Veranstaltungstipps
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SWH-Saalejazz im Rahmen des 21. Festivals „Women in Jazz“
Die BIG BEN DIX BAND bringt lustige Jazzmusik auf Bühnen mit und ohne Verstärkung, echt handgemacht und mundgeblasen.
6 Musiker - allesamt verdiente Bläser, Zupfer und Schläger des Volkes - bieten ein wohlsortiertes Programm mit Ohrwürmern und Raritäten von gestern und vorgestern: Dixieland, Swing und Evergreens zum Verweilen oder für unterwegs.
Die Band spielt zwischen 14 und 17.30 Uhr zu jeder vollen Stunde jeweils 30 min lang.
Eintritt
13-19 Uhr freier Eintritt
Bis 13 Uhr gilt der normale Eintrittspreis von 4 € /erm. 2,50 €, bis 14 Jahre freier Eintritt
Die Oberburg ist geöffnet ist von 11.00 -19.00 Uhr.
Eine Mitmach-Aktion für Kinder und ihre Erwachsenen
An Orte, an besondere Begegnungen und schöne Erlebnisse möchten wir uns lange erinnern und etwas Bleibendes bei uns behalten. Diese Andenken kaufen wir oder wir machen Bilder mit unserem Handy. Wie war das im Mittelalter, wenn jemand eine Pilgerreise unternahm und eine Erinnerungsstück mitbringen wollte? Eine Möglichkeit war die Anfertigung eines individuellen Souvenirs aus Zinnguss. Eine Form herstellen, Zinn erhitzen, in die Form gießen und aushärten lassen – das kann man auch noch heute tun. So entsteht ein selbst gestaltetes Andenken an den Besuch der Burg Giebichenstein.
Preise
- Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre freier Eintritt
- Materialkosten 5 € (mit dem Ferienspaßpass nur 3 €)
- Erwachsene zahlen den regulären Eintrittspreis
(Oberburg Giebichenstein: 4 € /erm. 2,50 €, Stadtmuseum: 5 € /erm. 3,00 €)
Im Rahmen von "Woman in Jazz"
Ariane Toffel absolvierte ihre Ausbildung zur Carilloneurin am Niederländischen Carillonzentrum Amersfoort. Ihr Lehrer war der Komponist und Rotterdamer Universitätscarilloneur Mathieu Daniel Polak. Ariane Toffel studierte Latein und Musik (Hauptinstrument Orgel) auf Lehramt Sek. I/II und anschließend Musikwissenschaften und Latein.
2018 wurde Ariane Toffel gemeinsam mit ihrem Ehemann Georg Wagner zur Stadtcarilloneurin von Aschaffenburg ernannt. Sie sind verantwortlich für die traditionsreiche Konzertreihe einschließlich des jährlichen Carillonfestivals im August. Seit Februar 2019 sind Ariane Toffel und ihr Mann ebenfalls die Stadtcarilloneure von Bonn-Bad Godesberg. Darüber hinaus wurden beide im Dezember 2020 als hauptamtliche Carilloneure des großen F.W. Schilling-Carillon in St. Josef, Bonn-Beuel, ernannt. Zahlreiche Konzerte und intensive Studien führten Ariane Toffel zu über 60 Carillons in Europa (Text und Bild: womaninjazz.de)
Über 85 Orte in Halle und Leipzig laden im Rahmen der Museumsnacht zum Sehen und Staunen ein.
Das Stadtmuseum Halle bietet zwischen 18 Uhr und Mitternacht Angebote sowohl im Hauptstandort in der Märkerstaße 10 als auch auf der Oberburg Giebichenstein.
Das Gesamtprogramm der Museumsnacht und Infos zu den Tickets gibt es hier: https://www.museumsnacht-halle-leipzig.de/
Stadtmuseum Halle, Märkerstr. 10
Jamsession meets Museumsnacht
Die DoSe aus der Volksbühne Kaulenberg lädt zum Musizieren ein. Von sanft bis zackig, von Funk bis Punk, von Jazz bis Brass: Wir improvisieren frei. Einfach zuhören oder mitmachen! Anlage und Instrumente dürfen genutzt werden.
18 bis 23 Uhr
Das „Licht der Aufklärung“ hat jeder selbst in der Hand
Im 18. Jahrhundert erleuchteten Kerzen die Räume – ein ganz anderes Licht als heute. Begleiten Sie uns mit Ihrer Taschenlampe auf eine Entdeckungsreise durchs Christian-Wolff-Haus und entdecken Sie verborgene Geschichten und faszinierende Details!
18:30 Uhr & 20:30 Uhr, je 45 min
Entdecke! Zehn Dinge, die es heute nicht mehr gibt …
Gemeinsam suchen wir Objekte in der Dauerausstellung zur Stadtgeschichte, die so nicht mehr existieren. Wir rätseln, wozu sie dienten, überlegen, ob sie noch gebraucht würden und wer ihre Aufgaben übernommen hat. Anschließend können die Objekte als Pop-up-Karte nachgebaut werden.
19:30 Uhr & 21:00 Uhr, je 45 min
Europäische Highlights im Christian-Wolff-Haus
Wussten Sie, dass Halle das Zentrum der europäischen Frühaufklärung war? Entdecken Sie mit Kuratorin Dr. Berit Wagner das 18. Jahrhundert im Christian-Wolff-Haus und erfahren Sie, welche besondere Rolle die Stadt damals spielte.
19:30 & 21:30 Uhr, je 45 min
Reinhard Heydrich. Karriere und Gewalt
Letzte Chance, die Sonderausstellung auf einer Kurzführung zu entdecken – bevor sie am 10. Mai 2026 endet!
20:00 & 22:00 Uhr, je 45 min
Oberburg Giebichenstein, Seebener Str. 1
Burg-Geschichten
Wir geben Einblicke in die Geschichte der Burg Giebichenstein und stellen Personen vor, die mit ihr verbunden sind. Was haben Ludwig der Springer, der römische Feldherr Drusus, Erzbischof Wichmann von Seeburg, eine Ente und der Dichter Joseph Freiherr von Eichendorff gemeinsam?
19 Uhr, Dauer: 30 min
Burg im Fackelschein
Bei der nächtlichen Fackelführung werden die Sagen der ältesten Burg an der Saale für Jung und Alt lebendig. Entdecken Sie die Burg im geheimnisvollen Fackelschein und genießen Sie die besondere Atmosphäre!
21:00 & 22:30 Uhr; je 30 min
Burgfeuer
Das flackernde Licht verwandelt die Ruinen des sagen- und geschichtsträchtigen Ortes in ein romantisches Erlebnis. Lassen Sie die Museumsnacht am Feuer und im Kerzenschein auf dem Plateau der Oberburg Giebichenstein gemütlich ausklingen!.
21 bis 24 Uhr
mit Performance von "Reimteufel" Marco Helbig und letzten Kurzführungen
Die Finissage der Ausstellungen zu Reinhard Heydrich findet im Rahmen der Museumsnacht am 9. Mai 2026 statt.
Letzte Chance, die Sonderausstellungen auf einer Kurzführung um 20 Uhr und 22 Uhr, je 45 Minuten, zu entdecken!
Die Führungen übernimmt Kristin Land, Mit-Kuratorin der Ausstellung "Spuren in Halle".
Ein besonderes musikalisches Highlight in beiden Führungen ist die Performance des "Reimteufels" alias Dr. phil. Marco Helbig. Mit Rap nähert er sich auf seine ganz eigene Art der Vergangenheit, ohne dabei die Gegenwart aus den Augen zu verlieren. Seit 1998 organisiert und realisiert er Rap-, und Poesie-Workshops zu den Themen Ausgrenzung, Mobbing, Rassismus und Antisemitismus. Für diese Arbeit wurde er mehrfach ausgezeichnet, unter anderem von der Bundeszentrale für politische Bildung und von der Stadt Leipzig mit dem Courage Preis.
"Reinhard Heydrich. Karriere und Gewalt", eine Ausstellung der Stiftung Topographie des Terrors, ergänzt durch die Werkstattausstellung "Spuren in Halle - zum Forschen und Mitmachen" vom Stadtmuseum Halle, ist noch bis Sonntag, den 10. Mai 2026 im Stadtmuseum Halle zu sehen.
mit Florian Amort, Matthias Rataiczyk und Jane Unger
Dieses Direktoren-Doppel ist ein Dreier! Wir freuen uns auf den Rundgang im Stadtmuseum mit Direktorin Jane Unger, Florian Amort vom Händel-Haus und Matthias Rataiczyk von der Kunsthalle "Talstrasse".
Direktoren-Führungen nun schon zum vierten Mal: Begleiten Sie die fachkundigen Direktoren bei einer Exkursion in ein anderes Museum des Netzwerkes und erleben Sie einen unterhaltsamen Dialog der Gastgeber mit ihren Besuchern.
Seit 2021 führen die Direktor:innen der halleschen Museen als Gast durch ein Partnermuseum des Netzwerks. Die Besucherinnen und Besucher erleben einen unterhaltsamen Dialog, neue Perspektiven und einen spannenden Blick hinter die Kulissen.
Weitere Informationen zum Museumsnetzwerk Halle: museumsnetzwerk-halle.de
Das "Gemischte Direktoren-Doppel" ist eine Veranstaltungsreihe im Rahmen des Kulturellen Themenjahres 2026 "Stadt. Licht. Leben. Energie".
Der Eintritt ist frei.
Mitmach-Aktion für Kinder und ihre Erwachsenen
Die Erzbischöfe von Magdeburg waren die Herren der Burg Giebichenstein und bedeutende Männer des Mittelalters. Mit Sicherheit befanden sich in deren Gefolge und unter ihren Gästen auch Ritter. Was war eigentlich ein Ritter und wie wurde man einer? Wie lebten die Ritter im Mittelalter? Wie schwer war ihre Rüstung und Ihr Schwert? Auf Neugierige warten Kettenhemd und Rüstung zum Anprobieren und ein gewaltiges Ritterschwert. Einfacher ist das Ritterspiel mit Holzschwert und –schild. Beides kann vor Ort gestaltet und mit eigenem Wappen versehen werden.
Eintritt Erwachsene: 4 € / 2,50 €
Teilnahmegebühr Kinder: 5 € (davon kann 1 Schwert oder ein Schild gestaltet werden)
mit Ute Fahrig, Kuratorin Stadtmuseum Halle
Haben Sie ein Lettiner Lieblingsstück zu Hause? Vielleicht gar ein ganzes Service oder einen Schrank voller Sammeltassen? Nach einem Gang durch die Dauerausstellung mit Lettin-Expertin Ute Fahrig und der Vorstellung der Porzellanexponate tauschen wir uns bei einer Tasse Kaffee zu Ihrem Lettiner Porzellan aus. Bringen Sie dazu gern Tasse, Teller oder auch ein Foto mit.
Auf einen Kaffee ins Museum. Entdecke Halle! am Nachmittag
Die Reihe verspricht spannende Einblicke in die Geschichte Halles!
Ausstellungsbesuch & Kaffeeplausch, Kaffee oder Tee & kleiner süßer Imbiss inklusive
Tickets
pauschal 7 €
Eine Veranstaltung des Vereins für hallische Stadtgeschichte e. V. in Kooperation mit der Friedrich-Christian-Lesser-Stiftung, dem Stadtmuseum Halle und der Marienbibliothek Halle.
Nach der Edition des autobiografischen Gedenkbuchs des hallischen Apothekers und Jerusalemreisenden Wolfgang Holtzwirth (1522–1572) widmete sich eine Tagung im April 2024 seinem stadt- und familiengeschichtlichen Kontext. Im Mittelpunkt standen dabei insbesondere die Jerusalemreisen protestantischer Pilger in der frühen Neuzeit.
An diesem Abend stellt Axel Noack Holtzwirth das Gedenkbuch im Rahmen der hallischen Stadtgeschichte vor und gibt zudem Einblicke in das Läuteregister der Marienkirche. Darüber hinaus präsentieren die Herausgeber Hartmut Kühne und Carolin Schäfer die inzwischen gedruckt vorliegenden Tagungsergebnisse.
Im Anschluss lädt ein kleiner Umtrunk zum Austausch ein.
Eine Veranstaltung des Vereins für hallische Stadtgeschichte e. V. in Kooperation mit der Friedrich-Christian-Lesser-Stiftung, dem Stadtmuseum Halle und der Marienbibliothek Halle.
Solotheaterabend mit Andrea Ummenberger, Autor: Alexander Widner - S. Fischer Verlag
Nietzsche kennt man einfach! Ein Name wie ein Donnerschlag. Vertraut und fremd zugleich. Oft zitiert, streitbar, selten wirklich gelesen. Kaum ein Denker ist so wirkmächtig, so unbequem und zugleich so hartnäckig missverstanden wie Friedrich Nietzsche (1844–1900).
Geboren in Röcken in Sachsen-Anhalt, als Sohn eines lutherischen Pfarrers, galt Nietzsche früh als Ausnahmetalent. Geformt unter anderem an der Landesschule Pforta und mit nur 24 Jahren Professor in Basel, kehrte er der akademischen Welt aus gesundheitlichen Gründen 1879 den Rücken. Er wurde freier Schriftsteller, rastloser Wanderer und radikaler Kritiker seiner Zeit.
Philosophie, Literatur und Kulturkritik verschmelzen bei ihm zu einer Sprache voller Schärfe, Ironie und Lust an der Provokation. „Übermensch“, „Wille zur Macht“, „Gott ist tot“ – Schlagworte, die bis heute kursieren und doch selten verstanden werden. Gemeint war keine Pose, sondern eine Diagnose: eine Welt, die ihre Gewissheiten und Orientierung verloren hat. Was bleibt? Und was macht der Mensch daraus – mit seiner Freiheit?
Auch das vielfach zitierte „Du gehst zu Frauen? Vergiss die Peitsche nicht!“ aus "Also sprach Zarathustra" gehört dazu: weniger Handlungsanweisung als bewusst schockierende Zuspitzung. Für wen soll die Peitsche sein?
Das Theaterstück "Nietzsche oder Das deutsche Elend" von Alexander Widner (S. Fischer Verlage), als Solotheaterabend von Andrea Ummenberger überarbeitet, nimmt das Publikum mit auf eine Begegnung mit einem Philosophen, der nicht erklärt, sondern Fragen stellt, die bis heute nachhallen und dessen Gedanken nichts von ihrer Sprengkraft verloren haben.
Der Abend möchte Nietzsche erfahrbar machen. Seine Zweifel, seine Radikalität, seine gefährliche Schönheit. Ein Abend für Neugierige, Zweifelnde, Widersprechende. Denn Nietzsche kennt man nicht einfach. Man begegnet ihm.
Solotheaterabend mit Andrea Ummenberger, Autor: Alexander Widner - S. Fischer Verlag
Nietzsche kennt man einfach! Ein Name wie ein Donnerschlag. Vertraut und fremd zugleich. Oft zitiert, streitbar, selten wirklich gelesen. Kaum ein Denker ist so wirkmächtig, so unbequem und zugleich so hartnäckig missverstanden wie Friedrich Nietzsche (1844–1900).
Geboren in Röcken in Sachsen-Anhalt, als Sohn eines lutherischen Pfarrers, galt Nietzsche früh als Ausnahmetalent. Geformt unter anderem an der Landesschule Pforta und mit nur 24 Jahren Professor in Basel, kehrte er der akademischen Welt aus gesundheitlichen Gründen 1879 den Rücken. Er wurde freier Schriftsteller, rastloser Wanderer und radikaler Kritiker seiner Zeit.
Philosophie, Literatur und Kulturkritik verschmelzen bei ihm zu einer Sprache voller Schärfe, Ironie und Lust an der Provokation. „Übermensch“, „Wille zur Macht“, „Gott ist tot“ – Schlagworte, die bis heute kursieren und doch selten verstanden werden. Gemeint war keine Pose, sondern eine Diagnose: eine Welt, die ihre Gewissheiten und Orientierung verloren hat. Was bleibt? Und was macht der Mensch daraus – mit seiner Freiheit?
Auch das vielfach zitierte „Du gehst zu Frauen? Vergiss die Peitsche nicht!“ aus "Also sprach Zarathustra" gehört dazu: weniger Handlungsanweisung als bewusst schockierende Zuspitzung. Für wen soll die Peitsche sein?
Das Theaterstück "Nietzsche oder Das deutsche Elend" von Alexander Widner (S. Fischer Verlage), als Solotheaterabend von Andrea Ummenberger überarbeitet, nimmt das Publikum mit auf eine Begegnung mit einem Philosophen, der nicht erklärt, sondern Fragen stellt, die bis heute nachhallen und dessen Gedanken nichts von ihrer Sprengkraft verloren haben.
Der Abend möchte Nietzsche erfahrbar machen. Seine Zweifel, seine Radikalität, seine gefährliche Schönheit. Ein Abend für Neugierige, Zweifelnde, Widersprechende. Denn Nietzsche kennt man nicht einfach. Man begegnet ihm.
Mit Engramme setzt das Stadtmuseum Halle seine Tradition fort, die Werke von halleschen Kunstschaffenden der Gegenwart zu präsentieren.
Sebastian Harwardt beschäftigt sich in seiner Kunst vor allem mit Stadtlandschaften. Seine Bilder zeigen Architektur auf besondere Weise: Gebäude werden isoliert, neu zusammengesetzt oder verfremdet. Dabei interessieren ihn sowohl bekannte Sehenswürdigkeiten als auch unscheinbare Orte wie Industriegebiete, geschlossene Werkstore, Kioske oder Straßenmarkierungen. Schöne und weniger schöne Seiten der Stadt stehen gleichberechtigt nebeneinander.
Die Ausstellung Engramme lädt dazu ein, Stadt neu zu entdecken – als Ort von Erinnerung, Struktur und überraschender Schönheit.
