Menschen & Möbel: Das Stadtmuseum Halle sucht PUR-Geschichten
Z-Stuhl, Garten-Ei und molliSit - Kunststoffmöbel aus Polyurethan (PUR) begeisterten in Ost und West. Wir sind den PUR-Geschichten von Hallenserinnen und Hallensern auf der Spur. Ab 19. Juni sollen sie im Stadtmuseum Halle präsentiert werden.
von Kristin Land
Die Geschichten und Bilder sollen die Ausstellung „PURe VISIONEN. Kunststoffmöbel zwischen Ost und West“ ergänzen, die bis zum 1. November 2026 im Stadtmuseum Halle gezeigt wird.
Sie hatten oder haben in Ihrem Alltag mit PUR‑Möbeln zu tun, ob im Wohnzimmer, im Garten, in der Eisdiele oder im Ferienheim? Wir sammeln Fotos von damals und/oder heute und kurze Erinnerungen: Wo standen die Möbel, wem gehörten sie, welche Erlebnisse verbinden sich mit ihnen? Die Beiträge werden für eine digitale Präsentation in der Ausstellung aufbereitet.
- Wer besitzt entsprechende Möbel oder Gegenstände und möchte Fotos und seine Erinnerungen teilen? Bitte melden Sie sich per E-Mail bei elke.arnold@halle.de
Außerdem: Wir suchen Produkte aus Konsumgüterproduktion im VEB Germaplast Ammendorf:
- die kombinierte Sitz‑Liege-Matte (KSL), die in vielen Haushalten als klappbares Gästebett diente und vermutlich in Westdeutschland unter dem Namen „molliSit“ verkauft wurde
- Strandmatten mit PUR‑Anteil: Stoffbezug mit Henkel, weiße Folienunterseite, zusammenfaltbar und mit einem Gummiband zusammenzubinden
Bitte melden Sie sich per E-Mail bei elke.arnold@halle.de
PURe VISIONEN ist eine in Kooperation des Kunstgewerbemuseums, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, und des Museums Utopie und Alltag in Eisenhüttenstadt.
