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Theater unter freiem Himmel über die Lust am Chaos - mit dem Konsortium Luft und Tiefe
Oh nein, Chérie! Ist die heutige Welt nicht schon kompliziert genug? Woran kann man sich noch halten? Worauf ist Verlass? Gibt es noch so etwas wie Gewissheiten? Und jetzt erobern Gauner, Schwindlerinnen, Hochstapler und Betrügerinnen auch noch die Theaterbühne! Moment - wieso erobern? Waren sie da nicht schon immer? Hanswurst, Falstaff, Columbina, ja selbst der Teufel, also Mephisto – das sind doch die größten Trickster, oder etwa nicht? Aber ist es nicht vielmehr so, dass die Wirklichkeit im Jahr 2026 schon längst das Theater überholt hat? Ist nicht die ganze Welt ein Spielplatz für diese Trickster geworden, die uns alle ins Chaos stürzen wollen? Was sollen wir bloß tun?
Das Ensemble des „Konsortium Luft und Tiefe“ jedenfalls stürzt sich lustvoll in aberwitzige Geschichten über Trickster, bis alle, aber auch wirklich alle die Orientierung verloren haben – krass, poetisch, musikalisch, humorvoll! Ach ähm, eine Frage noch: Kommst du, Chérie?
Termine
Mi. 22.7. – So. 26.7. um 20 Uhr
Mi. 29.7. – So. 2.8. um 20 Uhr
Tickets
Buchung unter schaustelle-halle.de/tickets-und-termine/
Künstlerisch Beteiligte:
Schauspiel: Astrid Kohlhoff; Heike Ronniger; Karin Werner; Simon van Parys und Stefan Ebeling
Regie: Silvio Beck
Musikalische Leitung: Alexander Ernst
Live-Musik: Ensemble
Kostüm: Lisa Schiller-Witzmann
Dramaturgie: Karolin Benker
Weitere Spielorte: Künstlerhaus Thüringen, Deutsches Bienenmuseum Weimar, Villa Weidig Saalfeld, Galerie Hotel Leipziger Hof Leipzig
Das Konsortium Luft und Tiefe ist ein überregionaler Verbund von professionellen Theaterschaffenden, aktiv seit 2011, bestehend aus: TheaterschaffT Leipzig (Sachsen), Schaustelle Halle (Sachsen-Anhalt) und Künstlerhaus Thüringen Schloss Kannawurf. Das Konsortium Luft und Tiefe steht für innovatives Theater unter freiem Himmel.
schaustelle-halle.de
theaterschafft.de
kuenstlerhaus-thueringen.de
Presseauswahl:
„Die spielen wieder mit der Doppelbödigkeit, die zu einem Markenzeichen des Konsortiums geworden ist: Sie fallen mit überzeugendem Timing aus der Rolle, hinterfragen das eigene Tun oder kommentieren die Spielszenen.“ Dimo Rieß, Leipziger Volkszeitung (Sei vorsichtig mit der Axt 2025)
„Gelungene Mischung aus Gedankenexperiment und Sommertheater-Spaß“ Leipziger Volkszeitung (Frauen, die auf Felsen singen 2023)
„Theatralische Frischluft mit inhaltlicher Tiefe: diesem Anspruch hat sich der Zusammenschluss von professionellen Theaterschaffenden verschrieben und ist ihm erneut gerecht geworden .“ Mitteldeutsche Zeitung (Lafayette 2022)
„Ein gedanklich kühn ausgreifender Theaterabend“ LVZ (Geschichte der Menschheit 2021)
„Politisches Unterhaltungstheater im besten Sinne.“ Deutschlandfunk Kultur (Das Grundgesetz 2019)
im Begleitprogramm der Sonderausstellung "Spiel mit!"
Mühle oder lieber Alquerque? Entdeckt die Faszination von Spielen, die bereits seit über 3000 Jahren gespielt werden. Archäologische Funde belegen, dass die Römer bereits Varianten des Mühlespiels kannten und liebten. Sie ritzen ihre Spielbretter in Stein und spielten in öffentlichen Gebäuden, Theatern und Arenen, um sich die Zeit zu vertreiben und Gemeinschaft zu erleben. Die ältesten Funde von Alquerque stammen von einer Steinplatte eines ägyptischen Tempels. Im Werkstattangebot werden Tonmurmeln und der dazu passende Beutel aus Leder hergestellt.
Tickets
- Erwachsene: 5 €, ermäßigt 3 €
- Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre: freier Eintritt
- Materialkosten 5 €
Theater unter freiem Himmel über die Lust am Chaos - mit dem Konsortium Luft und Tiefe
Oh nein, Chérie! Ist die heutige Welt nicht schon kompliziert genug? Woran kann man sich noch halten? Worauf ist Verlass? Gibt es noch so etwas wie Gewissheiten? Und jetzt erobern Gauner, Schwindlerinnen, Hochstapler und Betrügerinnen auch noch die Theaterbühne! Moment - wieso erobern? Waren sie da nicht schon immer? Hanswurst, Falstaff, Columbina, ja selbst der Teufel, also Mephisto – das sind doch die größten Trickster, oder etwa nicht? Aber ist es nicht vielmehr so, dass die Wirklichkeit im Jahr 2026 schon längst das Theater überholt hat? Ist nicht die ganze Welt ein Spielplatz für diese Trickster geworden, die uns alle ins Chaos stürzen wollen? Was sollen wir bloß tun?
Das Ensemble des „Konsortium Luft und Tiefe“ jedenfalls stürzt sich lustvoll in aberwitzige Geschichten über Trickster, bis alle, aber auch wirklich alle die Orientierung verloren haben – krass, poetisch, musikalisch, humorvoll! Ach ähm, eine Frage noch: Kommst du, Chérie?
Termine
Mi. 22.7. – So. 26.7. um 20 Uhr
Mi. 29.7. – So. 2.8. um 20 Uhr
Tickets
Buchung unter schaustelle-halle.de/tickets-und-termine/
Künstlerisch Beteiligte:
Schauspiel: Astrid Kohlhoff; Heike Ronniger; Karin Werner; Simon van Parys und Stefan Ebeling
Regie: Silvio Beck
Musikalische Leitung: Alexander Ernst
Live-Musik: Ensemble
Kostüm: Lisa Schiller-Witzmann
Dramaturgie: Karolin Benker
Weitere Spielorte: Künstlerhaus Thüringen, Deutsches Bienenmuseum Weimar, Villa Weidig Saalfeld, Galerie Hotel Leipziger Hof Leipzig
Das Konsortium Luft und Tiefe ist ein überregionaler Verbund von professionellen Theaterschaffenden, aktiv seit 2011, bestehend aus: TheaterschaffT Leipzig (Sachsen), Schaustelle Halle (Sachsen-Anhalt) und Künstlerhaus Thüringen Schloss Kannawurf. Das Konsortium Luft und Tiefe steht für innovatives Theater unter freiem Himmel.
schaustelle-halle.de
theaterschafft.de
kuenstlerhaus-thueringen.de
Presseauswahl:
„Die spielen wieder mit der Doppelbödigkeit, die zu einem Markenzeichen des Konsortiums geworden ist: Sie fallen mit überzeugendem Timing aus der Rolle, hinterfragen das eigene Tun oder kommentieren die Spielszenen.“ Dimo Rieß, Leipziger Volkszeitung (Sei vorsichtig mit der Axt 2025)
„Gelungene Mischung aus Gedankenexperiment und Sommertheater-Spaß“ Leipziger Volkszeitung (Frauen, die auf Felsen singen 2023)
„Theatralische Frischluft mit inhaltlicher Tiefe: diesem Anspruch hat sich der Zusammenschluss von professionellen Theaterschaffenden verschrieben und ist ihm erneut gerecht geworden .“ Mitteldeutsche Zeitung (Lafayette 2022)
„Ein gedanklich kühn ausgreifender Theaterabend“ LVZ (Geschichte der Menschheit 2021)
„Politisches Unterhaltungstheater im besten Sinne.“ Deutschlandfunk Kultur (Das Grundgesetz 2019)
auf der Oberburg Giebichenstein
Wie haben sich Menschen früher Dinge gemerkt? Stell dir deine eigene Gedankenstütze für ganz wichtiges oder unnützes Wissen her.
Unser Sommerferienprogramm
Sommer, Sonne, Ferienspaß! Für Kinder und ihre Erwachsenen haben wir ein vielfältiges Programm zusammengestellt. Gemeinsam historische Themen erkunden und sich handwerklich oder künstlerisch ausprobieren: An neun Ferientagen (Di, Mi, Do) laden wir von 14-17 Uhr ein zum Spielen, Drucken, Basteln, Bauen und Entdecken. Die hergestellten Dinge können mit nach Hause genommen werden.
Erwachsene können mitmachen oder sich die Ausstellung am Veranstaltungsort anschauen. Mit dem Ferienspaßpass (erhältlich vor Ort im Stadtmuseum) bezahlen Kinder 3 € anstatt 5 €.
Das komplette Sommerferienprogramm steht hier.
Preise
- Materialkosten 5 € (mit dem Ferienspaßpass nur 3 €)
- Kinder bis 14 Jahre: freier Eintritt
- Erwachsene zahlen den regulären Eintrittspreis
(Oberburg Giebichenstein: 4 € /erm. 2,50 €, Stadtmuseum: 5 € /erm. 3,00 €)
auf der Oberburg Giebichenstein
Entdecke den Robin-Hood-Spirit in Dir und tauche ein in die spannende Welt des Bogenschießens! Bei unserem Kinderangebot lernen junge Abenteurer spielerisch den Umgang mit Pfeil und Bogen. Jedes Kind kann einen eigenen Pfeil bauen.
(Altersempfehlung: ab 9 Jahre)
Unser Sommerferienprogramm
Sommer, Sonne, Ferienspaß! Für Kinder und ihre Erwachsenen haben wir ein vielfältiges Programm zusammengestellt. Gemeinsam historische Themen erkunden und sich handwerklich oder künstlerisch ausprobieren: An neun Ferientagen (Di, Mi, Do) laden wir von 14-17 Uhr ein zum Spielen, Drucken, Basteln, Bauen und Entdecken. Die hergestellten Dinge können mit nach Hause genommen werden.
Erwachsene können mitmachen oder sich die Ausstellung am Veranstaltungsort anschauen. Mit dem Ferienspaßpass (erhältlich vor Ort im Stadtmuseum) bezahlen Kinder 3 € anstatt 5 €.
Das komplette Sommerferienprogramm steht hier.
Preise
- Materialkosten 5 € (mit dem Ferienspaßpass nur 3 €)
- Kinder bis 14 Jahre: freier Eintritt
- Erwachsene zahlen den regulären Eintrittspreis
(Oberburg Giebichenstein: 4 € /erm. 2,50 €, Stadtmuseum: 5 € /erm. 3,00 €)
auf der Oberburg Giebichenstein
Ein Souvenir als Erinnerungsstück hat jeder schon mal von einem Ausflug oder Urlaub mitgebracht. Auch für die Oberburg Giebichenstein, die älteste Burg an der Saale, lassen sich verschiedene Andenken finden. Wir wollen die Herstellung eines persönlichen Souvenirs mit einem Blick ins Mittelalter kombinieren. Im Mittelpunkt dabei steht das Zinn, ein im Mittelalter häufig genutztes Material.
Unser Sommerferienprogramm
Sommer, Sonne, Ferienspaß! Für Kinder und ihre Erwachsenen haben wir ein vielfältiges Programm zusammengestellt. Gemeinsam historische Themen erkunden und sich handwerklich oder künstlerisch ausprobieren: An neun Ferientagen (Di, Mi, Do) laden wir von 14-17 Uhr ein zum Spielen, Drucken, Basteln, Bauen und Entdecken. Die hergestellten Dinge können mit nach Hause genommen werden.
Erwachsene können mitmachen oder sich die Ausstellung am Veranstaltungsort anschauen. Mit dem Ferienspaßpass (erhältlich vor Ort im Stadtmuseum) bezahlen Kinder 3 € anstatt 5 €.
Das komplette Sommerferienprogramm steht hier.
Preise
- Materialkosten 5 € (mit dem Ferienspaßpass nur 3 €)
- Kinder bis 14 Jahre: freier Eintritt
- Erwachsene zahlen den regulären Eintrittspreis
(Oberburg Giebichenstein: 4 € /erm. 2,50 €, Stadtmuseum: 5 € /erm. 3,00 €)
mit John Palatini
John Palatini in der Ausstellung Reinhard Hentze: Freiheit im Blick. Fotografie 1981 - 1990, (c) Stadtmuseum Halle
Eintritt 7 € /erm. 5 €
Heinz Möller, Diplomökonom, Diplomingenieur, Dozent und Unternehmensberater, Berlin. Kristin Land, Mitglied Kuratorenteam Stadtmuseum Halle
Der Vortrag betrachtet die Geschichte der Möbelindustrie in Halle und beginnt mit der Zeit nach dem Krieg. Geleitet wurden nach dem Krieg die noch vorhandenen Betriebe von einer Vereinigung namens Industriewerke und später von einer VVB (Vereinigung volkseigener Betriebe) Halle. Zwei leitende Angestellte, aus Halle kommend, spielten später in der Möbelindustrie im Bezirk eine große Rolle - Rudi Jaeckel und Rudi Ernst. In Halle waren über lange Jahre der VEB Möbelwerke und der VEB Polstermöbel tätig. Die Geschichte des Aufbaus und des Niederganges wird mit Bildern dargestellt.
Eintritt frei
Mitmach-Aktion für Kinder und ihre Erwachsenen
Brot – tagtäglich und selbstverständlich gehört es auf unseren Tisch oder in unsere Hand. Wie lange dauert es, bis es soweit ist und wer ist daran beteiligt? Wie ist es heute und wie war es noch vor 100 Jahren? „Vom Korn zum Brot“ beschreibt die lange Reise des Korns von der Aussaat über Ernte, Drusch, Mahlen und Verarbeitung bis hin zum leckeren selbst gebackenen Fladen im mittelalterlichen Lehmofen. Guten Appetit!
Eintritt: 4 € / 2,50 € / Kinder bis 14 Jahre frei
zuzüglich Materialkosten: 5€ Blech Flammkuchen
Mitmach-Aktion für Kinder und ihre Erwachsenen
Die Erzbischöfe von Magdeburg waren die Herren der Burg Giebichenstein und bedeutende Männer des Mittelalters. Mit Sicherheit befanden sich in deren Gefolge und unter ihren Gästen auch Ritter. Was war eigentlich ein Ritter und wie wurde man einer? Wie lebten die Ritter im Mittelalter? Wie schwer war ihre Rüstung und Ihr Schwert? Auf Neugierige warten Kettenhemd und Rüstung zum Anprobieren und ein gewaltiges Ritterschwert. Einfacher ist das Ritterspiel mit Holzschwert und –schild. Beides kann vor Ort gestaltet und mit eigenem Wappen versehen werden.
Eintritt Erwachsene: 4 € / 2,50 €
Teilnahmegebühr Kinder: 5 € (davon kann 1 Schwert oder ein Schild gestaltet werden)
Axel Drieschner, Museum für Utopie und Alltag Eisenhüttenstadt
Eintritt: 7 €; erm. 5 €
Reinder Wijnveld, Fotograf und Künstler. Kristin Land, Mitglied Kuratorenteam Stadtmuseum Halle
Der neu gestaltete Boulevard fügte sich in das internationale Aufkommen von Fußgängerpromenaden ein. Die DDR ließ die damalige Klement-Gottwald-Straße auf Ansichtskarten vielseitig in Szene setzen, wobei auch die PUR-Möbel eine Rolle spielten. Wie viel Freiheit hatten Fotografen bei der Auswahl ihrer Ansichtskartenmotive, und entsprach dies der Realität? Und was bedeutete der Boulevard für die Einwohner von Halle? Hier würden wir uns freuen, im Laufe des Abends Ihre Erinnerungen zu hören.
Reinder Wijnveld (47) wohnt in Frankfurt (Oder), ist Fotograf und konzipiert Führungen und Ausstellungen mit historischen Ansichtskarten, auf denen die Architektur und Kunst der DDR-Zeit zu sehen ist. Anhand von Ansichtskarten aus Halle zeigt er uns, wie diese als perfektes Medium genutzt wurden, um das wiederaufgebaute Halle weit zu verbreiten und die moderne Architektur zu etablieren.
Klara Nemeckova, Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Eintritt: 7€; erm. 5€
Kristin Land, Mitglied Kuratorenteam Stadtmuseum Halle
Eintritt: 7 €; erm. 5 €
Ute Fahrig und Kristin Land, Mitglieder Kuratorenteam Stadtmuseum Halle
Plaste, Form, Vision
In den 1960er-Jahren tauchten farbenfrohe, futuristisch anmutende Möbel aus Polyurethan (PUR) auf. Im Westen entworfene und produzierte Stücke wie das „Garten-Ei“ oder der „Z‑Stuhl“ waren für die DDR von Interesse. Kunststoffmöbel in Serie zu produzieren, passte ebenso zum Chemieprogramm wie zu den Visionen des sozialistischen Fortschritts – und versprach Devisen. Die DDR kaufte das westliche Design und Knowhow.
Die Hochschule für industrielle Formgestaltung Halle – Burg Giebichenstein wurde zu einer Designschmiede für kreative PUR-Entwürfe. Der Vortrag zeigt, wie Halle mit der PUR‑Möbel-Geschichte verwoben ist.
Eintritt frei
