Veranstaltungstipps

Das Bild zeigt zwei Jugendliche in einem Fahrgeschäft auf dem Ostermarkt an der Eissporthalle in Halle (Saale) im April 1988. Fotograf ist Reinhard Hentze.

"Freiheit im Blick" und "PURe VISIONEN" - Rundgang durch die aktuellen Sonderausstellungen
Das Bild zeigt zwei Jugendliche in einem Fahrgeschäft auf dem Ostermarkt an der Eissporthalle in Halle (Saale) im April 1988. Fotograf ist Reinhard Hentze.

"Freiheit im Blick" und "PURe VISIONEN" - Rundgang durch die aktuellen Sonderausstellungen

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Rundgang durch die zwei Sonderausstellungen zu Fotografie und Design in der DDR mit Dr. Berit Wagner, Kuratorin Stadtmuseum Halle

Das Bild zeigt zwei Jugendliche in einem Fahrgeschäft auf dem Ostermarkt an der Eissporthalle in Halle (Saale) im April 1988. Fotograf ist Reinhard Hentze.

Halle (Saale), Ostermarkt an der Eissporthalle, April 1988, Foto: (c) Reinhard Hentze

Was erzählen Fotografien und Möbel über das Leben in der DDR? Welche Vorstellungen von Zukunft, Modernität und einem besseren Leben spiegeln sich in den Dingen, die uns umgeben oder in den geselligen Zusammenkünften, die unseren Alltag gliedern? Der Rundgang durch die zwei Sonderausstellungen "Reinhard Hentze: Freiheit im Blick. Fotografie 1981–1990" und "PURe VISIONEN. Kunststoffmöbel zwischen Ost und West" verbindet zwei unterschiedliche Perspektiven auf die Kulturgeschichte der DDR.

Reinhard Hentzes Fotografien erzählen von Menschen, ihren persönlichen Freiräumen und dem gesellschaftlichen Wandel in Halle – zwischen Alltag, Eigensinn und dem Aufbruch von 1989. Die Ausstellung "PURe VISIONEN" richtet den Blick auf Kunststoffmöbel, Design und die Idee des modernen Lebens in Ost und West. Gemeinsam erzählen beide Ausstellungen – darauf fokussiert die der Rundgang – von Gestaltungsspielräumen, Zukunftsvorstellungen und dem Alltag in der DDR. 

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Begleitprogramms der Sonderausstellung "Reinhard Hentze: Freiheit im Blick. Fotografie 1981-1990" statt. Eine Ausstellung des Stadtmuseums Halle in Kooperation mit dem Halleschen Kunstverein e. V., gefördert von der Hallesche Wohngenossenschaft Freiheit eG. Die Ausstellung ist Teil des Halleschen Foto-Sommers und ist noch bis zum 15. November 2026 im Stadtmuseum Halle zu sehen. 

Eintritt 7 € /erm. 5 €

Rundgang durch die zwei Sonderausstellungen zu Fotografie und Design in der DDR mit Dr. Berit Wagner, Kuratorin Stadtmuseum Halle

Das Bild zeigt zwei Jugendliche in einem Fahrgeschäft auf dem Ostermarkt an der Eissporthalle in Halle (Saale) im April 1988. Fotograf ist Reinhard Hentze.

Halle (Saale), Ostermarkt an der Eissporthalle, April 1988, Foto: (c) Reinhard Hentze

Was erzählen Fotografien und Möbel über das Leben in der DDR? Welche Vorstellungen von Zukunft, Modernität und einem besseren Leben spiegeln sich in den Dingen, die uns umgeben oder in den geselligen Zusammenkünften, die unseren Alltag gliedern? Der Rundgang durch die zwei Sonderausstellungen "Reinhard Hentze: Freiheit im Blick. Fotografie 1981–1990" und "PURe VISIONEN. Kunststoffmöbel zwischen Ost und West" verbindet zwei unterschiedliche Perspektiven auf die Kulturgeschichte der DDR.

Reinhard Hentzes Fotografien erzählen von Menschen, ihren persönlichen Freiräumen und dem gesellschaftlichen Wandel in Halle – zwischen Alltag, Eigensinn und dem Aufbruch von 1989. Die Ausstellung "PURe VISIONEN" richtet den Blick auf Kunststoffmöbel, Design und die Idee des modernen Lebens in Ost und West. Gemeinsam erzählen beide Ausstellungen – darauf fokussiert die der Rundgang – von Gestaltungsspielräumen, Zukunftsvorstellungen und dem Alltag in der DDR. 

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Begleitprogramms der Sonderausstellung "Reinhard Hentze: Freiheit im Blick. Fotografie 1981-1990" statt. Eine Ausstellung des Stadtmuseums Halle in Kooperation mit dem Halleschen Kunstverein e. V., gefördert von der Hallesche Wohngenossenschaft Freiheit eG. Die Ausstellung ist Teil des Halleschen Foto-Sommers und ist noch bis zum 15. November 2026 im Stadtmuseum Halle zu sehen. 

Eintritt 7 € /erm. 5 €

Vortrag und Gespräch mit Heinz Möller und Kuratorin Kristin Land

Plakatmotiv: Ein blauer Z-Stuhl, ein roter Tisch und ein gelber eiförmiger Sessel auf schwarzem Untergrund

Wie wurde Halle zu einem bedeutenden Standort der DDR-Möbelindustrie? Welche Menschen prägten ihren Aufstieg – und warum verschwand eine ganze Industrie nahezu vollständig? Heinz Möller erforscht seit Jahren die Geschichte der Möbelindustrie in Ostdeutschland. Sein Vortrag lädt zu einer faszinierenden Spurensuche durch ein weitgehend vergessenes Kapitel der halleschen Wirtschaftsgeschichte ein. Im Gespräch mit Kuratorin Kristin Land werden Erinnerungen, Bilder und historische Zusammenhänge lebendig.

Ausgehend von der Zeit unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg zeichnet der Vortrag die Entwicklung der Möbelindustrie in Halle nach: von den verbliebenen Betrieben unter der Leitung der Industriewerke und später der VVB (Vereinigung volkseigener Betriebe) Halle über die prägenden Persönlichkeiten Rudi Jaeckel und Rudi Ernst bis hin zu den bekannten Betrieben VEB Möbelwerke Halle und VEB Polstermöbel Halle. Historische Fotografien und Dokumente veranschaulichen eindrucksvoll den Aufbau, die Blütezeit und schließlich den Niedergang dieser Industrie.

Die Veranstaltung findet im Begleitprogramm der Sonderausstellung  "PURe VISIONEN. Kunststoffmöbel zwischen Ost und West" statt. Die Ausstellung ist eine Wanderausstellung des Kunstgewerbemuseums der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und des Museums Utopie und Alltag in Eisenhüttenstadt und wird in Halle (Saale) in Kooperation mit dem Stadtmuseum Halle präsentiert.

Die Ausstellung wird gefördert durch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt, den Industriepark Lausitz und die BASF Schwarzheide GmbH sowie unterstützt vom Deutschen Rundfunkarchiv. Sie ist noch bis 1. November 2026 im Stadtmuseum Halle zu sehen.

Eintritt frei

Podiumsdiskussion mit dem ehemaligen deutschen Fußballspieler Norbert Nachtweih (u.a. HFC Chemie, Eintracht Frankfurt, FC Bayern München), dem ARD-Sportjournalisten Andreas Käckell, dem Sporthistoriker René Wiese und dem Fußballfan Jens Fuge

Eine Autogrammkarte von Norbert Nachtweih im HFC-Trikot, 1970er Jahre

Eine Veranstaltung im Rahmen der gleichnamigen Open-Air-Wanderausstellung vom 15.09. bis 30.10.2026 in der Leipziger Straße vor der Konzerthalle Ulrichskirche. 

Zum Aufgabenfeld in den Bezirksbehörden der Deutschen Volkspolizei (DVP) gehörte die Überwachung und Kontrolle von Fußballfans. Hierbei arbeitete die DVP mit dem Ministerium für Staatssicherheit Hand in Hand.

Die Veranstaltung beleuchtet dieses Thema aus der Sicht von Wissenschaft und Zeitzeugen: Nach einem einführenden Vortrag durch Dr. René Wiese diskutiert Andreas Käckell mit Norbert Nachtweih, René Wiese und Jens Fuge über Repression und Überwachung von Fans und Spielern im DDR-Fußball.

Norbert Nachtweih, ehemaliger Fußball-Profi und Zeitzeuge, spielte von 1971 bis 1976 für den HFC Chemie. In der Zeit von 1972 bis 1973 besuchte er die Sportschule in Halle. In den Jahren 1974 und 1975 war Nachtweih bereits Mitglied der DDR-Juniorennationalmannschaft. Ab 1975 spielte er für die Oberliga der Männer. In der 2. Jahreshälfte 1976 setzten die Verbandstrainer den HFC-Akteur in vier Länderspielen der U-21-Auswahl ein. Nach dem Qualifikationsspiel zur Nachwuchseuropameisterschaft 1978 am 16. November 1976 gegen die Türkei floh er gemeinsam mit Jürgen Pahl in die Bundesrepublik. Daraufhin wurde er von der FIFA mit der obligatorischen, rund ein Jahr währenden Spielsperre belegt. Obwohl Nachtweih zu den besten deutschen Fußballspielern der 1980er-Jahre gehörte, blieb ihm eine Karriere in der A-Nationalmannschaft versagt, da er bereits Auswahlspiele für die DDR absolviert hatte und nach dem damaligen Reglement der FIFA nicht mehr für einen anderen Staat spielen durfte. 

Zu Norbert Nachtweihs beruflichen Erfolgen zählen: Finalist im Europapokal der Landesmeister 1987 mit dem FC Bayern München; UEFA-Pokal-Sieger 1980 mit Eintracht Frankfurt;  Deutscher Meister 1985, 1986, 1987, 1989 mit dem FC Bayern München; DFB-Pokal-Sieger 1981 mit Eintracht Frankfurt, 1984 und 1986 mit dem FC Bayern München.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung Sachsen-Anhalt. 

Bitte wenden Sie sich an uns, wenn Sie Fragen zur barrierefreien Durchführung der Veranstaltung haben.

Der Eintritt ist frei. 
Wir bitten jedoch um eine vorherige Anmeldung über info.magdeburg@fes.de oder per Onlineanmeldung. 

Bildcopyright: Norbert Nachtweih


 

 

Mitmach-Aktion für Kinder und ihre Erwachsenen im Rahmen der Sonderausstellung "PURe VISIONEN. Kunststoffmöbel zwischen Ost und West"

Plakatmotiv: Ein blauer Z-Stuhl, ein roter Tisch und ein gelber eiförmiger Sessel auf schwarzem Untergrund

Stelle Deinen eigenen Kreisel, Karabinerhaken und Flaschenöffnern aus recyclebaren Kunststoff her.

Der Familiennachmittag findet im Begleitprogramm der Sonderausstellung "PURe VISIONEN. Kunststoffmöbel zwischen Ost und West" statt. Sie ist eine Wanderausstellung des Kunstgewerbemuseums, Staatliche Kunstsammlungen Dresden und dem Museum Utopie und Alltag in Eisenhüttenstadt, in Halle (Saale) in Kooperation mit dem Stadtmuseum Halle.

Die Ausstellung wird gefördert durch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt, den Industriepark Lausitz und BASF Schwarzheide GmbH und unterstützt vom Deutschen Rundfunkarchiv. Die Ausstellung ist noch bis zum 1. November 2026 im Stadtmuseum Halle zu sehen.

Eintritt
Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre haben freien Eintritt. Es fallen Materialkosten in Höhe von 5 € an.
Erwachsene zahlen 5 €, ermäßigt 3 € Eintritt.  


 

Abschiedskonzert der halleschen Stadtcarillonneurin

Uta Gräber an einer Großen Glocke des Carillons

Uta Gräber, Foto: (c) Thomas Ziegler

Uta Gräber ist seit 2023 Hallesche Stadtcarillonneurin. Das Carillon im Roten Turm spielte sie 2020 zum ersten Mal. Nach Abschluss ihres Studiums der Kirchenmusik verlässt sie nun Halle aus beruflichen Gründen.

Zum Abschiedskonzert spielt sie ihre Lieblingsstücke am Carillon, darunter Werke von Georg Friedrich Händel und Johann Sebastian Bach.

in Kooperation mit dem Grundbildungszentrum Halle (Saale), und mit Kristin Land, Kuratorin Stadtmuseum Halle

Plakatmotiv: Ein blauer Z-Stuhl, ein roter Tisch und ein gelber eiförmiger Sessel auf schwarzem Untergrund

Die Führung ist eine Kooperation mit dem Grundbildungszentrum Halle (Saale) und findet in leicht verständlicher Sprache statt.

Vor etwa 70 Jahren gab es neue Möbel in leuchtenden Farben. Sie waren aus Plaste und sahen aus wie Möbel aus der Zukunft. Viele Menschen erinnern sich an einen besonderen Stuhl. Er hat die Form vom Buchstaben Z. Diesen Z-Stuhl und viele andere Möbel schauen wir uns zusammen im Stadtmuseum an.

In der Ausstellung kannst du auch selbst aktiv werden: Du kannst Möbel zeichnen und kleine Stühle basteln. Ein Ausstellungsbesuch zum Mitmachen.

"PURe VISIONEN. Kunststoffmöbel zwischen Ost und West" ist eine Wanderausstellung des Kunstgewerbemuseums, Staatliche Kunstsammlungen Dresden und dem Museum Utopie und Alltag in Eisenhüttenstadt, in Halle (Saale) in Kooperation mit dem Stadtmuseum Halle. 

Die Ausstellung wird gefördert durch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt, den Industriepark Lausitz und BASF Schwarzheide GmbH und unterstützt vom Deutschen Rundfunkarchiv. Sie ist noch bis zum 1. November 2026 im Stadtmuseum Halle zu sehen.

Eintritt frei

mit Kuratorin Kristin Land

blauer Z-Stuhl, roter Kunststofftisch und gelbes Garten-Eis

Knallige Farben, futuristische Formen: In den 1960er-Jahren begeisterten Polyurethan-Möbel wie "Garten-Ei" und "Z-Stuhl". Wie sie die DDR-Wohnwelt prägten und welche kreativen Entwürfe an der Hochschule für industrielle Formgestaltung Halle - Burg Giebichenstein entstanden, wird bei einem Rundgang durch die Sonderausstellung "PURe Visionen.Kunststoffmöbel zwischen Ost und West" deutlich.

Auf einen Kaffee ins Museum. Entdecke Halle! am Nachmittag 

Die Reihe verspricht spannende Einblicke in die Geschichte Halles!
Ausstellungsbesuch & Kaffeeplausch 6x jährlich am Mittwoch 14:30 Uhr

Kaffee oder Tee & kleiner süßer Imbiss inklusive

Eintritt

pauschal 7 €

mit John Palatini

John Palatini in der Ausstellung

John Palatini in der Ausstellung Reinhard Hentze: Freiheit im Blick. Fotografie 1981 - 1990, (c) Stadtmuseum Halle

Gast-Kurator John Palatini lädt zu einer dialogischen Führung durch die Ausstellung "Reinhard Hentze: Freiheit im Blick. Fotografie 1981-1990" ein und gibt spannende Einblicke in ihre Entstehung, Konzeption und die Geschichten hinter den Fotografien. Ästhetischer Kunstanspruch und dokumentarischer Blick verbinden sich in Reinhard Hentzes Werk zu einer eindrucksvollen visuellen Stadt- und Zeitgeschichte.

An ausgewählten Beispielen führt Palatini durch die Jahre 1981 bis 1990. Die thematisch gegliederte Ausstellung beleuchtet den Alltag, den Städtebau, die Kulturszene auf der Suche nach privaten Nischen voller Freiheit oder Mode als Ausdruck von Individualität und Selbstinszenierung in Halle. Ein eindrucksvolles Highlight der Ausstellung bilden in Raum 3 die Bilder der Demonstrationen im Herbst 1989 und die ersten Boten neuer Freiheiten – eindringliche Zeugnisse des historischen Umbruchs und zugleich ein bewegender Abschluss des Rundgangs.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Begleitprogramms der Sonderausstellung „Reinhard Hentze: Freiheit im Blick. Fotografie 1981-1990“ statt. Eine Ausstellung des Stadtmuseums Halle in Kooperation mit dem Halleschen Kunstverein e. V., gefördert von der Hallesche Wohngenossenschaft Freiheit eG. Die Ausstellung ist Teil des Halleschen Foto-Sommers. 

Eintritt 7 € /erm. 5 €

Mitmach-Aktion für Kinder und ihre Erwachsenen

Ein Kind schiebt eine Pizza in den Lehmofen

Brot – tagtäglich und selbstverständlich gehört es auf unseren Tisch oder in unsere Hand. Wie lange dauert es, bis es soweit ist und wer ist daran beteiligt? Wie ist es heute und wie war es noch vor 100 Jahren? „Vom Korn zum Brot“ beschreibt die lange Reise des Korns von der Aussaat über Ernte, Drusch, Mahlen und Verarbeitung bis hin zum leckeren selbst gebackenen Fladen im mittelalterlichen Lehmofen. Guten Appetit!
 

Eintritt: 4 € / 2,50 € / Kinder bis 14 Jahre frei

zuzüglich Materialkosten:  5€ Blech Flammkuchen

Führung ist ausgebucht, nächste Führungen am 18.10 und 19.11.2026

Blick auf das Glockenspiel Roter Turm

Freuen Sie sich auf Geschichten und Geschichte um das Carillon im über 600jährigen Roten Turm mit Gästeführerin Beate Krauße und einem Mitglied der halleschen Stadtcarilloneure!

Im Jahr 1977 verkündeten erstmalig Glocken im Roten Turm die Verbindung der Stadt zu Georg Friedrich Händel mit dem Westminster-Schlag des fünfstimmigen Uhrengeläutes in der Turmlaterne. Von dieser Tonfolge wird behauptet, sie sei eine Variation der vier Noten aus den Takten 5 und 6 der Arie I Know That My Redeemer Liveth.  Das Glockengeschoss -  der achteckigen Turmteil in ca. 40 Metern Höhe  – beherbergt den klangvollen Schatz des Bauwerks: das größte Glockenspiel Europas! Das Carillon mit 76 Bronzeglocken wird deshalb auch Europa-Carillon genannt.

Eintritt:
→ 10 €

Max. 12 Teilnehmende, Reservierung erforderlich an telefonisch 0345-2213030  oder hier:

mit Liedern zum Weltkindertag

Blick auf das Glockenspiel Roter Turm

Zum Jahreskonzert erklingen vom Europacarillon im Roten Turm Lieder und Stücke zum Weltkindertag, gespielt sie von den Halleschen Carillonneuren Davit Drambyan, Maik Gruchenberg, Nico Ahnert und Philipp Steinau. Das Programm wird zeitnah auf dieser Seite veröffentlicht. 

Kinder dürfen sich auf einen besonderen Programmpunkt zum Weltkindertag nach dem Konzert freuen.

Eintritt: frei

in der Reihe: Entdecke Halle! Mit Kennern

Titelblatt einer Ausgabe des Halleschen Tageblatts

Das Schicksal des Halleschen Tageblatts/LDZ ist ein Beispiel für die Umbrüche in der Medienlandschaft nach der Friedlichen Revolution.
Hintergrund: Vor gut 30 Jahren schlossen sich Ende Dezember 1995 die Türen der zweiten lokalen Stimme in der Saalestadt für immer. 

Theo M. Ließ, ehemaliger Wirtschaftsredakteur von LDZ/Hallesches Tageblatt und Vorsitzender des DJV-Landesverbandes Sachsen-Anhalt sowie die ehemaligen Lokalredakteur*innen Heike Westphal und Odo Lilienthal erinnern sich und ordnen ein. Das Gespräch moderiert Ute Fahrig, Kuratorin am Stadtmuseum Halle.

Der Vortragsabend ist eine Kooperation des Stadtmuseums Halle mit dem Deutschen Journalisten-Verband (DJV), Landesverband Sachsen-Anhalt.

Die Reihe "Entdecke Halle! Mit Kennern"

Museum trifft Expertise: Bei Ausstellungsrundgängen, Vorträgen oder Gesprächsrunden geben Kennerinnen und Kenner spannende Einblicke und erzählen faszinierende
Geschichten. Dabei eröffnen sie besondere Perspektiven auf Objekte und die Stadtgeschichte.

Eintritt 7 Euro

Klára Němečková, Kuratorin Kunstgewerbemuseum, Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Plakatmotiv: Ein blauer Z-Stuhl, ein roter Tisch und ein gelber eiförmiger Sessel auf schwarzem Untergrund

Klára Němečková ist Kuratorin und Initiatorin der 2024 konzipierten Wanderausstellung "PURe VISIONEN. Kunststoffmöbel zwischen Ost und West". In ihrer Führung gibt sie vielseitige Einblicke in die spannende Transfergeschichte zwischen West und Ost des Kunststoffes Polyurethan (PUR). Die Besucherinnen und Besucher erfahren, wo und von wem die vermeintlichen Ost-Ikonen-Möbelstücke designt wurden, wie sie ihren Weg in die DDR fanden und wie dort die größte PUR-Produktion weltweit entstanden ist.    

Die Veranstaltung findet im Begleitprogramm der Sonderausstellung "PURe VISIONEN. Kunststoffmöbel zwischen Ost und West" statt. Sie ist eine Wanderausstellung des Kunstgewerbemuseums, Staatliche Kunstsammlungen Dresden und dem Museum Utopie und Alltag in Eisenhüttenstadt, in Halle (Saale) in Kooperation mit dem Stadtmuseum Halle.

Die Ausstellung wird gefördert durch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt, den Industriepark Lausitz und BASF Schwarzheide GmbH und unterstützt vom Deutschen Rundfunkarchiv.

Eintritt: 7€; erm. 5€

mit Davit Drambyan am Carillon

Hunderte Tanzpaare auf dem Halleschen Marktplatz

Tanzflashmob Tanzschule Eichelmann 2019, Foto (c) MZ Silvio Kison

Die hallesche Tanzschule Eichelmann lädt ein zum Tanzflashmob auf den Marktplatz. Stadtcarilloneur Davit Drambyan begleitet das Event am Europa-Carillon. 

Das gesellige und verbindende Ereignis fand schon mehrfach und zum letzten Mal vor zwei Jahren statt statt: Am 24.9.2024 tanzten 886 Paare - das war Weltrekord!

Die Tanzschule möchte nun ihren eigenen Rekord brechen und ruft alle zum Mitmachen auf, die Lust am Tanzen haben. Es wird ein Walzer getanzt. Tänzerische Voraussetzungen sind nicht nötig, jede und jeder kann mitmachen.

Alle Beteiligten erhalten eine Startnummer gegen ein Geldbetrag ihrer Wahl. Die Einnahmen fließen in die Aufforstung der Dölauer Heide ein.

Ablauf

15 Uhr: Treffpunkt auf dem Marktplatz, Verkauf der Startnummern
15:30 Uhr: Erklärung/ Generalprobe
16 Uhr: Beginn Tanzflashmob
 

 

 

Ute Fahrig und Kristin Land, Mitglieder Kuratorenteam Stadtmuseum Halle

Plakatmotiv: Ein blauer Z-Stuhl, ein roter Tisch und ein gelber eiförmiger Sessel auf schwarzem Untergrund

In den 1960er-Jahren tauchten farbenfrohe, futuristisch anmutende Möbel aus Polyurethan (PUR) auf. Im Westen entworfene und produzierte Stücke wie das „Garten-Ei“ oder der „Z‑Stuhl“ waren für die DDR von Interesse. Kunststoffmöbel in Serie zu produzieren, passte ebenso zum Chemieprogramm wie zu den Visionen des sozialistischen Fortschritts – und versprach Devisen. Die DDR kaufte das westliche Design und Knowhow.
Die Hochschule für industrielle Formgestaltung Halle – Burg Giebichenstein wurde zu einer Designschmiede für kreative PUR-Entwürfe. Der Vortrag zeigt, wie Halle mit der PUR‑Möbel-Geschichte verwoben ist.

Eintritt frei

Mitmach-Aktion für Kinder und ihre Erwachsenen

Ein Kind mit Teilen einer Ritterrüstung.

Die Erzbischöfe von Magdeburg waren die Herren der Burg Giebichenstein und bedeutende Männer des Mittelalters. Mit Sicherheit befanden sich in deren Gefolge und unter ihren Gästen auch Ritter. Was war eigentlich ein Ritter und wie wurde man einer? Wie lebten die Ritter im Mittelalter? Wie schwer war ihre Rüstung und Ihr Schwert? Auf Neugierige warten Kettenhemd und Rüstung zum Anprobieren und ein gewaltiges Ritterschwert. Einfacher ist das Ritterspiel mit Holzschwert und –schild. Beides kann vor Ort gestaltet und mit eigenem Wappen versehen werden.  

Eintritt Erwachsene: 4 € / 2,50 €

Teilnahmegebühr Kinder:  5 €  (davon kann 1 Schwert oder ein Schild gestaltet werden)

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                 

 

Zeitzeuginnengespräch und Ausstellungsrundgang, Moderation John Palatini

Brunhild Köhler in einem Lagerraum der Bezirksverwaltungsbehörde Halle des Ministeriums für Staatssicherheit, Gimritzer Damm, 31. Januar 1990 - vor einem Regal mit Tonbandkassetten-Boxen (ca. 5.300 Kassetten à 60 Minuten in diesem Regal)

Halle (Saale), Bezirksverwaltungsbehörde Halle des Ministeriums für Staatssicherheit, Gimritzer Damm, 31. Januar 1990 - Tonbandkassetten-Boxen (ca. 5.300 Kassetten à 60 Minuten in diesem Regal) – Brunhild Köhler vom Bürgerkomitee, Foto: (c) Reinhard Hentze

Ab 1985 engagierte sich Brunhild Köhler in der DDR-Opposition in der Gruppe „Frauen für den Frieden“. Nach dem Gründungsaufruf des „Neuen Forums“ im Herbst 1989 sammelte sie in Halle Unterschriften und wurde später Mitglied des Stadtsprecherrates des „Neuen Forums“; im Januar 1990 arbeitete sie zudem in der Autorisierten Gruppe des „Runden Tisches“ im Bezirk Halle zur Auflösung des Bezirksamtes für Nationale Sicherheit (Nachfolgeorganisation des MfS) und der Sicherung der Stasi-Akten mit. Im März 1990 konnte sie nach jahrelangem Berufsverbot ihre Tätigkeit als Physikerin wieder aufnehmen.

Der Blick zurück: Reinhard Hentze trifft Personen der halleschen Zeitgeschichte

Im Format des Zeitzeugengesprächs begegnet Reinhard Hentze im Rundgang durch die Sonderausstellung Menschen, die auf einigen seiner Fotografien als politische Akteure zu sehen sind. Gemeinsam betrachten und reflektieren sie die Bilder und blicken zurück in die Geschehnisse der Umbruchszeit von 1989/90 oder den Alltag in der späten DDR. So entsteht im Dialog von Fotografie, Erinnerung und heutiger Perspektive ein lebendiger Blick auf die jüngere Geschichte Halles – persönlich erzählt von den Menschen, die sie erlebt und mitgestaltet haben. Auch die Teilnehmenden des Rundgangs sind eingeladen, sich am Gespräch zu beteiligen. Die Moderation übernimmt Gastkurator John Palatini. 

Eintritt

7 €, erm. 5 €

Mitmach-Aktion für Kinder und ihre Erwachsenen im Rahmen der Sonderausstellung "PURe VISIONEN. Kunststoffmöbel zwischen Ost und West"

Plakatmotiv: Ein blauer Z-Stuhl, ein roter Tisch und ein gelber eiförmiger Sessel auf schwarzem Untergrund

Stelle Deinen eigenen Kreisel, Karabinerhaken und Flaschenöffnern aus recyclebaren Kunststoff her.

Der Familiennachmittag findet im Begleitprogramm der Sonderausstellung "PURe VISIONEN. Kunststoffmöbel zwischen Ost und West" statt. Sie ist eine Wanderausstellung des Kunstgewerbemuseums, Staatliche Kunstsammlungen Dresden und dem Museum Utopie und Alltag in Eisenhüttenstadt, in Halle (Saale) in Kooperation mit dem Stadtmuseum Halle.

Die Ausstellung wird gefördert durch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt, den Industriepark Lausitz und BASF Schwarzheide GmbH und unterstützt vom Deutschen Rundfunkarchiv. Die Ausstellung ist noch bis zum 1. November 2026 im Stadtmuseum Halle zu sehen.

Eintritt
Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre haben freien Eintritt. Es fallen Materialkosten in Höhe von 5 € an.
Erwachsene zahlen 5 €, ermäßigt 3 € Eintritt.  

anschließend Podiumsgespräch mit der Autorin, Dr. Uta Bretschneider (Direktorin Zukunftszentrum)

Foto von Nora Zabel und Buchtitel "Vereint in Zerissenheit"

Alles gesagt, oder? 

Das anhaltende Interesse an der DDR und ihrem Verhältnis zum Westen spiegelt sich deutlich in den aktuellen Sonderausstellungen im Stadtmuseum Halle wider: "PURe Visionen - Kunststoffmöbel zwischen Ost und West" und "Reinhard Hentze: Freiheit im Blick. Fotografie 1981 - 1990".
Insbesondere die Generation Z setzt sich aktuell verstärkt mit der deutsch-deutschen Vergangenheit, ihren bis heute spürbaren Folgen und den fortbestehenden Unterschieden zwischen Ost und West auseinander – doch braucht es darüber heute noch eine eigene Debatte? Wir finden ja!

Lesung 

Nora Zabel zeigt am Beispiel der ostdeutschen Generation Z, wie die fortwirkenden Unterschiede zwischen Ost und West Bildungs- und Berufschancen, politische Einstellungen und gesellschaftliche Teilhabe bis heute prägen. Zugleich ist ihr Buch ein Plädoyer für mehr Chancengleichheit und demokratisches Engagement, mit dem die junge Generation bestehende Gräben überwinden und die deutsche Einheit gesellschaftlich vollenden soll.

Diskussion und offene Fragerunde 

Die anschließende Diskussion greift die zentralen Punkte der Lesung auf. Nora Zabel und Uta Bretschneider sprechen darüber, wie die ostdeutsche Generation Z bestehende Ungleichheiten aufarbeiten, überwinden, gesellschaftliche Teilhabe stärken und die Zukunft des geeinten Deutschlands mitgestalten kann. 

Eintritt frei.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation.

Ausstellungsrundgang mit Halles Stadtschreiber Aron Boks und Dr. Berit Wagner (Stadtmuseum Halle) durch die zwei Sonderausstellungen zu Fotografie und Design in der DDR

Aron Boks, ein junger Mann mit braunen Haaren und Schnurbart

(c) Aron Boks

Wie blickt eine Generation auf die DDR, die sie selbst nicht mehr erlebt hat? Und welche Fragen stellt sie aus der Gegenwart an Geschichte, Alltag und Erinnerung?

Bei einem gemeinsamen Rundgang durch die beiden Sonderausstellungen kommt vor allem Halles Stadtschreiber Aron Boks, der sich bereits in zwei Büchern mit der DDR auseinandergesetzt hat, zu Wort. Im Mittelpunkt stehen persönliche Perspektiven, teils auch familiäre Erinnerungen und die Frage, wie sich der Blick auf die DDR mit zeitlichem Abstand verändert. Gerade in der Generation Z – der Aron Boks angehört – ist ein neues Interesse an der DDR und ihrer Geschichte zu beobachten. Der Rundgang greift dieses Interesse auf und lädt dazu ein, Fotografien und Möbelstücke der Ausstellungen mit den Augen einer jüngeren Generation zu betrachten. 

Eintritt

7 € / erm. 5 €

Mitmach-Aktion für Kinder und ihre Erwachsenen

Ein Kind schiebt eine Pizza in den Lehmofen

Brot – tagtäglich und selbstverständlich gehört es auf unseren Tisch oder in unsere Hand. Wie lange dauert es, bis es soweit ist und wer ist daran beteiligt? Wie ist es heute und wie war es noch vor 100 Jahren? „Vom Korn zum Brot“ beschreibt die lange Reise des Korns von der Aussaat über Ernte, Drusch, Mahlen und Verarbeitung bis hin zum leckeren selbst gebackenen Fladen im mittelalterlichen Lehmofen. Guten Appetit!
 

Eintritt: 4 € / 2,50 € / Kinder bis 14 Jahre frei

zuzüglich Materialkosten:  5€ Blech Flammkuchen

Führung mit Liveanspiel des Carillons - Reservierung erforderlich

Blick auf das Glockenspiel Roter Turm

Freuen Sie sich auf Geschichten und Geschichte um das Carillon im über 600jährigen Roten Turm mit Gästeführerin Beate Krauße und einem Mitglied der halleschen Stadtcarilloneure!

Im Jahr 1977 verkündeten erstmalig Glocken im Roten Turm die Verbindung der Stadt zu Georg Friedrich Händel mit dem Westminster-Schlag des fünfstimmigen Uhrengeläutes in der Turmlaterne. Von dieser Tonfolge wird behauptet, sie sei eine Variation der vier Noten aus den Takten 5 und 6 der Arie I Know That My Redeemer Liveth.  Das Glockengeschoss -  der achteckigen Turmteil in ca. 40 Metern Höhe  – beherbergt den klangvollen Schatz des Bauwerks: das größte Glockenspiel Europas! Das Carillon mit 76 Bronzeglocken wird deshalb auch Europa-Carillon genannt.

Eintritt:
→ 10 €

Max. 12 Teilnehmende, Reservierung erforderlich an telefonisch 0345-2213030  oder hier:

Rahel Knittel (Museumspädagogin), Mitglied Vermittlungsteam Stadtmuseum Halle

Plakatmotiv: Ein blauer Z-Stuhl, ein roter Tisch und ein gelber eiförmiger Sessel auf schwarzem Untergrund

Knallige Farben und futuristische Formen: Die Führung durch die Ausstellung „PURe Visionen“ zeigt, wie Polyurethan-Möbel die Wohnwelt der DDR prägten. Dabei wird die Verbindung von Design, Chemieindustrie und der Stadt Halle sichtbar. Die Führung wird von einer Gebärdensprachdolmetscher*in begleitet.

Eintritt: 7 €; erm. 5 €

Führung mit Kreativ-Angebot

Plakatmotiv: Ein blauer Z-Stuhl, ein roter Tisch und ein gelber eiförmiger Sessel auf schwarzem Untergrund

Kurzweilige Kinderführung mit Museumspädagogin Rahel Knittel durch die Ausstellung „PURe VISIONEN. Kunststoffmöbel zwischen Ost und West“ mit abschließend einer Fingerübung im Design.
Gestalte aus einfachen Materialien ein eigenes Möbelstück: den 10-Minuten-Stuhl!

Eintritt
Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre freier Eintritt; Materialkosten 5€
Erwachsene 5 € /erm. 3,00 €


 

Führung mit Kreativ-Angebot

Plakatmotiv: Ein blauer Z-Stuhl, ein roter Tisch und ein gelber eiförmiger Sessel auf schwarzem Untergrund

Kurzweilige Kinderführung mit Museumspädagogin Rahel Knittel durch die Ausstellung „PURe VISIONEN. Kunststoffmöbel zwischen Ost und West“ mit abschließend einer Fingerübung im Design.
Gestalte aus einfachen Materialien ein eigenes Möbelstück: den 10-Minuten-Stuhl!

Eintritt
Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre freier Eintritt; Materialkosten 5€
Erwachsene 5 € /erm. 3,00 €


 

Führung mit Kreativ-Angebot

Plakatmotiv: Ein blauer Z-Stuhl, ein roter Tisch und ein gelber eiförmiger Sessel auf schwarzem Untergrund

Kurzweilige Kinderführung mit Museumspädagogin Rahel Knittel durch die Ausstellung „PURe VISIONEN. Kunststoffmöbel zwischen Ost und West“ mit abschließend einer Fingerübung im Design.
Gestalte aus einfachen Materialien ein eigenes Möbelstück: den 10-Minuten-Stuhl!

Eintritt
Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre freier Eintritt; Materialkosten 5€
Erwachsene 5 € /erm. 3,00 €


 

Führung mit Kreativ-Angebot

Plakatmotiv: Ein blauer Z-Stuhl, ein roter Tisch und ein gelber eiförmiger Sessel auf schwarzem Untergrund

Kurzweilige Kinderführung mit Museumspädagogin Rahel Knittel durch die Ausstellung „PURe VISIONEN. Kunststoffmöbel zwischen Ost und West“ mit abschließend einer Fingerübung im Design.
Gestalte aus einfachen Materialien ein eigenes Möbelstück: den 10-Minuten-Stuhl!

Eintritt
Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre freier Eintritt; Materialkosten 5€
Erwachsene 5 € /erm. 3,00 €

Mit Mitmach-Aktionen für Kinder und ihre Erwachsenen

Oberburg: links fliegendes Mädchen rechts Mann mit zwei Kindern und im Hintergrund die Oberburg

Die Burgsaison ist fast vorbei! Mit einem abwechslungsreichen Programm verabschieden wir die Burg in den Winterschlaf. Entdecke das Burggelände, bemale dein eigenes Ritterschild oder gieß dir ein Andenken aus Zinn! Dazu gibt es zünftige Speisen aus dem Kessel und vom Grill. Komm und feiere ein letztes Mal auf der Burg mit uns!

Programm

  • „Schwert & Schild“ (Ritter) – es kann ein Holzschild erworben und mit Wasserfarben bemalen werden – z.B. einem Wappen. Verschiedene Rüstungsteile und Waffen werden erläutert und können angefasst werden
  • „Spiel und Spaß“: diverses zum mittelalterlichen Spielen (u.a. Tonfiguren und Würfeln). In ein oder mehrere Holzwürfel werden mittels einer Dreule die Augen gebohrt.
  • „Souvenirs des Mittelalters“ (Zinngießen): Souvenirs kennen wir heute noch. Pilgerzeichen waren damals DER Beleg, dass jemand eine weite Reise gemacht hat. Wir fertigen eine eigene Gussform – die und das dann gegossene Objekt kann man mitnehmen.
  • „Leckeres aus dem Lehmbackofen“: mit Beteiligung der Besucher werden wir Flammkuchen backen. Den Teig machen wir – den Belag die Besucher. Herzhaft oder süß – wie man möchte.
  • Kurzführungen: verteilt über den Tag mehrere Kurzführungen (ca. 30 min) – Wissenswertes und Amüsantes zur Stadt- und Burggeschichte
  • Die Kräuterfrau erzählt von alten Heilmitteln und führt zu unserem Kräutergarten.
  • Historisches Fechten mit dem Indes e. V. Es werden Spätmittel-alterliche/frühneuzeitliche Waffen und Kamptechniken, basierend auf intensivem Quellenstudium, gezeigt.
  • Speis und Trank (neben dem Lehmbackofen): Knüppelkuchen für Groß und Klein, Leckeres aus dem Kessel, Bratwurst, kalte und heiße Getränke
  • Musik: DJs Wolfram Waldura und Annieheaven mit mittelalterlichen Klängen

Abschluss mit Lagerfeuer ab ca. 17 Uhr.

Eintritt:
alle bis 14 Jahre frei, Erwachsene 4 € / erm. 2,50 €
An einzelnen Stationen fallen Materialkosten an.

Zeitzeuginnengespräch und Ausstellungsrundgang, Moderation John Palatini

ein junger Mann spricht in ein Mikrofon, dahinter in der Bildmitte steht Thea Ilse mit einer Schärpe, auf der "gewaltfrei" steht

Halle (Saale), Montagsdemonstration, 8. Januar 1990, Hansering – Thea Ilse, Mitte (Foto: Reinhard Hentze)

Thea Ilse engagierte sich im Herbst 1989 in der Vorbereitungsgruppe für die Organisation der ersten Bürgerversammlung in der Pauluskirche und bei den Montagsdemonstrationen. Sie war an der Gründung der ersten unabhängigen Zeitung Halles, „Das andere Blatt“, beteiligt, die bei den Montagsdemonstrationen verbreitet wurde. Im Mai 1990 kandidierte Thea Ilse für das Neue Forum zur Stadtverordnetenversammlung und wurde Stadtverordnete sowie Vorsitzende des Ausschusses „Korruption und Amtsmissbrauch“ und Vorsitzende der „Personalkommission Geisteswissenschaften der Martin-Luther-Universität im Rahmen der Hochschulerneuerung“.

Von 2002 bis 2024 war Thea Ilse Pfarrerin und Seelsorgerin der Landespolizei Sachsen-Anhalt.

Der Blick zurück: Reinhard Hentze trifft Personen der halleschen Zeitgeschichte

Im Format des Zeitzeugengesprächs begegnet Reinhard Hentze im Rundgang durch die Sonderausstellung Menschen, die auf einigen seiner Fotografien als politische Akteure zu sehen sind. Gemeinsam betrachten und reflektieren sie die Bilder und blicken zurück in die Geschehnisse der Umbruchszeit von 1989/90 oder den Alltag in der späten DDR. So entsteht im Dialog von Fotografie, Erinnerung und heutiger Perspektive ein lebendiger Blick auf die jüngere Geschichte Halles – persönlich erzählt von den Menschen, die sie erlebt und mitgestaltet haben. Auch die Teilnehmenden des Rundgangs sind eingeladen, sich am Gespräch zu beteiligen. Die Moderation übernimmt Gastkurator John Palatini. 

Eintritt

7 €, erm. 5 €

Zeitzeuginnengespräch und Ausstellungsrundgang, Moderation John Palatini

Menschenmenge bei einer Demonstration auf dem Marktplatz, in der Mitte Matthias Waschischka mit Megafon

Halle (Saale), Montagsdemonstration 23. Oktober 1989, Marktplatz, Aufruf zur Bürgerversammlung im Volkspark am 26. Oktober 1989 – Matthias Waschitschka mit Megafon (Foto: Reinhard Hentze)

In den 1980er-Jahren engagierte sich Matthias Waschitschka in Umweltgruppen, unter anderem in der „Ökologischen Arbeitsgruppe Halle beim Evangelischen Kirchentag“. 1988 gründete er die Umweltbibliothek der Georgengemeinde in Halle. Nach der gewaltsamen Niederschlagung der Proteste am 9. Oktober 1989 verhandelte Matthias Waschitschka gemeinsam mit anderen Bürgerrechtlern den weiteren friedlichen Verlauf der Montagsdemonstrationen und organisierte unter anderem die erste freie Bürgerversammlung im Volkspark am 26. Oktober 1989. 

Nach 1990 widmete sich Waschitschka der politischen Arbeit für Bündnis 90/Die Grünen und war ihr Geschäftsführer im Stadtparlament Halle. 2003 wurde er Mitglied der CDU, für die er als sachkundiger Einwohner in verschiedenen Ausschüssen oder als Mitarbeiter im Wahlkreisbüro tätig war.

Der Blick zurück: Reinhard Hentze trifft Personen der halleschen Zeitgeschichte

Im Format des Zeitzeugengesprächs begegnet Reinhard Hentze im Rundgang durch die Sonderausstellung Menschen, die auf einigen seiner Fotografien als politische Akteure zu sehen sind. Gemeinsam betrachten und reflektieren sie die Bilder und blicken zurück in die Geschehnisse der Umbruchszeit von 1989/90 oder den Alltag in der späten DDR. So entsteht im Dialog von Fotografie, Erinnerung und heutiger Perspektive ein lebendiger Blick auf die jüngere Geschichte Halles – persönlich erzählt von den Menschen, die sie erlebt und mitgestaltet haben. Auch die Teilnehmenden des Rundgangs sind eingeladen, sich am Gespräch zu beteiligen. Die Moderation übernimmt Gastkurator John Palatini. 

Eintritt

7 €, erm. 5 €

Ausstellungsrundgang mit Norbert Böhnke, Koordinator Erinnerungskultur und Stadtgeschichte in der Stadt Halle (Saale)

Demonstrationszug an einem nebligen Abend auf dem Franckeplatz, auf einem Banner steht "Demokratie und Erneuerung"

Halle (Saale) Franckeplatz, 13. November 1989, Foto: (c) Reinhard Hentze

Welche Bilder prägen unsere Erinnerung an Halle (Saale) in den letzten DDR-Jahren? Im gemeinsamen Rundgang durch die Ausstellung „Reinhard Hentze: Freiheit im Blick“ diskutieren wir ausgewählte Fotografien aus den Jahren 1981–1990 und fragen, ob sie als visuelle Erinnerungsorte einer kollektiven Stadtgeschichte gelten können. Dabei sind die Erfahrungen, Deutungen und Erinnerungen der Besucherinnen und Besucher ausdrücklich Teil des Gesprächs.

Eintritt

7 € /erm. 5 €

Führung mit Liveanspiel des Carillons - Reservierung erforderlich

Blick auf das Glockenspiel Roter Turm

Freuen Sie sich auf Geschichten und Geschichte um das Carillon im über 600jährigen Roten Turm mit Gästeführerin Beate Krauße und einem Mitglied der halleschen Stadtcarilloneure!

Im Jahr 1977 verkündeten erstmalig Glocken im Roten Turm die Verbindung der Stadt zu Georg Friedrich Händel mit dem Westminster-Schlag des fünfstimmigen Uhrengeläutes in der Turmlaterne. Von dieser Tonfolge wird behauptet, sie sei eine Variation der vier Noten aus den Takten 5 und 6 der Arie I Know That My Redeemer Liveth.  Das Glockengeschoss -  der achteckigen Turmteil in ca. 40 Metern Höhe  – beherbergt den klangvollen Schatz des Bauwerks: das größte Glockenspiel Europas! Das Carillon mit 76 Bronzeglocken wird deshalb auch Europa-Carillon genannt.

Eintritt:
→ 10 €

Max. 12 Teilnehmende, Reservierung erforderlich an telefonisch 0345-2213030  oder hier: