Aufmacher der App mit QR-Code und Basisinfos

Corona-Objekte: Die PSIK-App

Elke_Arnold | 01.02.2021 Mitmachen

Aus den Erfahrungen anderer lernen ist wichtig – auch für psychisch erkrankte Menschen. Wie kann das gehen, wenn man sich nicht treffen darf? Oliver Schreiter hat während des ersten Lockdowns im Frühjahr 2020 eine App programmiert.

PSIK heißt sie und steht für „PsychoSoziales Internet-Kommunikationsprojekt“. Sie eröffnet anhand von Audiodokumenten Einblicke in die Lebenswelten psychisch erkrankter Menschen, deren Angehöriger und psychiatrisch Tätiger. Außerdem finden sich Hinweise für Hilfesuchende und zahlreiche Kontakte zu Hilfsangeboten. Wer sich beteiligen möchte, kann sich mit seinen Erfahrungen einbringen.

Oliver Schreiter über seine Idee:
Diese App soll ein Weg sein, die Öffentlichkeit über psychische Krankheiten zu informieren und aufzuklären. Die App ist eine neue Info- und Selbsthilfeplattform für Angehörige und Psychiatrie-Erfahrene sowie für psychiatrisch Tätige. Außerdem möchte das Projekt, dass sich die Menschen aus diesen drei Gruppen online und im echten Leben annähern. Das Projekt: „PSIK – aktiv im Netz“ hilft, Vorurteile abzubauen und trägt zu mehr Akzeptanz im Umgang mit Menschen bei, die Erfahrungen mit psychiatrischen Kliniken gesammelt haben. Das oft von Scham und Ängsten behaftete Thema wird in das öffentliche Gespräch getragen.

Denn auch darum geht es Oliver Schreiter: Den "normalen Bürgerinnen und Bürgern" Einblicke in die Gefühls- und Gedankenwelt psychisch erkrankter Menschen zu geben.

Wer seine Erfahrungen in der App veröffentlichen möchte, kann über E-Mail mit Oliver Schreiter Kontakt aufnehmen: info@psik-app.net

PSIK-App mit Erfahrungsberichten, Kontakten zu Hilfsangeboten und Literaturtipps

Die App wurde für die Anwendung auf Tablets (ab Betriebssystem Android 5.1.) geschrieben.
Mehr Infos gibt's auch auf der Seite der Selbsthilfegruppe "Trialog" aus Halle (Saale): https://trialog-shg.de/psik/

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