"Bürgerwall" 1990 im Paulusviertel Halle

Foto: Horst Fechner, Stadtarchiv Halle

10. Juni → 30. Oktober 2022

Stadtwende HALLE

Handeln zwischen Zukunft und Verfall

Wer heute durch Halles Altstadt geht, stößt nur noch selten auf Spuren des einstigen Verfalls, der in den 1980er Jahren charakteristisch war und der „Diva in Grau“ ihren Namen verlieh. Die Stadt zeigt sich in neuem Glanz, die Häuser der historischen Altstadt sind heute denkmalgerecht saniert. Doch vieles ist auch verloren gegangen. Verfall und Abriss sowie städtebauliche Anpassungen im Zuge der DDR-Wohnungspolitik hatten die Stadt verändert. 

In den 1980er Jahren hatten Bürgerinitiativen, vor allem der Arbeitskreis Innenstadt, eine „Stadtwende“ zur Rettung der Altstadt und die Mitsprache bei der Stadtplanung gefordert. Wie vermitteln wir heute solche erlebten und umstrittenen Umbrüche? Wie stellen wir Bezüge zur Gegenwart her?

Ein Forschungsteam der Universität Kassel um Professor Dr. habil. Harald Kegler stellte sich diesen Fragen  und entwickelte gemeinsam mit dem Stadtmuseum Halle die Ausstellung mit dem Titel „Stadtwende HALLE“. 

Die Ausstellung zeigt historische und aktuelle Stadtmodelle, Fotos der Künstlerin Ines Zimmermann, die den Zustand der halleschen Altstadt im Herbst 1989 offenbaren, die originale Umweltposterausstellung, welche 1983 in der Marktkirche Halle präsentiert wurde und authentische Sach- und Zeitzeugen.

"Stadtwende HALLE" vermittelt die vielen Seiten von Stadtentwicklung heute und morgen. 

 

Stadtmodell aus Holz von 2006

Stadtmodell aus Holz im Maßstab 1:500, Historischer Altstadtkern

Modell der Schwemme-Brauerei, Arbeitskreis Innenstadt e.V.

Modell der Schwemme-Brauerei, Arbeitskreis Innenstadt e.V.

Alter Markt, Baulücken, November 1984. Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Institut für Kunstgeschichte und Archäologien Europas

Alter Markt, Baulücken, November 1984, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Institut für Kunstgeschichte und Archäologien Europas

Modell der Südwestecke des Marktplatzes mit Häusern der Schmeerstraße

Modell der Südwestecke des Marktplatzes mit Häusern der Schmeerstraße

Modell der Leipziger Straße mit Entwurf für den Neubau des Ritterhauses

Modell vom Neubau des Ritterhauses mit Wandbildentwurf von Willi Sitte. Die Sitte-Skizze ist ein Original des Künstlers.

Modell vom Gebiet Domplatz, im Vordergrund die Moritzburg

Modell der Neubebauung Domplatz, im Vordergrund die Moritzburg

Dienstag bis Sonntag:
10:00 → 17:00 Uhr

Erwachsene (inkl. Sonderausstellungen):
→ 5,00 €

Schüler, Studenten, Azubis, FSJ, ALG 1, Rentner, Bundesfreiwilligendienst, Schwerbehinderte (entsprechender Nachweis erforderlich):
→ 3,00 €

Kinder bis 14 Jahre, bei Begleitung eines Schwerbehinderten entsprechender Nachweis erforderlich, Inhaberinnen/Inhaber Halle-Pass-A:
freier Eintritt

 

Für Gruppen ab 10 Personen

Erwachsene
→ 3,50 €

ermäßigter Eintritt
2,00 €

 

Führungen

angemeldete Gruppen bis 15 Personen während der Öffnungszeiten zzgl. Eintritt
→ 30,00 €

ab 16 Personen erhöht sich die Gebühr pro Person um 2,00 € zzgl. Eintritt
2,00 €

Um Menschen mit Beeinträchtigungen den Ausstellungsbesuch angenehm zu gestalten, bieten wir an:

  • ausreichend Bewegungsfläche für Menschen im Rollstuhl / mit Rollator / mit Kinderwagen
  • Aufzug und Behinderten-WC vorhanden
  • leichte Klapphocker können im Kassenbereich ausgeliehen werden
  • Stellfläche für PKW/Kleinbus im Hof nutzbar, bitte anmelden unter 0345-2213030