Veranstaltungstipps

Ute Fahrig in der Ausstellung

Di. | 25.01.2022, 17:00 Uhr

Führung: Von Baensch bis Colditz – Zur Geschichte des Porzellanwerks Lettin
Foto Stolperstein und Veranstaltungsankündigung

Do. | 27.01.2022, 18:00 Uhr

Stolpersteine - Filme gegen das Vergessen

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Führung mit der Kuratorin Ute Fahrig

Ute Fahrig in der Ausstellung

1858 gründete Heinrich Baensch eine Porzellanmanufaktur im nahe der Stadt Halle gelegenen Dorf Lettin. Sowohl die Nachfrage nach einfachem Tafelgeschirr als auch nach dekorierte Einzelstücken sorgten für wachsende Produktionszahlen in der Folgezeit. Alfred Baensch, der Sohn des Firmengründers führte in der Zwischenkriegszeit die Porzellanherstellung zu einer Meisterschaft, an die der volkseigene Betrieb später nicht anknüpfen konnte. Dennoch blieb das bis 1990 produzierte Porzellan nicht nur regional, sondern auch im Ausland begehrt.

Ute Fahrig führt durch 132 Jahre Porzellangeschichte in Lettin - anhand von Fotos, Dokumenten, Zeitzeugenberichten ehemaliger "Porzelliner*innen" und zeittypischen Porzellanen.

Eintritt: 5 € / erm. 3 €
Es gilt die 2G-Regel, Zutritt für geimpfte und genesene Personen

Online-Veranstaltung: Präsentation und Gespräche mit Studierenden des Masterstudiengangs Multimedia und Autorschaft

Foto Stolperstein und Veranstaltungsankündigung

Am 27. Januar jährt sich die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz zum 77. Mal. Dieser Tag ist dem Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus gewidmet.
Vor vielen Wohnhäusern in europäischen Städte erinnern Stolpersteine an Menschen, die einst dort lebten und vom NS-Regime verfolgt und getötet wurden.

Die "Stolpersteine - Filme gegen das Vergessen" machen auf persönliche Schicksale vor unserer Haustür aufmerksam. Studierende des Masterstudiengangs Multimedia und Autorschaft der MLU Halle suchten die Gesichter und Geschichten hinter den Namen auf den Stolpersteinen. Entstanden sind berührende Kurzfilme zwischen 9 und 15 min Länge, zusammengefügt aus Originaldokumenten, Interviews und Gegenwartsaufnahmen, zum Teil ergänzt durch Trickfilmelemente.

Seit 2016 werden die Filme jährlich im Stadtmuseum Halle in Kooperation mit dem Zeitgeschichte(n) e.V. präsentiert. Pandemiebedingt findet die Veranstaltung in kleinem Rahmen vor geladenen Gästen statt und wird am 27.1. ab 18 Uhr live hier auf der Website übertragen. Möglichkeiten zur Beteiligung an der Diskussion bietet der Instagramkanal des Stadtmuseums Halle

Folgende Filme sind zu sehen:

  • Vergessen und Erinnern. Zwangsarbeit im KZ-Außenlager Birkhahn (Alexandra Pubantz, Jenny Lehmann, Maren Wilczek [9 min])
  • Mut im Verborgenen. Die "Stillen Helden" (Meret Aupperle, Frauke Rummler, Denise Stell [15 min])
  • Nur dem Gewissen verpflichtet (Oliver Haupt, David Sticker, Yevgeniya Shcherbakova [12 min])
  • In falscher Sicherheit. Das Leben von Bella Feuchtwanger (Milena Gesikes, Maike Grabow, Sarah-Maria Köpf [15 min])
  • Wolfgang Brühl (Sören Engels, Irene Schulz, Britta Zwigart [11 min])

Herzlichen Dank an den Offenen Kanal Merseburg-Querfurt für die technische Untersützung!

 

 

Ein vergessenes Kapitel früher DDR-Designgeschichte
und der „Kampf gegen den Kitsch“
mit Prof. em. Hubert Kittel

Ein Kind verziert mit einem Stift einen Porzellanteller

Willkommen zum Familiennachmittag im Stadtmuseum! Unter dem Motto "In der Porzellanwerkstatt" können sich Kinder und Erwachsene mit der Porzellanherstellung vertraut machen, sich als Porzellandekorierer ausprobieren und ihre Unikate mit nach Hause nehmen. Wer zaubert das schönste Dekor auf Tasse oder Teller?

Der Familiennachmittag findet in der Sonderausstellung „Begehrt und zerbrechlich - Porzellan aus Lettin 1858 – 1990“ statt.

Eintritt Familiennachmittag: 4,50 € zuzüglich Eintritt Stadtmuseum: 5 € / ermäßigt 3 € (bis 14 Jahre frei)

Bitte anmelden unter 0345-2213030
Es gilt die 2G-Regel für alle ab 18 Jahre.

Führung mit der Kuratorin Ute Fahrig und mit Gebärdensprachdolmetscher

Ute Fahrig in der Ausstellung

1858 gründete Heinrich Baensch eine Porzellanmanufaktur im nahe der Stadt Halle gelegenen Dorf Lettin. Sowohl die Nachfrage nach einfachem Tafelgeschirr als auch nach dekorierte Einzelstücken sorgten für wachsende Produktionszahlen in der Folgezeit. Alfred Baensch, der Sohn des Firmengründers führte in der Zwischenkriegszeit die Porzellanherstellung zu einer Meisterschaft, an die der volkseigene Betrieb später nicht anknüpfen konnte. Dennoch blieb das bis 1990 produzierte Porzellan nicht nur regional, sondern auch im Ausland begehrt. Ute Fahrig führt durch die wechselvolle Geschichte des Lettiner Werkes von der Gründung bis zur Schließung als Standort des Volkseigenen Betriebes Colditzer Porzellanwerke.

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