Veranstaltungstipps

Es zeigt das geöffnete Prinzentor der Oberburg Giebichenstein, mit Blick in das Gelände der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle..

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Prinzentor auf der Oberburg öffnet am 18.07. & 19.07. 2026
Person gießt Zinn in Gipsformen

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Familiennachmittag - "Da war ich schon - Geschichte in Zinn gegossen"

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Heinz Möller, Diplomökonom, Diplomingenieur, Dozent und Unternehmensberater, Berlin. Kristin Land, Mitglied Kuratorenteam Stadtmuseum Halle

Plakatmotiv: Ein blauer Z-Stuhl, ein roter Tisch und ein gelber eiförmiger Sessel auf schwarzem Untergrund

Der Vortrag betrachtet die Geschichte der Möbelindustrie in Halle und beginnt mit der Zeit nach dem Krieg. Geleitet wurden nach dem Krieg die noch vorhandenen Betriebe von einer Vereinigung namens Industriewerke und später von einer VVB (Vereinigung volkseigener Betriebe) Halle. Zwei leitende Angestellte, aus Halle kommend, spielten später in der Möbelindustrie im Bezirk eine große Rolle - Rudi Jaeckel und Rudi Ernst. In Halle waren über lange Jahre der VEB Möbelwerke und der VEB Polstermöbel tätig.  Die Geschichte des Aufbaus und des Niederganges wird mit Bildern dargestellt. 

Eintritt frei

Rahel Knittel (Museumspädagogin), Mitglied Vermittlungsteam Stadtmuseum Halle

Plakatmotiv: Ein blauer Z-Stuhl, ein roter Tisch und ein gelber eiförmiger Sessel auf schwarzem Untergrund

Herstellen von Kreiseln, Karabinerhaken und Flaschenöffnern aus recyclebaren Kunststoff

Erwachsene: 5 €, ermäßigt 3 €; Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre: freier Eintritt; Materialkosten 5 €

Mitmach-Aktion für Kinder und ihre Erwachsenen

Ein Kind schiebt eine Pizza in den Lehmofen

Brot – tagtäglich und selbstverständlich gehört es auf unseren Tisch oder in unsere Hand. Wie lange dauert es, bis es soweit ist und wer ist daran beteiligt? Wie ist es heute und wie war es noch vor 100 Jahren? „Vom Korn zum Brot“ beschreibt die lange Reise des Korns von der Aussaat über Ernte, Drusch, Mahlen und Verarbeitung bis hin zum leckeren selbst gebackenen Fladen im mittelalterlichen Lehmofen. Guten Appetit!
 

Eintritt: 4 € / 2,50 € / Kinder bis 14 Jahre frei

zuzüglich Materialkosten:  5€ Blech Flammkuchen

Führung mit Liveanspiel des Carillons - Reservierung erforderlich

Blick auf das Glockenspiel Roter Turm

Freuen Sie sich auf Geschichten und Geschichte um das Carillon im über 600jährigen Roten Turm mit Gästeführerin Beate Krauße und einem Mitglied der halleschen Stadtcarilloneure!

Im Jahr 1977 verkündeten erstmalig Glocken im Roten Turm die Verbindung der Stadt zu Georg Friedrich Händel mit dem Westminster-Schlag des fünfstimmigen Uhrengeläutes in der Turmlaterne. Von dieser Tonfolge wird behauptet, sie sei eine Variation der vier Noten aus den Takten 5 und 6 der Arie I Know That My Redeemer Liveth.  Das Glockengeschoss -  der achteckigen Turmteil in ca. 40 Metern Höhe  – beherbergt den klangvollen Schatz des Bauwerks: das größte Glockenspiel Europas! Das Carillon mit 76 Bronzeglocken wird deshalb auch Europa-Carillon genannt.

Eintritt:
→ 10 €

Max. 12 Teilnehmende, Reservierung erforderlich an telefonisch 0345-2213030  oder hier:

Klara Nemeckova, Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Plakatmotiv: Ein blauer Z-Stuhl, ein roter Tisch und ein gelber eiförmiger Sessel auf schwarzem Untergrund

Die Veranstaltung findet im Begleitprogramm der Sonderausstellung "PURe VISIONEN. Zukunftsmöbel zwischen Ost und West" statt. Sie ist eine Wanderausstellung des Kunstgewerbemuseums, Staatliche Kunstsammlungen Dresden und dem Museum Utopie und Alltag in Eisenhüttenstadt, in Halle (Saale) in Kooperation mit dem Stadtmuseum Halle.

Die Ausstellung wird gefördert durch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt, den Industriepark Lausitz und BASF Schwarzheide GmbH und unterstützt vom Deutschen Rundfunkarchiv.

Eintritt: 7€; erm. 5€

Ute Fahrig und Kristin Land, Mitglieder Kuratorenteam Stadtmuseum Halle

Plaste, Form, Vision
In den 1960er-Jahren tauchten farbenfrohe, futuristisch anmutende Möbel aus Polyurethan (PUR) auf. Im Westen entworfene und produzierte Stücke wie das „Garten-Ei“ oder der „Z‑Stuhl“ waren für die DDR von Interesse. Kunststoffmöbel in Serie zu produzieren, passte ebenso zum Chemieprogramm wie zu den Visionen des sozialistischen Fortschritts – und versprach Devisen. Die DDR kaufte das westliche Design und Knowhow.
Die Hochschule für industrielle Formgestaltung Halle – Burg Giebichenstein wurde zu einer Designschmiede für kreative PUR-Entwürfe. Der Vortrag zeigt, wie Halle mit der PUR‑Möbel-Geschichte verwoben ist.

Eintritt frei