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Das Kriegsende in den Franckeschen Stiftungen und die Zeit nach 1945

Führung durch die Franckeschen Stiftungen/in der Reihe 80 Jahre Kriegsende in Halle (Saale)

Personen stehen vor dem zerstörten Francke Wohnhaus

Der Bombenangriff auf Halle am 31. März 1945 traf die Franckeschen Stiftungen schwer. Das Bet- und Singesaalgebäude, das Francke-Wohnhaus sowie die Latina wurden durch Bombentreffer teilweise zerstört und in der Latina gab es zahlreiche Tote zu beklagen. Nach Kriegsende löste die von der sowjetischen Besatzungsmacht eingesetzte Regierung der Provinz Sachsen-Anhalt die Stiftungen auf und gliederte sie als »Pädagogisches Institut« in die Martin-Luther-Universität ein. Die Versorgung von Waisenkindern wurde 1948 eingestellt, gleichzeitig zog in einige Gebäude die neu gegründete »Arbeiter- und Bauernfakultät« ein, für die auch neue Gebäude auf dem Stiftungsgelände errichtet wurden. Im Rahmen eines Rundgangs durch die Stiftungen werden, begleitet von Zeitzeugenberichten, die tiefgreifenden Veränderungen jener Jahre vorgestellt.

Veranstaltung des Museumsnetzwerkes Halle 

Tickets

 Führungsgebühr 2 €

80 Jahre Kriegsende und Befreiung vom Nationalsozialismus in Halle (Saale)

Eine Reihe zur Erinnerungskultur des Stadtmuseum Halle, des Museumsnetzwerks Halle und weiteren Partnern

Vor 80 Jahren endete der Zweite Weltkrieg, und Halle(Saale) wurde von der nationalsozialistischen Herrschaft befreit. Das Stadtmuseum Halle und viele Partner widmen diesem historischen Wendepunkt im Themenjahr Stadt der Brücken eine Reihe von Veranstaltungen.
Wir fragen uns, wie die Menschen die damalige Zeit erlebt haben, wir spüren den positiven wie negativen Ereignissen nach und fragen uns, wie sie in Erinnerung geblieben sind. Wir bauen Brücken der Erinnerung, wollen in diesen polarisierten Zeiten fragen, wie Versöhnung gelingen kann. Wir wollen Sie einladen, Erinnerungen zu teilen, beim Gespräch mit Kennern, beim Kaffee am Nachmittag, Spaziergängen oder Lesungen.