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Blick auf das Glockenspiel Roter Turm

Glöcknerführung im Roten Turm
Ummenberger mit Bart und Peitsche blickt zum Betrachter und Nietzsche, der sie anschaut

Andrea Ummenberger: Nietzsche

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Führung mit Liveanspiel des Carillons - Reservierung erforderlich

Blick auf das Glockenspiel Roter Turm

Freuen Sie sich auf Geschichten und Geschichte um das Carillon im über 600jährigen Roten Turm mit Gästeführerin Beate Krauße und einem Mitglied der halleschen Stadtcarilloneure!

Im Jahr 1977 verkündeten erstmalig Glocken im Roten Turm die Verbindung der Stadt zu Georg Friedrich Händel mit dem Westminster-Schlag des fünfstimmigen Uhrengeläutes in der Turmlaterne. Von dieser Tonfolge wird behauptet, sie sei eine Variation der vier Noten aus den Takten 5 und 6 der Arie I Know That My Redeemer Liveth.  Das Glockengeschoss -  der achteckigen Turmteil in ca. 40 Metern Höhe  – beherbergt den klangvollen Schatz des Bauwerks: das größte Glockenspiel Europas! Das Carillon mit 76 Bronzeglocken wird deshalb auch Europa-Carillon genannt.

Eintritt:
→ 10 €

Max. 12 Teilnehmende, Reservierung erforderlich an telefonisch 0345-2213030  oder hier:

Kristin Land und Ute Fahrig (beide Stadtmuseum)

Kunststoffmöbel - Ein Weisses Tisch. Der weiße Polyurethan-Couchtisch wurde in den frühen 1970er-Jahren vom Schweizer Designer Gilles Thevenot für die westdeutsche Möbelfirma Horn entworfen. Er wurde möglicherweise in Lizenzproduktion in Schwedt (DDR) hergestellt. Der Tisch wurde 1974 im halleschen Möbelkaufhaus Intecta für 1.500 Ostmark erworben.

In den 1960er-Jahren tauchten farbenfrohe, futuristisch anmutende Möbel aus Polyurethan (PUR) auf. Im Westen entworfene und produzierte Stücke wie das „Garten-Ei“ oder der „Z-Stuhl“ waren für die DDR von Interesse. Kunststoffmöbel in Serie zu produzieren, passte ebenso zum Chemieprogramm wie zu den Visionen des sozialistischen Fortschritts – und versprach Devisen. Die DDR kaufte das westliche Design und Knowhow.

Die Hochschule für industrielle Formgestaltung Halle – Burg Giebichenstein wurde zu einer Designschmiede für kreative PUR-Entwürfe. Der Vortrag zeigt, wie Halle mit der PUR Möbel-Geschichte verwoben ist.