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Richard Bruno Heydrichs Bedeutung für die Musikgeschichte der Stadt Halle 1899–1938

davor Kurzführung um 16.30 Uhr, im Anschluss Vortrag und Gespräch mit Dr. Anna Schaefer, Musikwissenschaftlerin (Halle) und Robert Rytina, Musikwissenschaftler (Prag)

Schwarz-weiß-Foto von Heydrich und weiteren Männeren in Nazi-Uniformen, Text: Reinhard Heydrich. Karriere und Gewalt. Career and Violence. Dazu auf gelbem Kreis: Spuren in Halle

Der Vortrag beleuchtet die Rolle des Konservatoriumsleiters Bruno Heydrich im bürgerlichen Musikleben der Stadt Halle sowie den Einfluss dieses kulturellen Umfelds auf seinen Sohn Reinhard Heydrich. Der Vortrag verbindet musikgeschichtliche, biografische und erinnerungskulturelle Aspekte und wird durch musikalische Beispiele ergänzt.

Es sprechen die Musikwissenschaftlerin Dr. Anna Schaefer (Halle), die die Bedeutung Bruno Heydrichs für das Musikleben der Stadt nachzeichnet, sowie Robert Rytina (Prag), der die Familie Heydrich im internationalen erinnerungskulturellen Kontext verortet und Fragen nach kultureller Prägung und politischer Radikalisierung aufwirft.

Im anschließenden Gespräch mit dem Publikum werden zentrale Themen wie Identität, kulturelle Einflüsse und historische Deutungen vertieft. Die Veranstaltung schließt mit einem Ausblick auf weiterführende Perspektiven in Bildung und deutsch-tschechischem Austausch.

Vor der Veranstaltung findet um 16.30 Uhr eine 30minütige Kurzführung durch die Ausstellung "Spuren in Halle" statt.

"Reinhard Heydrich. Karriere und Gewalt" ist eine Ausstellung der Stiftung Topographie des Terrors, ergänzt durch die Werkstattausstellung "Spuren in Halle - zum Forschen und Mitmachen" vom Stadtmuseum Halle. Das Begleitprogramm wird gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt. Die Ausstellungen sind noch bis zum 10. Mai 2026 im Stadtmuseum Halle zu sehen.

 Deutscher Spruch - ein Musikbeispiel aus Bruno Heydrichs " Neue ernste und vaterländische Werke", erschienen 1917

Eintritt frei