| Christian-Wolff-Haus | Vortrag

Philosophische Teestunde bei Kerzenschein – Auf den Spuren von Christian Wolff in Halle

mit Prof. Dr. Hans-Joachim Kertscher und Dr. Sebastian Abel

Gouache-Bild zeigt einen Triumphzug mit vielen Reitern und einer Kutsche, dazu Publikum an den Seiten

Einzug Christian Wolffs in Halle 1740, Gouache auf Pergament, Stammbuch Johann Friedrich Gressler (Ausschnitt)

Am historischen Jahrestag der Rückkehr des berühmten Aufklärungsphilosophen – dem 6. Dezember 1740 – lädt Direktorin Jane Unger ins Christian-Wolff-Haus zu einer philosophischen Teestunde bei Kerzenschein ein. 

Kupferstich mit Konfuzius, in einer Bibliothek stehend

Confucius Sinarum Philosophus, hg. von Philippe Couplet, Paris, Daniel Horthemels,1687 (Quelle, Wikipedia, https://de.wikipedia.org/wiki/Philippe_Couplet)

Prof. Dr. Hans-Joachim Kertscher erläutert in einer kurzweiligen Einführung die historischen Umstände im Jahr 1740. Im Anschluss steht die Frage im Mittelpunkt, warum sich Christian Wolff (1679-1754) ausgerechnet mit der Philosophie Chinas auseinandersetzte und mit seiner sogenannten „Chinesenrede“ einen Skandal auslöste, der schließlich zur Vertreibung aus der Stadt führte. Darüber spricht Dr. Sebastian Abel und lädt zum gemeinsamen Philosophieren ein. 

Zum festlichen Abschluss der Teestunde gibt es Neuigkeiten aus dem Christian-Wolff-Haus, in dem der Philosoph nach seiner Rückkehr bis zu seinem Tode 1754 wohnte und lehrte. Dank der noch laufenden Spendenaktion des Stadtmuseums soll das Gemälde mit dem Porträt der Philippine Charlotte von Preußen – einer Verehrerin Wolffs – bald die museale Sammlung bzw. die Dauerausstellung bereichern! Hier können Sie spenden.

Eintritt frei