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Kino unterm Sternenzelt! Wir laden zum gemütlichen Filmabend in der romantischen Kulisse der Oberburg Giebichenstein.
Der Film beginnt 21.30 Uhr. Vorab können Sie bereits ab 20 Uhr die Aussicht genießen oder 20.30 Uhr bei einer Kurzführung in die Geschichte der Burg eintauchen. Für kühle Getränke und Snacks ist gesorgt.
Eintritt: 8,50 €
Wie in den letzten Jahren gilt: Sie wählen aus zwei Filmen ihren Favoriten. Der Film mit den meisten Stimmen wird gezeigt. Welcher das ist, erfahren Sie am Tag der Aufführung spätestens um 12 Uhr hier und auf unseren Social-Media-Kanälen. Bis 10 Uhr können Sie Ihre Wahl treffen.
Zur Wahl stehen:
a) Die einfachen Dinge (Frankreich 2023)
b) Was will der Lama mit dem Gewehr? (Bhutan/Taiwan/Frankreich/USA: 2023)
Abstimmung auf Xoyondo
Die einfachen Dinge (Frankreich 2023) Komödie
Keiner hat einen so vollen Terminkalender wie Vincent Delcourt (Lambert Wilson). Da kommt es ungelegen, wenn das schicke Cabrio auf einer Landstraße plötzlich absäuft. Ehe er sich versieht, sitzt der Tech-Champion mitten im Gebirge fest. Gerettet wird Vincent von Pierre (Grégory Gadebois). Der wortkarge Eigenbrötler, der als Selbstversorger zurückgezogen auf einem Hof vor träumerischer Bergkulisse wohnt, gabelt Vincent mit seinem Motorrad auf und muss für die nächsten Stunden reichlich grummelig Gastgeber spielen. Die Gastfreundschaft ist schließlich heilig – sagte schon Homer. Während Pierre die Wortschwälle des Großstädters über sich ergehen lässt, schnuppert Vincent zum ersten Mal richtige Landluft – und die tut gut! Etwas zu gut vielleicht. Schon bald wird er mit der vielleicht wichtigsten aller Fragen konfrontiert: Ist er eigentlich glücklich? Mit Pierre hat Vincent den personifizierten Einklang mit der Natur vor Augen — und erleidet Panikattacken. Er sieht ein, dass er eine Pause braucht vom Hochleistungsleben – und er hat auch schon eine Idee, wo er sie verbringen möchte – und mit wem...
Nach seinem Riesenerfolg BIRNENKUCHEN MIT LAVENDEL und der filmischen Köstlichkeit À LA CARTE meldet sich Regisseur Éric Besnard mit einer großartigen und ungemein leichtfüßigen Komödie zurück, in der Grégory Gadebois (À LA CARTE) als naturverbundener Einsiedler und Lambert Wilson (MATRIX: RELOADED) als städtischer Workaholic brillieren. Vor träumerischer Bergkulisse erzählt DIE EINFACHEN DINGE von einer besonderen Freundschaft, der heilenden Wirkung sommerlicher Landluft und dem Glück, das abseits vom dicht vernetzten Großstadtleben zu finden ist – eben in den einfachen Dingen.
Was will der Lama mit dem Gewehr? (Bhutan/Taiwan/Frankreich/USA: 2023) – Drama/Komödie
Die ganze Welt erstickt in Chaos und Krieg. Die ganze Welt? Nein, in Bhutan, einem kleinen buddhistischen Königreich im Himalaya, ist die Welt noch in Ordnung. Bis der König auf die Idee kommt, sein Volk glücklich machen zu wollen, indem er ihnen zuerst Zugang zu Internet und Fernsehen gibt und dann auch noch die Demokratie einführt. „Wir sind doch schon glücklich“, denken sich die Menschen verwirrt. Sie sollen lernen, wie Wahlkampf funktioniert, während nebenbei ein so genannter „007“ im TV rumschießt. Dem alten, hochverehrten Lama reicht es. Er beauftragt einen jungen Mönch, ein Gewehr heranzuschaffen und kündigt eine wichtige Zeremonie an. Die Spannung im Dorf steigt, die Vorfreude ist riesig … Aber was will der Lama mit dem Gewehr?
Für seinen ersten Spielfilm LUNANA – DAS GLÜCK LIEGT IM HIMALAYA wurde Regisseur Pawo Choyning Dorji für einen Oscar® in der Kategorie „Bester internationaler Film“ nominiert. Auch WAS WILL DER LAMA MIT DEM GEWEHR? (THE MONK AND THE GUN) wurde von Bhutan für den Academy Award eingereicht. Mit viel Humor erzählt Dorji von den Eigenheiten, aber auch der Liebenswürdigkeit seiner Landsleute, untermalt mit beeindruckenden Bildern des Himalayas. Zudem lief die Komödie auf renommierten Filmfestivals wie Toronto, Telluride und Busan.
Kino unterm Sternenzelt! Wir laden zum gemütlichen Filmabend in der romantischen Kulisse der Oberburg Giebichenstein.
Der Film beginnt 21.30 Uhr. Vorab können Sie bereits ab 20 Uhr die Aussicht genießen oder 20.30 Uhr bei einer Kurzführung in die Geschichte der Burg eintauchen. Für kühle Getränke und Snacks ist gesorgt.
Eintritt: 8,50 €
Wie in den letzten Jahren gilt: Sie wählen aus zwei Filmen ihren Favoriten. Der Film mit den meisten Stimmen wird gezeigt. Welcher das ist, erfahren Sie am Tag der Aufführung spätestens um 12 Uhr hier und auf unseren Social-Media-Kanälen. Bis 10 Uhr können Sie Ihre Wahl treffen.
Zur Wahl stehen:
a) Und morgen die ganze Welt (Deutschland/ Frankreich 2020)
b) Leander Haußmanns Stasikomödie. Wir waren alle dabei. Außer ich! (Deutschland 2022)
Abstimmung auf Xoyondo
Und morgen die ganze Welt (Deutschland/ Frankreich 2020) Drama
Luisa (Mala Emde) ist 20 Jahre alt, stammt aus gutem Haus, studiert Jura im ersten Semester. Und sie will, dass sich etwas verändert in Deutschland. Alarmiert vom Rechtsruck im Land und der zunehmenden Beliebtheit populistischer Parteien, tut sie sich mit ihren Freunden zusammen, um sich klar gegen die „Faschos“ zu positionieren. Schnell findet sie Anschluss bei dem charismatischen Alfa (Noah Saavedra) und dessen besten Freund Lenor (Tonio Schneider). Für die beiden ist auch der Einsatz von Gewalt ein legitimes Mittel, um Widerstand zu leisten. Bald schon überstürzen sich die Ereignisse. Und Luisa muss entscheiden, wie weit zu gehen sie bereit ist – auch wenn das fatale Konsequenzen für sie und ihre Freunde haben könnte.
Leander Haußmanns Stasikomödie. Wir waren alle dabei. Außer ich! (Deutschland 2022)
Berlin, heute: Auf Drängen seiner Freunde, seiner Frau, Kinder und Enkel hatte sich Ludger Fuchs (Jörg Schüttauf) entschlossen, Einsicht in seine Stasi-Akte zu beantragen. Heute ist er ein prominenter, ja, populärer Romanautor, gestern war er ein Held des Widerstandes der DDR; er stand also zwangsläufig unter Beobachtung der Staatssicherheit. Stolz präsentiert Ludger seiner versammelten Familie die dicke Akte. Alles hat die Stasi dokumentiert und kommentiert: seine Wohnung, seine Katze, selbst Szenen mit seiner Frau Corinna (Margarita Broich) im Ehebett… Aber dann: „Was ist denn das?!“ Ein zerrissener und wieder zusammengeklebter Brief, sehr detailliert, sehr intim…. Also von Corinna war der bestimmt nicht, und Corinna will es jetzt genau wissen. Ludger wiegelt ab: „Das war doch vor Deiner Zeit…“ Aber es ist zwecklos, die Stasi hat alles genau dokumentiert. Wütend packt Ludger seine Akte zusammen und entflieht vor dem inzwischen handfest und laut gewordenen Ehestreit nach draußen. Vor dem Haus zündet er sich eine Zigarette an und bläst den Rauch nachdenklich in die Sonne. Und er erinnert sich an den jungen Mann (David Kross), den die Stasi einst angeworben hatte, um in die Bohème des Prenzlauer Bergs einzutauchen, sie auszukundschaften und zu zersetzen. Und wie ihm das Leben dort sofort so sehr gefallen hatte: die Freiheit, die Frauen (und nicht nur eine!), dass er schon bald seinen Auftrag vergessen hatte…
mit John Palatini
John Palatini in der Ausstellung Reinhard Hentze: Freiheit im Blick. Fotografie 1981 - 1990, (c) Stadtmuseum Halle
Gast-Kurator John Palatini lädt zu einer dialogischen Führung durch die Ausstellung "Reinhard Hentze: Freiheit im Blick. Fotografie 1981-1990" ein und gibt spannende Einblicke in ihre Entstehung, Konzeption und die Geschichten hinter den Fotografien. Ästhetischer Kunstanspruch und dokumentarischer Blick verbinden sich in Reinhard Hentzes Werk zu einer eindrucksvollen visuellen Stadt- und Zeitgeschichte.
An ausgewählten Beispielen führt Palatini durch die Jahre 1981 bis 1990. Die thematisch gegliederte Ausstellung beleuchtet den Alltag, den Städtebau, die Kulturszene auf der Suche nach privaten Nischen voller Freiheit oder Mode als Ausdruck von Individualität und Selbstinszenierung in Halle. Ein eindrucksvolles Highlight der Ausstellung bilden in Raum 3 die Bilder der Demonstrationen im Herbst 1989 und die ersten Boten neuer Freiheiten – eindringliche Zeugnisse des historischen Umbruchs und zugleich ein bewegender Abschluss des Rundgangs.
Die Veranstaltung findet im Rahmen des Begleitprogramms der Sonderausstellung „Reinhard Hentze: Freiheit im Blick. Fotografie 1981-1990“ statt. Eine Ausstellung des Stadtmuseums Halle in Kooperation mit dem Halleschen Kunstverein e. V., gefördert von der Hallesche Wohngenossenschaft Freiheit eG. Die Ausstellung ist Teil des Halleschen Foto-Sommers.
Eintritt 7 € /erm. 5 €
Gemeinsam Sterne schauen
Wann haben Sie das letzte Mal Sternschnuppen gezählt?
Vom 10. bis 12. August 2026 verwandelt sich die Oberburg in ein Paradies für Sternenfreunde und Romantiker. Am nächtlichen Himmel sind bei klarem Wetter nicht nur die funkelnden Sterne, sondern auch die Perseiden zu sehen. Der auch "Laurentiustränen" genannte Meteorstrom taucht jährlich in der ersten Augusthälfte auf und führt viele Sternschnuppen mit sich.
Ausgerüstet mit eigenem Picknickkorb und –decke, sofern vorhanden auch Teleskop oder Fernrohr, kann man den Abend von 18 Uhr bis Mitternacht auf dem Burgplateau verbringen. Getränke und Snacks gibt es am Sommertresen.
Partielle Sonnenfinsternis am 12. August
Zwischen 19:15 Uhr und 20:40 Uhr ist am 12. August eine partielle Sonnenfinsternis zu beobachten, bei der im Maximum um 20:10 Uhr 86% der Sonne vom Mond verdeckt werden. Da die Sonne um diese Zeit nur noch etwa 3° über dem Horizont steht, sind die Chancen hoch, die Sonnenfinsternis vom Burgplateau aus zu sehen.
Eintritt: 4 €/erm. 2,50 €
Gemeinsam Sterne schauen
Wann haben Sie das letzte Mal Sternschnuppen gezählt?
Vom 10. bis 12. August 2026 verwandelt sich die Oberburg in ein Paradies für Sternenfreunde und Romantiker. Am nächtlichen Himmel sind bei klarem Wetter nicht nur die funkelnden Sterne, sondern auch die Perseiden zu sehen. Der auch "Laurentiustränen" genannte Meteorstrom taucht jährlich in der ersten Augusthälfte auf und führt viele Sternschnuppen mit sich.
Ausgerüstet mit eigenem Picknickkorb und –decke, sofern vorhanden auch Teleskop oder Fernrohr, kann man den Abend von 18 Uhr bis Mitternacht auf dem Burgplateau verbringen. Getränke und Snacks gibt es am Sommertresen.
Partielle Sonnenfinsternis am 12. August
Zwischen 19:15 Uhr und 20:40 Uhr ist am 12. August eine partielle Sonnenfinsternis zu beobachten, bei der im Maximum um 20:10 Uhr 86% der Sonne vom Mond verdeckt werden. Da die Sonne um diese Zeit nur noch etwa 3° über dem Horizont steht, sind die Chancen hoch, die Sonnenfinsternis vom Burgplateau aus zu sehen.
Eintritt: 4 €/erm. 2,50 €
Gemeinsam Sterne schauen
Wann haben Sie das letzte Mal Sternschnuppen gezählt?
Vom 10. bis 12. August 2026 verwandelt sich die Oberburg in ein Paradies für Sternenfreunde und Romantiker. Am nächtlichen Himmel sind bei klarem Wetter nicht nur die funkelnden Sterne, sondern auch die Perseiden zu sehen. Der auch "Laurentiustränen" genannte Meteorstrom taucht jährlich in der ersten Augusthälfte auf und führt viele Sternschnuppen mit sich.
Ausgerüstet mit eigenem Picknickkorb und –decke, sofern vorhanden auch Teleskop oder Fernrohr, kann man den Abend von 18 Uhr bis Mitternacht auf dem Burgplateau verbringen. Getränke und Snacks gibt es am Sommertresen.
Partielle Sonnenfinsternis am 12. August
Zwischen 19:15 Uhr und 20:40 Uhr ist am 12. August eine partielle Sonnenfinsternis zu beobachten, bei der im Maximum um 20:10 Uhr 86% der Sonne vom Mond verdeckt werden. Da die Sonne um diese Zeit nur noch etwa 3° über dem Horizont steht, sind die Chancen hoch, die Sonnenfinsternis vom Burgplateau aus zu sehen.
Eintritt: 4 €/erm. 2,50 €
Kino unterm Sternenzelt! Wir laden zum gemütlichen Filmabend in der romantischen Kulisse der Oberburg Giebichenstein.
Der Film beginnt 21.30 Uhr. Vorab können Sie bereits ab 20 Uhr die Aussicht genießen oder 20.30 Uhr bei einer Kurzführung in die Geschichte der Burg eintauchen. Für kühle Getränke und Snacks ist gesorgt.
Eintritt: 8,50 €
Wie in den letzten Jahren gilt: Sie wählen aus zwei Filmen ihren Favoriten. Der Film mit den meisten Stimmen wird gezeigt. Welcher das ist, erfahren Sie am Tag der Aufführung spätestens um 12 Uhr hier und auf unseren Social-Media-Kanälen. Bis 10 Uhr können Sie Ihre Wahl treffen.
Zur Wahl stehen:
a) Chinese zum Mitnehmen (Argentinien/Spanien 2011)
b) Sechs Richtige – Glück ist nichts für Anfänger (Frankreich 2024)
Abstimmung auf Xoyondo
„Chinese zum mitnehmen“ (Argentenien/Spanien 2011)
"Un Cuento Chino" heißt der Titel im Original, was eine spanische Redewendung ist, die übersetzt etwa „Ammenmärchen“ oder „Lügengeschichte“ bedeutet. Keine Lügengeschichte ist, dass seit dem Filmstart von CHINESE ZUM MITNEMEHN im März fast eine Million Zuschauer bereits den Film in Argentinien gesehen haben.
CHINESE ZUM MITNEHMEN ist eine tiefgründige und mitreißende Komödie mit einer kräftigen Portion leisen, schwarzen Humors. Sie erzählt vom zufälligen Zusammentreffen zweier Menschen, die durch ihr erzwungenes Zusammenleben in die skurrilsten Situationen geraten. Keiner spricht die Sprache des anderen, ihr kultureller Hintergrund könnte unterschiedlicher kaum sein – und dennoch vereint sie ein gemeinsames Schicksal und macht sie zu verwandten Seelen.
SECHS RICHTIGE- Glück ist nichts für Anfänger (Frankreich 2024) - Komödie
Wer träumt nicht vom großen Lottogewinn! Millionen, seid umschlungen! Nie mehr arbeiten! Reichtum! Urlaub! Die schöne Welt! Wie im Fall von Familienvater Paul, der auf dem Weg in den Urlaub mit der Familie erfährt, dass er fünf Millionen Euro gewonnen hat, aber die Frist zur Einlösung fast verstrichen ist. Wie im Fall von Julie, die nicht nur den 10-Millionen-Euro-Jackpot geknackt hat, sondern direkt danach sogar von einem jungen Traummann begehrt wird. Wie im Fall von Ahmed, der mit zwei Freunden zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt entdeckt, dass er sechs Richtige im Lotto hat. Oder wie im Fall einer Gruppe von Pflegern, die sich den 60-Millionen-Euro-Gewinn ihres Patienten Henri einfach unter den Nagel reißen. Jedem winkt das große Glück, aber jeder muss feststellen, dass es auf dem Weg ein paar ziemlich große Hürden zu überwinden gilt…
Was für ein furioses Regiedebüt: Mit SECHS RICHTIGE liefert das Duo Romain Choay und Maxime Govare eine hinreißend pechschwarze Komödie, in der bei den Hauptfiguren alles aus dem Ruder läuft, was nur aus dem Ruder laufen kann. Im Mittelpunkt stehen vier Lotto-Jackpot-Gewinner, aber wird der Jackpot ihnen Glück bringen? Eben noch himmelhoch jauchzend, kurz darauf schon zu Tode betrübt. Die Hauptrollen in dem Episodenfilm, der beste Erinnerungen an den Kulthit „Wild Tales“ weckt, spielen unter anderem Fabrice Eboué („Veganer schmecken besser“), Pauline Clément („Maria träumt“) und Audrey Lamy („Der Auftragslover“). In Frankreich hielt sich SECHS RICHTIGE – GLÜCK IST NICHTS FÜR ANFÄNGER für mehrere Wochen in den TOP 3 der Kinocharts.
Kino unterm Sternenzelt! Wir laden zum gemütlichen Filmabend in der romantischen Kulisse der Oberburg Giebichenstein.
Der Film beginnt 21.30 Uhr. Vorab können Sie bereits ab 20 Uhr die Aussicht genießen oder 20.30 Uhr bei einer Kurzführung in die Geschichte der Burg eintauchen. Für kühle Getränke und Snacks ist gesorgt.
Eintritt: 8,50 €
Wie in den letzten Jahren gilt: Sie wählen aus zwei Filmen ihren Favoriten. Der Film mit den meisten Stimmen wird gezeigt. Welcher das ist, erfahren Sie am Tag der Aufführung spätestens um 12 Uhr hier und auf unseren Social-Media-Kanälen. Bis 10 Uhr können Sie Ihre Wahl treffen.
Zur Wahl stehen:
a) Frances Ha (USA, 2012)
b) Das reinste Vergnügen (Australien 2022)
Abstimmung auf Xoyondo
Frances Ha (USA, 2012) – Komödie, Romanze
Die 27-jährige Frances wohnt mit ihrer Freundin Sophie in einer New Yorker Wohngemeinschaft . Seit langem versucht sie Tänzerin zu werden. Als Sophie auszieht und sich mit einer anderen Freundin ein schöneres Apartment sucht, sieht Frances sich nun ebenfalls gezwungen, eine neue WG zu finden, außerdem läuft es im Tanzkurs nicht gut. Doch obwohl weitere Fehlschläge folgen und auch ein Selbstfindungstrip nach Paris nicht die erhoffte Erlösung bringt, gibt Frances nicht auf.
Das reinste Vergnügen (Australien 2022) -Komödie
Bei Gina (Sally Phillips) könnte es besser laufen: Sie hat gerade ihren Job an eine junge Kollegin verloren und die Ehe mit ihrem Mann hat ihre prickelnde Phase lange hinter sich gelassen. Eines Tages jedoch klingelt Tom an ihrer Tür – durchtrainiert, strippend und mit dem schamlosen Versprechen, wirklich JEDEN ihrer Wünsche zu erfüllen – und Gina wünscht sich eine saubere Wohnung! Der gutgemeinte Geburtstagsscherz ihrer Freundinnen wird kurzerhand zur besten Idee ihres Lebens: Mit Putzeimer und Wischmopp ausgerüstet, verwandelt Gina ein Team maskuliner Umzugshelfer in eine sexy Reinigungstruppe und kann sich vor Aufträgen kaum retten. Doch das weibliche Klientel verlangt nach mehr… und macht Angebote, die man einfach nicht ablehnen kann. Bald haben Gina und ihre Saubermänner alle Hände voll zu tun, um die amourösen Begehrlichkeiten ihrer Kundinnen zu befriedigen. Und während das Geschäft mit dem Wedel seinen Höhepunkt erreicht, wird die eher zurückhaltende Gina selbst von ihren Gefühlen kalt erwischt.
DAS REINSTE VERGNÜGEN ist eine kluge, sehr charmante und urkomische Komödie über die wahren Prioritäten einer Frau. Inspiriert von wahren Begebenheiten ist der Film eine erhellende Reise in die empfindliche Welt dessen, was sich Frauen wirklich wünschen und wie schwer es sein kann, dem gerecht zu werden... Getragen von einer großartigen Sally Phillips („Bridget Jones“) in der Hauptrolle, ist DAS REINSTE VERGNÜGEN ein diebischer Spaß über weibliche Lust, Macht und Selbstermächtigung.
Kino unterm Sternenzelt! Wir laden zum gemütlichen Filmabend in der romantischen Kulisse der Oberburg Giebichenstein.
Der Film beginnt 21.30 Uhr. Vorab können Sie bereits ab 20 Uhr die Aussicht genießen oder 20.30 Uhr bei einer Kurzführung in die Geschichte der Burg eintauchen. Für kühle Getränke und Snacks ist gesorgt.
Eintritt: 8,50 €
Wie in den letzten Jahren gilt: Sie wählen aus zwei Filmen ihren Favoriten. Der Film mit den meisten Stimmen wird gezeigt. Welcher das ist, erfahren Sie am Tag der Aufführung spätestens um 12 Uhr hier und auf unseren Social-Media-Kanälen. Bis 10 Uhr können Sie Ihre Wahl treffen.
Zur Wahl stehen:
a) Vier Mütter für Edward (Irland 2024)
b) Akropolis Bonjour – Monsieur Thierry macht Urlaub (Frankreich 2021)
Abstimmung auf Xoyondo
Vier Mütter für Edward (Irland 2024) Komödie
Edward ist Schriftsteller, Mitte Dreißig und steht endlich kurz vor seinem literarischen Durchbruch. Wenn da nicht seine Mutter wäre, mit der er zusammen wohnt und um die er sich liebevoll kümmert. Die willensstarke Dame hat einen entwaffnenden Charme – und ihre sehr eigenen Vorstellungen vom Zusammenleben mit ihrem Sohn. Und dann ist da noch Edwards Verlag, der ihn auf eine große Lesereise in die USA schicken will. Das Letzte, was er jetzt brauchen kann, sind seine besten Freunde, die spontan zu einem Pride-Urlaub nach Spanien aufbrechen und ihre Mütter kurzerhand auch noch bei ihm abladen. An einem turbulenten Wochenende muss Edward seine aufstrebende Karriere und die Betreuung von vier exzentrischen, streitlustigen und vollkommen unterschiedlichen Damen unter einen Hut bringen.
Diese herzerwärmende und liebevolle Komödie von Darren Thornton – inspiriert vom gefeierten italienischen Film „Das Festmahl im August“ – begleitet eine ungewöhnliche Wahlfamilie, die lernt, das Leben in all seinen Facetten zu umarmen. Der Film feierte seine Weltpremiere auf dem London Film Festival 2024, wo er mit dem Publikumspreis ausgezeichnet wurde.
AKROPOLIS BONJOUR – Monsieur Thierry macht Urlaub (Frankreich 2021)
Seit Thierry Hamelin (Jacques Gamblin) in Rente ist und die Kinder aus dem Haus sind, hat er nur noch eine Obsession tausende alte Familienfotos zu digitalisieren. Thierry ist von der Idee begeistert, seine Familie hingegen genervt. Alle haben ohnehin mit sich selbst genug zu tun: Tochter Karine (Agnès Hurstel) ist in ihrem Beruf als Anwältin ständig überlastet, Sohn Antoine (Pablo Pauly) dagegen hat es nie geschafft, aus seinen hochfliegenden Plänen als App-Entwickler einen echten Job zu machen, und Thierrys Frau, die Ärztin Claire (Pascale Arbillot), hat schon lange das Gefühl, dass aus ihrer Ehe die Luft raus ist. Als sie ihm eröffnet, dass sie die Scheidung will, fasst Thierry einen (seiner Meinung nach) genialen Plan: Er will mit ihnen noch einmal den Familienurlaub in Griechenland 1998 nachstellen und die Romantik von damals wieder aufleben lassen.
Doch Familie Hamelin ist nicht mehr dieselbe wie damals, und so geht schief, was nur schief gehen kann. Claire reicht es und sie reist vorzeitig ab. Thierry unternimmt einen letzten kühnen Versuch, Claire zurückzugewinnen…
Als Drehbuchautor hat François Uzan sich u. a. mit der Netflix-Serie „Lupin“ einen Namen gemacht, nun startet er, ebenfalls nach eigenem Drehbuch, auch als Regisseur durch: Mit AKROPOLIS BONJOUR – MONSEUR THIERRY MACHT URLAUB bringt er eine leichtfüßige Wohlfühlkomödie auf die große Leinwand.
Neben Jacques Gamblin (DER NAME DER LEUTE) und Pascale Arbillot (MADAME AURORA UND DER DUFT VON FRÜHLING) in den Hauptrollen spielen außerdem in dem großartigen Ensemble Agnès Hurstel (MÉNAGE À TROIS – ZUM FREMDGEHEN VERFÜHRT), Pablo Pauly (DREI TAGE UND EIN LEBEN) und der französische TV-Comedian Ludovik. Als chaotische Familie machen sie mit ihren Eskapaden Athen und Umgebung unsicher, denn Monsieur Thierry möchte – sehr zum Missfallen seiner Familie - den romantischen Familienurlaub von 1998 wiederaufleben lassen.
Mitmach-Aktion für Kinder und ihre Erwachsenen
Die Erzbischöfe von Magdeburg waren die Herren der Burg Giebichenstein und bedeutende Männer des Mittelalters. Mit Sicherheit befanden sich in deren Gefolge und unter ihren Gästen auch Ritter. Was war eigentlich ein Ritter und wie wurde man einer? Wie lebten die Ritter im Mittelalter? Wie schwer war ihre Rüstung und Ihr Schwert? Auf Neugierige warten Kettenhemd und Rüstung zum Anprobieren und ein gewaltiges Ritterschwert. Einfacher ist das Ritterspiel mit Holzschwert und –schild. Beides kann vor Ort gestaltet und mit eigenem Wappen versehen werden.
Eintritt Erwachsene: 4 € / 2,50 €
Teilnahmegebühr Kinder: 5 € (davon kann 1 Schwert oder ein Schild gestaltet werden)
Axel Drieschner, Kurator Museum Utopie und Alltag Eisenhüttenstadt
Kurator Axel Drieschner vom Museum Utopie und Alltag Eisenhüttenstadt hat die Wanderausstellung "PURe VISIONEN. Zukunftsmöbel zwischen Ost und West" 2024 mit konzipiert. In seiner Führung gibt er vielseitige Einblicke in die spannende Transfergeschichte zwischen West und Ost des Kunststoffes Polyurethan (PUR). Die Besucherinnen und Besucher erfahren, wo und von wem die vermeintlichen Ost-Ikonen-Möbelstücke designt wurden, wie sie ihren Weg in die DDR fanden und wie dort die größte PUR-Produktion weltweit entstanden ist.
Die Veranstaltung findet im Begleitprogramm der Sonderausstellung "PURe VISIONEN. Zukunftsmöbel zwischen Ost und West" statt. Sie ist eine Wanderausstellung des Kunstgewerbemuseums, Staatliche Kunstsammlungen Dresden und dem Museum Utopie und Alltag in Eisenhüttenstadt, in Halle (Saale) in Kooperation mit dem Stadtmuseum Halle.
Die Ausstellung wird gefördert durch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt, den Industriepark Lausitz und BASF Schwarzheide GmbH und unterstützt vom Deutschen Rundfunkarchiv.
Eintritt: 7 €; erm. 5 €
mit Manuela Winter, Kunstmuseum Moritzburg und Vorstand Hallescher Kunstverein e.V.
Reinhard Hentze: Halle (Saale), Marthastraße/August-Bebel-Straße, Dezember 1987, Farbfotografie, Repro: Reinhard Hentze © Reinhard Hentze
Reinhard Hentze griff zur Kamera als sich fundamentale Veränderungen in allen Lebensbereichen in der ehemaligen DDR ankündigten. Das letzte Jahrzehnt war geprägt von gefühltem Stillstand, Auflösungserscheinungen und auch Lebensfreude. Altbauten wurden abgerissen und wichen der sozialistischen Platte. Die Kirchen wurden Orte der offenen Diskurse und der Hoffnung, auch z.B. für ein Punk-Festival. Parteiparolen wurden immer absurder, weil sich deren Inhalt immer weniger mit der Wirklichkeit deckten. All das hielt Reinhard Hentze mit seiner Kamera fest - die Umbrüche, das Leben. Heute, etwa 30 Jahre später, wirken die Fotografien wie Dokumente einer vergangenen Zeit. Seine Aufnahmen sind jedoch mehr als eine Bilder-Chronik.
In dem Vortrag von Manuela Winter, Kunstmuseum Moritzburg und Vorstand Hallescher Kunstverein e.V., geht es auch um fotografisch-künstlerische Aspekte, um den ruhigen, detailfindenden, kompositorisch geschulten Blick des Fotografen, der öfters von einem Augenzwinkern begleitet wird.
Die Veranstaltung findet im Rahmen des Begleitprogramms der Sonderausstellung „Reinhard Hentze: Freiheit im Blick. Fotografie 1981-1990“ statt. Eine Ausstellung des Stadtmuseums Halle in Kooperation mit dem Halleschen Kunstverein e. V., gefördert von der Hallesche Wohngenossenschaft Freiheit eG. Die Ausstellung ist Teil des Halleschen Foto-Sommers.
Eintritt frei
Reinder Wijnveld, Fotograf und Künstler. Kristin Land, Mitglied Kuratorenteam Stadtmuseum Halle
Der neu gestaltete Boulevard fügte sich in das internationale Aufkommen von Fußgängerpromenaden ein. Die DDR ließ die damalige Klement-Gottwald-Straße auf Ansichtskarten vielseitig in Szene setzen, wobei auch die PUR-Möbel eine Rolle spielten. Wie viel Freiheit hatten Fotografen bei der Auswahl ihrer Ansichtskartenmotive, und entsprach dies der Realität? Und was bedeutete der Boulevard für die Einwohner von Halle? Hier würden wir uns freuen, im Laufe des Abends Ihre Erinnerungen zu hören.
Reinder Wijnveld (47) wohnt in Frankfurt (Oder), ist Fotograf und konzipiert Führungen und Ausstellungen mit historischen Ansichtskarten, auf denen die Architektur und Kunst der DDR-Zeit zu sehen ist. Anhand von Ansichtskarten aus Halle zeigt er uns, wie diese als perfektes Medium genutzt wurden, um das wiederaufgebaute Halle weit zu verbreiten und die moderne Architektur zu etablieren.
Die Veranstaltung findet im Begleitprogramm der Sonderausstellung "PURe VISIONEN. Zukunftsmöbel zwischen Ost und West" statt. Sie ist eine Wanderausstellung des Kunstgewerbemuseums, Staatliche Kunstsammlungen Dresden und dem Museum Utopie und Alltag in Eisenhüttenstadt, in Halle (Saale) in Kooperation mit dem Stadtmuseum Halle.
Die Ausstellung wird gefördert durch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt, den Industriepark Lausitz und BASF Schwarzheide GmbH und unterstützt vom Deutschen Rundfunkarchiv.
Der Eintritt ist frei.
Kino unterm Sternenzelt! Wir laden zum gemütlichen Filmabend in der romantischen Kulisse der Oberburg Giebichenstein.
Der Film beginnt 21.30 Uhr. Vorab können Sie bereits ab 20 Uhr die Aussicht genießen oder 20.30 Uhr bei einer Kurzführung in die Geschichte der Burg eintauchen. Für kühle Getränke und Snacks ist gesorgt.
Eintritt: 8,50 €
Wie in den letzten Jahren gilt: Sie wählen aus zwei Filmen ihren Favoriten. Der Film mit den meisten Stimmen wird gezeigt. Welcher das ist, erfahren Sie am Tag der Aufführung spätestens um 12 Uhr hier und auf unseren Social-Media-Kanälen. Bis 10 Uhr können Sie Ihre Wahl treffen.
Zur Wahl stehen:
a) Triangle of Sadness (Schweden/UK/USA/Frankreich/Griechenland: 2022)
b) The Square (Schweden/Dänemark/USA/Frankreich 2017)
Abstimmung auf Xoyondo
TRIANGLE OF SADNESS (Schweden/UK/USA/Frankreich/Griechenland: 2022) Drama/Satire
Die Models Carl und Yaya bewegen sich in der Welt der Mode, während sie gleichzeitig die Grenzen ihrer Beziehung ausloten. Das Paar sagt zu, als es auf eine Luxusyacht eingeladen wird, zusammen mit einer halbseidenen Bande von superreichen Passagieren. Auf den ersten Blick scheint alles perfekt und Instagram-tauglich zu sein. Doch ein Sturm zieht auf, und das Paar findet sich auf einer einsamen Insel wieder, zusammen mit einer Gruppe von Milliardären und einer Reinigungskraft des Schiffes. Plötzlich ist die Hierarchie auf den Kopf gestellt, denn die Reinigungskraft ist die Einzige, die fischen kann.
Mit TRIANGLE OF SADNESS nimmt der preisgekrönte schwedische Filmemacher Ruben Östlund in seinem satirischen Drama die selbstverliebte Modebranche ins Visier.
THE SQUARE (Schweden/Dänemark/USA/Frankreich 2017) - Drama
Christian ist der smarte Kurator eines der größten Museen in Stockholm. Die nächste spektakuläre Ausstellung, die er vorbereitet, ist „The Square“. Es handelt sich um einen Platz, der als moralische Schutzzone fungieren und das schwindende Vertrauen in die Gemeinschaft hinterfragen soll. Doch wie bei den meisten modernen Menschen ist es auch bei Christian nicht weit hin mit diesem Vertrauen – auch er verriegelt die Tür seines stylischen Apartments und würde seinen Tesla nicht unbeaufsichtigt in einer zwielichtigen Gegend parken. Als Christian ausgeraubt wird und ihm kurz die darauf provokante Mediakampagne zu „The Square“ um die Ohren fliegt, gerät sein eigenes Selbstverständnis und das gegenüber der Gesellschaft schwer ins Wanken.
Nach HÖHERE GEWALT begibt sich Regisseur Ruben Östlund in THE SQUARE in die schillernde Welt der modernen Kunst und öffnet ihre moralischen Falltüren. Erneut wirft er mit seinem vielschichtigen und sarkastisch-entlarvenden Humor und komplexen Dramaturgie brisante Fragen zu dem aktuellen Selbst- und Gesellschaftsbild auf. Ausgewählt für den offiziellen Wettbewerb der Filmfestspiele in Cannes vereint Östlund neben Hauptdarsteller Claes Bang (Die Brücke) die Schauspiel-Stars Elisabeth Moss (Mad Men) und Dominic West (The Wire) in seinem Ensemble.
Kino unterm Sternenzelt! Wir laden zum gemütlichen Filmabend in der romantischen Kulisse der Oberburg Giebichenstein.
Der Film beginnt 21.30 Uhr. Vorab können Sie bereits ab 20 Uhr die Aussicht genießen oder 20.30 Uhr bei einer Kurzführung in die Geschichte der Burg eintauchen. Für kühle Getränke und Snacks ist gesorgt.
Eintritt: 8,50 €
Wie in den letzten Jahren gilt: Sie wählen aus zwei Filmen ihren Favoriten. Der Film mit den meisten Stimmen wird gezeigt. Welcher das ist, erfahren Sie am Tag der Aufführung spätestens um 12 Uhr hier und auf unseren Social-Media-Kanälen. Bis 10 Uhr können Sie Ihre Wahl treffen.
Zur Wahl stehen:
a) Die leisen und die großen Töne (Frankreich 2024)
b) Was uns nicht umbringt (Deutschland 2018)
Abstimmung auf Xoyondo
DIE LEISEN UND DIE GROSSEN TÖNE (Frankreich 2024)
Thibaut ist ein berühmter Dirigent, der die Konzertsäle der ganzen Welt bereist. In der Mitte seines Lebens erfährt er, dass er adoptiert wurde und dass er auch einen jüngeren Bruder hat, Jimmy, der in einer Schulküche arbeitet und Posaune in der Blaskapelle einer Arbeiterstadt spielt. Die beiden Brüder könnten unterschiedlicher nicht sein. Nur in einer Sache sind sie sich einig: ihrer Liebe zur Musik. Thibaut ist beeindruckt vom musikalischen Talent seines Bruders. Er will die Ungerechtigkeit ihres Schicksals begleichen, seinem Bruder die eine Chance geben, die er nie hatte: sein Talent zu entfalten, seinem Herzen zu folgen und mit dem kleinen Orchester einen nationalen Wettbewerb zu gewinnen. Jimmy beginnt, von einem ganz anderen Leben zu träumen...
Ein Kino der Superlative hat Regisseur Emmanuel Courcol mit diesem Film geschaffen: eine Geschichte, die sowohl im Kleinen als auch im Großen, im Privaten wie im Politischen überwältigt, berührt und vor allem unterhält. Benjamin Lavernhe (BIRNENKUCHEN MIT LAVENDEL) und Pierre Lottin (EIN TRIUMPH) sind brillant in dieser großen filmischen Erzählung von zwei Männern, die Brüder werden, und erst dadurch die Welt verstehen.
Was uns nicht umbringt (Deutschland 2018) Drama/Komödie
Als Vater zweier jugendlicher Töchter – mit einer eigensinnigen Ex-Frau, die zugleich seine beste Freundin ist, einem schwermütigen Hund, den er sich gerade erst angeschafft hat, und seinen eigentümlichen Patienten – braucht Psychotherapeut Max wahrlich keine neue Herausforderung. Aber wenn Sophie, die bezaubernde Spielsüchtige mit Beziehungsproblemen, stets zu spät in seiner Praxis erscheint, gerät Max’ vertraute Welt ins Wanken. Während er sich noch einzureden versucht, Profi genug zu sein, um Profi zu bleiben, führt eine unverhoffte Begegnung der beiden zu immer mehr Verstrickungen – und der Therapeut verliebt sich in seine Patientin. Wie soll er ihr helfen, ohne sich einzumischen? Wie kann er sie lieben, ohne sie zu verlieren? Hin- und hergerissen zwischen Gefühl und Verstand, zwischen seiner Patientin und der Frau, die er liebt, muss Max zunächst dem alten Flugzeugleitsatz folgen: Helfen Sie sich selbst, bevor Sie versuchen, anderen zu helfen.
Regisseurin und Drehbuchautorin Sandra Nettelbeck („Mr. Morgans letzte Liebe“, „Helen“, „Bella Martha“) präsentiert mit WAS UNS NICHT UMBRINGT einen sehr beeindruckenden, persönlichen Film. In den Hauptrollen brillieren August Zirner („Colonia Dignidad – Es gibt kein zurück“, „Die Fälscher“), Johanna ter Steege („À la vie“, „Ludwig van B. – Meine unsterbliche Geliebte“) und Barbara Auer („Transit“, „Die Bücherdiebin“).
Kino unterm Sternenzelt! Wir laden zum gemütlichen Filmabend in der romantischen Kulisse der Oberburg Giebichenstein.
Der Film beginnt 21.30 Uhr. Vorab können Sie bereits ab 20 Uhr die Aussicht genießen oder 20.30 Uhr bei einer Kurzführung in die Geschichte der Burg eintauchen. Für kühle Getränke und Snacks ist gesorgt.
Eintritt: 8,50 €
Lucky Loser - Die zweite Chance: Am letzten Tag der Sommerfilmnächte zeigen wir den zweitplatzieren Film, der die meisten Stimmen geholt hat.
Live-Anspiel des Carillons im Roten Turm
Carillonneur Karel Keldermans (USA)
Über den Carillonneur
Karel Keldermans ist einer der herausragenden Glockenspieler Nordamerikas. Er studierte Glockenspiel mit Piet van den Broek an der Royal Carillon School in Mechelen (Belgien) und erhielt dort ein Konzertdiplom für Carillon magna cum laude. An der niederländischen Glockenspielschule Amersfoort führte er seine Studien mit Peter Bakker fort. Konzertreisen führten ihn nach Europa, Nordamerika und Australien.
Im Jahr 2000 wurde er Carillonneur am Concordai Seminary in St. Louis, Missouri. Bis 2012 war er "Vollzeit-Carillonneur" für den SpringfieldPark District in Springfield, Illinois. Über 36 Jahre hinweg war Keldermans Direktor des renommierten "Springfield International Carillon Festival". Sechs Solo-CD’s mit seiner Carillonmusik und eine CD in Duett mit dem belgischen Gitarristen Wim Brioen Wim Brioen sind Ergebnisse seines musikalischen Schaffens.
Karel Keldermans war fünf Jahre Präsident der Guilde der Glockenspieler in Nordamerika (GCNA). Gemeinsam mit seiner Frau Linda gab er das Buch "Carillon: Die Evolution eines Konzert-Instrument in Nordamerika" heraus, das in Nordamerika und im Ausland viel Aufmerksamkeit erhielt. 1998 wurde Karel Keldermans gemeinsam mit seiner Frau Linda für ihre Verdienste um das Glockenspiel mit der Berkeley-Medaille geehrt.
Programm
1. Fugue, Matthais van den Gheyn (1721-1785), arrangiert von Karel Keldermans
2. Scottish Fantasy, John Courter (1941-2010), arrangiert von Juergen Buchner
3. Variations on a theme by Mozart, Mauro Giuliani (1781-1829)
4. Impromptu (Homage a Chopin), Ferd Timmermans (1891-1967)
5. Leyenda, Isaac Albeniz (1860-1909), arrangiert von Bert Gerken
6. Geschichten aus Wienerwald, Johan Strauss (1825-1869)
7. Estudios, Fernando Sor (1780-1839), arrangiert von Ronald Barnes
Die Veranstaltung musste leider aus persönlichen Gründen abgesagt werden.
Sophie von Bechtolsheim, Historikerin und Enkelin von Claus Schenk Graf von Stauffenberg (1907–1944), liest aus ihrem Buch "Stauffenberg: Mein Großvater war kein Attentäter". Sie erzählt erstmals von den zahlreichen Stauffenberg-Bildern, die ihr im Laufe ihres Lebens begegnet sind – in der Wissenschaft, in den Medien, aber vor allem in der Familie. Sie fragt danach: "Wer war er, wer war mein Großvater?" und lädt die Zuhörer:innen ein Ihre Antwort darauf zu finden.
Kristin Land, Mitglied Kuratorenteam Stadtmuseum Halle
Ausgehend von der Wanderausstellung "PURe VISIONEN. Zukunftsmöbel zwischen Ost und West", vertieft Kristin Land, Kuratorin vom Stadtmuseum Halle, den lokalen Blick und lädt dazu ein, die Geschichte von PUR in Halle zu entdecken. Im Mittelpunkt stehen dabei PUR als Werkstoff der Zukunft, die Rolle der halleschen Kunsthochschule Burg Giebichenstein als Experimentierort und die enge Verbindung der Region zur Chemieindustrie. Anhand von zahlreichen Exponaten - von Möbeln und Konsumgütern bis hin zu Fotografien, Ansichtskarten und Broschüren - zeigt Kristin Land, wie eng Materialinnovation und Design, Industrie und Alltag in der DDR und in Halle miteinander verbunden waren.
Die Veranstaltung findet im Begleitprogramm der Sonderausstellung "PURe VISIONEN. Zukunftsmöbel zwischen Ost und West" statt. Sie ist eine Wanderausstellung des Kunstgewerbemuseums, Staatliche Kunstsammlungen Dresden und dem Museum Utopie und Alltag in Eisenhüttenstadt, in Halle (Saale) in Kooperation mit dem Stadtmuseum Halle.
Die Ausstellung wird gefördert durch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt, den Industriepark Lausitz und BASF Schwarzheide GmbH und unterstützt vom Deutschen Rundfunkarchiv.
Eintritt: 7 €; erm. 5 €
