Veranstaltungstipps

Zeichnung eines mannes mit 2 Kindern auf der Schulter, im Hintergrund die Oberburg Giebichenstein

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Familiennachmittag: Mit Pfeil und Bogen
Das Bild zeigt zwei Jugendliche in einem Fahrgeschäft auf dem Ostermarkt an der Eissporthalle in Halle (Saale) im April 1988. Fotograf ist Reinhard Hentze.

"Freiheit im Blick" und "PURe VISIONEN" - Rundgang durch die aktuellen Sonderausstellungen

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Zeitzeuginnengespräch und Ausstellungsrundgang, Moderation John Palatini

Menschenmenge bei einer Demonstration auf dem Marktplatz, in der Mitte Matthias Waschischka mit Megafon

Halle (Saale), Montagsdemonstration 23. Oktober 1989, Marktplatz, Aufruf zur Bürgerversammlung im Volkspark am 26. Oktober 1989 – Matthias Waschitschka mit Megafon (Foto: Reinhard Hentze)

In den 1980er-Jahren engagierte sich Matthias Waschitschka in Umweltgruppen, unter anderem in der „Ökologischen Arbeitsgruppe Halle beim Evangelischen Kirchentag“. 1988 gründete er die Umweltbibliothek der Georgengemeinde in Halle. Nach der gewaltsamen Niederschlagung der Proteste am 9. Oktober 1989 verhandelte Matthias Waschitschka gemeinsam mit anderen Bürgerrechtlern den weiteren friedlichen Verlauf der Montagsdemonstrationen und organisierte unter anderem die erste freie Bürgerversammlung im Volkspark am 26. Oktober 1989. 

Nach 1990 widmete sich Waschitschka der politischen Arbeit für Bündnis 90/Die Grünen und war ihr Geschäftsführer im Stadtparlament Halle. 2003 wurde er Mitglied der CDU, für die er als sachkundiger Einwohner in verschiedenen Ausschüssen oder als Mitarbeiter im Wahlkreisbüro tätig war.

Der Blick zurück: Reinhard Hentze trifft Personen der halleschen Zeitgeschichte

Im Format des Zeitzeugengesprächs begegnet Reinhard Hentze im Rundgang durch die Sonderausstellung Menschen, die auf einigen seiner Fotografien als politische Akteure zu sehen sind. Gemeinsam betrachten und reflektieren sie die Bilder und blicken zurück in die Geschehnisse der Umbruchszeit von 1989/90 oder den Alltag in der späten DDR. So entsteht im Dialog von Fotografie, Erinnerung und heutiger Perspektive ein lebendiger Blick auf die jüngere Geschichte Halles – persönlich erzählt von den Menschen, die sie erlebt und mitgestaltet haben. Auch die Teilnehmenden des Rundgangs sind eingeladen, sich am Gespräch zu beteiligen. Die Moderation übernimmt Gastkurator John Palatini. 

Eintritt

7 €, erm. 5 €

Ausstellungsrundgang mit Norbert Böhnke, Koordinator Erinnerungskultur und Stadtgeschichte in der Stadt Halle (Saale)

Demonstrationszug an einem nebligen Abend auf dem Franckeplatz, auf einem Banner steht "Demokratie und Erneuerung"

Halle (Saale) Franckeplatz, 13. November 1989, Foto: (c) Reinhard Hentze

Welche Bilder prägen unsere Erinnerung an Halle (Saale) in den letzten DDR-Jahren? Im gemeinsamen Rundgang durch die Ausstellung „Reinhard Hentze: Freiheit im Blick“ diskutieren wir ausgewählte Fotografien aus den Jahren 1981–1990 und fragen, ob sie als visuelle Erinnerungsorte einer kollektiven Stadtgeschichte gelten können. Dabei sind die Erfahrungen, Deutungen und Erinnerungen der Besucherinnen und Besucher ausdrücklich Teil des Gesprächs.

Eintritt

7 € /erm. 5 €

Führung mit Liveanspiel des Carillons - Reservierung erforderlich

Blick auf das Glockenspiel Roter Turm

Freuen Sie sich auf Geschichten und Geschichte um das Carillon im über 600jährigen Roten Turm mit Gästeführerin Beate Krauße und einem Mitglied der halleschen Stadtcarilloneure!

Im Jahr 1977 verkündeten erstmalig Glocken im Roten Turm die Verbindung der Stadt zu Georg Friedrich Händel mit dem Westminster-Schlag des fünfstimmigen Uhrengeläutes in der Turmlaterne. Von dieser Tonfolge wird behauptet, sie sei eine Variation der vier Noten aus den Takten 5 und 6 der Arie I Know That My Redeemer Liveth.  Das Glockengeschoss -  der achteckigen Turmteil in ca. 40 Metern Höhe  – beherbergt den klangvollen Schatz des Bauwerks: das größte Glockenspiel Europas! Das Carillon mit 76 Bronzeglocken wird deshalb auch Europa-Carillon genannt.

Eintritt:
→ 10 €

Max. 12 Teilnehmende, Reservierung erforderlich an telefonisch 0345-2213030  oder hier: