Veranstaltungstipps

Die Farbfotografie von Reinhard Hentze ist vom Dezemeber 1987 und zeigt eine Frau, die die Marthastraße/August-Bebel-Straße  überquert.

Mehr als Dokumentarismus. Reinhard Hentze und die Fotografie der DDR
Der Boulevard auf Schwarz-Weiß DDR-Ansichtskarte

Vortrag und Gespräch: PURes Leben - Der Boulevard auf DDR-Ansichtskarten

Alle Veranstaltungen

Mitmach-Aktion für Kinder und ihre Erwachsenen

Zeichnung eines mannes mit 2 Kindern auf der Schulter, im Hintergrund die Oberburg Giebichenstein

Entdecke den Robin-Hood-Spirit in Dir und tauche ein in die spannende Welt des Bogenschießens! Bei unserem Kinderangebot lernen junge Abenteurer spielerisch den Umgang mit Pfeil und Bogen. Jedes Kind kann einen eigenen Pfeil bauen.
(Altersempfehlung: ab 9 Jahre)

Eintritt: 4 € / 2,50 € / Kinder bis 14 Jahre frei
zuzüglich Materialkosten:  5€

 

Rundgang durch die zwei Sonderausstellungen zu Fotografie und Design in der DDR mit Dr. Berit Wagner, Kuratorin Stadtmuseum Halle

Das Bild zeigt zwei Jugendliche in einem Fahrgeschäft auf dem Ostermarkt an der Eissporthalle in Halle (Saale) im April 1988. Fotograf ist Reinhard Hentze.

Was erzählen Fotografien und Möbel über das Leben in der DDR? Welche Vorstellungen von Zukunft, Modernität und einem besseren Leben spiegeln sich in den Dingen, die uns umgeben oder in den geselligen Zusammenkünften, die unseren Alltag gliedern? Der Rundgang durch die zwei Sonderausstellungen "Reinhard Hentze: Freiheit im Blick. Fotografie 1981–1990" und "PURe VISIONEN. Kunststoffmöbel zwischen Ost und West" verbindet zwei unterschiedliche Perspektiven auf die Kulturgeschichte der DDR.

Reinhard Hentzes Fotografien erzählen von Menschen, ihren persönlichen Freiräumen und dem gesellschaftlichen Wandel in Halle – zwischen Alltag, Eigensinn und dem Aufbruch von 1989. Die Ausstellung "PURe VISIONEN" richtet den Blick auf Kunststoffmöbel, Design und die Idee des modernen Lebens in Ost und West. Gemeinsam erzählen beide Ausstellungen – darauf fokussiert die der Rundgang – von Gestaltungsspielräumen, Zukunftsvorstellungen und dem Alltag in der DDR. 

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Begleitprogramms der Sonderausstellung "Reinhard Hentze: Freiheit im Blick. Fotografie 1981-1990" statt. Eine Ausstellung des Stadtmuseums Halle in Kooperation mit dem Halleschen Kunstverein e. V., gefördert von der Hallesche Wohngenossenschaft Freiheit eG. Die Ausstellung ist Teil des Halleschen Foto-Sommers und ist noch bis zum 15. November 2026 im Stadtmuseum Halle zu sehen. 

Eintritt 7 € /erm. 5 €

Bildtitel und Copyright: Reinhard Hentze: Halle (Saale), Ostermarkt an der Eissporthalle, April 1988 

Rundgang durch die zwei Sonderausstellungen zu Fotografie und Design in der DDR mit Dr. Berit Wagner, Kuratorin Stadtmuseum Halle

Das Bild zeigt zwei Jugendliche in einem Fahrgeschäft auf dem Ostermarkt an der Eissporthalle in Halle (Saale) im April 1988. Fotograf ist Reinhard Hentze.

Was erzählen Fotografien und Möbel über das Leben in der DDR? Welche Vorstellungen von Zukunft, Modernität und einem besseren Leben spiegeln sich in den Dingen, die uns umgeben oder in den geselligen Zusammenkünften, die unseren Alltag gliedern? Der Rundgang durch die zwei Sonderausstellungen "Reinhard Hentze: Freiheit im Blick. Fotografie 1981–1990" und "PURe VISIONEN. Kunststoffmöbel zwischen Ost und West" verbindet zwei unterschiedliche Perspektiven auf die Kulturgeschichte der DDR.

Reinhard Hentzes Fotografien erzählen von Menschen, ihren persönlichen Freiräumen und dem gesellschaftlichen Wandel in Halle – zwischen Alltag, Eigensinn und dem Aufbruch von 1989. Die Ausstellung "PURe VISIONEN" richtet den Blick auf Kunststoffmöbel, Design und die Idee des modernen Lebens in Ost und West. Gemeinsam erzählen beide Ausstellungen – darauf fokussiert die der Rundgang – von Gestaltungsspielräumen, Zukunftsvorstellungen und dem Alltag in der DDR. 

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Begleitprogramms der Sonderausstellung "Reinhard Hentze: Freiheit im Blick. Fotografie 1981-1990" statt. Eine Ausstellung des Stadtmuseums Halle in Kooperation mit dem Halleschen Kunstverein e. V., gefördert von der Hallesche Wohngenossenschaft Freiheit eG. Die Ausstellung ist Teil des Halleschen Foto-Sommers und ist noch bis zum 15. November 2026 im Stadtmuseum Halle zu sehen. 

Eintritt 7 € /erm. 5 €

Bildtitel und Copyright: Reinhard Hentze: Halle (Saale), Ostermarkt an der Eissporthalle, April 1988 

Vortrag und Gespräch mit Heinz Möller und Kuratorin Kristin Land

Plakatmotiv: Ein blauer Z-Stuhl, ein roter Tisch und ein gelber eiförmiger Sessel auf schwarzem Untergrund

Wie wurde Halle zu einem bedeutenden Standort der DDR-Möbelindustrie? Welche Menschen prägten ihren Aufstieg – und warum verschwand eine ganze Industrie nahezu vollständig? Heinz Möller erforscht seit Jahren die Geschichte der Möbelindustrie in Ostdeutschland. Sein Vortrag lädt zu einer faszinierenden Spurensuche durch ein weitgehend vergessenes Kapitel der halleschen Wirtschaftsgeschichte ein. Im Gespräch mit Kuratorin Kristin Land werden Erinnerungen, Bilder und historische Zusammenhänge lebendig.

Ausgehend von der Zeit unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg zeichnet der Vortrag die Entwicklung der Möbelindustrie in Halle nach: von den verbliebenen Betrieben unter der Leitung der Industriewerke und später der VVB (Vereinigung volkseigener Betriebe) Halle über die prägenden Persönlichkeiten Rudi Jaeckel und Rudi Ernst bis hin zu den bekannten Betrieben VEB Möbelwerke Halle und VEB Polstermöbel Halle. Historische Fotografien und Dokumente veranschaulichen eindrucksvoll den Aufbau, die Blütezeit und schließlich den Niedergang dieser Industrie.

Die Veranstaltung findet im Begleitprogramm der Sonderausstellung  "PURe VISIONEN. Kunststoffmöbel zwischen Ost und West" statt. Die Ausstellung ist eine Wanderausstellung des Kunstgewerbemuseums der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und des Museums Utopie und Alltag in Eisenhüttenstadt und wird in Halle (Saale) in Kooperation mit dem Stadtmuseum Halle präsentiert.

Die Ausstellung wird gefördert durch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt, den Industriepark Lausitz und die BASF Schwarzheide GmbH sowie unterstützt vom Deutschen Rundfunkarchiv. Sie ist noch bis 1. November 2026 im Stadtmuseum Halle zu sehen.

Eintritt frei

Podiumsdiskussion mit dem ehemaligen deutschen Fußballspieler Norbert Nachtweih (u.a. HFC Chemie, Eintracht Frankfurt, FC Bayern München), dem ARD-Sportjournalisten Andreas Käckell, dem Sporthistoriker René Wiese und dem Fußballfan Jens Fuge

Eine Autogrammkarte von Norbert Nachtweih im HFC-Trikot, 1970er Jahre

Zum Aufgabenfeld in den Bezirksbehörden der Deutschen Volkspolizei (DVP) gehörte die Überwachung und Kontrolle von Fußballfans. Hierbei arbeitete die DVP mit dem Ministerium für Staatssicherheit Hand in Hand.

Die Veranstaltung beleuchtet dieses Thema aus der Sicht von Wissenschaft und Zeitzeugen: Nach einem einführenden Vortrag durch Dr. René Wiese diskutiert Andreas Käckell mit Norbert Nachtweih, René Wiese und Jens Fuge über Repression und Überwachung von Fans und Spielern im DDR-Fußball.

Norbert Nachtweih, ehemaliger Fußball-Profi und Zeitzeuge, spielte von 1971 bis 1976 für den HFC Chemie und erzielte dabei zwei Tore. In der Zeit von 1972 bis 1973 besuchte er die Sportschule in Halle. In den Jahren 1974 und 1975 war Nachtweih bereits Mitglied der DDR-Juniorennationalmannschaft. Ab 1975 spielte er für die Oberliga der Männer. In der 2. Jahreshälfte 1976 setzten die Verbandstrainer den HFC-Akteur in vier Länderspielen der U-21-Auswahl ein. Nach dem Qualifikationsspiel zur Nachwuchseuropameisterschaft 1978 am 16. November 1976 gegen die Türkei floh er gemeinsam mit Jürgen Pahl in die Bundesrepublik. Daraufhin wurde er von der FIFA mit der obligatorischen, rund ein Jahr währenden Spielsperre belegt. Obwohl Nachtweih zu den besten deutschen Fußballspielern der 1980er-Jahre gehörte, blieb ihm eine Karriere in der A-Nationalmannschaft versagt, da er bereits Auswahlspiele für die DDR absolviert hatte und nach dem damaligen Reglement der FIFA nicht mehr für einen anderen Staat spielen durfte. 

Zu Norbert Nachtweihs beruflichen Erfolgen zählen: Finalist im Europapokal der Landesmeister 1987 mit dem FC Bayern München; UEFA-Pokal-Sieger 1980 mit Eintracht Frankfurt;  Deutscher Meister 1985, 1986, 1987, 1989 mit dem FC Bayern München; DFB-Pokal-Sieger 1981 mit Eintracht Frankfurt, 1984 und 1986 mit dem FC Bayern München.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung Sachsen-Anhalt. 

Bitte wenden Sie sich an uns, wenn Sie Fragen zur barrierefreien Durchführung der Veranstaltung haben.

Der Eintritt ist frei. 
Wir bitten jedoch um eine vorherige Anmeldung über info.magdeburg@fes.de oder per Onlineanmeldung. 

Bildcopyright: Norbert Nachtweih


 

 

Mitmach-Aktion für Kinder und ihre Erwachsenen im Rahmen der Sonderausstellung "PURe VISIONEN. Kunststoffmöbel zwischen Ost und West"

Plakatmotiv: Ein blauer Z-Stuhl, ein roter Tisch und ein gelber eiförmiger Sessel auf schwarzem Untergrund

Stelle Deinen eigenen Kreisel, Karabinerhaken und Flaschenöffnern aus recyclebaren Kunststoff her.

Der Familiennachmittag findet im Begleitprogramm der Sonderausstellung "PURe VISIONEN. Kunststoffmöbel zwischen Ost und West" statt. Sie ist eine Wanderausstellung des Kunstgewerbemuseums, Staatliche Kunstsammlungen Dresden und dem Museum Utopie und Alltag in Eisenhüttenstadt, in Halle (Saale) in Kooperation mit dem Stadtmuseum Halle.

Die Ausstellung wird gefördert durch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt, den Industriepark Lausitz und BASF Schwarzheide GmbH und unterstützt vom Deutschen Rundfunkarchiv. Die Ausstellung ist noch bis zum 1. November 2026 im Stadtmuseum Halle zu sehen.

Eintritt
Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre haben freien Eintritt. Es fallen Materialkosten in Höhe von 5 € an.
Erwachsene zahlen 5 €, ermäßigt 3 € Eintritt.  


 

in Kooperation mit dem Grundbildungszentrum Halle (Saale), und mit Kristin Land, Kuratorin Stadtmuseum Halle

Plakatmotiv: Ein blauer Z-Stuhl, ein roter Tisch und ein gelber eiförmiger Sessel auf schwarzem Untergrund

Die Führung ist eine Kooperation mit dem Grundbildungszentrum Halle (Saale) und findet in leicht verständlicher Sprache statt.

Vor etwa 70 Jahren gab es neue Möbel in leuchtenden Farben. Sie waren aus Plaste und sahen aus wie Möbel aus der Zukunft. Viele Menschen erinnern sich an einen besonderen Stuhl. Er hat die Form vom Buchstaben Z. Diesen Z-Stuhl und viele andere Möbel schauen wir uns zusammen im Stadtmuseum an.

In der Ausstellung kannst du auch selbst aktiv werden: Du kannst Möbel zeichnen und kleine Stühle basteln. Ein Ausstellungsbesuch zum Mitmachen.

"PURe VISIONEN. Kunststoffmöbel zwischen Ost und West" ist eine Wanderausstellung des Kunstgewerbemuseums, Staatliche Kunstsammlungen Dresden und dem Museum Utopie und Alltag in Eisenhüttenstadt, in Halle (Saale) in Kooperation mit dem Stadtmuseum Halle. 

Die Ausstellung wird gefördert durch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt, den Industriepark Lausitz und BASF Schwarzheide GmbH und unterstützt vom Deutschen Rundfunkarchiv. Sie ist noch bis zum 1. November 2026 im Stadtmuseum Halle zu sehen.

Eintritt frei

in der Reihe "Auf einen Kaffee ins Museum"

blauer Z-Stuhl, roter Kunststofftisch und gelbes Garten-Eis

Knallige Farben, futuristische Formen: In den 1960er-Jahren begeisterten Polyurethan-Möbel wie "Garten-Ei" und "Z-Stuhl". Wie sie die DDR-Wohnwelt prägten und welche kreativen Entwürfe an der Hochschule für industrielle Formgestaltung Halle - Burg Giebichenstein entstanden, wird bei einem Rundgang durch die Sonderausstellung "PURe Visionen.Kunststoffmöbel zwischen Ost und West" deutlich.

Auf einen Kaffee ins Museum. Entdecke Halle! am Nachmittag 

Die Reihe verspricht spannende Einblicke in die Geschichte Halles!
Ausstellungsbesuch & Kaffeeplausch 6x jährlich am Mittwoch 14:30 Uhr

Kaffee oder Tee & kleiner süßer Imbiss inklusive

Eintritt

pauschal 7 €

mit John Palatini

John Palatini in der Ausstellung

John Palatini in der Ausstellung Reinhard Hentze: Freiheit im Blick. Fotografie 1981 - 1990, (c) Stadtmuseum Halle

Gast-Kurator John Palatini lädt zu einer dialogischen Führung durch die Ausstellung "Reinhard Hentze: Freiheit im Blick. Fotografie 1981-1990" ein und gibt spannende Einblicke in ihre Entstehung, Konzeption und die Geschichten hinter den Fotografien. Ästhetischer Kunstanspruch und dokumentarischer Blick verbinden sich in Reinhard Hentzes Werk zu einer eindrucksvollen visuellen Stadt- und Zeitgeschichte.

An ausgewählten Beispielen führt Palatini durch die Jahre 1981 bis 1990. Die thematisch gegliederte Ausstellung beleuchtet den Alltag, den Städtebau, die Kulturszene auf der Suche nach privaten Nischen voller Freiheit oder Mode als Ausdruck von Individualität und Selbstinszenierung in Halle. Ein eindrucksvolles Highlight der Ausstellung bilden in Raum 3 die Bilder der Demonstrationen im Herbst 1989 und die ersten Boten neuer Freiheiten – eindringliche Zeugnisse des historischen Umbruchs und zugleich ein bewegender Abschluss des Rundgangs.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Begleitprogramms der Sonderausstellung „Reinhard Hentze: Freiheit im Blick. Fotografie 1981-1990“ statt. Eine Ausstellung des Stadtmuseums Halle in Kooperation mit dem Halleschen Kunstverein e. V., gefördert von der Hallesche Wohngenossenschaft Freiheit eG. Die Ausstellung ist Teil des Halleschen Foto-Sommers. 

Eintritt 7 € /erm. 5 €

Mitmach-Aktion für Kinder und ihre Erwachsenen

Ein Kind schiebt eine Pizza in den Lehmofen

Brot – tagtäglich und selbstverständlich gehört es auf unseren Tisch oder in unsere Hand. Wie lange dauert es, bis es soweit ist und wer ist daran beteiligt? Wie ist es heute und wie war es noch vor 100 Jahren? „Vom Korn zum Brot“ beschreibt die lange Reise des Korns von der Aussaat über Ernte, Drusch, Mahlen und Verarbeitung bis hin zum leckeren selbst gebackenen Fladen im mittelalterlichen Lehmofen. Guten Appetit!
 

Eintritt: 4 € / 2,50 € / Kinder bis 14 Jahre frei

zuzüglich Materialkosten:  5€ Blech Flammkuchen

Führung ist ausgebucht, nächste Führungen am 18.10 und 19.11.2026

Blick auf das Glockenspiel Roter Turm

Freuen Sie sich auf Geschichten und Geschichte um das Carillon im über 600jährigen Roten Turm mit Gästeführerin Beate Krauße und einem Mitglied der halleschen Stadtcarilloneure!

Im Jahr 1977 verkündeten erstmalig Glocken im Roten Turm die Verbindung der Stadt zu Georg Friedrich Händel mit dem Westminster-Schlag des fünfstimmigen Uhrengeläutes in der Turmlaterne. Von dieser Tonfolge wird behauptet, sie sei eine Variation der vier Noten aus den Takten 5 und 6 der Arie I Know That My Redeemer Liveth.  Das Glockengeschoss -  der achteckigen Turmteil in ca. 40 Metern Höhe  – beherbergt den klangvollen Schatz des Bauwerks: das größte Glockenspiel Europas! Das Carillon mit 76 Bronzeglocken wird deshalb auch Europa-Carillon genannt.

Eintritt:
→ 10 €

Max. 12 Teilnehmende, Reservierung erforderlich an telefonisch 0345-2213030  oder hier:

mit Liedern zum Weltkindertag

Blick auf das Glockenspiel Roter Turm

Zum Jahreskonzert erklingen vom Europacarillon im Roten Turm Lieder und Stücke zum Weltkindertag, gespielt sie von den Halleschen Carillonneuren Davit Drambyan, Maik Gruchenberg, Nico Ahnert und Philipp Steinau. Das Programm wird zeitnah auf dieser Seite veröffentlicht. 

Kinder dürfen sich auf einen besonderen Programmpunkt zum Weltkindertag nach dem Konzert freuen.

Eintritt: frei

in der Reihe: Entdecke Halle! Mit Kennern

Titelblatt einer Ausgabe des Halleschen Tageblatts

Das Schicksal des Halleschen Tageblatts/LDZ ist ein Beispiel für die Umbrüche in der Medienlandschaft nach der Friedlichen Revolution.
Hintergrund: Vor gut 30 Jahren schlossen sich Ende Dezember 1995 die Türen der zweiten lokalen Stimme in der Saalestadt für immer. 

Theo M. Ließ, ehemaliger Wirtschaftsredakteur von LDZ/Hallesches Tageblatt und Vorsitzender des DJV-Landesverbandes Sachsen-Anhalt sowie die ehemaligen Lokalredakteur*innen Heike Westphal und Odo Lilienthal erinnern sich und ordnen ein. Das Gespräch moderiert Ute Fahrig, Kuratorin am Stadtmuseum Halle.

Der Vortragsabend ist eine Kooperation des Stadtmuseums Halle mit dem Deutschen Journalisten-Verband (DJV), Landesverband Sachsen-Anhalt.

Die Reihe "Entdecke Halle! Mit Kennern"

Museum trifft Expertise: Bei Ausstellungsrundgängen, Vorträgen oder Gesprächsrunden geben Kennerinnen und Kenner spannende Einblicke und erzählen faszinierende
Geschichten. Dabei eröffnen sie besondere Perspektiven auf Objekte und die Stadtgeschichte.

Eintritt 7 Euro

Klára Němečková, Kuratorin Kunstgewerbemuseum, Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Plakatmotiv: Ein blauer Z-Stuhl, ein roter Tisch und ein gelber eiförmiger Sessel auf schwarzem Untergrund

Klára Němečková ist Kuratorin und Initiatorin der 2024 konzipierten Wanderausstellung "PURe VISIONEN. Kunststoffmöbel zwischen Ost und West". In ihrer Führung gibt sie vielseitige Einblicke in die spannende Transfergeschichte zwischen West und Ost des Kunststoffes Polyurethan (PUR). Die Besucherinnen und Besucher erfahren, wo und von wem die vermeintlichen Ost-Ikonen-Möbelstücke designt wurden, wie sie ihren Weg in die DDR fanden und wie dort die größte PUR-Produktion weltweit entstanden ist.    

Die Veranstaltung findet im Begleitprogramm der Sonderausstellung "PURe VISIONEN. Kunststoffmöbel zwischen Ost und West" statt. Sie ist eine Wanderausstellung des Kunstgewerbemuseums, Staatliche Kunstsammlungen Dresden und dem Museum Utopie und Alltag in Eisenhüttenstadt, in Halle (Saale) in Kooperation mit dem Stadtmuseum Halle.

Die Ausstellung wird gefördert durch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt, den Industriepark Lausitz und BASF Schwarzheide GmbH und unterstützt vom Deutschen Rundfunkarchiv.

Eintritt: 7€; erm. 5€

Ute Fahrig und Kristin Land, Mitglieder Kuratorenteam Stadtmuseum Halle

Plakatmotiv: Ein blauer Z-Stuhl, ein roter Tisch und ein gelber eiförmiger Sessel auf schwarzem Untergrund

In den 1960er-Jahren tauchten farbenfrohe, futuristisch anmutende Möbel aus Polyurethan (PUR) auf. Im Westen entworfene und produzierte Stücke wie das „Garten-Ei“ oder der „Z‑Stuhl“ waren für die DDR von Interesse. Kunststoffmöbel in Serie zu produzieren, passte ebenso zum Chemieprogramm wie zu den Visionen des sozialistischen Fortschritts – und versprach Devisen. Die DDR kaufte das westliche Design und Knowhow.
Die Hochschule für industrielle Formgestaltung Halle – Burg Giebichenstein wurde zu einer Designschmiede für kreative PUR-Entwürfe. Der Vortrag zeigt, wie Halle mit der PUR‑Möbel-Geschichte verwoben ist.

Eintritt frei