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mit Malgosia Fiebig (Niederlande) - mit Übertragung aus der Spielstube und Sitzplätzen auf dem Marktplatz
Das Carillon im Roten Turm auf dem halleschen Marktplatz ist mit seinen 76 Bronzeglocken das größte Glockenspiel Europas. Die Glocken tönen nicht nur im Takt der Zeit. Sie verraten auch täglich die Zahl der neugeborenen Kinder und empfangen sie mit dem "Halleluja" aus Händels Messias. Jeden Sonntag finden Live-Konzerte statt.
Zum Carillonkonzert anlässlich der Eröffnung der Händel-Festspiele ist die Carilloneurin von Utrecht und Nimwegen Malgosia Fiebig zu erleben.
Malgosia Fiebig (1975) ist Stadtcarillonneurin von Utrecht und Nijmegen (Niederlande). Sie erlangte den Master in Orgelspiel und Chorleitung in Danzig (Polen), wo sie bis 2004 Stadtglockenspielerin war. Auf den Bachelor an der Niederländischen Carillonschule in Amersfoort 2005 bei Arie Abbenes folgte 2007 der Master bei Frans Haagen und Henk Verhoef. Sie gewann mehrere erste Preise bei internationalen Carillonwettbewerben und gibt Konzerte in Europa, den USA und Australien. Regelmäßig führt sie Uraufführungen von Carillonkompositionen auf. Aufnahmen ihrer Tribute an David Bowie und Avicii, die sie auf dem Carillon des Domturms in Utrecht aufführte, gingen viral und wurden auf der ganzen Welt millionenfach angesehen. Im August 2023 war sie Gastgeberin des 21. Welt-Carillon-Kongresses in Utrecht.
Das Konzert findet in Kooperation des Stadtmuseums Halle mit den Händel-Festspielen statt.
Eintritt frei.
Trotzburgfest
Das kuriose Leben mit "fein dosiertem Optimismus"
Eine gutgelaunte Combo um den uneitlen Tausendsassa Ralph Schüller. Mit dabei sind der Oberpate der Liedertour Frank Oberhof am Akkordeon, Gitarren-Legende und Sidekick Gunter „Knut“ Schwarz, Ostfriesen-Trommler Jann van de Kaast, Bass-Hurricane Marcel Winkler und Anton Walter Sterz an sehr sehr feiner Trompete.
Gemeinsam bringen die Musiker Anfang und Ende, Liebe und Trost, traumhafte Welt- und Sonnenuntergänge, bessere Aussichten und schlechteres Wetter mit einem Augenzwinkern auf die Bühne.
Zuletzt erschien mit »Apokalyptusbonbon« das bereits 9. Album des malenden Musikers oder musikalischen Malers, den die Fachpresse zu Recht in der ersten Liga deutschsprachiger Liedermacher sieht. Schüllers Poesie und die stilistisch vielseitige Musikalität seines Ensembles münden in schwelgerische „Breitband-Chansons“ für Herz und Seele.
im Rahmen der Händelfestspiele im Stadtmuseum Halle
Ein geselliger und musikalischer Abend im historischem Ambiente des Stadtmuseums: Sichert jetzt Eure Tickets!
Ticketverkauf online oder
Vorverkauf im Stadtmuseum Halle, Große Märkerstraße 10 (Mi. - So. 10 -17 Uhr)
Es erwarten Euch eine queere Modenschau, barocke Outfits, Beats vom Berliner Multiinstrumentalist und DJ M.RUX und ein elektrisierender Klangkosmos von VERONIKA FERRARI & DIE FLAMMEN. Das Ensemble verschmilzt Schlager, Klassik, Jazz und Clubkultur miteinander – getragen von einer außergewöhnlichen Besetzung aus Stimme, Jazz-Trompete, Klarinette, Klavier und elektronischer Musik, die Generationen und Szenen verbindet. Das Ensemble hat schon renommierte Bühnen wie die Deutsche Oper Berlin und das Nationaltheater Weimar bespielt und war auf dem Fusion Festival präsent.
Im Museumhof präsentieren wir eine queere Fashion Performance - eine Kollaboration von Studierenden und Absolventen der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, der Universität der Künste Berlin und der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Darunter auch die Kollektionen von Loris Stephan und Leon Sebastian Leiß, beides BURG-Absolventen, beide ausgezeichnet mit dem GiebichenStein-Designpreises des Stadtmuseums Halle. Eine weitere Kollektion stammt von Jens Schabbach, der auch die Choreografie der Modenschau gestaltet. Gideon Liebmann übernimmt Bühnenkonzept und Szenografie.
Als Highlight am späten Abend freuen wir uns auf eine musikalische Nachtlesung mit "Das Zappelnde Tanzorchester" unter dem Titel "Wohin mit der Männlichkeit?"
"Das Zappelnde Tanzorchester“ besteht aus Halles Stadtschreiber Aron Boks und Jonathan Schmitz.
Sie verbinden Spoken Word, Gitarre und Synthesizer mit poetischen Alltagsgeschichten über Liebe und Verzweiflung.
In ihrer musikalischen Nachtlesung widmen sie sich der Frage, was es bedeuten kann, ein Mann zu sein.
Professor Christian Wolff, vor über 350 Jahren Hausherr des heutigen Stadtmuseums, hätte dieses bunte Treiben in seinem Haus durchaus geschätzt. Er liebte gesellige Zusammenkünfte und öffnete sein Haus regelmäßig für Studierende, Gelehrte und Gäste und lud zu anregenden Gesprächen sowie ausgelassener Geselligkeit ein.
Inspiriert vom Geist damaliger Offenheit und Gemeinschaft verwandeln wir das Stadtmuseum in einen Ort für Begegnung, Vielfalt und freie Entfaltung – und vor allem des Feierns!
„Barock & Proud: Die Fashion Party“ ist eine Veranstaltung des Stadtmuseums Halle in Kooperation mit den Händelfestspielen und dem Kulturellen Themenjahr Halle.
Tickets
Eintritt 10 €, Verkauf im Stadtmuseum Halle oder online über haendelhaus.de:
Trotzburgfest
Deutschsprachigen Songs im Kleinformat
"Ziemlich ´Unterm Radar` bringt Danny Dziuk seit Jahrzehnten seine Tonträger heraus. Seine Zusammenarbeit mit Stoppok oder Annett Louisan machte ihn zu einem der anerkanntesten Songwriter.
Singt er seine Lieder selbst, gewinnen sie in ihrer lakonischen und dann wieder engagierten Art eine einzigartige Kraft." (Begründung der Jury zum "Preis der deutschen Schallplattenkritik" 2023)
Die JUNGE WELT dazu: "Klug formulierte Fragen oder Geschichten, deren Seele, Geist und Witz immer wieder an Kurt Tucholsky und, vielleicht auf diesem Album sogar noch mehr als sonst schon, an Randy Newman erinnern."
Und ebenso sei auch Bob Dylan "erkennbar, wohlverstanden und verarbeitet", schrieb der ROLLING STONE.
Wiglaf Droste bescheinigte ihm, "am Puls der Zeit zu sein, sich in seiner eigenen Zeit zu bewegen und dabei Zeitloses zu schaffen". Und Wolfgang Niedecken nannte ihn einen "phantastischen Texter und tollen Sänger, dem ich viel mehr Erfolg gönnen würde".
Teils als Brotjob schrieb Danny Dziuk zahlreiche Theater- und Filmmusiken bis hin zu diversen "Tatorten", oder auch symphonische Arrangements für Axel Prahls Inselorchester, mit dem er immer mal wieder durch die Lande tourt.
Ebenso war er international als Keyboarder u.a. mit Musikern von Sheryl Crow, David Lindley und Keb' Mo' unterwegs.
Vorstellen wird Danny Dziuk (voc, piano, git, loops) seine deutschsprachigen Songs im Kleinformat mit dem Berliner Chansonnier Karl Neukauf (git, piano, voc) und der Kölner Songwriterin Krazy (voc, perc., git).
"Ziemlich ´Unterm Radar` bringt Danny Dziuk seit Jahrzehnten seine Tonträger heraus. Seine Zusammenarbeit mit Stoppok oder Annett Louisan machte ihn zu einem der anerkanntesten Songwriter.
Singt er seine Lieder selbst, gewinnen sie in ihrer lakonischen und dann wieder engagierten Art eine einzigartige Kraft." (Begründung der Jury zum "Preis der deutschen Schallplattenkritik" 2023)
Die JUNGE WELT dazu: "Klug formulierte Fragen oder Geschichten, deren Seele, Geist und Witz immer wieder an Kurt Tucholsky und, vielleicht auf diesem Album sogar noch mehr als sonst schon, an Randy Newman erinnern."
Und ebenso sei auch Bob Dylan "erkennbar, wohlverstanden und verarbeitet", schrieb der ROLLING STONE.
Deutschsprachigen Songs im Kleinformat
Wiglaf Droste bescheinigte ihm, "am Puls der Zeit zu sein, sich in seiner eigenen Zeit zu bewegen und dabei Zeitloses zu schaffen". Und Wolfgang Niedecken nannte ihn einen "phantastischen Texter und tollen Sänger, dem ich viel mehr Erfolg gönnen würde".
Teils als Brotjob schrieb Danny Dziuk zahlreiche Theater- und Filmmusiken bis hin zu diversen "Tatorten", oder auch symphonische Arrangements für Axel Prahls Inselorchester, mit dem er immer mal wieder durch die Lande tourt.
Ebenso war er international als Keyboarder u.a. mit Musikern von Sheryl Crow, David Lindley und Keb' Mo' unterwegs.
Vorstellen wird Danny Dziuk (voc, piano, git, loops) seine deutschsprachigen Songs im Kleinformat mit dem Berliner Chansonnier Karl Neukauf (git, piano, voc) und der Kölner Songwriterin Krazy (voc, perc., git).
Und da Krazy, "ein poetisches und musikalisches Untergrundwunder
ohnegleichen" (Bonner Stadtmagazin), soeben ein neues Album veröffentlicht hat, wird auch sie ein paar Songs daraus vorstellen. ("In Stiefeln" - Timezone - https://www.krazysongster.de)
Weitere Pressestimmen:
ROADTRACKS:" Selten erlebt man bei einem Konzert, wie Zuhörer im Publikum genauso intensiv zuhören, wie diese Texte gearbeitet sind." (Frank Schwarzberg)
FAZ: "Dabei sind seine Songs durchdrungen von hinreißend trockenem Humor, mit dem er sich gekonnt zwischen der romantischen Leidenschaft Rio Reisers und dem lakonischen Erzählstil Sven Regeners platziert.“ (Norbert Krampf)
Eine Mitmach-Aktion für Kinder und ihre Erwachsenen
Mühle oder lieber Alquerque? Entdeckt die Faszination von Spielen, die bereits seit über 3000 Jahren gespielt werden. Archäologische Funde belegen, dass die Römer bereits Varianten des Mühlespiels kannten und liebten. Sie ritzen ihre Spielbretter in Stein und spielten in öffentlichen Gebäuden, Theatern und Arenen, um sich die Zeit zu vertreiben und Gemeinschaft zu erleben. Die ältesten Funde von Alquerque stammen von einer Steinplatte eines ägyptischen Tempels. Im Werkstattangebot werden Tonmurmeln und der dazu passende Beutel aus Leder hergestellt.
Tickets
- Erwachsene: 5 €, ermäßigt 3 €
- Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre: freier Eintritt
- Materialkosten 5 €
Führung mit Liveanspiel des Carillons - Reservierung erforderlich
Diese Führung ist bereits ausgebucht. Nächste Glöcknerführung: 14.6. um 14:30 Uhr.
Freuen Sie sich auf Geschichten und Geschichte um das Carillon im über 600jährigen Roten Turm mit Gästeführerin Beate Krauße und einem Mitglied der halleschen Stadtcarilloneure!
Im Jahr 1977 verkündeten erstmalig Glocken im Roten Turm die Verbindung der Stadt zu Georg Friedrich Händel mit dem Westminster-Schlag des fünfstimmigen Uhrengeläutes in der Turmlaterne. Von dieser Tonfolge wird behauptet, sie sei eine Variation der vier Noten aus den Takten 5 und 6 der Arie I Know That My Redeemer Liveth. Das Glockengeschoss - der achteckigen Turmteil in ca. 40 Metern Höhe – beherbergt den klangvollen Schatz des Bauwerks: das größte Glockenspiel Europas! Das Carillon mit 76 Bronzeglocken wird deshalb auch Europa-Carillon genannt.
Eintritt:
→ 10 €
Max. 12 Teilnehmende, Reservierung erforderlich an telefonisch 0345-2213030.
Den letzten Auftritt des gesamtdeutschen Film-,TV- und Bühnenstars erlebte ein gebanntes, begeistertes und gerührtes Publikum ausgerechnet im Dörfchen Elben am Rande des Mansfelder Landes – auf der Hofbühne von Klaus Adolphi und an diesem Abend von ihm und eben dieser Band umrahmt und begleitet. Adolphi und Kollegen sangen sich quer durch die legendäre Diskografie des Schauspielers und Sängers, dieser selbst las äußerst pointiert und vergnüglich aus seinen Kurzgeschichten.Anknüpfend an diesen Abend erklingen hier nochmal die schönsten Lieder dieser Ära, Geschichten des Meisters selbst samt Texten der berühmten „Jazz-Lyrik-Prosa“-LPs – gleichermaßen als Ehrung und Erinnerung an den großen, authentischen, eigensinnigen Künstler.
Die Beteiligten:
Annika Doherty – Gesang
Steffi Wagner - Gesang
Kathi Grasse - Gesang
Christoph Baselt – Piano
Torti – Saxophon, Flöte
Christian Stefan - Gitarre
Matthias Schimetzek-Nilius – Schlagzeug
Klaus Adolphi – Gesang, Gitarren, Mandola, Moderation
Es lesen:Peer-Uwe Teska, Henning Peker& Klaus Adolphi
Music is the drug! Die Songs der Indie-Band The Drug zitieren sich mit ihren legendären Klängen (Mellotron, Prophet 5, Wurlitzer, Space Echo) einmal quer durch die Musikgeschichte und sitzen trotzdem im Hier und Jetzt. Aufgenommen wurde mit jeder Menge befreundeter Musiker im legendären Atomino Studio in Erfurt, wo sich Musikgrößen wie Clueso, Northern Lite, Knorkator oder Fanfare Ciocarlia die Klinke in die Hand geben. The Drug selbst haben aber ihren ganz eigenen, warmen, internationalen Sound. Treibende Indie-Rock-Hymnen treffen auf herzergreifende Balladen und groovende Tanzflächenfüller!
Support: Zohar Lioz-Aviv (ISR)
Zohar Lioz-Aviv, Sänger, Songwriter, Musik- und Yogalehrer, wurde 1984 in Israel geboren und lebt, arbeitet und tritt in Deutschland auf. Er hat Musik in Israel an der Rimon School of Jazz and Contemporary Music studiert. Zohar ist ein Verfechter der Rechte von Trans Personen und hält Vorträge zu diesem Thema. Er ermutigt die Menschen, auf ihre eigenen Emotionen und Bedürfnisse zu hören und ihnen trotz der von der Gesellschaft diktierten Normen zu folgen.
Das Verbindende von Songs über viele Sprachen hinweg, das macht für die Band das European Songbook aus. Die Stimmen von Paolo Conte, Hildegard Knef, Francois Hardy, M.A. Numminen, Gianna Nannini, Manfred Krug u.v.m. sind zu einer europäischen Kultur geworden, die uns inspiriert.
In bester Varieté-Tradition solieren wir dabei auf der singenden Säge, scheitern an der Zugflöte, bringen unser Publikum zum Mitsingen und unterhalten es mit fragwürdigen Geschichten.
„Django’s Songs“
Im Sommer 2014 verschlug es den französischen Bohéme Monsieur Pompadour nach Berlin. Zu dem illustren Kreis seiner rauschenden Feste gehörten ein belgischer Sänger, ein ungarischer Geiger, ein äußerst schweigsamer Bassist und ein adeliger Gitarrenvirtuose. Sie gründeten eine Band und überzeugen seither mit einer ganz speziellen Mischung aus heiterem Swing, ambitionierter Wildheit und einer Prise Melancholie. Chansons und Songs über das Leben und die Liebe, vierstimmig gesungen und interpretiert im Stil ihrer Idole Django Reinhardt und Stephane Grappelli. Zum Einstand verlieh ihnen Monsieur Pompadour die Ehre seines wohl klingenden Namens und verschwand dann als blinder Passagier auf einem Luxusdampfer.
Der Jazz Manouche Django Reinhardts trifft auf das European Songbook.
Jazz Manouche (oder auch Sinti Swing) etablierte sich ca. 1930 in Paris durch das legendäre Quintette de Hot Club du France. Die Hauptprotagonisten waren der Gitarrist Django Reinhardt, ein Angehöriger der Manouches, der in Frankreich lebenden Sinti, und der französische Geiger Stéphane Grappelli. Es entstand ein eigenständiges europäisches Genre, das sich vom amerikanischen Swing unterschied und weltberühmt wurde. Charakteristisch ist die perkussive Gitarrenbegleitung, genannt „La Pomp“, die der Musik ihren unnachahmlichen Swing Drive gibt. In der jüngeren Vergangenheit scheint es, als erlebe der Swing Manouche besonders in Berlin wieder eine Phase besonderer Aufmerksamkeit. Seit 2014 ist „Monsieur Pompadour“ ein fester Bestandteil dieser Szene.
Trotzburgfest
New special Project
Mit Feingefühl und Fantasie verbinden die Künstler traditionelle Elemente des Celtic Folk mit modernen Einflüssen und entwickeln daraus eigenständige musikalische Interpretationen – mal kraftvoll und mitreißend, mal zart und verträumt. So entsteht eine musikalische Zeitreise durch den faszinierenden Klangkosmos des Celtic Folk.
Tricky Notes feat. Josie M. ist ein Gemeinschaftsprojekt der halleschen Band Tricky Notes und der Sängerin Josefine Meyer, das Anfang 2025 ins Leben gerufen wurde. Die Musiker verbindet nicht nur ihre Liebe zu keltischer Musik, sondern auch die Idee, neue Klangräume zu erschließen und traditionelle Musik mit einem modernen, emotionalen Ausdruck auf die Bühne zu bringen.
Konzerte von Tricky Notes feat. Josie M. laden das Publikum ein, einzutauchen in eine Welt aus Klang, Atmosphäre und Geschichten.
Als Gast am Cello: Ilka Grießer
Trotzburgfest
Nach dem großen Erfolg der 25X25 Tour wird das infernalische Trio Dirk Zöllner, André Gensicke und Tobias Unterberg auch 2026 wieder einige wenige exklusive Konzerte an ausgesuchten und besonderen Orten geben. Und das noch konsequenter, noch konzertanter und noch emotionaler!
Das Trotzburg Fest ist dabei – am Geburtstag von Dirk Zöllner!
Still - denn auch 2026 verzichtet das Trio wieder aufPauken und Trompeten und setzt stattdessen auf die Ruhe und die Kraft von Klavier, Cello, Gitarre und auf den unverwechselbaren Gesang von Dirk Zöllner.
Still - meint aber auch „immer noch“. Das Trio Infernale ist noch lange nicht am Ende seiner Reise und versteht sich als leisen, aber stetigen Kontrapunkt in einer lauten Zeit. Das konsequente Absetzen von den anderen Projekten aus dem Zöllner Kosmos ist dabei gewollt und hörbar.
“STILL - Die Zöllner im Trio Infernale - 2026 Tour”
Die Grenzen zwischen Rock, Pop, Soul und Klassik verschmelzen zu einem harmonischen Gesamtkunstwerk.
Dabei nehmen die drei Freunde durchaus ernst, was sie tun, aber sie nehmen sich selbst nicht zu ernst und das kann dann auch bisweilen äußerst humorig werden.
Führung mit Liveanspiel des Carillons - Reservierung erforderlich
Die Führung ist bereits ausgebucht. Nächste Glöcknerführung am 20.9.2026 um 14:30 Uhr.
Freuen Sie sich auf Geschichten und Geschichte um das Carillon im über 600jährigen Roten Turm mit Gästeführerin Beate Krauße und einem Mitglied der halleschen Stadtcarilloneure!
Im Jahr 1977 verkündeten erstmalig Glocken im Roten Turm die Verbindung der Stadt zu Georg Friedrich Händel mit dem Westminster-Schlag des fünfstimmigen Uhrengeläutes in der Turmlaterne. Von dieser Tonfolge wird behauptet, sie sei eine Variation der vier Noten aus den Takten 5 und 6 der Arie I Know That My Redeemer Liveth. Das Glockengeschoss - der achteckigen Turmteil in ca. 40 Metern Höhe – beherbergt den klangvollen Schatz des Bauwerks: das größte Glockenspiel Europas! Das Carillon mit 76 Bronzeglocken wird deshalb auch Europa-Carillon genannt.
Eintritt:
→ 10 €
Max. 12 Teilnehmende, Reservierung erforderlich an telefonisch 0345-2213030.
Trotzburgfest
Tom Götze und Stephan Bormann sind zwei Weggefährten, die sich seit vielen Jahren kennen und deren Wege sich immer wieder musikalisch kreuzten. Als Folge einer intensiveren Zusammenarbeit und enthusiastischen Konzerten präsentieren sie nun ihr gemeinsames Debüt Album „PEARLS“, das bei Acoustic Music erschienen ist.
Beide spielen mit großer Intensität, Leidenschaft und Dynamik. Ihr Programm beinhaltet eine packende Mixtur aus konzertanter Musik, Pop und Nordic Jazz. Bekannten Songs verleihen sie dabei ein neues Gewand – eigene Kompositionen erschließen sich auf faszinierende Weise – so, als wäre man ihnen vor langer Zeit schon einmal begegnet. Sie bewegen sich stilsicher zwischen wunderschönen Melodien a’la “Beyond The Missouri Sky“ bis hin zu virtuosem Saitenzauber. Bass und Gitarre führen ein Zwiegespräch und beziehen sich aufeinander wie Yin und Yang.
Tom Götze zählt zu den herausragenden deutschen Bassisten. Er arbeitet u.a. mit Adam Rogers, Mike Stern, den Pet Shop Boys, Armin Mueller-Stahl, Günther Fischer u.v.a. zusammen. Seit 1989 spielt er in der Dresdner Kultband Dekadance. Als Gründungsmitglied der Dresdner Sinfoniker ist er regelmäßig auch als Solist an deren Projekten beteiligt. Gastspiele und Tourneen führten ihn nach Kanada, Skandinavien, England, Spanien, Italien, Österreich, Russland, China, in die Schweiz und nach Tschechien. Seit 2006 unterrichtet er an der Hochschule für Musik „C.-M.-v.-Weber“ in Dresden und ist dort Professor für Kontrabass & Bassgitarre.
DUB für alle!
Dubjestic hat sich vom reinen Producerprojekt zu einer vollwertigen Band entwickelt. Mit vier veröffentlichten EPs und zwei Videos online steht das Projekt für modernen Dub-Sound mit starken Wurzeln. Aus gemeinsamen Recordingsessions entstand eine feste Gruppe von Musikern, die den Charme jamaikanischer Musik feiern und ihn mit einer feinen Jazztradition verbinden.
Das musikalische Fundament der Gruppe bildet Dub – ein Stil, der in Jamaika aus Reggae hervorgegangen ist und das Studio selbst zum Instrument macht. Typisch sind tiefe, warme Basslinien, reduzierte Rhythmusstrukturen und ein kreativer Umgang mit Effekten. Dub lebt vom Weglassen, vom Raum zwischen den Tönen und von der ständigen Neuinterpretation vorhandener Spuren – genau hier setzt Dubjestic an und verbindet diese Tradition mit eigenen musikalischen Einflüssen.
Live wird die Band von Toni Wobble am Mixdesk unterstützt. Das Live-Promovideo zeigt eindrucksvoll, wie Dubjestic gemeinsam mit Toni Wobble auf der Bühne agiert. Mit Hallfahnen aus alten analogen Geräten und tiefen, weittragenden Echos verleiht Toni der Musik ihre besondere Tiefe und Atmosphäre.
Für Recording und Mixing verantwortlich ist Andreas Wendland, Gitarrist in der Band von Gentleman (2000–2008). Ganz im Geiste klassischer Dub-Traditionen entfalten Dubjestic und Toni Wobble auf der Bühne eine entspannte, intensive Atmosphäre.
In den 1960er-Jahren tauchten farbenfrohe, futuristisch anmutende Möbel aus Polyurethan (PUR) auf. Im Westen entworfene Stücke wie das „Garten-Ei“ oder der „Z‑Stuhl“ waren für die auch für die DDR von Interesse. Zwischen Chemieprogramm, Massenproduktion und Gestaltungsidealen wurde PUR in der DDR zur Staatsaufgabe. Ergänzt um hallesche Perspektiven, Entwürfe aus der Kunsthochschule Burg Giebichenstein und Alltagsgeschichten vor Ort verbindet die Ausstellung Design, Politik und Konsum – und fragt nach der Zukunft nachhaltiger Materialien.
Programm
- 18:30 Uhr: Begrüßung durch Jane Unger, Direktorin Stadtmuseum Halle
- im Anschluss: Thematische Einführung durch Fr. Klara Nemeckova, Staatliche Kunstsammlungen Dresden + Christine Gerbich (Direktorin Museum Utopie und Alltag Eisenhüttenstadt) und Kristin Land, Kuratorin Stadtmuseum Halle
- Live Musik: Gregor Majewski (Saxophon)
- Gespräche in den Ausstellungsbereichen mit Mitgliedern des Kuratorenteams
- Mitmach-Spiel: Ausstellung erkunden durch ein Quiz
- PopUp Store: Die Wohnerei
Eintritt frei
Trotzburgfest
Wildes Holz lädt zur Block Party! Ihr neues Programm feiert die Musik, das Leben, die Vielfalt, die Eigenheiten, die seltsamen Angewohnheiten, die schrulligen Ticks, den Holzrock, die Blockflöte. Ja, die Blockflöte, das Party-Instrument par excellence, ein Muss für jeden Partygänger!
Schon seit über 25 Jahren zeigen die drei Wilden, wo der Holz-Hammer hängt. Kraftvolle akustische Musik gepaart mit beiläufigem Witz und Selbstironie ist ihr Markenzeichen. Dabei überrascht immer wieder, was für atemberaubende Klänge sie aus ihren Instrumenten herauszuholen vermögen - und was neben der Blockflöte eine akustische Gitarre und ein Kontrabass so alles aushalten können…
Freut euch auf Party-Mucke aus vier Jahrhunderten, dargeboten auf drei einfachen Holzinstrumenten mit dem schon legendären Wildes Holz-Furor!
Trotzburgfest
Kraftvoller Deutschrock - Eigenes und Anleihen von Gundermann, Selig & co.
Regentanz steht für Songs, die unter die Haut gehen. Mit virtuosen Arrangements und eindringlichen, deutschsprachigen Texten erzählen sie ehrlich und direkt von den Facetten des Lebens – berührend, nahbar und ohne Umwege.
Eine markante Stimme trifft auf feurige Gitarren, wuchtige Bassläufe und einen treibenden Rhythmus. Zwischen melancholischer Tiefe und ungebändigter Power entstehen atmosphärische Klangwelten, die gleichermaßen intensiv wie mitreißend sind. Musikalisch schlägt Regentanz eine Brücke zwischen der bildstarken Lyrik von Gerhard Gundermann und der rohen, emotionalen Energie von Selig – und bewahrt dabei stets eine unverwechselbare eigene Handschrift.
Live überzeugt die Band mit Präsenz, Spielfreude und dieser besonderen Nähe zum Publikum. Ihre Songs wirken nicht durch bloße Lautstärke, sondern durch Spannung, Ausdruck und Authentizität – facettenreich, druckvoll und voller Emotion.
A CAPELLA MIT BANDSOUND
„Ihr Innovationswille, der Wagemut beim Erschließen künstlerischen Neulands, wird mit vollen Konzertsälen und begehrten Trophäen belohnt.“
SLIXS stellen die Hörgewohnheiten des A Cappella Genres auf den Kopf. Mit ihrer kraftvollen und waghalsigen Mischung aus Pop und Jazz, Klassik und Weltmusik begeistern die 6 Vokalartisten bei Konzerten quer durch Europa und Asien. Sie erkunden, was die menschliche Stimme vermag und entführen so in ein Paradies aus Klangfarben, Lautmalerei und Vocal Percussion. Man staunt über ihren Einfallsreichtum und erfreut sich am feinsinnigen Gespür für Groove.
Die 6 Stimmakrobaten entlocken ihren Kehlen und Mündern einen Bandsound, der sogar Ikonen der A Cappella Szene fasziniert. So verkündete Ward Swingle, Schöpfer der legendären Swingle Singers, zu Lebzeiten hingerissen: “Your style is unique.” Gabriel Crouch von den King’s Singers nannte SLIXS “better than any group (he’s) ever heard!” Und bevor Bobby McFerrin sie auf eine gemeinsame Tournee durch Europa mitnahm, lobte er: „I’ve never heard these tunes so funky“.
Nicht zuletzt deshalb gilt das Sextett als eine der weltbesten Vokalbands der Gegenwart. Ihr künstlerischer Wagemut und Innovationswille wurden inzwischen dreimal mit dem CARA (Contemporary A Cappella Recording Award) – der weltweit höchsten Auszeichnung für Vokalkunst – belohnt: bester Jazz Song des Jahres 2008, bester Folk/World Song des Jahres 2013 und bester Klassik Song des Jahres 2019. 2006 waren sie bereits zweifacher Publikumssieger beim internationalen A Cappella Wettbewerb „Vokal Total“ in Graz (A) und sind seitdem in unveränderter Besetzung
Mitmachaktion für Kinder und ihre Erwachsenen
Wie haben sich Menschen früher Dinge gemerkt? Stell dir deine eigene Gedankenstütze für ganz wichtiges oder unnützes Wissen her.
Preise
- Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre freier Eintritt
- Materialkosten 5 €
- Erwachsene zahlen den regulären Eintrittspreis
(Oberburg Giebichenstein: 4 € /erm. 2,50 €)
Klang trifft Bewegung: mit Stadtcarillonneur Davit Drambyan, Red Dance Unity e. V. und der K-Pop Dance Gruppe des Universitätssportzentrums
Am 21. Juni wird der Marktplatz in Halle (Saale) Teil eines besonderen musikalisch-tänzerischen Erlebnisses: Im Rahmen der Fête de la Musique spielt um 16 Uhr der Stadtcarillonneur Davit Drambyan ein Carillon-Konzert im Roter Turm.
Das weltweit bedeutende Glockenspiel des Roten Turms – das größte Carillon Europas und Teil des Stadtmuseums Halle – wird dabei nicht nur akustisch erlebbar: Parallel zum Konzert entstehen auf dem Marktplatz spontane choreografische Momente. Tänzerinnen und Tänzer von Red Dance Unity e. V. unter Leitung von Sarah Schwartze (zweifache Weltmeisterin Line Dance 2025) sowie die K-Pop Dance Gruppe des Universitätssportzentrums der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg unter Leitung von Pelin Bilger werden sich flashmobartig in das Geschehen einfügen und die Musik in Bewegung übersetzen.
Die Verbindung aus live gespielter Glockenmusik und urbanem Tanz schafft ein außergewöhnliches Zusammenspiel von Tradition und zeitgenössischer Performance im öffentlichen Raum.
Davit Drambyan, Musiker und Stadtcarillonneur von Halle, ist bekannt für seine vielseitigen Konzertprogramme und innovativen Ansätze, das Carillon als lebendiges Instrument im städtischen Kontext erlebbar zu machen.
Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei.
Eine der spannendsten, aufstrebenden Stimmen Brasiliens
Die brasilianische Künstlerin Flaira Ferro bringt die lebendige Klangwelt des Nordostens ihrer Heimat nach Europa. Als Sängerin, Songwriterin und Kunstpädagogin aus Pernambuco verbindet sie auf einzigartige Weise traditionelle regionale Rhythmen mit modernen musikalischen Einflüssen.
Mit ihrer ausdrucksstarken Stimme, poetischen Texten und einer energiegeladenen Bühnenpräsenz begeistert Flaira Ferro Publikum und Kritik gleichermaßen. Ihre Karriere ist geprägt von Auftritten bei renommierten Festivals sowie Kooperationen mit bedeutenden Künstlerinnen und Künstlern der brasilianischen Musikszene.
Flaira Ferro zählt zu den spannendsten aufstrebenden Stimmen aus dem Nordosten Brasiliens. In ihrem Konzert lädt sie das Publikum ein auf eine musikalische Reise voller Rhythmus, Emotion und kultureller Vielfalt – ein Abend, der die Wärme und Kreativität Brasiliens spürbar macht.
Zwischen 2012 und 2017 lebte Flaira in São Paulo, wo sie am Brincante-Institut und bei der Antônio Nóbrega Dance Company tätig war. Während dieser Zeit vertiefte sie ihre Ausbildung in Gesang und Percussion und schloss sich der Brincante Percussion Group an. In dieser Zeit begann sie auch ihre musikalische Karriere und veröffentlichte 2015 ihr erstes Album, *Cordões Umbilicais, im Jahr 2015 Me Curar de Mim.
Im Jahr 2019 veröffentlichte er sein zweites Album, Virada na Jiraya, produziert von Yuri Queiroga und mit Künstlern wie Chico César und Amaro Freitas. Ihr drittes Album, „ÁUA“, erschien 2023 in Zusammenarbeit mit Clara Coelho. Alle ihre Alben sind Independent-Produktionen, wobei die letzten beiden durch Crowdfunding ermöglicht wurden.
Eine der spannendsten, aufstrebenden Stimmen Brasiliens! Eintritt frei
Die brasilianische Künstlerin Flaira Ferro bringt die lebendige Klangwelt des Nordostens ihrer Heimat nach Europa. Als Sängerin, Songwriterin und Kunstpädagogin aus Pernambuco verbindet sie auf einzigartige Weise traditionelle regionale Rhythmen mit modernen musikalischen Einflüssen.
Mit ihrer ausdrucksstarken Stimme, poetischen Texten und einer energiegeladenen Bühnenpräsenz begeistert Flaira Ferro Publikum und Kritik gleichermaßen. Ihre Karriere ist geprägt von Auftritten bei renommierten Festivals sowie Kooperationen mit bedeutenden Künstlerinnen und Künstlern der brasilianischen Musikszene.
Flaira Ferro zählt zu den spannendsten aufstrebenden Stimmen aus dem Nordosten Brasiliens. In ihrem Konzert lädt sie das Publikum ein auf eine musikalische Reise voller Rhythmus, Emotion und kultureller Vielfalt – ein Abend, der die Wärme und Kreativität Brasiliens spürbar macht.
Mehr Infos zu Flaira Ferro auf dem Programm Trotzburgfest.
mit John Palatini (Hallescher Kunstverein e. V.) und Berit Wagner (Stadtmuseum)
Zwischen 1981 und 1990 fotografierte Reinhard Hentze in Halle (Saale) und Umgebung das Alltagsleben der späten DDR und die Umbruchszeit. Seine Bilder zeigen die Stadtgesellschaft in unterschiedlichen Formen des Zusammenkommens: im Rahmen halböffentlicher Feiern, als Subkultur im Schutzraum der Kirche (Punkfestival), als öffentliches Happening (Petersberg-Rallye) – und schließlich als große Gemeinschaft der Demonstrierenden im Herbst 1989.
Der Vortragsabend deutet Hentzes künstlerische Fotografien zugleich als zeitdokumentarische Chronik einer sich öffnenden Stadt.
Eine Veranstaltung des Vereins für hallische Stadtgeschichte e. V. in Kooperation mit dem Stadtmuseum Halle.
Eintritt frei
Trotzburgfest
Da haben sich drei gefunden. Dabei haben sie sich gar nicht gesucht. Dennoch sind sie mittlerweile mehrere Jahre gemeinsam unterwegs und öffnen an diesem Abend ein paar weitere Türen.
Die beiden Musiker gelten mittlerweile mit ihrem Trionamen „Wise Old Men“ als eigene Größe in der Reihe regionaler Musik-Bekanntheiten.
Beide bringen ihre jeweils eigene musikalische Erfahrung mit auf die Bühne, was dazu führt, dass dasProgramm aus den Melancholiedern von Anna Maria Zinke seinen grundlegend musikalisch-lyrischem Tiefgang zwar beibehält, es jedoch fortwährend zu charmanten Reibungen und Brechungen kommt.
Musik und Text ihrer Stücke lassen sich als lyrisch und poetisch bezeichnen, bequemen sich aber eigentlich in keine Stilschublade. Sie sinnieren an tiefroten Ampeln, heben ab zu geordnete Umlaufbahnen der Planeten, kehren ein in nächtliche Cafebars und wollen eigentlich immer an die See, um sich dort träumerisch instrumental am Horizont zu verlieren.
Die eigensinnigen Arrangements und die vorherrschende Unterschiedlichkeit in den Liedern von Anna Maria Zinke zeugen von musikalischer Reisefreude. Kein Wunder, dass sie mit ihren beiden Wise Old Men (Michael Proschek an Gitarre, Mandoline, Ukulele und Akki Schulz am Kontrabass) gleich noch zwei Urgesteine aus Halles Musiklandschaft an ihrer Seite hat, die verschiedener nicht sein könnten.
Ihnen eigen ist eine Freude an der gewissen melancholischen Stimmung, welche aber immer wieder aufgebrochen wird – nicht zuletzt durch das Zutun der beiden Wise Old Men…
An diesem Abend sollen diezwei musikalischen Wegbegleiter stärker in den Fokus rücken, denn beide schreiben und komponieren selbst und haben ihre jeweils eigene Geschichte zu erzählen - ob als amüsante Gedichte, unterhaltsame Lieder oder berauschende Instrumentalstücke, es werden im Laufe des Abends immer wieder Wise Old Kleinode zu erleben sein! Gespickt mit Liedern derer, die ihr Herz berührt haben.
Der rote Faden des Abends sind die Lieder von Anna Maria Zinke. Das Trio fährt selten geradeaus und bleibt doch immer auf Kurs. Auf der gemeinsamen Reise hüllt sich die Musik wie eine Wetterstimmung um alles, was da ist. Um Haut und Haar, um Kopf und Herz.
Anna Maria Zinke – T+M, Gesang, Gitarre, Piano Akki Schulz – Kontrabass Michael Proschek – Gitarre, Ukulele, Mandoline
Zwischen 1981 und 1990 hielt Reinhard Hentze in Halle den Alltag und Umbruch der späten DDR fotografisch fest. Im Zentrum der aktuellen Ausstellung steht das Thema Freiheit, das der Künstler aus verschiedenen Perspektiven in den Blick genommen hat: sichtbar etwa in modischen Stilcodes, in halbprivaten Nischen oder schließlich im politischen Aufbruch. Noch nie gezeigte Aufnahmen aus der Zeit der ersten freien Wahlen und neu gewonnener Freiheiten – von Konsum bis Erotikcenter – erweitern das Panorama. Somit werden die Spannungen und Kontraste der Transformationszeit insbesondere auch für die Generation ohne eigene DDR-Erfahrung anschaulich. Über drei Ebenen hinweg präsentiert das Stadtmuseum mit rund 150 Exponaten die kraftvolle Bildästhetik Hentzes als visuelle Stadt- und Zeitgeschichte.
Programm
Begrüßung: Jane Unger, Direktorin
Einführung: John Palatini, Kurator der Ausstellung
Musik: Friedrich Hentze, Schlagzeug & Stefan Liedtke Gitarre & Gesang
Die Ausstellung wird im Stadtmuseum Halle vom 26.06. bis 15.11.2026 gezeigt.
In Kooperation mit Hallescher Kunstverein e.V.; Förderer: Hallesche Wohngenossenschaft Freiheit eG (HWF)
Bluegrass in der legendären Besetzung vom Trotzburgfest 2020
Die Brohmers Bluegrass Session Band war die Überraschung beim ersten TROTZ BURG FEST 2020. Die Stimmung war grandios, sowohl vor als auch auf der Bühne. Nachdem es mehrfach nicht möglich war die Band zum Trotzburgfest zu holen, sind wir sehr froh, die Kollegen 2026 in ihrerUrbesetzung wieder begrüßen zu können.
Von 2010 bis 2017 gab es im "Brohmers" eine legendäre Session, Musiker aus verschiedenen Generationen und unterschiedlichen geografischen Herkünften frönten hier regelmäßig ihrem Hang zu einer speziellen Art amerikanischer Folklore, dem sogenannten "Bluegrass". Die Stimmung von damals schwingt noch heute bei allen beteiligten Musikern nach. Auch die Gäste des Trotzburgfestes fragten immer wieder, wann die Session Band wieder auf dem Trotzburgfest zu hören sein wird. Höchste Zeit, die Session-Band erneut auf dem Trotzburgfest zu präsentieren! Auf rein akustischen Instrumenten wie Banjo, Mandoline, Geige, Gitarre, Kontrabass und Mundharmonika wird ein mitreißender Klangteppich gewoben, wie er in der Saalestadt wohl äußerst selten zu hören ist. Lebensfrohe Gute-Laune-Songs aus den Appalachen wechseln sich ab mit bitterbösen Mörder-Balladen und virtuosen Instrumentalstücken. Eine große Liebe zur handgemachten Musik der USA und enorme Spielfreude sind an diesem Abend garantiert!
"Der Tango ist der Blues der Finnen"
"Der Tango ist der Blues der Finnen”, soll Aki Kaurismäki einmal gesagt haben. Das preisgekrönte Ensemble BÄNDI entstaubt die wunderbar-traurigen Ohrwürmer des Finnischen Tangos der 30er- bis 60er-Jahre und mixt sie mit Blues, Bossa, Polka, Rumba, Klezmer und Jazz. „Mitreißend, charmant und ein wenig melancholisch“, schrieb die FAZ darüber. Das jüngste Album „Unikuva“ wurde als Bestes Weltmusikalbum 2020 beim Deutschen Rock & Pop Preis ausgezeichnet. Die Band wurde außerdem bereits 2011 mit dem creole Weltmusikpreis Hessen prämiert.
BÄNDI ist in vielerlei Hinsicht etwas Besonderes: Sie haben sich als deutsche Band dem Finnischen Tango verschrieben – einer eigenen Form des Tangos aus dem hohen Norden. Der Name des neusten Albums „Unikuva“ - auf Deutsch „Der Traum“, ist zugleich auch Programm der Band. Im Traum ist alles möglich. Und so wie BÄNDI den Finnischen Tango spielt und singt, hat ihn zuvor noch niemand gespielt. Das Ensemble präsentiert völlig neue Arrangements mit für den Finnischen Tango ungewöhnlichen Instrumenten: Pedal Steel Guitar, Klarinette, Leier, Kazoo, Melodika oder seit Neuestem auch eine Singende Säge sorgen für neue Klanglandschaften, die manchmal experimentell, meist jedoch wie ein sommerlicher und sehr unterhaltsamer Soundtrack zum Finnischen Tango klingen. Jeder Song ist anders, jeder Song verneigt sich vor den wunderbar melancholischen Melodien dieses in Deutschland noch eher unbekannten Genres.
Die 9-köpfige Papa Dula Band ist seit 2012 mit wechselnder Besetzung aus dem gleichnamigen Kunst- & Kulturlokal in Halle erwachsen.
Der entstandene Reggaetypus wird vom Sänger und Bandleader Abdul Ratifo besser als Boomfire-Reggae bezeichnet. Er steht voll und ganz stimmlich sowie auch tänzerisch hinter der Rhythmik und dem Ausdruck des Sounds. Die Klangfarben der Papa Dula Band entsprechen dem Reggae-, Dub-, Rock- und Jazzspektrum. Diese Musik ist für
die gesamte Band mit ihren afrikanischen und deutschen Wurzeln Leidenschaft, Lebensenergie und Inspirationsquelle.
Dieser Spirit wird in Verbindung mit ihrem Publikum spürbar. Die Band setzt sich für ein respektvolles gemeinsames Miteinander ein. Überzeugt Euch selbst und lasst Euch von
ihren Vibes mitreißen!!!
Trotzburgfest
Tante Friedl ist ein Folk- und Weltmusik-Duo mit Wahlheimat Berlin, in das Sie sich verlieben werden. Mit Akkordeon, Banjo und ihren kraftvollen Stimmen kreieren Magdalena Kriss aus Deutschland und Dan Wall aus New York State eigene Songs sowie neue, packende Interpretationen von Folk und Roots-Musik aus Mitteleuropa, dem Balkan und Nordamerika. Ihr vielfältiges Repertoire von Gewerkschafts- und Protestsongs bis hin zu Liedern über Liebe, Verlust, Natur und Abenteuer gibt Einblicke in andere Kulturen, Geschichten und Perspektiven. Seit 2020 sind sie in den Sommermonaten auf „Tandem Music Tour“ unterwegs, bei der sie auf ihrem Tandem von Konzert zu Konzert radeln. Im Sommer 2021 veröffentlichten sie ihr Debütalbum „Tandem“, das in zwei Kategorien für den „Preis der Deutschen Schallplattenkritik“ nominiert wurde. Im Januar 2023 gewannen sie die FREIBURGER LEITER, den Preis der Freiburger Kulturbörse!
