Veranstaltungstipps

Kind jongliert mit Z-Stuhl, Tisch und Garten-Ei

Ferienangebot: „Kinder entdecken PURe“
Porzellanvase aus der Serie "Halle" von Marguerite Friedlaender

Auf einen Kaffee ins Museum: Menschen - Orte - Dinge. Jüdisches Leben in Halle.

Alle Veranstaltungen

Kinderführung mit Kreativ-Angebot am 21./22.10.2026 in den Herbstferien

Kind jongliert mit Z-Stuhl, Tisch und Garten-Ei

Es wird bunt! Folgt uns in eine Zeit, in der ein knallgelber Sessel "Garten-Ei" hieß und der "Känguru-Stuhl" in Rot, Blau und Weiß als superschick galt! 

Erlebt einen Rundgang durch die Ausstellung „PURe VISIONEN. Kunststoffmöbel zwischen Ost und West“!  An verschiedenen Kreativstationen könnt Ihr Euch beim Zeichnen, Entwerfen und Zusammenbauen selbst ausprobieren. Zum Abschluss wartet eine kreative Designaufgabe: Aus einfachen Materialien gestaltet Ihr einen „10-Minuten-Stuhl“.

Dauer ca. 75 min

Eintritt
Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre: Führungsgebühr 2 €
Erwachsene 5 € /erm. 3,00 €

Termine
21.10.2026 um 14.00 Uhr
21.10.2026 um 15.30 Uhr

22.10.2026 um 14:00 Uhr
22.10.2026 um 15:30 Uhr


 

mit Kuratorin Kristin Land

Porzellanvase aus der Serie "Halle" von Marguerite Friedlaender

Anfang der 1930er-Jahren entwarf die jüdische Künstlerin Marguerite Friedlaender eine faszinierend schlichte und zugleich raffinierte Porzellanvasenserie mit dem Namen "Halle". Dieses und weitere Exponate zeigen, wie jüdische Menschen über Jahrhunderte mit ihrer Kultur, ihren Orten und Ideen Halle bereicherten.
 

Auf einen Kaffee ins Museum. Entdecke Halle! am Nachmittag 

Die Reihe verspricht spannende Einblicke in die Geschichte Halles!
Ausstellungsbesuch & Kaffeeplausch 6x jährlich am Mittwoch 14:30 Uhr

Kaffee oder Tee & kleiner süßer Imbiss inklusive

Eintritt

pauschal 7 €

Kinderführung mit Kreativ-Angebot am 21./22.10.2026 in den Herbstferien

Kind jongliert mit Z-Stuhl, Tisch und Garten-Ei

Es wird bunt! Folgt uns in eine Zeit, in der ein knallgelber Sessel "Garten-Ei" hieß und der "Känguru-Stuhl" in Rot, Blau und Weiß als superschick galt! 

Erlebt einen Rundgang durch die Ausstellung „PURe VISIONEN. Kunststoffmöbel zwischen Ost und West“!  An verschiedenen Kreativstationen könnt Ihr Euch beim Zeichnen, Entwerfen und Zusammenbauen selbst ausprobieren. Zum Abschluss wartet eine kreative Designaufgabe: Aus einfachen Materialien gestaltet Ihr einen „10-Minuten-Stuhl“.

Dauer ca. 75 min

Eintritt
Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre: Führungsgebühr 2 €
Erwachsene 5 € /erm. 3,00 €

Termine
21.10.2026 um 14.00 Uhr
21.10.2026 um 15.30 Uhr

22.10.2026 um 14:00 Uhr
22.10.2026 um 15:30 Uhr

Kinderführung mit Kreativ-Angebot am 21./22.10.2026 in den Herbstferien

Kind jongliert mit Z-Stuhl, Tisch und Garten-Ei

Es wird bunt! Folgt uns in eine Zeit, in der ein knallgelber Sessel "Garten-Ei" hieß und der "Känguru-Stuhl" in Rot, Blau und Weiß als superschick galt! 

Erlebt einen Rundgang durch die Ausstellung „PURe VISIONEN. Kunststoffmöbel zwischen Ost und West“!  An verschiedenen Kreativstationen könnt Ihr Euch beim Zeichnen, Entwerfen und Zusammenbauen selbst ausprobieren. Zum Abschluss wartet eine kreative Designaufgabe: Aus einfachen Materialien gestaltet Ihr einen „10-Minuten-Stuhl“.

Eintritt
Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre: Führungsgebühr 2 €
Erwachsene 5 € /erm. 3,00 €

Termine
21.10.2026 um 14.00 Uhr
21.10.2026 um 15.30 Uhr

22.10.2026 um 14:00 Uhr
22.10.2026 um 15:30 Uhr


 

Kinderführung mit Kreativ-Angebot am 21./22.10.2026 in den Herbstferien

Kind jongliert mit Z-Stuhl, Tisch und Garten-Ei

Es wird bunt! Folgt uns in eine Zeit, in der ein knallgelber Sessel "Garten-Ei" hieß und der "Känguru-Stuhl" in Rot, Blau und Weiß als superschick galt! 

Erlebt einen Rundgang durch die Ausstellung „PURe VISIONEN. Kunststoffmöbel zwischen Ost und West“!  An verschiedenen Kreativstationen könnt Ihr Euch beim Zeichnen, Entwerfen und Zusammenbauen selbst ausprobieren. Zum Abschluss wartet eine kreative Designaufgabe: Aus einfachen Materialien gestaltet Ihr einen „10-Minuten-Stuhl“.

Dauer ca. 75 min

Eintritt
Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre: Führungsgebühr 2 €
Erwachsene 5 € /erm. 3,00 €

Termine
21.10.2026 um 14.00 Uhr
21.10.2026 um 15.30 Uhr

22.10.2026 um 14:00 Uhr
22.10.2026 um 15:30 Uhr

Mit Mitmach-Aktionen für Groß und Klein

Grafik mit einem Erwachsenen mit 2 Kindern auf der Schulter, im Hintergrund die Oberburg Giebichenstein und Ludwig der Springer als fliegende Figur

Die Burgsaison ist fast vorbei! Mit einem abwechslungsreichen Programm verabschieden wir die Burg in den Winterschlaf. Entdecke das Burggelände, bemale dein eigenes Ritterschild oder probiere dich als Bogenschütze! Dazu gibt es zünftige Speisen aus dem Kessel und vom Grill. Komm und feiere ein letztes Mal auf der Burg mit uns!

Programm

ab 11 Uhr

  • „Schwert & Schild“  – Was trug ein Ritter am Leib und womit kämpfte er? Schau dir Rüstungsteile und Waffen an und fotografiere dich im Ritteroutfit! Erfinde dein eigenes Wappen und bemale damit ein Holzschild oder ein Schwert! 
  • „Spiel und Spaß“ mit mittelalterlichen Spielen wie Tonfiguren, Würfeln und mehr. Stelle einen Würfel mit einem historischen Werkzeug her!
  • "Mit Pfeil und Bogen" Entdecke den Robin-Hood-Spirit in Dir und tauche ein in die spannende Welt des Bogenschießens! 
  • „Leckeres aus dem Lehmbackofen“ - Belege dir einen Flammkuchen nach deinem Geschmack - herzhaft oder süß! 
  • Speis und Trank (neben dem Lehmbackofen): Knüppelkuchen für Groß und Klein, Leckeres aus dem Kessel, Bratwurst, kalte und heiße Getränke
  • 15 Uhr führt die Kräuterfrau durch den Kräutergarten und spricht über die Welt der Kräuter, Pflanzen und Mythen
  • 13 + 16 Uhr Kurzführungen (ca. 30 min) – Wissenswertes und Amüsantes zur Stadt- und Burggeschichte
  • 14 Uhr Historisches Fechten mit dem Indes e. V. Wie wurde im Mittelalter von Mann zu Mann gekämpft? Ausgehend von wissenschaftlichen Quellen werden spätmittel-alterliche/frühneuzeitliche Waffen und Kamptechniken gezeigt.  
  • Lagerfeuer ab ca. 17 Uhr

Eintritt:
alle bis 14 Jahre frei, Erwachsene 4 € / erm. 2,50 €
An einzelnen Stationen fallen Materialkosten an.

Zeitzeuginnengespräch und Ausstellungsrundgang, Moderation John Palatini

ein junger Mann spricht in ein Mikrofon, dahinter in der Bildmitte steht Thea Ilse mit einer Schärpe, auf der "gewaltfrei" steht

Halle (Saale), Montagsdemonstration, 8. Januar 1990, Hansering – Thea Ilse, Mitte (Foto: Reinhard Hentze)

Thea Ilse engagierte sich im Herbst 1989 in der Vorbereitungsgruppe für die Organisation der ersten Bürgerversammlung in der Pauluskirche und bei den Montagsdemonstrationen. Sie war an der Gründung der ersten unabhängigen Zeitung Halles, „Das andere Blatt“, beteiligt, die bei den Montagsdemonstrationen verbreitet wurde. Im Mai 1990 kandidierte Thea Ilse für das Neue Forum zur Stadtverordnetenversammlung und wurde Stadtverordnete sowie Vorsitzende des Ausschusses „Korruption und Amtsmissbrauch“ und Vorsitzende der „Personalkommission Geisteswissenschaften der Martin-Luther-Universität im Rahmen der Hochschulerneuerung“.

Von 2002 bis 2024 war Thea Ilse Pfarrerin und Seelsorgerin der Landespolizei Sachsen-Anhalt.

Der Blick zurück: Reinhard Hentze trifft Personen der halleschen Zeitgeschichte

Im Format des Zeitzeugengesprächs begegnet Reinhard Hentze im Rundgang durch die Sonderausstellung Menschen, die auf einigen seiner Fotografien als politische Akteure zu sehen sind. Gemeinsam betrachten und reflektieren sie die Bilder und blicken zurück in die Geschehnisse der Umbruchszeit von 1989/90 oder den Alltag in der späten DDR. So entsteht im Dialog von Fotografie, Erinnerung und heutiger Perspektive ein lebendiger Blick auf die jüngere Geschichte Halles – persönlich erzählt von den Menschen, die sie erlebt und mitgestaltet haben. Auch die Teilnehmenden des Rundgangs sind eingeladen, sich am Gespräch zu beteiligen. Die Moderation übernimmt Gastkurator John Palatini. 

Eintritt

7 €, erm. 5 €

Eröffnungskonzert mit Maik Gruchenberg

Blick auf das Glockenspiel Roter Turm

Zur Eröffnung der 9. Orgel-Wandel-Wander-Tour spielt Stadtcarilloneur Maik Gruchenberg Kompositionen aus verschiedenen Jahrhunderten. Nach dem Beginn am Roten Turm können sich Besucherinnen und Besucher entscheiden, zu welchen Orgelkonzerten Sie sich auf den Weg machen möchten. Die Konzerte sind räumlich in zwei Routen mit jeweils drei Einzelkonzerten aufgeteilt. Sie beginnen 15.30 Uhr am Händelhaus (grüne Route) bzw. an der Marktkirche (blaue Route).

Programm Eröffnungkonzert

  • Johann Sebastian Bach (1685-1750): Toccata d-Moll
  • Martin Luther (1483-1546): Verleih uns Frieden gnädiglich
  • Jean-Baptiste Lully (1632-1687): L'amour Malade
  • English Morris: Country Gardens
  • Ulrich Roever (1934-1997), Michael Korb (*1969): Highland Cathedral

Gesamtes Programm Orgel-Wandel-Wander-Tour

 

 

 

Zeitzeuginnengespräch und Ausstellungsrundgang, Moderation John Palatini

Menschenmenge bei einer Demonstration auf dem Marktplatz, in der Mitte Matthias Waschischka mit Megafon

Halle (Saale), Montagsdemonstration 23. Oktober 1989, Marktplatz, Aufruf zur Bürgerversammlung im Volkspark am 26. Oktober 1989 – Matthias Waschitschka mit Megafon (Foto: Reinhard Hentze)

In den 1980er-Jahren engagierte sich Matthias Waschitschka in Umweltgruppen, unter anderem in der „Ökologischen Arbeitsgruppe Halle beim Evangelischen Kirchentag“. 1988 gründete er die Umweltbibliothek der Georgengemeinde in Halle. Nach der gewaltsamen Niederschlagung der Proteste am 9. Oktober 1989 verhandelte Matthias Waschitschka gemeinsam mit anderen Bürgerrechtlern den weiteren friedlichen Verlauf der Montagsdemonstrationen und organisierte unter anderem die erste freie Bürgerversammlung im Volkspark am 26. Oktober 1989. 

Nach 1990 widmete sich Waschitschka der politischen Arbeit für Bündnis 90/Die Grünen und war ihr Geschäftsführer im Stadtparlament Halle. 2003 wurde er Mitglied der CDU, für die er als sachkundiger Einwohner in verschiedenen Ausschüssen oder als Mitarbeiter im Wahlkreisbüro tätig war.

Der Blick zurück: Reinhard Hentze trifft Personen der halleschen Zeitgeschichte

Im Format des Zeitzeugengesprächs begegnet Reinhard Hentze im Rundgang durch die Sonderausstellung Menschen, die auf einigen seiner Fotografien als politische Akteure zu sehen sind. Gemeinsam betrachten und reflektieren sie die Bilder und blicken zurück in die Geschehnisse der Umbruchszeit von 1989/90 oder den Alltag in der späten DDR. So entsteht im Dialog von Fotografie, Erinnerung und heutiger Perspektive ein lebendiger Blick auf die jüngere Geschichte Halles – persönlich erzählt von den Menschen, die sie erlebt und mitgestaltet haben. Auch die Teilnehmenden des Rundgangs sind eingeladen, sich am Gespräch zu beteiligen. Die Moderation übernimmt Gastkurator John Palatini. 

Eintritt

7 €, erm. 5 €

Ausstellungsrundgang mit Norbert Böhnke, Koordinator Erinnerungskultur und Stadtgeschichte in der Stadt Halle (Saale)

Demonstrationszug an einem nebligen Abend auf dem Franckeplatz, auf einem Banner steht "Demokratie und Erneuerung"

Halle (Saale) Franckeplatz, 13. November 1989, Foto: (c) Reinhard Hentze

Welche Bilder prägen unsere Erinnerung an Halle (Saale) in den letzten DDR-Jahren? Im gemeinsamen Rundgang durch die Ausstellung „Reinhard Hentze: Freiheit im Blick“ diskutieren wir ausgewählte Fotografien aus den Jahren 1981–1990 und fragen, ob sie als visuelle Erinnerungsorte einer kollektiven Stadtgeschichte gelten können. Dabei sind die Erfahrungen, Deutungen und Erinnerungen der Besucherinnen und Besucher ausdrücklich Teil des Gesprächs.

Eintritt

7 € /erm. 5 €

Führung mit Liveanspiel des Carillons - Reservierung erforderlich

Blick auf das Glockenspiel Roter Turm

Freuen Sie sich auf Geschichten und Geschichte um das Carillon im über 600jährigen Roten Turm mit Gästeführerin Beate Krauße und einem Mitglied der halleschen Stadtcarilloneure!

Im Jahr 1977 verkündeten erstmalig Glocken im Roten Turm die Verbindung der Stadt zu Georg Friedrich Händel mit dem Westminster-Schlag des fünfstimmigen Uhrengeläutes in der Turmlaterne. Von dieser Tonfolge wird behauptet, sie sei eine Variation der vier Noten aus den Takten 5 und 6 der Arie I Know That My Redeemer Liveth.  Das Glockengeschoss -  der achteckigen Turmteil in ca. 40 Metern Höhe  – beherbergt den klangvollen Schatz des Bauwerks: das größte Glockenspiel Europas! Das Carillon mit 76 Bronzeglocken wird deshalb auch Europa-Carillon genannt.

Eintritt:
→ 10 €

Max. 12 Teilnehmende, Reservierung erforderlich an telefonisch 0345-2213030  oder hier:

Schwarz-weiß-Foto eines Mannes in gestreiftem Hemd mit Halbmaske, dahinter eine Persin, die eine Flasche mit beiden Händen an den Mund hält

Reinhard Hentze: Halle (Saale), Gaststätte "Zentral", Fasching Verband Bildender Künstler, 26. Februar 1987 (Infrarotfotografie) (Auschnitt)

Wir beenden Ausstellung mit einer Führung und es bietet sich die letzte Möglichkeit, mit den Ausstellungsmachern über die Fotografien von Reinhard Hentze ins Gespräch zu kommen!

Zwischen 1981 und 1990 hielt Reinhard Hentze in Halle den Alltag und Umbruch der späten DDR fotografisch fest. Im Zentrum der aktuellen Ausstellung steht das Thema Freiheit, das der Künstler aus verschiedenen Perspektiven in den Blick genommen hat: sichtbar etwa in modischen Stilcodes, in halbprivaten Nischen oder schließlich im politischen Aufbruch. Noch nie gezeigte Aufnahmen aus der Zeit der ersten freien Wahlen und neu gewonnener Freiheiten – von Konsum bis Erotikcenter – erweitern das Panorama. Somit werden die Spannungen und Kontraste der Transformationszeit insbesondere auch für die Generation ohne eigene DDR-Erfahrung anschaulich. Über drei Ebenen hinweg präsentiert das Stadtmuseum mit rund 150 Exponaten die kraftvolle Bildästhetik Hentzes als visuelle Stadt- und Zeitgeschichte.

Eintritt frei.

mit Kuratorin Kristin Land

Pappschachtel mit Haushaltkerzen, Aufdruck Riebeckkerzen

Ob fl ackernder Kerzenschein, jederzeit anknipsbares Licht im modernen Lampenschirm oder symbolisches Leuchten auf dem Altar – Licht war seit jeher ein wichtiger
Teil des menschlichen Lebens. Ganz im Sinne des Kulturellen Themenjahres erkunden wir die Geschichten hinter unseren Ausstellungsstücken.

Auf einen Kaffee ins Museum. Entdecke Halle! am Nachmittag 

Die Reihe verspricht spannende Einblicke in die Geschichte Halles!
Ausstellungsbesuch & Kaffeeplausch 6x jährlich am Mittwoch 14:30 Uhr

Kaffee oder Tee & kleiner süßer Imbiss inklusive

Eintritt

pauschal 7 €

In der Reihe "Entdecke Halle! mit Kennern" - mit Ida Karste und Kuratorin Kristin Land

historische Abbildung einer nackten Frau, auf einem Buch aufgestützt, daneben zwei Kinder, eins mit Buch

Hatten Frauen im 18. Jahrhundert wirklich kaum Möglichkeiten, sich zu bilden – und wurde Wissen ausschließlich von Männern verbreitet? Der Vortrag hinterfragt diese Vorstellung und richtet den Blick auf Halle als ein Zentrum der Aufklärung. Ausgehend von der Dauerausstellung im Christian-Wolff-Haus steht die Verlegerin Maria Sophia Gebauer im Mittelpunkt. Unter ihrer Verlagsführung erschien ab 1774 mit der Akademie der Grazien eine der frühen Frauenzeitschriften der Stadt.

Ida Karste ist Historikerin und vor allem in Halle (Saale) und Leipzig tätig. Sie besitzt einen Master-Abschluss in „Kulturen der Aufklärung“. Ihre Forschung und öffentliche Arbeit konzentrieren sich auf Frauen- und Geschlechtergeschichte, Wissensgeschichte sowie die Geschichte der jüdischen Frauenbewegung.

Eintritt 7 €

Vortrag und Gespräch mit Mitgliedern des Skoworoda-Kreises Freiburg und Liedern des ukrainischen Chor „De Libertate“

KI-generiertes Bild von Christian Wolff und Hryhorij Skoworoda vor einer Stadtsilhouette

Was verbindet den großen ukrainischen Philosophen Hryhorij Skoworoda mit Halle und dem Denken Christian Wolffs?

Dieser besonderen geistigen Verbindung zwischen der Ukraine und Deutschland widmet sich ein Abend im Christian-Wolff-Haus.

Hryhorij Skoworoda (1722–1794), Philosoph, Dichter und eine der herausragenden Persönlichkeiten der ukrainischen Geistesgeschichte, setzte sich intensiv mit den Ideen der europäischen Aufklärung auseinander. Der Skoworoda-Kreis aus Freiburg lädt das Publikum dazu ein, gemeinsam über eine von Skoworodas grundlegenden Fragen nachzudenken: Was bedeutet es, glücklich zu sein?

In kurzen Beiträgen wird Skoworodas Leben, seine Gedanken und ihre erstaunliche Aktualität näherbringen.

Der ukrainische Chor „De Libertate“ aus Halle (Saale) begleitet den Abend musikalisch und lässt dabei auch die kulturelle Welt Skoworodas lebendig werden.

Wir laden Sie herzlich ein, Hryhorij Skoworoda und die geistigen Brücken zwischen Halle, Deutschland und der Ukraine neu zu entdecken.

Eintritt und Anmeldung

Der Eintritt ist frei, es wird um Spenden gebeten.

Wir bitten um  Anmeldung über diesen Link.

Geselliger Vortragsnachmittag mit Dipl. hist. Cornelia Zimmermann und „Häppchen“ aus der jüdischen Gemeindeküche

Familienfoto der jüdischen Familie Librach in ihrer Wohnung Große Märkerstraße13, Halle, ca. 1930. Die Familie posiert vor dem festlich gedeckten Tisch mit traditionellen Speisen zum Sabbat.

Familienfoto der jüdischen Familie Librach in ihrer Wohnung Große Märkerstraße13, Halle, ca. 1930. Die Familie posiert vor dem festlich gedeckten Tisch mit traditionellen Speisen zum Sabbat. (c) Stadtmuseum Halle

Wie schmeckt Geschichte? Und was erzählen Speisen über das Leben einer jüdischen Gemeinde, über Herkunft, Wandel und Ankommen?

Das Stadtmuseum Halle lädt mit dem Vortrag von Cornelia Zimmermann zu einem besonderen Streifzug durch die jüdische Stadtgeschichte ein. „Halles Stadtgeschichte häppchenweise“ verbindet historische Einblicke mit kleinen Kostproben aus der jüdischen Gemeindeküche. Während Stationen der rund tausendjährigen jüdischen Geschichte Halles vorgestellt werden, begleiten ausgewählte „Häppchen“ die Reise durch die Jahrhunderte.

Von der mittelalterlichen jüdischen Gemeinde über die Neuzeit bis in die Gegenwart geht es dabei nicht nur um Ereignisse und Orte, sondern auch um Alltagskultur, Speisetraditionen und die Frage, wie Rezepte wandern und sich verändern. Die gereichten Kostproben greifen traditionelle Gerichte auf und erzählen zugleich von der Zuwanderungsgeschichte der heutigen jüdischen Gemeinde in Halle. Jedes Häppchen wird so zum kleinen historischen Gesprächsanlass: Welche Speisen und Zutaten waren im Mittelalter bekannt? Welche kulinarischen Traditionen prägten jüdisches Leben? Und welche Rezepte kamen mit den Menschen nach Halle, die hier eine neue Heimat fanden? So entsteht ein sinnlicher Zugang zur Stadtgeschichte – Geschichte zum Hören, Entdecken, Erinnern und Probieren.

Eintritt

Der Eintritt beträgt 15 €.

Bitte buchen Sie die benötigte Anzahl Ihrer Tickets auf dieser Seite. 
Die gebuchten Tickets müssen bis spätestens 20 min vor Veranstaltungsbeginn im Stadtmuseum bezahlt werden, ansonsten verfällt die Buchung.

Das freie Theater VAROMODI präsentiert „Der kleine Prinz“ in einer szenischen Lesung für Kinder ab 5 Jahren.

Zwei Schauspieler sitzen mit dem Rücken zueinander, verkleidet als Figuren aus dem Märchen von Antoine de Saint-Exupéry – „Der kleine Prinz“.

Ein kindlicher Außerirdischer und ein havarierter Irdischer befreunden sich in der Sahara. Der kleine Prinz erzählt dem Piloten von seinem Asteroiden und von seinen Reisen, auf denen er bereits erwachsenen Exemplaren der menschlichen Spezies begegnet ist – und sie zunächst „sonderbar“ fand…

Was an Säufern und Eitlen, Königen und Geographen, an Buchhaltern und Laternenanzündern sonderbar – und an sprechenden Füchsen und Rosen, Schafen und Kisten liebenswert ist, zeigt Antoine de Saint-Exupérys zum Klassiker avanciertes modernes Märchen in anekdotischer Erzählform. Der kleine Prinz, der den Menschen den Spiegel vorhält, erweist sich dabei als ähnlich menschlich in seiner Sehnsucht nach Liebe, Freundschaft und Fürsorge.

Regie und Textbearbeitung: Anna Siegmund-Schultze 
Kostüme und Ausstattung: Susanne Berner
Es spielen: Katja Röder & Martin Sommer
Spieldauer: ca 50 Minuten

Eintritt: 14 € Erwachsene / 6 € Kinder
Reservierung auf Varomodi.de erforderlich.