Nora Zabel „Vereint in Zerrissenheit: Die ostdeutsche Generation Z zwischen zwei Welten“
anschließend Podiumsgespräch mit der Autorin und Dr. Uta Bretschneider, Direktorin des Zukunftszentrums für deutsche Einheit und europäische Transformation; Moderation Raban Schuster
Alles gesagt, oder?
Das anhaltende Interesse an der DDR und ihrem Verhältnis zum Westen spiegelt sich deutlich in den aktuellen Sonderausstellungen im Stadtmuseum Halle wider: "PURe Visionen - Kunststoffmöbel zwischen Ost und West" und "Reinhard Hentze: Freiheit im Blick. Fotografie 1981 - 1990".
Insbesondere die Generation Z setzt sich aktuell verstärkt mit der deutsch-deutschen Vergangenheit, ihren bis heute spürbaren Folgen und den fortbestehenden Unterschieden zwischen Ost und West auseinander – doch braucht es darüber heute noch eine eigene Debatte? Wir finden ja!
Lesung
Nora Zabel zeigt am Beispiel der ostdeutschen Generation Z, wie die fortwirkenden Unterschiede zwischen Ost und West Bildungs- und Berufschancen, politische Einstellungen und gesellschaftliche Teilhabe bis heute prägen. Zugleich ist ihr Buch ein Plädoyer für mehr Chancengleichheit und demokratisches Engagement, mit dem die junge Generation bestehende Gräben überwinden und die deutsche Einheit gesellschaftlich vollenden soll.
Diskussion und offene Fragerunde
Das anschließende Gespräch wird von Raban Schuster moderiert und greift die zentralen Punkte der Lesung auf. Autorin Nora Zabel und Uta Bretschneider, Direktorin des Zukunftszentrums für deutsche Einheit und europäische Transformation sprechen darüber, wie die ostdeutsche Generation Z bestehende Ungleichheiten aufarbeiten, überwinden, gesellschaftliche Teilhabe stärken und die Zukunft des geeinten Deutschlands mitgestalten kann.
Eintritt frei. Wir bitten um Online-Anmeldung im Buchungsformular auf dieser Seite.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit
