseum Halle praktisch und kreativ auf den Grund gehen.
Begleitend zur Sonderausstellung „PURe VISIONEN. Kunststoffmöbel zwischen Ost und West“ lernen die Teilnehmenden anhand eines einfachen Prozesses, wie Kunststoffrecycling funktioniert und können es dann selbst ausprobieren: zuerst wird der Kunststoff geschreddert, dann eingeschmolzen und abschließend in neue Formen gegossen. So entstehen kleine Dinge aus recyceltem Kunststoff, die anschließend mit nach Hause genommen werden können.
Der Familiennachmittag verbindet damit spielerisches Lernen und kreatives Gestalten und greift zugleich das Thema Nachhaltigkeit auf, das auch in der Sonderausstellung eine wichtige Rolle spielt.
Eintritt
Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre haben freien Eintritt. Es fallen Materialkosten in Höhe von 5 € an.
Erwachsene zahlen 5 €, ermäßigt 3 € Eintritt.
Der Familiennachmittag findet im Begleitprogramm der Sonderausstellung "PURe VISIONEN. Kunststoffmöbel zwischen Ost und West" statt. Sie ist eine Wanderausstellung des Kunstgewerbemuseums, Staatliche Kunstsammlungen Dresden und dem Museum Utopie und Alltag in Eisenhüttenstadt, in Halle (Saale) in Kooperation mit dem Stadtmuseum Halle.
Die Ausstellung wird gefördert durch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt, den Industriepark Lausitz und BASF Schwarzheide GmbH und unterstützt vom Deutschen Rundfunkarchiv. Die Ausstellung ist noch bis zum 1. November 2026 im Stadtmuseum Halle zu sehen.
anschließend Podiumsgespräch mit der Autorin und Dr. Uta Bretschneider, Direktorin des Zukunftszentrums für deutsche Einheit und europäische Transformation; Moderation Raban Schuster
Alles gesagt, oder?
Das anhaltende Interesse an der DDR und ihrem Verhältnis zum Westen spiegelt sich deutlich in den aktuellen Sonderausstellungen im Stadtmuseum Halle wider: "PURe Visionen - Kunststoffmöbel zwischen Ost und West" und "Reinhard Hentze: Freiheit im Blick. Fotografie 1981 - 1990".
Insbesondere die Generation Z setzt sich aktuell verstärkt mit der deutsch-deutschen Vergangenheit, ihren bis heute spürbaren Folgen und den fortbestehenden Unterschieden zwischen Ost und West auseinander – doch braucht es darüber heute noch eine eigene Debatte? Wir finden ja!
Lesung
Nora Zabel zeigt am Beispiel der ostdeutschen Generation Z, wie die fortwirkenden Unterschiede zwischen Ost und West Bildungs- und Berufschancen, politische Einstellungen und gesellschaftliche Teilhabe bis heute prägen. Zugleich ist ihr Buch ein Plädoyer für mehr Chancengleichheit und demokratisches Engagement, mit dem die junge Generation bestehende Gräben überwinden und die deutsche Einheit gesellschaftlich vollenden soll.
Diskussion und offene Fragerunde
Das anschließende Gespräch wird von Raban Schuster moderiert und greift die zentralen Punkte der Lesung auf. Autorin Nora Zabel und Uta Bretschneider, Direktorin des Zukunftszentrums für deutsche Einheit und europäische Transformation sprechen darüber, wie die ostdeutsche Generation Z bestehende Ungleichheiten aufarbeiten, überwinden, gesellschaftliche Teilhabe stärken und die Zukunft des geeinten Deutschlands mitgestalten kann.
Eintritt frei. Wir bitten um Online-Anmeldung im Buchungsformular auf dieser Seite.
Ausstellungsrundgang mit Halles Stadtschreiber Aron Boks und Dr. Berit Wagner (Stadtmuseum Halle) durch die zwei Sonderausstellungen zu Fotografie und Design in der DDR
(c) Aron Boks
Wie blickt eine Generation auf die DDR, die sie selbst nicht mehr erlebt hat? Und welche Fragen stellt sie aus der Gegenwart an Geschichte, Alltag und Erinnerung?
Bei einem gemeinsamen Rundgang durch die beiden Sonderausstellungen kommt vor allem Halles Stadtschreiber Aron Boks, der sich bereits in zwei Büchern mit der DDR auseinandergesetzt hat, zu Wort. Im Mittelpunkt stehen persönliche Perspektiven, teils auch familiäre Erinnerungen und die Frage, wie sich der Blick auf die DDR mit zeitlichem Abstand verändert. Gerade in der Generation Z – der Aron Boks angehört – ist ein neues Interesse an der DDR und ihrer Geschichte zu beobachten. Der Rundgang greift dieses Interesse auf und lädt dazu ein, Fotografien und Möbelstücke der Ausstellungen mit den Augen einer jüngeren Generation zu betrachten.
Eintritt
7 € / erm. 5 €
Mitmach-Aktion für Kinder und ihre Erwachsenen
Brot – tagtäglich und selbstverständlich gehört es auf unseren Tisch oder in unsere Hand. Wie lange dauert es, bis es soweit ist und wer ist daran beteiligt? Wie ist es heute und wie war es noch vor 100 Jahren? „Vom Korn zum Brot“ beschreibt die lange Reise des Korns von der Aussaat über Ernte, Drusch, Mahlen und Verarbeitung bis hin zum leckeren selbst gebackenen Fladen im mittelalterlichen Lehmofen. Guten Appetit!
Eintritt: 4 € / 2,50 € / Kinder bis 14 Jahre frei
zuzüglich Materialkosten: 5€ Blech Flammkuchen
Führung mit Liveanspiel des Carillons - Reservierung erforderlich
Freuen Sie sich auf Geschichten und Geschichte um das Carillon im über 600jährigen Roten Turm mit Gästeführerin Beate Krauße und einem Mitglied der halleschen Stadtcarilloneure!
Im Jahr 1977 verkündeten erstmalig Glocken im Roten Turm die Verbindung der Stadt zu Georg Friedrich Händel mit dem Westminster-Schlag des fünfstimmigen Uhrengeläutes in der Turmlaterne. Von dieser Tonfolge wird behauptet, sie sei eine Variation der vier Noten aus den Takten 5 und 6 der Arie I Know That My Redeemer Liveth. Das Glockengeschoss - der achteckigen Turmteil in ca. 40 Metern Höhe – beherbergt den klangvollen Schatz des Bauwerks: das größte Glockenspiel Europas! Das Carillon mit 76 Bronzeglocken wird deshalb auch Europa-Carillon genannt.
Eintritt:
→ 10 €
Max. 12 Teilnehmende, Reservierung erforderlich an telefonisch 0345-2213030 oder hier:
Rahel Knittel (Museumspädagogin), Mitglied Vermittlungsteam Stadtmuseum Halle
Knallige Farben und futuristische Formen: Die Führung durch die Ausstellung „PURe Visionen“ zeigt, wie Polyurethan-Möbel die Wohnwelt der DDR prägten. Dabei wird die Verbindung von Design, Chemieindustrie und der Stadt Halle sichtbar. Die Führung wird von der Gebärdensprachdolmetscherin Andrea Schmegel begleitet.
Eintritt: 7 €; erm. 5 €
Führung mit Kreativ-Angebot
Kurzweilige Kinderführung mit Museumspädagogin Rahel Knittel durch die Ausstellung „PURe VISIONEN. Kunststoffmöbel zwischen Ost und West“ mit abschließend einer Fingerübung im Design.
Gestalte aus einfachen Materialien ein eigenes Möbelstück: den 10-Minuten-Stuhl!
Eintritt
Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre: Führungsgebühr 2 €
Erwachsene: 5 € /erm. 3,00 €
mit Kuratorin Kristin Land
Anfang der 1930er-Jahren entwarf die jüdische Künstlerin Marguerite Friedlaender eine faszinierend schlichte und zugleich raffinierte Porzellanvasenserie mit dem Namen "Halle". Dieses und weitere Exponate zeigen, wie jüdische Menschen über Jahrhunderte mit ihrer Kultur, ihren Orten und Ideen Halle bereicherten.
Auf einen Kaffee ins Museum. Entdecke Halle! am Nachmittag
Die Reihe verspricht spannende Einblicke in die Geschichte Halles!
Ausstellungsbesuch & Kaffeeplausch 6x jährlich am Mittwoch 14:30 Uhr
Kaffee oder Tee & kleiner süßer Imbiss inklusive
Eintritt
pauschal 7 €
Führung mit Kreativ-Angebot
Kurzweilige Kinderführung mit Museumspädagogin Rahel Knittel durch die Ausstellung „PURe VISIONEN. Kunststoffmöbel zwischen Ost und West“ mit abschließend einer Fingerübung im Design.
Gestalte aus einfachen Materialien ein eigenes Möbelstück: den 10-Minuten-Stuhl!
Eintritt
Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre: Führungsgebühr 2 €
Erwachsene: 5 € /erm. 3,00 €
Führung mit Kreativ-Angebot
Kurzweilige Kinderführung mit Museumspädagogin Rahel Knittel durch die Ausstellung „PURe VISIONEN. Kunststoffmöbel zwischen Ost und West“ mit abschließend einer Fingerübung im Design.
Gestalte aus einfachen Materialien ein eigenes Möbelstück: den 10-Minuten-Stuhl!
Eintritt
Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre: Führungsgebühr 2 €
Erwachsene: 5 € /erm. 3,00 €
Führung mit Kreativ-Angebot
Kurzweilige Kinderführung mit Museumspädagogin Rahel Knittel durch die Ausstellung „PURe VISIONEN. Kunststoffmöbel zwischen Ost und West“ mit abschließend einer Fingerübung im Design.
Gestalte aus einfachen Materialien ein eigenes Möbelstück: den 10-Minuten-Stuhl!
Eintritt
Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre: Führungsgebühr 2 €
Erwachsene: 5 € /erm. 3,00 €
Mit Mitmach-Aktionen für Groß und Klein
Die Burgsaison ist fast vorbei! Mit einem abwechslungsreichen Programm verabschieden wir die Burg in den Winterschlaf. Entdecke das Burggelände, bemale dein eigenes Ritterschild oder probiere dich als Bogenschütze! Dazu gibt es zünftige Speisen aus dem Kessel und vom Grill. Komm und feiere ein letztes Mal auf der Burg mit uns!
Programm
ab 11 Uhr
- „Schwert & Schild“ – Was trug ein Ritter am Leib und womit kämpfte er? Schau dir Rüstungsteile und Waffen an und fotografiere dich im Ritteroutfit! Erfinde dein eigenes Wappen und bemale damit ein Holzschild oder ein Schwert!
- „Spiel und Spaß“ mit mittelalterlichen Spielen wie Tonfiguren, Würfeln und mehr. Stelle einen Würfel mit einem historischen Werkzeug her!
- "Mit Pfeil und Bogen" Entdecke den Robin-Hood-Spirit in Dir und tauche ein in die spannende Welt des Bogenschießens!
- „Leckeres aus dem Lehmbackofen“ - Belege dir einen Flammkuchen nach deinem Geschmack - herzhaft oder süß!
- Speis und Trank (neben dem Lehmbackofen): Knüppelkuchen für Groß und Klein, Leckeres aus dem Kessel, Bratwurst, kalte und heiße Getränke
- 15 Uhr führt die Kräuterfrau durch den Kräutergarten und spricht über die Welt der Kräuter, Pflanzen und Mythen
- 13 + 16 Uhr Kurzführungen (ca. 30 min) – Wissenswertes und Amüsantes zur Stadt- und Burggeschichte
- 14 Uhr Historisches Fechten mit dem Indes e. V. Wie wurde im Mittelalter von Mann zu Mann gekämpft? Ausgehend von wissenschaftlichen Quellen werden spätmittel-alterliche/frühneuzeitliche Waffen und Kamptechniken gezeigt.
- Lagerfeuer ab ca. 17 Uhr
Eintritt:
alle bis 14 Jahre frei, Erwachsene 4 € / erm. 2,50 €
An einzelnen Stationen fallen Materialkosten an.
Zeitzeuginnengespräch und Ausstellungsrundgang, Moderation John Palatini
Halle (Saale), Montagsdemonstration, 8. Januar 1990, Hansering – Thea Ilse, Mitte (Foto: Reinhard Hentze)
Thea Ilse engagierte sich im Herbst 1989 in der Vorbereitungsgruppe für die Organisation der ersten Bürgerversammlung in der Pauluskirche und bei den Montagsdemonstrationen. Sie war an der Gründung der ersten unabhängigen Zeitung Halles, „Das andere Blatt“, beteiligt, die bei den Montagsdemonstrationen verbreitet wurde. Im Mai 1990 kandidierte Thea Ilse für das Neue Forum zur Stadtverordnetenversammlung und wurde Stadtverordnete sowie Vorsitzende des Ausschusses „Korruption und Amtsmissbrauch“ und Vorsitzende der „Personalkommission Geisteswissenschaften der Martin-Luther-Universität im Rahmen der Hochschulerneuerung“.
Von 2002 bis 2024 war Thea Ilse Pfarrerin und Seelsorgerin der Landespolizei Sachsen-Anhalt.
Der Blick zurück: Reinhard Hentze trifft Personen der halleschen Zeitgeschichte
Im Format des Zeitzeugengesprächs begegnet Reinhard Hentze im Rundgang durch die Sonderausstellung Menschen, die auf einigen seiner Fotografien als politische Akteure zu sehen sind. Gemeinsam betrachten und reflektieren sie die Bilder und blicken zurück in die Geschehnisse der Umbruchszeit von 1989/90 oder den Alltag in der späten DDR. So entsteht im Dialog von Fotografie, Erinnerung und heutiger Perspektive ein lebendiger Blick auf die jüngere Geschichte Halles – persönlich erzählt von den Menschen, die sie erlebt und mitgestaltet haben. Auch die Teilnehmenden des Rundgangs sind eingeladen, sich am Gespräch zu beteiligen. Die Moderation übernimmt Gastkurator John Palatini.
Eintritt
7 €, erm. 5 €
Zeitzeuginnengespräch und Ausstellungsrundgang, Moderation John Palatini
Halle (Saale), Montagsdemonstration 23. Oktober 1989, Marktplatz, Aufruf zur Bürgerversammlung im Volkspark am 26. Oktober 1989 – Matthias Waschitschka mit Megafon (Foto: Reinhard Hentze)
In den 1980er-Jahren engagierte sich Matthias Waschitschka in Umweltgruppen, unter anderem in der „Ökologischen Arbeitsgruppe Halle beim Evangelischen Kirchentag“. 1988 gründete er die Umweltbibliothek der Georgengemeinde in Halle. Nach der gewaltsamen Niederschlagung der Proteste am 9. Oktober 1989 verhandelte Matthias Waschitschka gemeinsam mit anderen Bürgerrechtlern den weiteren friedlichen Verlauf der Montagsdemonstrationen und organisierte unter anderem die erste freie Bürgerversammlung im Volkspark am 26. Oktober 1989.
Nach 1990 widmete sich Waschitschka der politischen Arbeit für Bündnis 90/Die Grünen und war ihr Geschäftsführer im Stadtparlament Halle. 2003 wurde er Mitglied der CDU, für die er als sachkundiger Einwohner in verschiedenen Ausschüssen oder als Mitarbeiter im Wahlkreisbüro tätig war.
Der Blick zurück: Reinhard Hentze trifft Personen der halleschen Zeitgeschichte
Im Format des Zeitzeugengesprächs begegnet Reinhard Hentze im Rundgang durch die Sonderausstellung Menschen, die auf einigen seiner Fotografien als politische Akteure zu sehen sind. Gemeinsam betrachten und reflektieren sie die Bilder und blicken zurück in die Geschehnisse der Umbruchszeit von 1989/90 oder den Alltag in der späten DDR. So entsteht im Dialog von Fotografie, Erinnerung und heutiger Perspektive ein lebendiger Blick auf die jüngere Geschichte Halles – persönlich erzählt von den Menschen, die sie erlebt und mitgestaltet haben. Auch die Teilnehmenden des Rundgangs sind eingeladen, sich am Gespräch zu beteiligen. Die Moderation übernimmt Gastkurator John Palatini.
Eintritt
7 €, erm. 5 €
Ausstellungsrundgang mit Norbert Böhnke, Koordinator Erinnerungskultur und Stadtgeschichte in der Stadt Halle (Saale)
Halle (Saale) Franckeplatz, 13. November 1989, Foto: (c) Reinhard Hentze
Welche Bilder prägen unsere Erinnerung an Halle (Saale) in den letzten DDR-Jahren? Im gemeinsamen Rundgang durch die Ausstellung „Reinhard Hentze: Freiheit im Blick“ diskutieren wir ausgewählte Fotografien aus den Jahren 1981–1990 und fragen, ob sie als visuelle Erinnerungsorte einer kollektiven Stadtgeschichte gelten können. Dabei sind die Erfahrungen, Deutungen und Erinnerungen der Besucherinnen und Besucher ausdrücklich Teil des Gesprächs.
Eintritt
7 € /erm. 5 €
Führung mit Liveanspiel des Carillons - Reservierung erforderlich
Freuen Sie sich auf Geschichten und Geschichte um das Carillon im über 600jährigen Roten Turm mit Gästeführerin Beate Krauße und einem Mitglied der halleschen Stadtcarilloneure!
Im Jahr 1977 verkündeten erstmalig Glocken im Roten Turm die Verbindung der Stadt zu Georg Friedrich Händel mit dem Westminster-Schlag des fünfstimmigen Uhrengeläutes in der Turmlaterne. Von dieser Tonfolge wird behauptet, sie sei eine Variation der vier Noten aus den Takten 5 und 6 der Arie I Know That My Redeemer Liveth. Das Glockengeschoss - der achteckigen Turmteil in ca. 40 Metern Höhe – beherbergt den klangvollen Schatz des Bauwerks: das größte Glockenspiel Europas! Das Carillon mit 76 Bronzeglocken wird deshalb auch Europa-Carillon genannt.
Eintritt:
→ 10 €
Max. 12 Teilnehmende, Reservierung erforderlich an telefonisch 0345-2213030 oder hier:
